Lockdown 2.0: NRW macht wieder dicht!

Massive Kontaktbeschränkungen ab 2. November — Groß- und Einzelhandel bleibt offen — In der Öffentlichkeit sind nur noch Angehörige des eigenen und eines weiteren Hausstandes mit maximal zehn Personen gestattet  — Freizeiteinrichtungen werden geschlossen — Profisport ohne Zuschauer — Gastronomiebetriebe werden vom 2. November für den restlichen Monat geschlossen — Schulen und Kindergärten bleiben offen

BGA-Präsident Börner: Völlig unangemessen erscheint uns in der aktuellen Situation die Schließung der Gastronomie.

Von Christoph Sochart. Wir befinden uns inmitten der zweiten Corona-Welle. Der zweite Lockdown ab Montag trifft uns alle hart. Geschlossen bleiben Hotels (für private Reisen), Restaurants und Kneipen, Theater und Oper, Kinos, Schwimmhallen und Fitnessstudios. Auch Sporthallen sind geschlossen, sodass jeglicher Vereinssport wie auch Wettbewerbe und Turniere ausfallen werden. Der Profisport findet ohne Zuschauer statt. In der Öffentlichkeit treffen sich nur noch Angehörige des eigenen und eines weiteren Hausstandes mit maximal zehn Personen. Schulen, Kitas und der Groß- und Einzelhandel bleiben geöffnet.

Dieser Lockdown trifft die gesamte Wirtschaft. Professor Hüther vom Institut der Deutschen Wirtschaft schreibt uns dazu: ” (…) Ein bundesweiter Lockdown ist nicht zielführend, es gilt, Infektionsherde subsidiär einzuhegen. Denn es ist sicher, dass ökonomische Substanz beschädigt wird, wenn es zu einem harten Lockdown kommt. Und das betrifft beileibe nicht nur Hotels, Restaurants und Teile der Kulturszene, sondern auch große Unternehmen.”

Die harten Auflagen seien auch deshalb notwendig, sagt die Kanzlerin, weil man bei 75 Prozent der Infektionen nicht mehr wisse, wo sie passiert seien.

Anton F. Börner, Präsident unseres Großhandelsverbandes, sagt dazu: “Völlig unangemessen erscheint uns in der aktuellen Situation die Schließung der Gastronomie, die für viele mittelständische Betriebe in der jetzigen Lage den Todesstoß bedeuten kann. Zudem ist eine solche Maßnahme auch ungeeignet, denn es hat sich gezeigt, dass gerade im Bereich der Gastronomie die Hygienekonzepte erfolgreich sind und Infektionen nur in wenigen Ausnahmefällen stattgefunden haben. Brennpunkte sind ganz klar die privaten Bereiche und auch wenn es unpopulär ist, müssen wir uns hierauf konzentrieren.”

Michael Stempfle vom ARD-Hauptstadtstudio ergänzt: “Was bringt die Schließung von Restaurants im November? Kann damit die derzeit stark ansteigende Ausbreitung des Coronavirus wirklich verlangsamt werden? Ein Beweis? Fehlanzeige. (…) Pächter und Restaurantbesitzer haben sich in den vergangenen Monaten viel Mühe gegeben, Schutzmaßnahmen zu ergreifen: So forderten sie ihre Gäste auf, Masken zu tragen. Sie stellten die Tische weiter auseinander und verzichteten auf den sonst üblichen Umsatz.”

Wir werden erst in zwei Wochen vielleicht sehen, ob dieses November-Experiment funktioniert. Im Dezember sollte dann wieder alles “normal” ablaufen, so das Ziel dieser Maßnahmen. Mein Restaurant schrieb mir jedenfalls, ich könnte jetzt schon Plätze für Dezember reservieren. Wie sagt der Volksmund: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Quellen: Rheinische Post, BGA, IW Köln, tagesschau u.a.

Damit Schüler nicht den Anschluss verlieren: Vodafones erster Schultarif mit Daten-Flat für dedizierte Lerninhalte

Die Digitalisierung Deutschlands macht auch vor dem Bildungssystem nicht halt. Schon in den Grundschulen können Kinder über Apps wie Anton für Mathe und Deutsch üben. Oder sich – ergänzend zum Präsenzunterricht – mit den Lehrern auf Lernplattformen wie Moodle austauschen.

Damit das funktioniert, wurden viele Schulen mit gigabit-schnellen Internet-Anschlüssen und Lehrer mit Tablets ausgestattet. Nun will der Bund eine weitere halbe Milliarde Euro für Schülerinnen und Schüler bereitstellen, die keine eigenen internetfähigen Geräte besitzen. Für die notwendige Internet-Verbindung sorgt Vodafone mit gleich zwei neuen Schultarifen. Eine Daten-Flatrate für zehn Euro netto pro Monat für die feste Ende-zu-Ende-Verbindung zum Schulserver – monatlich kündbar, EU-weit nutzbar und ab November buchbar. Und ein Datentarif mit Inklusiv-Volumen und speziellem Vodafone Pass für die Flat-Nutzung von enthaltenen Lern-Apps.

Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland: „Schon heute unterstützen wir Schulen in Deutschland mit mehreren tausend Daten-Karten. Mit der Erweiterung des Schulangebotes um die zwei neuen Tarife übernehmen wir in besonderer Weise gesellschaftliche Verantwortung und verhindern, dass einzelne Schülerinnen und Schüler in Zeiten der Corona-Pandemie den Anschluss verlieren.“

Der Vodafone Red Business Data Education umfasst eine europaweit nutzbare Daten-Flatrate für Lerninhalte, Videokonferenz- und Mail-Dienste, die von den Schulen angeboten werden. Dafür baut der Tarif eine feste Ende-zu-Ende-Verbindung zu den Servern der Einrichtungen auf. Die Schulen erhalten so die Kontrolle über alle Inhalte und Dienste, die von den Schülern genutzt werden dürfen. Schulträger können den Tarif für ihre Schüler noch im November zu zehn Euro netto pro Monat mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit buchen.

Schulen ohne eigene IT-Infrastruktur bietet Vodafone voraussichtlich ab Januar 2021 einen weiteren Schultarif an. Dieser enthält ein großzügiges monatliches Datenvolumen sowie einen neuen Vodafone Pass mit speziellen Lern-Apps, die in engem Austausch mit den Verwaltungsbehörden für Schule und Bildung festgelegt werden. Schüler können die im Pass enthaltenen Apps nutzen, ohne dass ihr Verbrauch dem monatlichen Datenvolumen angerechnet wird. Details zu Tarifleistung und zu Preisen werden unmittelbar vor Vermarktungsstart bekanntgegeben.

Das neue iPhone im 5G-Netz von Vodafone

Das neue iPhone 12 kommt heute nach Deutschland und startet bei Vodafone in die 5G-Ära. In zahlreichen Städten und Gemeinden sowie an hochfrequentierten Orten funken das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro schon heute im 5G-Netz von Vodafone. An vielen Orten mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde. Mit mehr als 1.200 Antennen an 400 Standorten erreicht Vodafone heute fast 3 Millionen Menschen mit 5G. Und der Ausbau geht weiter. Die Techniker von Vodafone bereiten momentan tausende weitere Antennen für die 5G-Aktivierung vor.

Vodafone bringt das neue iPhone nach Deutschland – und ins 5G-Zeitalter. Seit heute sind die beiden neuen Modelle iPhone 12 und iPhone 12 Pro in den Vodafone-Shops und online erhältlich. Bei einer Einmalzahlung von 49,90 Euro kostet das iPhone 12 im Tarif Red M monatlich 79,99 Euro. Das iPhone 12 Pro gibt es im selben Tarif (Red M) bei einer Einmalzahlung von 49,90 Euro für monatlich 89,99 Euro. 

Beide Modelle funken von Beginn an den meisten bereits aktivierten Stationen im 5G-Netz von Vodafone. Die 5G-Stationen, die Vodafone an besonders stark frequentierten Orten aktiviert (3,5 Giga-Hertz) bringen in der Spitze Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde auf die neuen iPhones. In vielen städtischen Bereichen können 500 Megabit pro Sekunde erreicht werden (1,8 Giga-Hertz),

5G für fast 3 Millionen Menschen in ihren Wohnungen und Häusern verfügbar

Im vergangenen Jahr hatte Vodafone das erste 5G-Netz in Deutschland gestartet. Heute funken mehr als 1.200 Antennen an 400 Standorten im 5G-Netz des Digitalisierungskonzerns. Damit erreicht Vodafone momentan fast 3 Millionen Menschen in ihren Häusern und Wohnungen mit 5G. Und der Ausbau geht weiter. Vodafone-Techniker bereiten zahlreiche weitere 5G-Antennen bereits für die neue Mobilfunk-Technik vor. Bis zum Ende des Jahres bringen die Düsseldorfer 5G-Mobilfunk dann zu mehr als 10 Millionen Menschen in Deutschland.

Gute Nachricht: Indisches Unternehmen optimiert sich mit innovativem System der sms group

Wir freuen uns in Coronazeiten immer über gute Nachrichten aus unseren Mitgliedsunternehmen! Die heutige “Best News” erhielten wir soeben von der sms group: SMS digital, die Digitaltochter der SMS group, hat von JSW Steel Ltd. in Dolvi, Indien, den Auftrag erhalten, ein neues hochautomatisiertes Managementsystem für das Brammenlager zu implementieren. Das “X-Pact® MES 4.0 Warehouse Management System” wird die Aus­nutzung der begrenzten Brammenlagerkapazität optimieren und somit einen wesentlichen Faktor für einen hohen Nutzungsgrad der Warmwalzkapazitäten darstellen.

JSW erweitert die jährliche Produktionskapazität des Werkes in Dolvi um zusätzliche fünf Millionen Tonnen durch den Bau eines neuen Stahlwerks, das JSW Ende 2017 bei der SMS group in Auftrag gegeben hat und das sich aktuell in der Inbetriebnahmephase befindet. Auch Anlagen von Drittlieferanten werden digital an das Warehouse Management System von SMS digital angebunden werden.

Da bei JSW die Lagerfläche für Brammen sehr begrenzt ist, wird das neue Warehouse Management System maßgeblich zur optimierten Ausnutzung der Lagerkapazitäten beitragen. Das innovative Lager­managementsystem ist Teil des Optimierungsmoduls des Produktionsplanungssystems X-Pact® MES 4.0. Mithilfe des MES 4.0 Warehouse Managers werden die Krane, einschließlich der elektrischen Laufkrane (EOT) und Halbportalkrane, sowie die Trans­portwagen bei JSW Dolvi in Zukunft im automatischen Betrieb arbeiten. Hierdurch wird maximale Effizienz durch optimale vertikale Vernetzung der Produktionsanlagen entlang der gesamten Prozesskette erzielt.

Verfügbare Lagerkapazitäten innerhalb des Brammenlagers können so schnell identifiziert werden. Der Warehouse Manger kann für die optimale Zusammenstellung der Transferaktionen die aktuelle Lager­situation, die Verfügbarkeit der Transportwagen und gleichzeitig auch die Sequenzierung der Stranggießanlagen und der Warmwalzwerke berücksichtigen. Durch die so erzielte Optimierung des Lager- und Transportmanagements kann JSW bei erhöhtem Durchsatz gleich­zeitig Kosteneinsparungen erzielen.

Ein wesentlicher Faktor für die Entscheidung von JSW, das Brammenlager mit der SMS group als Partner digital zu vernetzen, ist der hohe Mehrwert der Kombination aus dem Know-how von SMS digital im Bereich funktionaler und gleichzeitig bediener­freundlicher Digitaltechnologie und der bereits lange bestehenden Partnerschaft zwischen JSW und der SMS group.

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen für Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft – unser Corona-Update am Freitag

Wie wahrscheinlich ist ein zweiter Lockdown in NRW bzw. Deutschland? Mit diesem Thema beschäftigt sich heute (23.10.) die Rheinische Post, denn die Infektionszahlen steigen sprunghaft in die Höhe. Das Ergebnis der Erörterungen ist eindeutig: ein erneuter Lockdown würde Zenhtausende Jobs kosten.

So macht die Rheinische Post heute (23.10) ihre Zeitung auf.

Die Arbeitslosenzahlen in NRW würden auf über 800.000 steigen, in Deutschland auf über 3 Millionen, schätzt RP-Wirtschaftsredakteurin Antje Höning im Podcast der Rheinischen Post. Damit wären die Folgen deutlich höher als im Frühjahr. “Ab jetzt zählt jeder Tag”, wird DGB-Chef Reiner Hoffmann zitiert. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln rechnete bisher mit einem Wirtschaftsminus um 6%. Bei einem zweiten Lockdown könnten es mindestens 8% werden, schätzt IW-Experte Michael Grömling. Deshalb hofft die Wirtschaft, hoffen wir, dass es keinen zweiten Lockdown geben wird. Viele Unternehmen, vor allem die klein- und mittelständigen Industrie- und Handelsbetriebe würden dies nicht überleben. Viele kämpfen noch heute mit den Folgen des ersten Lockdowns.

“Wir sollten und müssen uns in diesem Herbst und Winter unbedingt an die Corona- und Hygieneregeln halten!”, appellieren die Düsseldorfer Ärzte heute auf ANTENNE DÜSSELDORF. Diese Regeln seien nach wie vor wirksam: Abstand halten, regelmäßig lüften und Hände waschen. Außerdem sollten wir die WarnApp nutzen und in jedem Gedränge die Maske tragen. Das befolgen im Moment aber längst nicht alle Düsseldorfer: Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben alleine am Mittwoch rund 700 Menschen auffordern müssen, in der Fußgängerzone den Mund-/Nasenschutz zu tragen.

Das IW in Köln veranstaltet mit weiteren Instituten ein Kolloquium zur Pandemie und ihre Folgen. IW- Geschäftsführer Hans-Peter Klös schreibt dazu: “Im vierten, gemeinsamen Institutskolloquium wollen wir in einem konzentrierten digitalen Austausch die gesamtwirtschaftlichen Effekte der Corona-Krise diskutieren und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt beleuchten. Wir wollen aber auch der Frage nachgehen, in welcher Hinsicht die aktuelle Krise für die weitere Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft Impulse zu geben vermag, Prozesse beschleunigt oder gar Entwicklungspfade ändert.” Programm: https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/kolloquium-2020-programm.pdf

Alle Infos zum Virus hat ANTENNE DÜSSELDORF hier zusammengefasst: https://www.antenneduesseldorf.de/programm/sonderseite-zum-corona-virus.html

Wer sich testen lassen möchte, kann hier anrufen: (0211) 899-6090

Vodafone: 100.000 Euro für Kinder in Not

Kindern das Leben leichter machen und ihnen geben was sie brauchen, egal in welcher Situation sie sich befinden: Dabei helfen die 20 Einrichtungen, die von Vodafone durch eine Aktion unterstützt werden, die in dieser Form einzigartig in Deutschland ist.

Die Mitarbeiter des Digitalkonzerns haben im Geschäftsjahr 2019/20 mehr als 2.200 Verbesserungsvorschläge eingebracht, die nicht zu ihrem Arbeitsbereich gehören. Jede Mitarbeiter-Idee wird einzeln bewertet, diese Bewertung wird dann mit einer Gutachterspende belohnt. So konnte insgesamt ein Spendenbetrag von 100.000 Euro generiert werden. Mit diesem Betrag werden 20 regionale und auch bundesweite Organisationen unterstützt, die Kindern in Not helfen – von der deutschen Kinderkrebsstiftung über das ambulante Kinder- und Jugendhospiz in Frankfurt bis hin zum Regenbogenland Düsseldorf.

Wenn Vodafone-Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge beim Ideen-Management des Unternehmens einreichen, so hat das einen doppelt guten Effekt: Einerseits helfen sie dabei, dass sich das Netz, der Kundenservice und auch die Produkte weiter verbessern können. Auf der anderen Seite unterstützen sie mit jeder Idee soziale Organisationen. Jeder Geistesblitz wird einzeln geprüft und durch einen internen Experten bewertet, der den Nutzen dieses Verbesserungsvorschlags berechnet und anschließend ein Gutachten darüber erstellt. Wenn die Erstellung dieses Gutachtens innerhalb von 14 Tagen geschieht, zahlt Vodafone als Honorar und Dankeschön eine Spende von 50 Euro in einen virtuellen Spendentopf ein. Diese Spendenaktion ist in Deutschland einzigartig und führt dazu, dass die individuellen Ideen der Mitarbeiter meist schnell bearbeitet werden. Vor allem aber kommen so hohe Summen für den guten Zweck zusammen. Im Geschäftsjahr 2019/20 wurde im Gutachter-Topf der beeindruckende Betrag von 100.000 Euro erreicht. Jetzt wird diese Schatztruhe geöffnet und der Betrag jeweils zu gleichen Teilen an 20 verschiedene Organisationen ausgezahlt.

Über 5.000 Euro freuen sich diese Einrichtungen:

  • Ronald McDonald Haus
  • Kinderhospiz Bärenherz
  • Ambulantes Kinderhospiz Halle
  • Nico’s Farm e.V.
  • Deutsche Kinderkrebsstiftung
  • Wolfsträne e.V.
  • Kinder- & Jugendhospiz Stuttgart
  • Bärenherz Wiesbaden
  • Projekt „Zaubern vor krebskranken Kindern“
  • Zukunft für Kinder Leipzig e.V.
  • Raum_58
  • Kindernotaufnahme „Spatzennest“ und „Kleine Spatzen“
  • FortSchritt Konduktives Förderzentrum GmbH
  • Regenbogenland Düsseldorf
  • Mosaikschule
  • SOS Kinderdorf Sossenheim
  • Kinderdorf Berlin
  • DRK  Kita „Spatzennest“
  • Ambulanter Kinder- & Jugendhospiz Frankfurt/ Rhein-Main
  • Wuenschewagen.de

Anton F. Börner alter und neuer BGA-Präsdient

In geheimer Wahl wurde Anton F. Börner in Berlin einstimmig durch die erstmals hybrid ausgerichtete Mitgliederversammlung mit einhundert Prozent der Delegiertenstimmen wiedergewählt. Bis zur nächsten regulären Wahl im Jahr 2021 wird Börner sich für den Verband einsetzen und mit seiner Expertise und seinem Netzwerk in dieser schwierigen Zeit als Frontmann agieren. Ines Kitzing, die den Verband übergangsweise geführt hatte, gratulierte ihrem Nachfolger herzlich.

Börner ist selbst Unternehmer und stammt aus Ingolstadt. Er trat nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in das elterliche Unternehmen ein. Seit 1983 ist er persönlich haftender Gesellschafter die Firma Börner + Co. KG, ein mittelständisches Unternehmen in den Bereichen Haustechnik und Anlagenbau.

Als Kernthemen für die Verbandsarbeit benannte Börner die Stabilisierung der Wirtschaft in und nach der Corona-Krise. Hier ist es ihm besonders wichtig, dass der zunehmende Protektionismus, den die Krise deutlich verstärkt hat, wieder entschärft wird: „Deutschland ist wie kaum ein anderes Land auf Export und Import angewiesen. Viele unserer Arbeitsplätze hängen am Außenhandel und können nicht so ohne weiteres ersetzt werden“, so Börner in seiner Antrittsrede. Aber auch die Europäische Union liegt dem überzeugten Europäer am Herzen. Mit dem Leitmotiv „Wandel durch Handel“ setzt er sich für freien Welthandel ein und betont die Wichtigkeit einer marktorientierten Wirtschaft, die auch in Europa stärker verankert werden müsse.

düsseldorfmetall launcht APP zur neuen Tarifrunde

Neu, tagesaktuell und ‘ne volle Ladung an tarif- und verbandspolitischen News: das ist neue APP von düsseldorfmetall, dem Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie für Düsseldorf und Umgebung. Hauptgeschäftsführer Michael Grütering freut sich zum Start der neuen Tarifrunde die exklusive APP starten zu können. “Exklusiv” bedeutet: nur Entscheider in unseren Mitgliedsunternehmen erhalten den persönlichen Zugang. Nach der Registrierung wird jeder Nutzer individuell freigeschaltet. Ein neues, starkes Benefit von düsseldorfmetall. Die APP gibts im Apple- und Google-Store – die Nutzer werden persönlich eingeladen.

Hauptgeschäftsführer Grütering freut sich, die neue APP starten zu können. Foto: Frank Wiedemeier

Deutlicher Rückgang bei der Rohstahlproduktion

Die Rohstahlerzeugung in Deutschland lag im September 2020 um fast 10 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresmonat, teilt uns die Düsseldorfer Wirtschaftsvereinigung Stahl mit. Von Januar bis September wurde im Vergleich zum Vorjahr rund 16 Prozent weniger Rohstahl hergestellt. Zwar hat die Stahlproduktion erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie wieder die Marke von 3-Millionen-Tonnen überschritten, liegt jedoch weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau.

Ausbildungsleistung der Bauindustrie trotz Corona-Pandemie weiter hoch

Die Corona-Pandemie hat den Ausbildungsmarkt in diesem Jahr hart getroffen: Einerseits blicken die Unternehmen einer ungewissen Zukunft entgegen und andererseits mussten die Ausbildungsbetriebe bei der Einstellung von jungen Personen besondere Hürden nehmen. Die Unternehmen der Bauwirtschaft zeigen sich hiervon jedoch weitgehend unbeeindruckt und haben zum Ausbildungsjahr 2020/2021 wieder 10.716 neue Auszubildende eingestellt. Das sind 556 Jugendliche weniger als im Vorjahresvergleich. (1)

„In den letzten beiden Jahren haben die Unternehmen der Bauwirtschaft auf Rekordniveau neue Auszubildende eingestellt. Mit knapp 11.000 neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnissen zum Ausbildungsjahr 2020/2021 bleibt das Ausbildungsengagement der Bautriebe weiter hoch. Und das trotz der Corona-Pandemie, die in anderen Branchen zum Teil zu dramatischen Einbrüchen der Ausbildungszahlen geführt hat. Das zeigen vor allem zwei Dinge: Erstens werden in der Bauwirtschaft weiter dringend neue Fachkräfte benötigt. Zweitens zeigt sich die Baubranche in der aktuellen Corona-Pandemie, wie bereits in der Finanzkrise 2009, besonders krisensicher. Insbesondere die BAUINDUSTRIE bietet Jugendlichen also eine zukunftssichere Ausbildung,“ kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die jüngsten Ausbildungszahlen der Sozialkassen der Bauwirtschaft.

Trotz der vergleichsweisen guten Zahlen, ist die BAUINDUSTRIE für das Ausbildungsjahr 2020/2021 weiter auf der Suche nach Nachwuchskräften. Auf der Ausbildungsstellenbörse von SOKA-BAU sind deutschlandweit aktuell noch über 3.100 Ausbildungsplätze ausgeschrieben. Babiel: „Jugendlichen, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, kann man nur zurufen: Kommt in die BAUINDUSTRIE. Bei tarifgebundenen Ausbildungsbetrieben der Bauwirtschaft wird bereits während der Ausbildung gutes Geld verdient. Im ersten Ausbildungsjahr bekommen Auszubildende 890 Euro pro Monat. Im zweiten sind es 1.230 und im dritten bereits 1.495 Euro. (2) Die Ausbildung am Bau ist aber nicht nur finanziell attraktiv. Unsere Branche wird zunehmend digitaler. Das verändert auch die Arbeit auf dem Bau, die damit insbesondere für junge Menschen zunehmend attraktiver wird.“

  1. Die Angaben beruhen auf Daten der SOKA-BAU (Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft und Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes), Daten ohne Berlin
  2. Ausbildungsvergütungen für Tarifgebiet West nach Tarifvertrag zur Regelung der Löhne und Ausbildungsvergütungen im Baugewerbe im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland mit Ausnahme der fünf neuen Länder und des Landes Berlin