Stabile Lieferketten entscheidend für schnellen Wiederaufschwung

„Bauholz ist das neue Toilettenpapier.“ Bei den Kunden des Großhandels bricht allmählich Panik aus. Die offensichtlichen Probleme auf den Beschaffungsmärkten führen nicht nur zu Besorgnis, sondern auch zu Gegenreaktionen. Mittlerweile beginnen Handwerksbetriebe Baumaterialen zu hamstern, um sich gegen Versorgungsengpässe zu wappnen. Wie kommt es zu diesen bislang unbekannten Problemen auf den nationalen und internationalen Märkten? Diesem Thema widmete sich vor kurzem Dr. Wilhelm von Moers, Geschäftsführer Handelshof Management GmbH sowie BGA-Vizepräsident, in einem Beitrag für den NRW Wirtschaftsblog – Klartext im Westen.

Ein ganzes Bündel von Gründen ist verantwortlich für die derzeitigen Störungen im Markt. Hohe Kapazitätsauslastungen, Rohstoffengpässe und weltweite Logistikprobleme haben die internationalen Lieferketten in einer so bisher noch nicht gekannten Weise durcheinander gewirbelt. Hinzu kommt eine Fülle von Einzelaspekten.

Die Seefracht ist vor allem durch ein enormes Ungleichgewicht in der Verfügbarkeit von Containern zwischen westlichen und asiatischen Häfen eingeschränkt. Gleichzeitig wird dieses Ungleichgewicht durch den Kapazitätsabbau in der Linienschifffahrt weiter verschärft. Als Folge von pandemiebedingten Produktionsstopps und Werkschließungen lagern immer mehr Container zentral an einem Ort und stehen für andere Destinationen nicht mehr zur Verfügung. Hieraus resultiert eine anhaltende mangelnde Verfügbarkeit von 20-Fuß- und 40-Fuß-Containern in den asiatischen Häfen. Schließlich kam zu allem Überfluss auch noch der Unfall im Suezkanal hinzu: Da die großen Containerschiffe im Linienverkehr von Asien über Europa bis nach Südamerika und wieder zurückfahren, blieben Container mit Fleisch in Südamerika stehen und mussten per Luftfracht nach Deutschland importiert werden, wo es wegen der Pandemie ebenfalls starke Beeinträchtigungen gab und auch immer noch gibt. Während die Frachtraten steigen, werden die Wartezeiten immer länger. Zusätzlich beeinträchtigt derzeit die Schließung von Buchungsportalen für Frachtcontainer der großen Reedereien den Warentransport auf dem Seeweg.

Hinzu kommen die merkwürdigsten Zusammenhänge. Nur ein Beispiel: Die Chemikalienhändler klagen über einen Mangel an Verpackungsmaterialien für ihre Produkte, insbesondere spezielle Kunststoffe, deren Grundstoffe als Nebenprodukt der Kerosinherstellung abfallen. Die Formel heißt also simpel: Kein Flugverkehr, keine Verpackungen.

Aber neben diesen pandemiebedingten Ursachen schaltet sich nun auch die Politik „helfend“ ein. Anstatt auf das Korrektiv des Marktes zu vertrauen, glauben deutsche Politiker, mit Exportverboten, Zöllen oder anderen Folterinstrumenten die deutsche Wirtschaft retten zu können – für eine der größten Handelsnationen der Welt ein Albtraum.

Neuester Wahlkampfhit ist das sogenannte Lieferkettengesetz, das gut gemeint, aber schlecht gemacht ist. Es wird den Menschen vor Ort nicht helfen, aber uns dazu aus den Märkten verdrängen. Während deutsche Importeure Märkte aufgeben müssen, werden die Konkurrenten nachstoßen.

Das Gesetz sieht die Einhaltung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten entlang der gesamten Wertschöpfungskette für alle Zulieferstufen vor – von unmittelbaren bis hin zu mittelbaren Zulieferern, von der Beschaffung von Rohstoffen über (Finanz-)Dienstleistungen bis hin zur Entsorgung. Dies ist schlichtweg nicht in der Realität abzubilden, schon gar nicht für ein mittelständisches Unternehmen. Nun werden Kenner der Materie einwenden, dass das Gesetz doch nur für Unternehmen mit mehr als 3.000 bzw. 1.000 Mitarbeitern gelten soll. Auch wenn das stimmt, so werden durch die Einbeziehung der mittelbaren Zulieferer auch mittelständische Unternehmen belastet werden. Größere Unternehmen, die unter das Gesetz fallen, werden die Verträge mit ihren kleineren Geschäftspartnern so gestalten, dass sie ihre Pflichten weiterreichen. Zudem ist das Gesetz an vielen Stellen nicht klar formuliert. In diesen wirtschaftlich unsicheren Zeiten benötigen Unternehmen jedoch zumindest Rechtssicherheit.

Anstatt den deutschen Außenhandel zu erschweren, müssen wir für mehr Resilienz sorgen, indem wir die internationalen Lieferketten stärker diversifizieren. Durch Protektionismus und die Nichtumsetzung von Freihandelsabkommen wie CETA sowie Mercosur wird jedoch genau das Gegenteil bewirkt.

Mein Fazit: Es gibt nicht nur einen Grund, sondern viele. Corona hat die Märkte vorübergehend durcheinander gewirbelt. Lassen wir die Marktkräfte wirken und unterlassen wir politische Eingriffe und damit zusätzliche Belastungen für die Unternehmen. Sie verstärken nur noch die Probleme und verzögern die Rückkehr zur Normalität. Langfristig muss die Politik sich für stabile Rahmenbedingungen stark machen. Ein so exportabhängiges Land wie Deutschland ist auf freie Märkte angewiesen. Was sich zwischen den USA und China abzeichnet, ist eine große Gefahr für Deutschland und Europa. Hierauf muss sich die Politik konzentrieren, auch und gerade in Wahlkampfzeiten. Europa muss voran gebracht werden. Nur ein starkes, solidarisches Europa hat eine Überlebenschance in dieser sich stark wandelnden Welt.

[Dr. Wilhelm von Moers]

Flutkatastrophe: TEEKANNE und TEEPACK spenden für die Hochwasser-Opfer

Durch eine gemeinsame Mitarbeiter- und Unternehmensspenden-Initiative konnten 80.000 Euro, u.a. für „Aktion Deutschland Hilft“, gesammelt werden.

Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Deutschland, deren Auswirkungen nach wie vor nicht umfassend einzuschätzen sind, spenden der Düsseldorfer Teehersteller TEEKANNE und sein Tochterunternehmen TEEPACK 80.000 Euro für die Opfer. Die Spenden sind unter anderem für „Aktion Deutschland Hilft e. V.“ – einem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen – bestimmt. „Katastrophen zwingen uns alle, enger zusammenzustehen und denen zu helfen, die in einer schwierigen Lage sind. Als nachhaltiges Unternehmen stehen wir zu unserer sozialen Verantwortung und haben uns deswegen im Namen des gesamten Unternehmens entschlossen, schnell und unbürokratisch zu helfen“, erklärt der TEEKANNE Geschäftsführer Frank Schübel die Intention der Spendenaktion.

TEEKANNE und TEEPACK verdoppeln Mitarbeiterspenden

Unter dem Aktionsmotto „Wir helfen@TEEKANNE“ riefen TEEKANNE und TEEPACK dazu auf, Mitarbeiter- und Unternehmensspenden miteinander zu verbinden: Die Mitarbeiter konnten in einem Zeitraum von 14 Tagen privat an jede Fluthilfe-Organisation des Vertrauens spenden, um deren Hochwasserhilfen in Deutschland zu unterstützen. TEEKANNE und TEEPACK verdoppelten jede Summe, die in diesem Rahmen privat gespendet wurde, und rundeten auf, so dass zum Ende der Aktion eine Spendensumme in Höhe von 80.000 Euro steht.  Der Unternehmensteil der Spenden geht nun an „Aktion Deutschland Hilft“. „Die aktuelle Situation zeigt, dass es jeden treffen kann. Dafür ist es schön, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die hinter einem steht“, freut sich Frank Schübel über die Resonanz auf die TEEKANNE und TEEPACK Hilfsinitiative.

Millionen-Projekt an der Bamberger Straße: Kronecranes- Bauteile können Reisholzer Hafen wieder problemlos erreichen

Premiere: Die Unterführung der Bamberger Straße wurde in den vergangenen Jahren auf einer Länge von fast 80 Metern tiefergelegt, um der Firma Konecranes, Mitglied in unserem Arbeitgeberverband „düsseldorfmetall“,  einen Transport zum Reisholzer Hafen zu ermöglichen. Die Unternehmerschaft Düsseldorf hatte sich neben anderen Partnern aus der Wirtschaft jahrelang für die Realisierung umgesetzt.

Setzte sich intensiv für die Tunnellösung ein: Hauptgeschäftsführer Michael Grütering

Das Düsseldorfer Unternehmen Konecranes baut Kräne für die Häfen dieser Welt. Bis zu 120 Tonnen sind die einzelnen Bauteile schwer und müssen in Tiefladern zum Reisholzer Hafen transportiert werden, um dort verschifft zu werden. Um zum Rhein zu gelangen, müssen die Transporte, die in der Regel nachts stattfinden, über eine Bahnanlage fahren. Dafür mussten bislang die Strommasten abgeschaltet und hochgefahren werden. „Ein großer Aufwand“, erläuterte Konecranes-Standortleiter Heribert Barlage in einem Journalistengespräch.

Seit 2021 geht das nicht mehr, dann fährt der neue Schnellzug RRX, dessen Takt auch nachts zu eng ist, um die gefahrlose Gleisüberquerung zu ermöglichen. Deshalb wurde die Unterquerung notwendig. Für dieses Projekt hatte sich auch Hauptgeschäftsführer Michael Grütering, Unternehmerschaft Düsseldorf, intensiv im Gespräch mit den Oberbürgermeistern unserer Stadt eingesetzt. „Ohne diese Lösung wäre der Standort gefährdet gewesen“, sagte Heribert Barlage Düsseldorfer Journalisten.

Im September 2019 begannen die Bauarbeiten an der Eisenbahnunterführung mit dem Ziel, die Bamberger Straße auf einer Länge von 78 Metern abzusenken. Das war vor allem deshalb eine Herausforderung, weil die Fahrbahn künftig deutlich unterhalb des Grundwasserspiegels verläuft. Quelle: RRX

Köln und Düsseldorf kooperieren in der Tourismus-Werbung – die Wirtschaft könnte das Vorbild sein

Was im Bereich der Wirtschaft schon angelaufen, soll nun auch beim Tourismus folgen: Düsseldorf und Köln tun sich bei der Tourismus-Werbung zusammen. Die beiden größten NRW-Städte bewerben gemeinsam den „Entdecke Düsseldorf Tag“ und den „Entdecke Köln Tag“. Berühmtes Bier, Karneval, die schöne Lage am Rhein – bei aller Rivalität haben die Landeshauptstadt und die Millionenstadt weiter südlich auch viele Gemeinsamkeiten.

Dabei kann die Wirtschaft ein Vorbild sein, denn in vielfältiger Weise kooperieren bereits die Unternehmen und die Organisationen der Wirtschaft miteinander. So gibt es beispielsweise schon seit mehreren Jahren die Initiative „Digitaler Rhein“ in der auch unsere Unternehmerschaft Düsseldorf Mitglied ist. Und das Projekt „Unternehmen im Fluss“ verbindet Köln, Düsseldorf, den Niederhein und u.a. den Rhein-Kreis Neuss miteinander. Initiatoren sind neben der „Digitalen Stadt Düsseldorf“, dem Rhein-Kreis-Neuss auch die Unternehmerschaft Düsseldorf, deren Einzugsgebiet neben der Landeshauptstadt Düsseldorf auch der RK Neuss und der Südkreis Mettmann ist.

Jetzt gibt es also auch eine gemeinsame Tourismus-Kampagne. Sie soll die Menschen in beide Städte locken. Der „Entdecke Düsseldorf Tag“ ist für das Wochenende 21. und 22. August angesetzt, der „Entdecke Köln Tag“ für das erste Septemberwochenende (4./5.9.). Es gibt an diesen Tagen Gratis-Stadtführungen – in Düsseldorf zum Beispiel durch das Japan-Viertel & Oberkassel – in Köln durchs Belgische Viertel. Außerdem gibt es in beiden Städten vergünstige Hotelangebote für diese Tage. Heute ist Buchungsstart. Quelle: Antenne Düsseldorf/u.a.

Mercedes-Benz auf dem Caravan Salon 2021 mit ‚großen‘ und ‚kleinen‘ Highlights

Mercedes-Benz Sprinter 

Auf dem Caravan Salon in Düsseldorf, der in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen feiert, wird Mercedes-Benz vom 28. August bis 5. September erneut mit einem Messestand in Halle 16 vertreten sein. Das Highlight: Die Publikumsvorstellung des neuen Small Vans mit Stern, des Citan, nur wenige Tage nach dessen Premiere.

Mit Camping-Modulen zeigt Mercedes-Benz dabei exemplarisch die in der Vanlife-Szene vorherrschenden Umgestaltungs-Möglichkeiten für diese Fahrzeuggattung. Ebenfalls auf dem Stand zu sehen: Reisemobile auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter von Le Voyageur, Kabe, Eura Mobil und Alphavan sowie die Mercedes-Benz Marco Polo Campermodelle – neue Ausstattungen inklusive. Damit stellt die Marke mit Stern ihr gesamtes Portfolio, vom Large über den Midsize bis zum Small Van, auf der weltgrößten Messe für Reisemobile und Caravans aus.

„Wir gratulieren der Messe Düsseldorf zum 60. Caravan Salon. Wir freuen uns, in diesem Jahr wieder dabei zu sein und allen Vanlife–Enthusiasten – und jenen, die es werden wollen – die Welt der Mercedes-Benz Vans vorzustellen. Besonders freue ich mich auf das Kundenfeedback zur brandneuen Generation unseres sehr bald im Markt verfügbaren Citan. Denn eins ist klar, der Reise- und Freizeitmobilmarkt nimmt im Rahmen unserer strategischen Ausrichtung eine wachsende Bedeutung ein,“ sagt Klaus Rehkugler, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz Vans.

Der neue Citan: ‚Klein‘ aber Oho, auch im Micro-Camper-Einsatz

Im Segment der Small Vans wird Mercedes-Benz am 25. August den Nachfolger des Citan vorstellen. Der neue Citan ist eine vollumfängliche Neuentwicklung. Das Fahrzeug verfügt über die markentypische DNA, beispielsweise hinsichtlich unverwechselbarem Design, Sicherheit und Konnektivität.

Diese Eigenschaften, in Kombination mit kompakten Außenmaßen bei einem gleichzeitig durchdachten Platzangebot im Innenraum, eröffnen dabei zukünftig auch im zunehmend populären Bereich der Micro-Camper-Umbauten vielfältige Möglichkeiten für den neuen Small Van mit Stern – wie Mercedes-Benz wenige Tage nach dessen digitaler Premiere auf dem Caravan Salon in Düsseldorf zeigen wird.

Reisemobil-Neuheiten in Düsseldorf zeigen: der Sprinter ist weiter auf Erfolgskurs

Auf dem Mercedes Messestand in Düsseldorf stehen in diesem Jahr gleich vier Reisemobile auf Sprinter-Basis: der kürzlich mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnete, nun erstmals als Allradvariante Edition 4×4 erhältliche Campervan von Alphavan, der Teilintegrierte Royal von Kabe und Contura von Eura Mobil, sowie das neue vollintegrierte Reisemobil Héritage von Le Voyageur. Weitere Neuheiten auf Sprinter-Basis vor Ort: u.a. der chic c-line XL von Carthago, der Neo MT 7 BD von Frankia, oder der Silverdream 690 RS von Wanner und der HRZ City von HRZ Reisemobile.

Damit finden sich auch 2021, wie in den Vorjahren, zahlreiche Produkt-Neuheiten auf Sprinter-Basis auf dem Caravan Salon. Sie verdeutlichen: der Sprinter überzeugt Traditionsunternehmen, Startups und Endkunden. Das belegen mit Blick auf die Reisemobilbranche auch die Auftragsbücher: Die Bestelleingänge steigen seit Markteinführung der aktuellen Generation 2018 kontinuierlich, haben sich, im Vergleich zum Vorgängermodell, sogar mehr als verdoppelt.

Neuer Motor, neues Getriebe und mehr: Technik-Upgrade für den SprinterGrundlage für diesen Erfolg: Bei der Entwicklung der dritten Sprinter-Generation wurden die Bedürfnisse von Reisemobilisten und Herstellern von Anfang an berücksichtigt. Zum Herbst 2021 legt der Large Van mit Stern hier auch nochmals technisch nach.

So gibt es den Sprinter ab Herbst in sämtlichen Karosserie- und Antriebsvarianten mit dem leistungsstarken und effizienten Vierzylinder-Diesel OM 654 aus dem Aggregate Portfolio der Mercedes-Benz Cars. Der OM 654 ist für den Sprinter – abhängig von der gewählten Variante – in vier Leistungsstufen erhältlich: 84 kW (114 PS), 110 kW (150 PS), 125 kW (170 PS) sowie 140 kW (190 PS). Als weitere Neuheit kombiniert Mercedes-Benz das moderne 2,0-Liter-Aggregat mit dem 9G-TRONIC Automatikgetriebe, alternativ zum 6-Gang-Schaltgetriebe, sowie auf Wunsch mit einem neuen Allradsystem. Damit nähert sich der Sprinter nochmals verstärkt dem Fahr-Komforterlebnis der Mercedes-Benz Pkw an – auf und abseits der Straße.

Dazu erhöht eine nun erstmals für den Sprinter mit Vorder- wie Hinterradantrieb optional verfügbare Fahrwerks-Variante die Wankstabilität der Van Ikone weiter, sowohl beim Einstieg in das geparkte Fahrzeug als auch fahrend. Speziell im Reisemobileinsatz ein Zugewinn, aufgrund des hohen Schwerpunkts der Fahrzeuggattung.

Noch mehr Stil und Komfort: Marco Polo Familie mit neuen Ausstattungen

Der Messeauftritt von Mercedes-Benz wird 2021 mit den ‚hauseigenen‘ Marco Polo Modellen abgerundet. Sowohl der kompakte Camper Marco Polo als auch das Freizeitmobil Marco Polo HORIZON sind ausgestellt. Und – ebenso wie das dritte Familienmitglied Marco Polo ACTIVITY – pünktlich zum Caravan Salon mit neuen Produktfeatures bestellbar.

Stil-Liebhaber können sich ab sofort über einen optional verfügbaren aquamarinfarbenen Faltenbalg und drei optional wählbare Dekors für die Fahrzeugseiten, alle in mattschwarz und ebenfalls mit aquamarinfarbenen Akzenten, freuen – angelehnt an das ehemalige Sondermodell ArtVenture. Dessen spezielle Optik-Umfänge hatten viel Kundenzuspruch erhalten; Anlass für Mercedes-Benz daraus individuelle Sonderausstattungen zu machen. Zudem sind alle Marco Polo Modelle nun auf Wunsch mit der aus den Pkw-Baureihen bekannten Mercedes-Markenlogo-Projektion an Fahrer- und Beifahrertür bestellbar. Die Projektoren befinden sich unterhalb der Türverkleidung. Sie werden über den Türkontakt ein- bzw. ausgeschaltet. Beim Öffnen der Türen wird ein Mercedes-Stern auf den Boden im Einstiegsbereich projiziert.

Wer sich noch mehr Wohnkomfort wünscht, für den gibt es jetzt die aus dem ehemaligen Sondermodell ArtVenture bekannte Frontöffnung im Faltenbalg des Aufstelldachs als individuelle Sonderausstattung. Die Frontöffnung sorgt für eine verbesserte Luftzirkulation. Serienmäßig erhöht eine neue Warmluftzusatzheizung mit gesteigerter Leistungsfähigkeit sowie ein Update des Smart-Home-Moduls MBAC (Mercedes-Benz Advanced Control) mit erweitertem Funktionsumfang, darunter eine Zeitsteuerung der neuen Heizung, inklusive Nachabsenkung, das Wohlbefinden im Wohnraum weiter.

Das neue serienmäßige Sitzkomfort-Paket wiederum verbessert das Komforterlebnis von Fahrer- und Beifahrer auf dem Weg in den Urlaub sowie im Alltag. Das Sitzkomfort-Paket bietet neben einer Lordosenstütze auch eine Sitzkissentiefenverstellung. Die Auflagefläche für die Oberschenkel wird durch einen Griff im vorderen Bereich des Sitzes entriegelt und kann manuell in Fahrtrichtung gezogen werden. Die Sitzfläche verlängert sich um bis zu sechs Zentimeter und lässt sich in Ein-Zentimeter-Schritten verstellen.

Wachstumspläne für die kompakten Camper von und auf Mercedes-Benz Basis

Die kompakten Marco Polo Modelle erfreuen sich seit Einführung der aktuellen Generation 2015 und Modellpflege 2019 stetig wachsender Beliebtheit. Allein in diesem Jahr plant Mercedes-Benz mit einem 20-prozentigen Wachstum.

Parallel etabliert sich die Marke mit Stern verstärkt mit seinen Midsize Vans als Basisfahrzeuge für Umbauten von Reisemobilherstellern. 2021 bringt Pössl, ein Spezialist für Kastenwagenausbauten, gleich zwei Neuheiten auf Basis der Mercedes-Benz V-Klasse bzw. des Vito auf den europäischen Markt: den Campstar und Vanstar. Dem Trend zu Kompaktmobilen folgt ebenso Eurocaravaning mit dem VanTourer Urban basierend auf dem Mercedes-Benz Vito. Und auch in den USA fassen die Mercedes-Benz Midsize Vans in der Vanlife-Szene Fuß. Als einer der ersten US-amerikanischen Hersteller im Reisemobilsegment setzt Driverge Vehicle Innovations mit dem Metris Getaway auf dem Vito auf.

„Der Gesetzgeber sollte eine Impfpflicht nicht ausschließen“

Die Herdenimmunität gilt als fast unerreichbar. Umso wichtiger ist es, so viele Erwachsene wie nötig zu impfen. Doch wie können Impfunwillige erreicht werden? IW-Direktor plädiert für kostenpflichtige Tests, Impfkampagnen und teilweise Impfpflichten.

Von Prof. Dr. Michael Hüther
Institut der Deutschen Wirtschaft

Um bis zum Herbst eine Herdenimmunität zu erreichen, müssten nach Schätzungen des RKI mindestens 85 Prozent der Zwölf- bis 59-Jährigen und 90 Prozent der über 60-Jährigen vollständig geimpft sein. Das RKI hält es für unrealistisch, dass diese Quote rechtzeitig erreicht wird. Für den Staat stellt sich also die Frage, wie er mit impfunwilligen Erwachsenen umgehen soll.
Impfpflicht in kritischen Berufen
Impfen ist der beste Schutz gegen Infektion. In kritischen Berufen, insbesondere im Gesundheits- und Bildungssektor, sollte der Gesetzgeber eine Impfpflicht einführen, weil wir es hier mit schutzbedürftigen Personen zu tun haben. Kinder können sich noch nicht impfen lassen, kranke und alte Menschen haben trotz Impfung eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf. Mit Impfkampagnen könnten die Über-18-Jährigen gezielt angesprochen werden, beispielsweise in Schulen, Universitäten, Sportvereinen oder beim Wehr- und Ersatzdienst. Eine generelle Impfpflicht sollte der Gesetzgeber allerdings je nach weiterem Verlauf der Pandemie nicht von vornherein ausschließen.
Tests aus eigener Tasche zahlen
  Zum jetzigen Zeitpunkt sind – abgesehen von den genannten Berufsgruppen – kluge Anreize der bessere Weg. Ab Anfang September, wenn alle Erwachsenen ein Impfangebot hatten, sollten Schnelltests kostenpflichtig sein. Wer dann etwa ungeimpft eine Veranstaltung besuchen möchte, muss vorher einen PCR-Test machen und die Kosten dafür aus der eigenen Tasche zahlen. Außerdem ist zu erwägen, Impfunwillige bei einer Covid-Erkrankung an den Behandlungskosten zu beteiligen. Wer sich dem Solidarprinzip entzieht, sollte es selbst nicht oder nur eingeschränkt in Anspruch nehmen können.

Rheinmetall spendet 100.000 Euro für Flutopfer

Der Vorstand des Düsseldorfer Rheinmetall-Konzerns hat eine Unternehmensspende von 100.000 Euro freigegeben, die den Opfern der Flutkatastrophe in Deutschland zugutekommen soll. Die Mittel werden dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) zur Unterstützung der Flutopfer zugeleitet.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Wir sind erschüttert angesichts der hohen Zahl an Opfern. Es macht uns tief betroffen, wenn wir sehen, welche Verwüstung und welches unvorstellbare Leid die Flut über die Hochwasserregionen gebracht hat. Jetzt wollen wir denen beistehen, die ihr Hab und Gut verloren haben und auf Hilfe angewiesen sind. Wir haben großen Respekt vor der wertvollen Arbeit, die unzählige Helfer in der Not leisten.“

Armin Papperger: „Mit unserer Spende wollen wir als Düsseldorfer Unternehmen auch unsere Verbundenheit zur Heimatregion hier im Westen Deutschlands ausdrücken. Aber auch den weiteren Regionen, die von der Flut betroffen sind und an denen wir teils auch Unternehmensstandorte haben, fühlen wir uns eng verbunden.“

Ergänzend zu der Zuwendung an das DRK hat der Vorstand der Rheinmetall AG einen zentralen Nothilfefonds für Rheinmetall-Mitarbeiter eingerichtet, die in den Katastrophengebieten in eine besondere Notlage geraten sind. Aus diesem Hilfsfonds sollen existenziell betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine individuell bemessene finanzielle Unterstützung erhalten. Dieser Hilfsfonds wird ausschließlich mit Mitteln der Rheinmetall AG finanziert.

Angesichts der großen Spendenbereitschaft, die die Flutkatastrophe auch innerhalb der Belegschaft ausgelöst hat, ist im Konzern zusätzlich auch die Spenden-Aktion „Rheinmetaller helfen Rheinmetallern“ ins Leben gerufen worden. Die Sammlung zielt darauf ab, Solidarität gegenüber betroffenen Kolleginnen und Kollegen zu zeigen und denjenigen finanzielle Soforthilfe zu geben, die im Zuge der Flutkatastrophe materielle Schäden erlitten haben, aber nicht – zum Beispiel durch die Zerstörung ihres Hauses – existenziell betroffen sind.

METRO schreibt Preis für nachhaltige Gastronomie aus

Der morgige Tag der nachhaltigen Gastronomie ist auch Startschuss für die Bewerbungsphase des METRO Preises für nachhaltige Gastronomie. Der Preis zeichnet zum dritten Mal Unternehmer*innen aus, die ihre Gäste und ihr Team von nachhaltigen kreativen Gastro-Konzepten überzeugen. Jede gastronomische Einrichtung, die in Deutschland liegt und aktiv betrieben wird, kann sich bis 31. Juli 2021 auf www.metro.de/aktionen/nachhaltige-gastronomie bewerben. Mitte September wählt eine neunköpfige Expert*innen-Jury drei Kandidat*innen fürs Finale aus. In einem öffentlichen Online-Voting auf der METRO Website wird dann über die Platzvergabe eins bis drei entschieden. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages Anfang Dezember 2021 statt.

Viele Restaurants, Cafés und Bars setzen bewusst auf Nachhaltigkeit, weil sie einen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten wollen und nicht zuletzt um den Bedürfnissen ihrer Gäste gerecht zu werden. Mit dem METRO Preis für nachhaltige Gastronomie will METRO zukunftsfähige Konzepte auszeichnen, die auch wirtschaftlich nachhaltig sind und die damit gefragter sind als je zuvor.

Seit 2019 schreibt METRO Deutschland jährlich den METRO Preis für nachhaltige Gastronomie aus. Bewertet werden in diesem Jahr die Kategorien
• Verantwortungsbewusstes Einkaufen für Food und Non Food
• Abfallmanagement
• Energie, Wasser und Ressourcen
• Einbindung/Information von Kund*innen in die nachhaltigen Elemente des Gastro-Konzeptes
• Einbindung von Mitarbeitenden in die nachhaltigen Elemente des Gastro-Konzeptes

Dabei sucht METRO keine Perfektion, sondern passionierte Menschen, die einfach anfangen – und dabei zur Inspiration werden für tausende unabhängige Gastro-Unternehmer.

Erweiterte Expert*innen-Jury
Zur Jury 2021 gehören dieses Mal neun Personen – zwei Mitglieder mehr als im letzten Jahr. Darunter sind Ulrich Glemnitz, der mit seinem Kölner Restaurant „Bunte Burger“ Vorjahressieger wurde – er überzeugte Jury und Öffentlichkeit beim Online-Voting mit seinem veganen Burger-Konzept. Auch Kerstin Vlasman gehört zur Jury, sie erhielt mit „FLORIS Catering“ Platz 2 im letzten Jahr, ein Berliner Unternehmen, das als Vorreiter im Green Catering zählt. Ebenfalls Teil der Jury sind Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband), Dr. Florian Wecker, Co-Initiator der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. und Clément Tischer, Co-Founder der NX-FOOD GmbH. Neu dabei sind Peter Link, Chefredakteur und Herausgeber vegconomist, und Matthias Tritsch, Vorstand bei greentable e.V. Ergänzt wird die Jury durch die beiden METRO Expert*innen Andrea Weber, Director Corporate Responsibility bei METRO AG und Christian Krüger, Leiter HoReCa bei METRO Deutschland undehemaliger Sternekoch.

Henkel-Special: New Work

Was wie eine Lifestyle-Bewegung klingt, steht für einen Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt. New Work ist digitaler, flexibler und demokratischer. Bewerber und Mitarbeiter fordern mehr Freiheit bei der Frage, wo, wann und wie viel sie arbeiten. Und Unternehmen setzen auf neue Strategien, um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

Weiterlesen auf der HENKEL-Webseite!

Foto: Henkel-Chefin Bagel-Trah. Foto: Frank Wiedemeier

Frank Sportolari ist verstorben

Er war ein Mensch mit einem weitem Herzen und er liebte die Menschen. Nach kurzer Krankheit verstarb jetzt UPS-Chef Frank Sportolari. Vor einiger Zeit war er Gast bei unserer Unternehmerschaft und sprach offen und sehr sehr herzlich über seine Welt hier in Düsseldorf. Er hatte ein gewinnendes Wesen, schreiben Nicole Lange und Uwe-Jens Ruhnau in der RP und dies kann man voll unterstreichen.

Sportolari war ein fairer Geschäftsmann, spielte immer mit offenen Karten und setzte sich auch für die Benachteiligten in der Gesellschaft ein. Geboren in Chicago begann er 1986 bei UPS. Seit 2011 leitete er die Geschäfte von UPS in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seit März arbeitete für UPS in Europa. Er wohnte in Gerresheim, arbeitete in Monheim und war sehr gern gesehen überall in Düsseldorf, NRW, Deutschland und der Welt.

Das er sehr unkompliziert war spürten wir schnell als wir einen Besuch bei unserer Unternehmerschaft vorbereiteten. Von diesem Treffen stammen auch diese Fotos, die Frank Wiedemeier auf die Platte bannte. Ein Termin war schnell gefunden, er reiste ohne Prunk an und als er plötzlich in der Türe stand, hatte er alle Herzen sofort gewonnen mit seiner liebevollen und herzlichen Art.

Sogar die US-Konsulin Linda Evans liess es sich nicht nehmen alle Termine abzusagen und zur Unternehmerschaft zu kommen, um „Frank zu treffen“. Das war ihr wichtig. Sie mochten sich sehr.

Er versuchte immer und überall präsent zu sein: lokal, regional, national und international. So war es denn auch nicht überraschend, als er 2018 zum Präsidenten der Amerikanischen Handelskammer (AmCham) in Deutschland  gewählt wurde. Nicht nur dort setzte er sich intensiv für gute transatlantische Handelsbeziehungen ein. Davon berichtete er auch sehr ausführlich bei unserem Treffen im Industrieclub.

Kurz vor seinem Tod soll er gesagt haben, dass man sich keine Sorgen machen sollte: „Ich bereue nichts an meinem Leben“, schreibt die RP. Frank Sportolari hinterlässt seine Ehefrau und seine sechs Kinder. Ein Guter und ein Großer geht. Wir hoffen sehr und beten auch dafür, dass er gut im Himmel ankommt.

Fotos: Frank Wiedemeier