Über ein Praktikum für Ausbildung begeistern!

Die kürzlich relaunchte Düsseldorfer Praktikumsbörse www.deinschulpraktikum.de unterstützt Arbeitgeber und Jugendliche, über ein Praktikum zusammenzufinden. Kostenfrei und unverbindlich!

Praktika bieten viele Vorteile. Schülerinnen und Schüler erhalten einen umfassenden Einblick in den Arbeitsalltag und lernen die Anforderungen in einem Beruf aus erster Hand kennen. Diese Praxiserfahrungen leisten einen grundlegenden Beitrag zu einer reflektierten Ausbildungs- oder Studienentscheidung.

Arbeitgeber hingegen können über ein Praktikum schon frühzeitig Kontakte zu potenziellen Nachwuchskräften knüpfen und Jugendliche für ihren Beruf und ihr Unternehmen begeistern.

Praktikumsplatz verzweifelt gesucht

20 Bewerbungen, 20 Absagen – das ist zurzeit leider die traurige Realität von vielen Düsseldorfer Schülerinnen und Schülern, die auf der Suche nach einem Platz für ihr verpflichtendes Schülerpraktikum in der 9./10. Klasse sind.

Während des Lockdowns wurden viele Praktika auf einen späteren Zeitpunkt verschoben oder in Teilen digital durchgeführt. Doch all dies ist kein adäquater Ersatz für „echte“ Praxiserfahrungen vor Ort in Unternehmen und Einrichtungen. Gerade jetzt ist es daher wichtig, dass Arbeitgeber in Düsseldorf sich wieder für Schüleranfragen öffnen, dass sie Jugendliche in ihr Unternehmen lassen und ihnen diese wichtigen Praxiseinblicke ermöglichen.

Welche Vorteile bieten Praktika für Arbeitgeber?
Fachkräftesicherung ist hier das Stichwort. Gerade Betriebe profitieren in hohem Maße davon, Praktika für Schüler*innen anzubieten. Sie bieten ihnen die ausgezeichnete Chance, bei den Jugendlichen Begeisterung für ihr Unternehmen und ihren Beruf zu wecken. Sie lernen die Jugendlichen und ihre Fähigkeiten besser kennen und geben ihnen einen realistischen Einblick in die Tätigkeiten und Anforderungen in ihrem Beruf.
Springt der Funke auf beiden Seiten über, mündet ein Praktikum nicht selten in einen späteren Ausbildungsvertrag. Praktika leisten folglich einen großen Beitrag, den eigenen Nachwuchs zu sichern und Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.

Auch Dirk Werner, Experte für Fachkräftesicherung beim Institut der Deutschen Wirtschaft, appelliert an Unternehmen, wieder Praktika anzubieten: „Wir brauchen diesen Weg der Berufsorientierung und der Brücke von der Schule in die Ausbildung, um jungen Menschen Erfahrungen vermitteln zu können, die sie oft in ihrer eigenen Lebenswelt gar nicht mehr vorfinden. Eine aktuelle Studie von uns zeigt, wie wichtig es ist, einen Beruf selbst erleben zu können. Wenn es zum Beispiel keinen Handwerker im Familien- oder Bekanntenkreis gibt, den ich mal persönlich fragen kann, dann bewerben sich junge Menschen auch nicht für eine Ausbildung im Handwerk. Die persönliche Begegnung ist durch nichts zu ersetzen.“

Wo kann ich Praktika anbieten?

In der Düsseldorfer Praktikumsbörse www.deinschulpraktikum.de können Arbeitgeber aus Düsseldorf und Umgebung kostenfrei und unverbindlich ein individuelles Praktikumsangebot einstellen. Die Bewerbung durch die Schülerinnen und Schüler erfolgt wahlweise direkt an die angegebene Ansprechperson oder über das Portal.

Die dazugehörige Website ist vor kurzem relauncht worden und bietet allen am Thema Praktikum Beteiligten – also Unternehmen, Schüler*innen, Schulen und Eltern – ein sehr gutes Serviceangebot. Ob Fragen zur Gestaltung des Schülerpraktikums, Versicherungsschutz, Unterrichtsmaterial oder Tipps zur gezielten Suche und Bewerbung – hier finden alle Zielgruppen die für sie relevanten Informationen.

Die Düsseldorfer Praktikumsbörse ist ein Projekt der Kommunalen Koordinierung Düsseldorf und des Kompetenzzentrums Berufliche Orientierung. Sie unterstützen gern bei allen inhaltlichen und technischen Fragen rund um die Praktikumsbörse und übernehmen auch das Einstellen von Angeboten für Unternehmen aus der Region.

MEDIMAX in Aufbruchsstimmung – die Unternehmertagung 2021

Jetzt fand die erste physische MEDIMAX Unternehmertagung seit Beginn der Corona-Pandemie statt. Und nicht nur das –  es war die erste unter völlig neuen Vorzeichen: 35 Franchisepartner, 88 Märkte und jede Menge Unternehmergeist! Nach Abschluss der Privatisierung geht MEDIMAX nun neue Wege mit engagierten Partnern und innovativen Konzepten.

Restrukturiert, finanzstark, stabil – mit dieser Beschreibung des Status quo der Verbundgruppe ElectronicPartner begrüßte Vorstand Friedrich Sobol die Teilnehmer der MEDIMAX Unternehmertagung 2021 in Düsseldorf. Über zwei Tage erwarteten sie Vorträge und intensive Workshops. Dabei zog sich vor allem ein Gefühl durch alle Veranstaltungen: „Aufbruchsstimmung! Unsere Franchisepartner sind hoch motiviert, ihre Standorte und die gesamte Marke MEDIMAX aktiv nach vorne zu bringen. Wir haben für sie ein passendes Dienstleistungsportfolio erstellt, um dabei optimal zu unterstützen – und was ebenso wichtig ist: Wir hören genau zu! Nur durch regelmäßiges Feedback können wir mit den Unternehmern auf Augenhöhe zusammenarbeiten und unseren Service nach ihren Bedürfnissen ausrichten, damit sie das beste Ergebnis erzielen“, erklärt Friedrich Sobol. Auch bei der gerade stattgefundenen Tagung wurde diese offene Kommunikation in beide Richtungen praktiziert.

Friedrich Sobol eröffnet die MEDIMAX Unternehmertagung 2021 mit einem Rück- und Ausblick zur Entwicklung der Franchise-Fachmarktlinie.

Zentrale Themen waren dabei Einkauf und Vertrieb, Marketing, Personal und IT-Dienstleistungen. Die MEDIMAX Franchisepartner erhalten unter anderem ein umfassendes Servicepaket im Bereich Werbung, das ab dem kommenden Jahr online und offline eine neue Ausrichtung erhält, mit starkem, regionalem Fokus und unter Einbeziehung modernster Plattformen. Auch im Bereich Mitarbeitergewinnung können die Unternehmer auf vielfältige Unterstützung durch die MEDIMAX Zentrale zurückgreifen – vom Recruiting über Mitarbeiterschulungen im MEDIMAX Campus bis zu attraktiven Azubi-Kampagnen. Außerdem geht noch im Laufe des Oktobers 2021 die neue MEDIMAX Karriereseite online, auf der die genannten und viele weitere Themen gebündelt sind. Ein wichtiger Bestandteil der neuen Website ist die aktive Ansprache neuer Franchisepartner, denn MEDIMAX geht ab sofort in die Expansions-Offensive.

Die Dynamik innerhalb der Fachmarktlinie wurde in den vergangenen Monaten nicht nur anhand der zahlreichen Übernahmen, sondern auch durch viele Umbaumaßnahmen und neu angestoßener Projekte der einzelnen Partner deutlich. Während die Corona-Krise für geschlossene Märkte sorgte, nutzten die MEDIMAX Partner die Zeit und gestalteten ihre Standorte noch attraktiver. „Wir spüren, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. Das wurde uns auch auf der Unternehmertagung durch viel positives Feedback bestätigt“, fasst Friedrich Sobol zusammen und ergänzt: „Wir haben im Rahmen der Privatisierung wichtige und konsequente Schritte gemacht, sodass wir nun bei MEDIMAX eine starke, schlagkräftige Unternehmermannschaft haben. Es macht einfach Spaß, mit diesen engagierten Partnern zusammenzuarbeiten und gemeinsam die Zukunft von MEDIMAX zu gestalten“.

Viele Franchisepartner haben mit MEDIMAX den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt – ihnen sowie allen anderen verspricht Friedrich Sobol eine offene Kommunikation und Partnerschaft auf Augenhöhe.

Gerresheimer auf dem Wachstumspfad

Die Gerresheimer AG hat im dritten Quartal 2021 das Umsatzwachstum weiter beschleunigt. „Das dritte Quartal belegt erneut, dass unsere Wachstumsstrategie erfolgreich ist. Die starke und weiter steigende Nachfrage nach unseren innovativen und nachhaltigen Lösungen zeigt, dass unsere Transformation greift. Als innovativer Lösungs- und Plattformanbieter sind wir ein starker Partner für unsere Biotech-, Pharma- und Kosmetikkunden. Unser breites Portfolio an High Value Solutions, Devices und Produkten ist einzigartig. Zusätzlich bietet unser globaler Footprint ein starkes Fundament“, sagte Dietmar Siemssen, CEO der Gerresheimer AG. „Das Jahr 2021 wird den Erfolg unserer Wachstumsstrategie insgesamt klar bestätigen.“

Im dritten Quartal 2021 hat die Gerresheimer AG einen Konzernumsatz von 382 Mio. Euro erzielt. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahresquartal organisch um 10,0 Prozent gewachsen, im Kerngeschäft um 9,8 Prozent. In den ersten neun Monaten ist das Unternehmen im Kerngeschäft organisch um 6,9 Prozent gewachsen. Der Geschäftsbereich Plastics & Devices legte im dritten Quartal 2021 organisch um 8,0 Prozent zu. Die Nachfrage nach vorfüllbaren Spritzen war hoch. Außerdem wuchs das Geschäft mit Kunststoffverpackungen sowie das Engineering- und Werkzeuggeschäft. Der organische Umsatz im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass ist um 12,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Das Pharmageschäft profitierte dabei vor allem von der weiterhin wachsenden Nachfrage nach unseren Lösungen für Biotech-Medikamente. Positiv wirkte auch die gestiegene Nachfrage nach Lösungen für Kosmetik.

Im Kerngeschäft belief sich das Adjusted EBITDA auf 79 Mio. Euro. Die organische Adjusted EBITDA-Marge im Kerngeschäft erreichte 20,9 Prozent. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres betrug die organische Adjusted EBITDA-Marge im Kerngeschäft 21,1 Prozent. Die Kosten für Rohstoffe wie Kunststoffgranulat, Strom und Gas sind in den letzten Monaten weiter deutlich angestiegen. Dieser Inflation bei den Produktionskosten steuert Gerresheimer mit angemessenen und kurzfristig wirksamen Maßnahmen entgegen.

Das bereinigte Konzernergebnis lag im dritten Quartal bei 32 Mio. Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug organisch 1,01 Euro, ein Wachstum von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres belief sich das organische Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Aktie auf 16,3 Prozent.

Gerresheimer bestätigt erneut seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr sowie seinen mittelfristigen Ausblick. Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass das Unternehmen die Prognose für das Geschäftsjahr 2021 mit Blick auf das organische Umsatzwachstum am oberen Ende der angekündigten Spanne erreichen wird, während sich die Adjusted EBITDA-Marge am unteren Ende einfinden wird. Unabhängig von den steigenden Rohstoff- und Energiekosten ist das Unternehmen im Begriff, seine absoluten Ziele für das Adjusted EBITDA zu erreichen.

C&A baut Innovationsfabrik in Mönchengladbach

C&A, die ja bekanntlich ihren Sitz in unserer Stadt hat, will die eigene Produktkompetenz ausbauen und startet dafür im Herbst eine eigene Innovationsfabrik. So entsteht die „Factory for Innovation in Textiles“ (FIT) in Mönchengladbach. Der Fokus liegt auf einer innovativen Technologie, CO2-neutraler Produktion und nachhaltigerer Mode. Die neue Idee entsteht in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein, der Textilakademie NRW, der Verband der Textil- und Bekleidungsindustrie, der Aachener Universität und einigen Start-Up-Unternehmen zusammen. „Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir neue Maßstäbe in der Textilherstellung und -konfektion setzen. Wir freuen uns sehr, wieder im Herzen Europas zu produzieren. ‚C&A‘s FIT‘ wird die Digitalisierung von Prozessen mit Nachhaltigkeit verbinden und damit neue Standards für die weltweite Produktion schaffen“, sagt C&A-Chefin Giny Boer in einem Journalistengespräch.

Keine kostenfreie Tests mehr! Was Sie jetzt wissen müssen

Ab sofort müssen wir für einen Corona-Schnelltest bezahlen. Für Ungeimpfte wird es jetzt schwieriger und auch teurer. Die Apotheker schätzen, dass jeder Test rund 20 EUR kosten wird. Zwei Anbieter in NRW haben bereits erklärt, den Test für knapp 15 EUR anbieten zu wollen. Die genaueren PCR-Tests sind schon länger nicht mehr kostenlos und kosten rund 60 EUR, teilweise auch knapp 70 EUR. Alle Düsseldorfer Testzentren gibts auf der interaktiven Karte unter www.unternehmerschaft.de (beim Smartphones nach unten scrollen; bei PC und Tablet in der rechten Spalte).

FAQ des NRW-Gesundheitsministeriums

FAQ des Bundes-Gesundheitsministeriums 

Online: Digi-Sprechstunde für kleine und mittelständische Unternehmen

Die Regionalagentur Düsseldorf – Kreis Mettmann bietet zusammen mit den Qualifizierungsberatungen der Agenturen für Arbeit, Mettmann und Düsseldorf, dem Innovationsnetzwerk Düsseldorf und Kreis Mettmann, der Handwerkskammer Düsseldorf und der IHK zu Düsseldorf für Inhaber*innen von kleinen- oder mittelständischen Unternehmen eine Sprechstunde zum Thema Digitalisierung und öffentliche Förderprogramme an. Im Rahmen dieser einstündigen Sprechstunde besteht die Möglichkeit, wertvolle Informationen zu Inhalten, Anspruchsvoraussetzungen und Konditionen der einzelnen Förderprogramme zu erhalten. Gerade für Kleinst- und Kleinbetriebe sind die finanziellen Unterstützungsleistungen besonders attraktiv! Bitte, hier klicken!

Start-Ups: Interessierte beim „NEXT Award Düsseldorf“ ausgezeichnet

Die Teams von „Touchboard“ und „detective solutions“ konnten sich bei der Prämierungsfeier des „NEXT Award Düsseldorf“ im Henkel-Saal durchsetzen und wurden von Bürgermeister Josef Hinkel ausgezeichnet. Gründungsinteressierte, die eine Geschäftsidee haben und diese umsetzen wollen, konnten an diesem neuen Wettbewerb teilnehmen. In fünf Pitches stellten die Teilnehmenden ihre Geschäftsidee vor.

Die sechsköpfige Expertenjury kürte daraufhin Anton Brams, Sergej Nejman und Philip Mewes (nicht anwesend) von „Touchboard“ zu den Siegern in der Kategorie „Bestes Geschäftsmodell“ – sie erhalten einen Gutschein für Dienstleistungen im Wert von 10.000 Euro für die Gründung des eigenen Start-ups. In der Kategorie „Bester Pitch“ – ermittelt durch ein Publikumsvoting – überzeugten Maxim Perl, Maximilian Faschan und Philipp Müller von „detective solutions“. Sie erhalten einen Gutschein für Dienstleistungen im Wert von 3.000 Euro.

Die Ideen, die in den fünf Pitches vorgestellt wurden, reichten von einem digitalen Berater für Prozessautomatisierung (Panos.AI) über ein All-in-One-Eingabegerät (Touchboard) bis hin zur Unverpackt-Lieferung (Glasbote). Beim Pitch von „detective solutions“ ging es um eine Big Data Analysis Plattform und bei „egister“ um ein Everybody Relationship Management System.

Zur Expertenjury gehörten Jonas Pauly, Senior Investment Manager bei Henkel, Selina Eberhard, Communications Lead NRW bei Siemens, Thomas Jarzombek, Mitglied des Bundestags und Beauftragter des BMWi für digitale Wirtschaft und Start-ups und Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, B.J. Park, Founding Partner bei neoteq ventures, und Dr. Christian Schwarz, Gründer von Numaferm. Dr. Alex von Frankenberg (High-Tech Gründerfonds), Sabrina Herrmann (Siemens) und Dr. Robert Günther (Henkel) gehörten ebenfalls zur Jury, konnten aber nicht an der Prämierungsfeier teilnehmen.

Im Rahmen des Wettbewerbs gab es die Möglichkeit, an drei Workshops teilzunehmen, um die eigene Geschäftsidee weiterzuentwickeln. Hierbei wird das Business Model Canvas (BMC) als Methode eingesetzt, um das Geschäftsmodell zu visualisieren und zu testen, ob dieses auch unternehmerisch sinnvoll ist. Der Wettbewerb „NEXT Award Düsseldorf“ wurde in diesem Jahr erstmalig von der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgerichtet.

Hintergrund:

Business Model Canvas (BMC)
Es handelt sich um eine Methode, die Start-ups bei der Entwicklung und Überarbeitung innovativer und komplexer Geschäftsmodelle unterstützt. Die ursprüngliche Idee stammt von dem Schweizer Unternehmer, Dozent und Autor Alexander Osterwalder. Viele Experten sind mittlerweile der Meinung, dass das Business Model Canvas den veralteten Business Plan vollständig ersetzen kann.

Foto: Lübke

Der neue „DIGI Talk Ausbildung“

Wenn aus Lässigkeit Nachlässigkeit wird, ist die Zeit reif, den eigenen Auftritt einmal auf den Prüfstand zu stellen. Das mobile Arbeiten stellt uns vor ganz neue Herausforderungen, die wir mit guten Umgangsformen gegenüber uns selbst und den anderen souverän meistern können. Voraussetzung dafür ist ein positives Mindset und verantwortungsvolle Planung. Werden Sie als Ausbildende die vorbildliche Leitfigur.

Termin: Mittwoch, 16 Uhr, hier: hier bitte klicken

Digital, informell, jederzeit: Das neue Feedbacktool von Henkel

Einmal im Jahr fürs Feedbackgespräch zu den Vorgesetzten – so ist es in vielen Unternehmen noch immer üblich. Doch nicht immer erzielt das erteilte Feedback seine volle Wirkung. Im schlimmsten Fall fühlen sich die Mitarbeiter:innen persönlich kritisiert oder ungerecht behandelt. Was in der Arbeitswelt von heute zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist informelles Feedback – also Feedback, das spontan auf dem kurzen Dienstweg gegeben wird, somit direkter und weniger hierarchisch ist. Henkel hat beispielsweise mit einem digitalen Feedbacktool eine solche Möglichkeit geschaffen, schnell, unkompliziert und jederzeit positives Feedback einzuholen und zu erteilen.

Konstruktives Feedback als Werkzeug für persönliche und berufliche Entwicklung

In einer immer komplexer werdenden Welt sind lebenslanges Lernen und stetige Weiterentwicklung essenzielle Bedingungen für unternehmerischen und persönlichen Erfolg. Fachliches Wissen wird wichtiger denn je, ändert sich aber mit der gleichen Geschwindigkeit, mit der sich Technologien und Märkte ändern. Und auch den sogenannten Soft Skills wie Problemlösefähigkeit und Kommunikation kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Ein Kulturwandel zeichnet sich ab. Um mit ihm mithalten und sich entsprechend persönlich wie beruflich weiterentwickeln zu können, ist eine offene Feedback- und Fehlerkultur ein wichtiger Faktor – denn sie hilft dabei, eine neue Perspektive einzunehmen, eigene Stärken und Schwächen zu identifizieren sowie Fehler besser zu reflektieren. Allerdings: Sowohl Feedback zu erhalten als auch Feedback zu geben, ist oft mit Hemmungen verbunden. Was denken andere über uns und was werden sie sagen? Wie sollen die eigenen Gedanken und Einschätzungen transportiert werden? Auch, wenn es nicht immer leicht ist: Konstruktives Feedback lebt genau von diesem Perspektivwechsel und ist – richtig gegeben – ein sehr gutes Werkzeug für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung.

Gute Feedback- und Fehlerkultur wichtig für den Unternehmenserfolg

Auch für den Erfolg eines Unternehmens ist eine gute Feedback- und Fehlerkultur entscheidend. Wo Fehler zugelassen und offen angesprochen werden können, entstehen Chancen, aus ihnen zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Und ein häufig ausgesprochenes Lob führt dazu, dass Mitarbeiter:innen sich stets in ihrem Tun bestätigt und wertgeschätzt fühlen. Es motiviert, weiter über sich hinauszuwachsen. Eine fehlerfreundliche und wertschätzende Feedbackkultur trägt also zu einer besseren Arbeitsatmosphäre bei – und sichert außerdem die Innovationsfähigkeit von Unternehmen. Daher ist es wichtig, im Arbeitsalltag regelmäßig Zeit und Raum für konstruktives Feedback zu schaffen. Das kann in Jour fixe-Terminen oder projektbezogen, aber immer möglichst zeitnah und direkt geschehen.

Digitales Feedbacktool: Lob erteilen mit wenigen Klicks und virtuellen Kärtchen

Bei Henkel findet der Prozess des Feedbackgebens ganzjährig statt. Als Ergänzung zu den Beurteilungsgesprächen setzt das Unternehmen ein digitales Feedbacktool ein. Über dieses können Mitarbeiter:innen sowohl von Kolleg:innen als auch Vorgesetzten Wertschätzung und direktes Feedback einholen – und zwar zu jeder Zeit. Das Feedbacktool funktioniert so: Mitarbeiter:innen schicken ausgewählten Kolleg:innen per Klick eine Feedbackanfrage. Die angefragte Person erhält dann eine E-Mail mit der Bitte, die Anfrage zu beantworten. Sie hat Gelegenheit zu schreiben, was ihr besonders gut gefallen hat. Die Wertschätzung erfolgt in Form virtueller „Kudos“-Kärtchen mit der Aufschrift „Great Job!“, „Glückwunsch“, oder „Dankeschön“, die auf der Feedback-Seite der fragenden Person angezeigt wird.

Henkel etabliert neue Feedbackkultur

Der Fokus liegt dabei ganz bewusst auf einem allzeit verfügbaren Angebot, das so unkompliziert ist, dass man es wirklich nutzt. Auf diese Weise nimmt Henkel den Kulturwandel ernst – und fördert ihn umfassend. Gerade in Zeiten mobilen oder hybriden Arbeitens, in denen physisches Zusammenarbeiten weniger wird, sind kleine Zeichen der Aufmerksamkeit besonders wichtig. Dank des Feedbacktools sind sie ohne physischen Kontakt und mit wenigen Klicks möglich. Damit etabliert Henkel eine neue Feedbackkultur. Eine Kultur, in der Feedback zur selbstverständlichen Routine wird und jederzeit angefordert oder gegeben werden kann, unabhängig von Unternehmensstrukturen und -bereichen.

Die Feedbackkultur der Zukunft

Eine moderne Feedbackkultur wird bei Henkel zum Zukunftskonzept. Denn wenn Hybrid-Modelle aus Homeoffice und Präsenzzeit im Unternehmen zum „New Normal“ werden, erschwert das auch „informelles Feedback“: Bisher boten zufällige Begegnungen in der Kaffeeküche oder der Small Talk vor Beginn eines Meetings die Chance, Lob zu äußern oder auch Anregungen zu geben. Mit den virtuellen Kudos-Karten kann man Kolleg:innen ganz einfach mal loben. Digitale Feedbacktools ermöglichen einen Austausch, der unkompliziert, unabhängig von Zeit und Raum und trotzdem direkt und emotional ist. Indem Henkel die Hürden, Feedback zu geben, senkt, erhöht das Unternehmen gleichzeitig die Motivation und schafft die Grundlage für weitere Veränderungen. Die Zufriedenheit steigt und der Kulturwandel schreitet voran – Schritt für Schritt, Feedback für Feedback.

Quelle: https://www.henkel.de/spotlight/2021-10-05-konstruktive-kritik-erwuenscht-so-gelingt-eine-offene-feedbackkultur-1344464

Metro in Düsseldorf feiert „unabhängige Unternehmen“

Zum 6. Mal in Folge begeht METRO am 12. Oktober in 23 teilnehmenden Ländern den jährlichen Own Business Day. Dabei ruft der Großhändler jeden 2. Dienstag im Oktober die Öffentlichkeit dazu auf, unabhängige Unternehmer zu unterstützen und ihre Arbeit zu würdigen. Vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Lockdowns erinnert der diesjährige Own Business Day vor allem an die Resilienz und Relevanz unabhängiger Unternehmen, die den Alltag vieler Menschen bereichern. Die Illumination lokaler Wahrzeichen mit den Namen ausgewählter unabhängiger Unternehmen in Düsseldorf und 6 weiteren Städten in Europa und Asien soll eine klare Botschaft der Unterstützung an die Öffentlichkeit senden. Darüber hinaus sind am 12. Oktober verschiedene Veranstaltungen und Sonderangebote sowie Geschenke für METRO Kunden geplant.

Ob der kleine Blumenladen um die Ecke, das gemütliche Café nebenan oder das traditionelle Restaurant, das bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt ist – unabhängige Unternehmer haben in den letzten rund 2 Jahren stark unter den Lockdowns und COVID-Restriktionen gelitten. Auch musste die Gesellschaft auf sie und das sozial Verbindende ihrer Tätigkeit verzichten, sowie auf die Freude, die mit einem Besuch im Café oder Restaurant verbunden ist. Der Own Business Day 2021 steht daher unter dem Motto „Ohne Euch macht’s keinen Spass!“ und soll daran erinnern, dass die bewusste Entscheidung, am 12. Oktober und danach in diesen Geschäften einzukaufen oder zu essen, für das Überleben und die Erhaltung dieser Betriebe entscheidend ist.

„Die letzten rund 2 Jahre haben uns noch einmal besonders vor Augen geführt, was für eine wichtige Rolle inhabergeführte Restaurants, Bars und Cafés, aber auch die kleinen unabhängigen Händler in unserem Alltag spielen. Sie sind nicht nur der Schlüssel für lebendige und zukunftsfähige Innenstädte – sie stärken unser soziales Miteinander und sind ein Garant für die Vielfalt auf unseren Straßen“, sagt Dr. Steffen Greubel, Vorstandsvorsitzender der METRO AG. „Daher ist es uns ein großes Anliegen, die Öffentlichkeit konsequent und bei jeder Gelegenheit auf diese Selbstständigen aufmerksam zu machen, sie in jeglicher Hinsicht zu unterstützen, sie zu feiern und ihnen Danke zu sagen. Grad in diesen herausfordernden Zeiten
ist dies wichtiger denn je.“

Am Own Business Day 2021 werden wieder farbenfrohe Illuminationen in Düsseldorf, dem Heimatort der METRO, Pakistan sowie in weiteren europäischen und asiatischen Städten – etwa Zagreb, Warschau, Krakau, Kattowitz und Posen – leuchten. So wird in Düsseldorf erneut ab dem 9. Oktober der Rheinturm mit Namen von 50 selbstständigen Düsseldorfer Unternehmen beleuchtet, um so ein starkes Zeichen zu setzen. Auch die Zentrale der METRO AG wird sich an der Illumination beteiligen, indem ausgewählte Firmennamen angestrahlt werden. Der Kö-Graben und seine Umgebung in Düsseldorf werden zu den Feierlichkeiten mit besonderen Dekorationen geschmückt.

Zudem ist in den Ländern, in denen METRO vertreten ist, eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktivitäten geplant. So lädt METRO Deutschland beispielsweise 35 seiner Kunden zu einem exklusiven Kochevent mit dem Sternekoch Tim Raue ein. MAKRO Portugal nimmt an der kulinarischen Veranstaltung „Rota dos Sabores da Baía“ in Seixal als offizieller Sponsor
und Lieferant teil, um lokale Restaurants zu fördern, die regionale Küche unterstützen. METRO Rumänien wird diesen besonderen Tag mit insgesamt 22 Neueröffnungen von LaDoiPasi-Läden begehen. LaDoiPasi ist ein landesweiten Lebensmittel-Franchisenetz, das METRO Rumänien für lokale Unternehmer ins Leben gerufen hat.

Ein weiteres Highlight: METRO richtet erneut eine politische Diskussionsrunde in Düsseldorf aus, in diesem Jahr mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, lokalen unabhängigen Unternehmern sowie mit ausgewählten Experten. Statt „business as usual“ ist es jetzt an der Zeit, neue Ideen zu fördern und umzusetzen. Die Gastro-Branche hat während der Pandemie ihr Innovationspotenzial unter Beweis gestellt. Ziel des Abends ist es, über politische Rahmenbedingungen und staatliche Unterstützungsmöglichkeiten zu diskutieren, die notwendig sind, damit die Branche langfristig wachsen kann und ihre Rolle als Motor der Vielfalt in den Innenstädten gefördert wird. Die jüngst veröffentlichte Studie „Innenstadtinitiative“ der METRO AG und des Instituts für Handelsforschung, IFH Köln, hat die Schlüsselrolle der Gastro-Branche für die Attraktivität der Innenstädte und die Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Gastronomie, Politik, Handel und Kultur deutlich gemacht.