Ausgezeichnete MINT-Förderung in Düsseldorf! „zdi Netzwerk MINT Düsseldorf“ erhält Qualitätssiegel 2024

Am gestrigen Freitag wurde das „zdi Netzwerk MINT Düsseldorf“ im Landtag NRW mit dem Qualitätssiegel 2024 ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte durch die Hände von NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes. Das zdi Netzwerk MINT Düsseldorf bietet ein breites und vielfältiges außerschulisches Angebot im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) für junge Menschen an. Dies ermöglicht mehreren Tausend Schülerinnen und Schülern jedes Jahr, in verschiedene MINT-Bereiche hineinzuschnuppern, MINT-Berufe und Studiengänge kennenzulernen sowie sich auszuprobieren.

Die Ministerin betonte bei der Verleihung, dass das zdi-Qualitätssiegel eine Anerkennung für die engagierte und qualitativ hochwertige Arbeit darstellt, die von den zdi-Netzwerken zur Förderung des MINT-Nachwuchses gemeinsam mit ihren Partnern geleistet wird. Durch die regionale Vernetzung von Schulen, Unternehmen, Hochschulen und weiteren Partnern entstünden bedarfsgerechte und zielgruppenspezifische Angebote. Die zdi-Akteurinnen und -Akteure sorgten somit für praxisorientierte und spannende Kurse, in denen sich junge Menschen ausprobieren könnten. Dies sei ein wertvoller Beitrag zur Fachkräftenachwuchssicherung in NRW.

von rechts: Eva Deckers, Ekkehard Hostert, Rosalba Vitellaro

Das Qualitätssiegel wird jährlich vom Wissenschaftsministerium an zdi-Netzwerke verliehen, die die vereinbarten Kriterien für hochwertige MINT-Angebote in NRW erfüllen. Es dokumentiert die erfolgreiche Arbeit dieser Netzwerke. Zu den Kriterien zählen unter anderem erfolgreiche Vernetzung und gelungene Zusammenarbeit mit regionalen Partnern aus unterschiedlichen Bereichen, die Umsetzung des Bottom-up-Ansatzes sowie das deutliche Sichtbarmachen von MINT-Angeboten in der Region. Nicht zuletzt gehört auch ein umfangreiches und hochwertiges Angebotsportfolio dazu.

Im Namen von Landtagspräsident Andre Kuper begrüßte Florian Braun, Vorsitzender des Ausschusses für Schule und Bildung, die anwesenden zdi-Akteurinnen und -Akteure.

Autor: Christoph Sochart

Wird die Rheinbahn ab Montag bestreikt?

Markiert Montag, den 15. April, den Beginn neuer Streiks bei den Nahverkehrsbetrieben?  Diese Information wurde der Rheinischen Post zugespielt, die am heutigen Samstag darüber berichtet. Im Gegensatz zu den flächendeckenden Warnstreiks im Februar und März, die praktisch alle ÖPNV-Anbieter in NRW betrafen, darunter auch die Rheinbahn in Düsseldorf, plant die Gewerkschaft nun eine „Strategie der Nadelstiche“.

Unter dem Namen „Stichelstreiks“ sollen gezielt einzelne Orte zeitweise vom öffentlichen Nahverkehr abgeschnitten werden, während andere unbeeinträchtigt bleiben. Die genauen Ziele und Dauer der Arbeitsniederlegungen will Verdi erst am diesem Wochenende bekannt geben. Parallel zu den neuen Streiks finden auch neue Gespräche mit den Arbeitgebern statt.

Wie konkret die Streiks ablaufen werden bleibt abzuwarten. Möglicherweise werden Leitzentralen und Kundencenter stark betroffen sein. Auch Blockaden von Fahrzeugdepots durch streikende Fahrer sind denkbar, schreibt die Zeitung.

Quelle: Rheinische Post

NRW bleibt Top-Investitionsziel trotz Sorgen um deutsche Wettbewerbsfähigkeit

Ausländische Konzerne bewerten laut einer Studie die Bedingungen in Deutschland zwar insgesamt schlechter als in den Vorjahren. Die meisten Manager würden sich jedoch für Investitionen in Nordrhein-Westfalen entscheiden. Unser Foto zeigt den beschaulichen Innenhafen in Düsseldorf. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Eine Studie von KPMG zeigt, dass ausländische Investoren die Standortbedingungen in Deutschland im Vergleich zu früheren Jahren als weniger attraktiv einschätzen. Doch NRW sticht heraus, da es das bevorzugte Investitionsziel unter allen deutschen Bundesländern ist, dank seiner zentralen Lage, großen Markt, starken Industriestandort und hochqualifizierten Arbeitskräfte. Trotzdem warnt Johannes Pöttering von Unternehmer NRW vor einem Wettbewerbsfähigkeitsproblem und fordert Maßnahmen zur Verbesserung der Energiepolitik, Infrastruktur und Fachkräftesicherung. Ministerpräsident Wüst kündigt an, dass NRW weiterhin international werben wird, mit geplanten Reisen in die USA, um dort mit Vertretern verschiedener Branchen zu sprechen. Beispielsweise reist er am Sonntag (14.04.) in die Vereinigten Staaten von Amerika. Auf dem Programm stehen zahlreiche Termine in den Regionen Los Angeles, San Francisco und Seattle.

Neue Horizonte entdecken: Future Tech Fest 2024 – Das Event der Zukunft!

Erleben Sie das „Future Tech Fest“ hautnah! Heute fand im Haus der Unternehmerschaft Düsseldorf ein wichtiges Zukunftstreffen statt. Suzana Novinscak, vom Bereich „Unternehmensservice“ der Düsseldorfer Wirtschaftsförderung, wurde herzlich von Lisa Marie Schelig und Christoph Sochart begrüßt, um das neue „Future Tech Fest“ zu besprechen. Dieses Fest, das eher einem Festival gleicht, verspricht ein „Business-Erlebnis“ zu werden.

Suzana Novinscak (links) und Lisa Marie Schelig. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Das „Future Tech Fest“ ist Deutschlands größte B2B-Start-up-Expo und -Konferenz und kehrt unter einem neuen Namen zurück! Am 22. August 2024 findet das Future Tech Fest (FTF) unter dem Motto „The Future of Tech“ auf dem Gelände des AREAL BÖHLER statt.

Peter Hornik, Geschäftsführer des Veranstalters digihub, sagt: „Mit einer Fläche von 10.000 Quadratmetern und einem neuen Look richten wir den Blick nicht nur auf das Start-up-Ökosystem in Nordrhein-Westfalen, sondern laden Start-ups aus der ganzen Welt ein, um gemeinsam auf dem FTF einen Ausblick in die Zukunft der Tech-Branche zu geben.“

Das Event bringt aktuelle Trendthemen und neueste internationale Innovationen aus der Tech-Branche zusammen. Mit dem neuen Auftritt kommen auch konzeptionelle Änderungen einher. So gibt es 2024 rund sechs Schwerpunktthemen, die beim FTF auf eigenen Vertical-Bühnen präsentiert werden: HR-Tech, Software as a Service & Plattform, HealthTech, AI/KI, HydroTech & EnergyTech.

Die Location auf dem AREAL BÖHLER verspricht ein großartiges Event für bis zu 5.000+ BesucherInnen und ausstellende Start-ups sowie Unternehmen und InvestorInnen auf der Suche nach passenden Start-up-Innovationen. Unweit des Düsseldorfer Zentrums bietet das weitläufige Areal jede Menge Raum für In- und Outdoor-Bühnen, Flächen für Workshops, Kunst, Musik und vor allem für viel Austausch und Begegnungen.

Für die Mitgliedsunternehmen der Unternehmerschaft Düsseldorf bzw. des Ausbilderkreises wird es spezielle Eintrittsregelungen geben unter dem Motto „First come first serve“, aber: dazu später mehr in internen Informationen. Für die breite Öffentlichkeit gilt: Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets! Der Ticketshop ist bereits geöffnet und bis zum 31.03.2024 gibt es Early-Bird-Rabatte von bis zu 65 Prozent. Tickets sind erhältlich unter: https://www.futuretechfest.de/ticketing

Chemie-Tarifrunde 2024: Verhandlungen zur Sicherung von Standort und Beschäftigung

In der kommenden Woche beginnen die Verhandlungen für die Tarifrunde 2024 zwischen der IGBCE und den Chemie-Arbeitgebern. Die Entgelttarifverträge für 1.700 Betriebe mit 585.000 Beschäftigten laufen am 30. Juni 2024 aus. In Anbetracht der angespannten wirtschaftlichen Lage der Branche liegt der Schwerpunkt der Tarifpolitik von Gewerkschaft und Arbeitgebern auf dem Schutz von Standort und Beschäftigung. Dies wird durch die bereits erfolgte zweite Stufe der Tariferhöhung aus der Chemie-Tarifrunde 2022 für die Beschäftigten seit Anfang 2024 unterstrichen.

Matthias Bürk will als Verhandlungsführer der hessischen Chemie-Arbeitgeber die bewährte Sozialpartnerschaft fortsetzen. Foto: HessenChemie

Matthias Bürk, Verhandlungsführer des BAVC, betont vor Beginn der Chemie-Tarifverhandlungen die Dringlichkeit der Anerkennung der kritischen Lage der Branche durch die IGBCE. Die Gewerkschaft müsse verstehen, dass eine Bewältigung der Krise nur durch gemeinsame Anstrengungen möglich sei. Die bisherige Darstellung der Gewerkschaft verharmlose die Situation, um eine Entgeltforderung zu legitimieren, die nicht mit der wirtschaftlichen Realität vereinbar sei. Seit dem Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine sei die Produktion von Chemie und Pharma in Deutschland um 9 Prozent gesunken, während der Umsatz um 10 Prozent gesunken sei. Dies führe zu einem Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit und einer Stagnation in der Produktion seit 2005.

Bürk argumentiert weiter, dass die Forderungen der IGBCE weder der Krise angemessen noch finanzierbar seien. In einer Zeit ohne Wachstum könnten keine zusätzlichen Mittel verteilt werden. Es sei notwendig, den Schutz des deutschen Standorts zu priorisieren und gemeinsam die De-Industrialisierung zu stoppen, um die Beschäftigung zu sichern. Eine Tarifeinigung für die aktuelle Krise sei entscheidend.

Des Weiteren hebt Bürk hervor, dass die Entgelte zu Jahresbeginn bereits um 3,25 Prozent erhöht wurden, zusätzlich zu 1.500 Euro steuer- und beitragsfreiem Inflationsgeld. Da die Inflationsprognose bei 2,3 Prozent liegt, würden die Beschäftigten real mehr Geld in der Tasche haben. Er betont, dass die Chemie- und Pharmaindustrie nach wie vor eine Hochlohn-Branche sei, in der es keinen Bedarf an weiteren Entgeltsteigerungen oder anderen tariflichen Leistungen gebe.

Bürk bekräftigt das Interesse der Chemie-Arbeitgeber an einer Stärkung der Chemie-Sozialpartnerschaft und betont die Notwendigkeit, die Tarifbindung auf beiden Seiten zu erhöhen. Jedoch lehnt er eine bevorzugte Behandlung von Gewerkschaftsmitgliedern ab, da dies zu Spaltungen in den Belegschaften führen könne und von Arbeitgeberseite nicht akzeptiert werde. Die Arbeitgeber haben verschiedene Vorschläge entwickelt, um die Tarifbindung auf beiden Seiten zu stärken, ohne eine bevorzugte Behandlung von Gewerkschaftsmitgliedern.

In Bezug auf eine Modernisierung des Bundesentgelttarifvertrags stehen die Arbeitgeber grundsätzlich offen, solange keine zusätzlichen Kosten entstehen. Ihr Ziel ist es, die Chemie-Tarifverträge zu vereinfachen und attraktiver zu gestalten, um deren Anwendung schneller, flexibler und einfacher zu machen. Die Diskussionen sollen in der nächsten Woche in Rheinland-Pfalz beginnen, wobei die Gewerkschaft aufgrund von Abschlüssen in anderen Branchen unter Druck steht, hohe Forderungen zu stellen.

Hintergrundinformationen:

In Nordrhein-Westfalen (NRW) gibt es zahlreiche große Chemieunternehmen, die in verschiedenen Branchen tätig sind. Einige der bekanntesten sind:

1. Bayer AG: Das Unternehmen mit Hauptsitz in Leverkusen ist eines der größten Pharma- und Chemieunternehmen der Welt. Bayer ist in den Bereichen Gesundheit, Agrarwirtschaft und Materialwissenschaften tätig.

2. BASF SE: Obwohl der Hauptsitz in Ludwigshafen liegt, betreibt BASF auch bedeutende Produktionsstätten und Forschungseinrichtungen in NRW, insbesondere im Raum Köln und im Ruhrgebiet. BASF ist das weltweit führende Chemieunternehmen und produziert eine breite Palette von Chemikalien für verschiedene Branchen.

3. Evonik Industries AG: Das Unternehmen mit Hauptsitz in Essen ist ein weltweit führender Spezialchemiekonzern. Evonik produziert eine Vielzahl von Produkten, darunter Spezialchemikalien, Hochleistungskunststoffe, TiO2 und mehr.

4. Covestro AG: Das Unternehmen mit Sitz in Leverkusen ist ein globaler Hersteller von Hochleistungspolymeren und ist aus dem Bayer-Konzern hervorgegangen. Covestro produziert unter anderem Kunststoffe, Lacke, Klebstoffe und Dämmstoffe.

5. Lanxess AG: Das Unternehmen mit Hauptsitz in Köln ist ein Spezialchemieunternehmen, das eine breite Palette von Chemikalien für verschiedene Anwendungen herstellt, darunter Kautschuk, Kunststoffe, Farbstoffe, Additive und Spezialchemikalien.

Diese Unternehmen sind nur einige Beispiele für die vielfältige Chemieindustrie in Nordrhein-Westfalen, die eine wichtige Rolle in der deutschen und globalen Wirtschaft spielt.

Demografische Entwicklungen in unserer Wirtschaftsregion: Herausforderungen und Chancen für die Zukunft

Die Bevölkerungsentwicklung in Nordrhein-Westfalen verzeichnete bis zum Jahr 2023 einen Anstieg, jedoch wird bis 2040 ein Rückgang um etwa eine viertel Million Menschen erwartet. Diese Veränderung ist jedoch nicht homogen verteilt, sondern variiert stark zwischen den verschiedenen Kreisen des Bundeslandes. Unsere Redaktion hat eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung zusammengefasst.

Während Rückgänge in der Bevölkerungszahl in Südwestfalen und Teilen des Ruhrgebiets prognostiziert werden, werden im Rheinland und Münsterland Zuwächse bis 2040 erwartet. Diese ungleiche Entwicklung spiegelt sich deutlich wider, wobei einige Kreise in den kommenden zwei Jahrzehnten wachsen werden, während andere stärker schrumpfen. Die Bandbreite reicht von einem Anstieg um 5,1 Prozent in der Stadt Köln bis zu einem Rückgang um 9,7 Prozent im Kreis Höxter. Schrumpfen werden auch Düsseldorf (minus 0,4% = rund 618.000 Menschen) und der Rhein-Kreis Neuss (minus 0,2%).

Während Rückgänge in der Bevölkerungszahl in Südwestfalen und Teilen des Ruhrgebiets prognostiziert werden, werden im Rheinland und Münsterland Zuwächse bis 2040 erwartet. Diese ungleiche Entwicklung spiegelt sich deutlich wider, wobei einige Kreise in den kommenden zwei Jahrzehnten wachsen werden, während andere stärker schrumpfen. Köln (Foto) wird beispielsweise wachsen. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Besonders deutliche Zuwächse sind auch in den Kreisen Euskirchen, Steinfurt und Heinsberg zu verzeichnen, alle mit einem Wachstum von über 3 Prozent. Unter den kreisfreien Städten sind neben Köln, Mönchengladbach und Münster Bevölkerungszuwächse von mehr als 2,5 Prozent zu erwarten. Auf der anderen Seite stehen der Kreis Höxter sowie der Hochsauerlandkreis, der Kreis Siegen-Wittgenstein und der Märkische Kreis, bei denen ein Bevölkerungsrückgang von 5 Prozent und mehr zwischen 2020 und 2040 erwartet wird. Diese Erkenntnisse stammen aus der neuen Bevölkerungsvorausberechnung des Datenportals „Wegweiser Kommune“ der Bertelsmann Stiftung.

Die demografische Entwicklung stellt viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen. Ältere Menschen stellen andere Anforderungen an die kommunale Infrastruktur als jüngere Bevölkerungsgruppen. Daher sollte die kommunale Infrastruktur entsprechend vorbereitet werden, sei es durch die Bereitstellung von Betreuungseinrichtungen für ältere Menschen oder die Anpassung an die Bedürfnisse einer älteren Bevölkerung.

Besonders der Anstieg des Anteils der Bevölkerung im Rentenalter wird zentral sein. Bis zum Jahr 2040 wird der Anteil der Personen im Alter ab 65 Jahren an der Gesamtbevölkerung voraussichtlich um rund 6 Prozentpunkte auf etwa 27 Prozent steigen. Gleichzeitig wird das Erwerbspersonenpotenzial um über 13 Prozent auf etwa 8,5 Millionen Personen im Alter zwischen 25 und 64 Jahren schrumpfen. Dies stellt nicht nur die Alterssicherungssysteme und den Pflegebedarf vor große Herausforderungen, sondern wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus.

Die geburtenstarken Jahrgänge, die in Nordrhein-Westfalen ins Rentenalter rücken, führen dazu, dass die Zahl der potenziell Erwerbstätigen abnimmt, während die Zahl der potenziellen Bezieher von Leistungen im Alter deutlich ansteigt. Die Anzahl der Personen in den ersten Jahrgängen des Rentenbezugs wird bis zum Jahr 2035 stark zunehmen. Damit steigt der Anteil der 65- bis 79-Jährigen an der Gesamtbevölkerung von 14,3 Prozent im Jahr 2020 auf 18,2 Prozent im Jahr 2040.

Die demografische Alterung zeigt sich auch am Medianalter, das landesweit bis 2040 um 0,6 Jahre auf 46,2 Jahre steigen wird. In den meisten Kreisen und kreisfreien Städten wird das Medianalter bis 2040 ansteigen. Die Spanne zwischen den Kreisen wird dann bei genau 11 Jahren liegen, von der „jüngsten“ Stadt Münster mit einem Medianalter von 41,0 Jahren bis zum „ältesten“ Kreis Höxter mit einem Medianalter von 52,0 Jahren.

Die Herausforderungen, die sich aus diesen demografischen Veränderungen ergeben, erfordern eine fundierte Planung und Anpassung in vielen Bereichen der Gesellschaft, um den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden und gleichzeitig die Zukunft des Bundeslandes zu gestalten.

Leadership Summit 2024: Erfolgreiche Führungskräfte formen die Zukunft der Arbeitswelt

Der erste Tag des Leadership Summit, der gestern in Düsseldorf stattfand, war ein voller Erfolg. Führungskräfte und Interessierte aus verschiedenen Branchen und Städten kamen zusammen, um sich den wachsenden Herausforderungen der Arbeitswelt zu stellen und effektive Führungsstrategien zu erlernen. Träger der Veranstaltung ist die Unternehmerschaft Düsseldorf.

Fit für die Zukunft – unter diesem Motto wird gerade bei der Unternehmerschaft ein mehrteiliger Leadership-Workshop statt, der teilweise analog und teilweise digital durchgeführt wird. Geleitet wird die Reihe von der Psychologin Dr. Lara Luisa Eder. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Die Veranstaltung besteht aus insgesamt fünf interaktive Sessions, die den Teilnehmern eine vielseitige Mischung aus Impulsen, Austausch und praktischen Übungen bieten. Angefangen mit einer Impulswanderung, die bei guten Wetter stattfand und über die Bedeutung von Führung in einer sich verändernden Arbeitswelt reflektierte, bis hin zu digitalen Deep Dive Sessions, die Themen wie Self Leadership, Healthy Leadership und Positive Leadership beleuchteten, wird ein breites Spektrum an Führungsthemen abgedeckt.

Die Sessions werden von der Psychologin Dr. Lara Luisa Eder geleitet, Geschäftsführerin von CITRUS – Crafting Leadership. Ihre fundierte Expertise und ihre praktischen Einblicke tragen dazu bei, dass die Teilnehmer wertvolle Erkenntnisse gewinnen konnten, um ihre Führungskompetenzen zu stärken und ihre Teams erfolgreich durch den Wandel zu führen.

Die nächste Session findet am 30. April online statt, gefolgt von weiteren Terminen im Mai, Juli und August. Diese Veranstaltungsreihe bietet Führungskräften die Möglichkeit, kontinuierlich an ihrer Entwicklung zu arbeiten und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, um gemeinsam erfolgreich zu sein und die Zukunft der Arbeitswelt aktiv mitzugestalten. Die Reihe ist seit Wochen bereits ausgebucht. Weitere Informationen über Frau Eder finden Sie unter www.citrus-leadership.de.

Mittwoch Abend gehen wir auf Sendung

Verpassen Sie nicht unser Radiomagazin ‚Düsseldorfer Wirtschaft‘ am Mittwoch ab 19:04 Uhr auf Antenne Düsseldorf! Bleiben Sie informiert mit den neuesten Nachrichten, spannenden Gesprächen und Einblicken aus der Welt der Unternehmen und Wirtschaft. Im Webradio www.antenneduesseldorf.de und im Radio!

Neues Hörfeature gibt Einblick in die Welt von Schulz & Sohn: Eine Reise durch Produktion, Logistik und Unternehmenskultur

 

Fotos: Koester & Unternehmerschaft Düsseldorf

Das neue Hörfeature der „Düsseldorfer Wirtschaft“ wirft einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des renommierten Düsseldorfer Familienunternehmens Schulz & Sohn am Höherweg. In dieser Produktion werden die Aspekte Produktion, Logistik und Entwicklung des Unternehmens beleuchtet.

Im Gespräch mit der Geschäftsführung, Dr. Klaus Schulz und Mark Sethe (Foto oben von links), sowie den engagierten Mitarbeitern Marie Ochle (Foto unten; Mitte), Romina Flöth und Marcin Smargiel, erfahren Hörerinnen und Hörer, wie Produkte entstehen und von ihrem Ursprungsort am Höherweg bis nach Neuseeland versandt werden.

Darüber hinaus beleuchtet das Feature das Engagement von Schulz & Sohn für seine Mitarbeiter, einschließlich Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung und Unterstützung. Auch die gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens wird thematisiert.

Die „Düsseldorfer Wirtschaft“ können Sie überall dort hören, wo es Podcasts gibt, sowie auf www.unternehmerschaft.de. Bitte, empfehlen Sie uns gerne weiter.

Foto links: Dr. Klaus Schulz, Romina Flöth, Julia Wöhler (Marketing) und Mark Sethe.

Das Sprinterwerk wird zum größten Klassenzimmer der Stadt, wenn „komm auf Tour“ in Düsseldorf Halt macht: Jugendliche in ihrer beruflichen Orientierung unterstützen!

Die Initiative „komm auf Tour“ macht Station in Düsseldorf und verwandelt das Sprinterwerk in ein lebendiges Lernzentrum. Der beliebte Stärkenparcours ist seit Wochen ausgebucht, und rund 720 Schülerinnen und Schüler werden zu dieser einzigartigen Erfahrung erwartet.

Unterhielten sich prächtig: Michael Flak, Michael Hellmann, Tatjana Meixner. Alle Fotos: Ingo Lammert

Die Initiative „komm auf Tour“ setzt erlebnis- und handlungsorientierte Impulse, um Jugendliche frühzeitig und gendersensibel in ihrer beruflichen Orientierung und Lebensplanung zu unterstützen. In Düsseldorf richtet sie sich vorrangig an Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen in Förder-, Haupt- und Gesamtschulen.

Träger der Initiative sind die Kommunale Koordinierung der Landeshauptstadt, die Agentur für Arbeit und die Stiftung Pro Ausbildung mit ihrem Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung. Gefördert wird die Initiative von der Agentur für Arbeit, vom Düsseldorfer Mercedes-Benz Sprinterwerk und der Bürgerstiftung Düsseldorf.

Der 500 Quadratmeter große Erlebnisparcours bietet den Schülerinnen und Schülern an sechs Stationen die Möglichkeit, ihre Stärken zu entdecken und mit ersten beruflichen Perspektiven zu verbinden. Ziel des Projekts ist es, Jugendlichen zu helfen, ihre Stärken zu erkennen, Orientierungshilfen für Praktika zu erhalten und Einblicke in realisierbare berufliche Möglichkeiten zu gewinnen.

Das Programm umfasst verschiedene Projektstränge, darunter der Erlebnisparcours als zentrales Element von „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“. Zudem bietet „komm auf Tour“ Module und Angebote für verschiedene Lebenswelten, Schulformen und Altersstufen an. Die „komm auf Tour“-Module ergänzen das Düsseldorfer Berufsorientierungskonzept und werden kontinuierlich angepasst und weiterentwickelt.

**Termintipp: Elternabend zur Berufsorientierung im Rahmen von „komm auf Tour“ am 10. April 2024, 18:30 Uhr, Mercedes-Benz Sprinterwerk, Rather Straße 51, Düsseldorf-Derendorf.**

Eltern und Erziehungsberechtigte sind herzlich eingeladen, sich über wichtige Aspekte des Berufsorientierungsprozesses ihrer Kinder zu informieren. Experten auf dem Gebiet der Berufsberatung werden praktische Ratschläge und Tipps zu den Themen Berufswahl und Ausbildungswege zur Verfügung stellen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zitate der Partner

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Landeshauptstadt Düsseldorf:

„Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist sehr froh, Teil dieses wegweisenden Projekts zu sein. ‚komm auf Tour‘ ermöglicht es uns, gemeinsam mit unseren Partnern, Jugendlichen in unserer Stadt eine erlebnisorientierte Berufsorientierung zu bieten. Wir sind fest davon überzeugt, dass dies einen positiven Einfluss auf die Zukunft unserer Jugendlichen haben wird. Wir danken allen in der Stadt, die diese Initiative möglich machen.“

Michael Flak, Agentur für Arbeit:

„‚komm auf Tour‘ ist ein tolles Projekt, das sich perfekt in die Angebote der Agentur für Arbeit einfügt. Wir wollen Jugendliche dabei unterstützen, sich frühzeitig mit ihren beruflichen Perspektiven auseinanderzusetzen und ihre individuellen Stärken zu entdecken. Diese Initiative ist ein wichtiger Schritt, um Jugendlichen dabei zu helfen, erfolgreiche und erfüllende Berufswege einzuschlagen. Ich freue mich daher sehr, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern ‚komm auf Tour‘ für die Schülerinnen und Schüler der Düsseldorfer Schulen durchführen können.

Michael Hellmann, Produktions- und Standortleiter Mercedes-Benz Werk Düsseldorf:
„Als einer der führenden Arbeitgeber in der Region übernehmen wir Verantwortung für die berufliche Entwicklung junger Menschen. Wir bieten ein breites Ausbildungsangebot, das einen attraktiven Einstieg in das Berufsfeld der Automobilproduktion ermöglicht. Das Mercedes-Benz Vans Werk Düsseldorf unterstützt den Erlebnisparcours von ‚komm auf Tour‘, um Jugendlichen zu helfen, ihre Stärken zu entdecken und auf spielerische Art eine erste berufliche Orientierung zu entwickeln. In der heutigen Zeit stehen junge Menschen vor einer Vielzahl an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, die oft sehr komplex sind. Wir halten es für wichtig, die Jugendlichen frühzeitig an das Berufsleben heranzuführen und ihnen die verschiedenen Optionen aufzuzeigen. Neben Schülerpraktika, Werksbesichtigungen und Schulbesuchen bietet ‚komm auf Tour‘ eine weitere Möglichkeit für uns, mit Jugendlichen in Kontakt zu treten und sie bei ihrer Berufswahl zu unterstützen.“

Tatjana Meixner, Bürgerstiftung Düsseldorf:

„Die Bürgerstiftung Düsseldorf engagiert sich seit langem für die Förderung von Bildung und Jugendlichen in unserer Stadt. ‚komm auf Tour‘ ist eine wertvolle Initiative, die es Jugendlichen ermöglicht, ihre beruflichen Möglichkeiten zu erkunden und ihre Talente zu entfalten. Wir sind stolz darauf, diese Initiative zu unterstützen und dazu beizutragen, dass junge Menschen in Düsseldorf erfolgreich in ihre Zukunft starten können.“

Michael Grütering, Unternehmerschaft Düsseldorf:

„Der Arbeitgeberverband begrüßt und unterstützt voll und ganz die Initiative ‚komm auf Tour‘. Es ist wichtig, dass wir Jugendlichen frühzeitig Orientierung bieten und sie dabei unterstützen, ihre eigenen Stärken zu erkennen. Durch diese Initiative können wir als Arbeitgeberverband dazu beitragen, dass junge Menschen gut informierte Entscheidungen über ihre berufliche Zukunft treffen können.“