Flughafen Düsseldorf: Klare Ansagen beim Neujahrsempfang


(cs) Zum Jahreswechsel 2025/26 hat Siemens eine zentrale Personalentscheidung für Nordrhein-Westfalen getroffen: Olaf Plante übernimmt die Aufgaben des Landesbevollmächtigten der Siemens AG für NRW. Zugleich wird er Repräsentant der Siemens-Niederlassung in der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie Sprecher der Siemens-Niederlassungen NRW Süd mit den Standorten Aachen, Düsseldorf, Köln und Siegen. In dieser Funktion vertritt Plante die Interessen des Technologiekonzerns gegenüber Wirtschaftsverbänden, der Landesregierung und der Öffentlichkeit und stärkt damit die Präsenz von Siemens in einer der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands.

Olaf Plante (r.) übernimmt von Julian Deget mit Jahresbeginn 2026 sowohl die Funktion des Landesbevollmächtigten für Nordrhein-Westfalen als auch die des Repräsentanten der Siemens-Niederlassung in der Landeshauptstadt Düsseldorf und die des Sprechers der Siemens-Niederlassungen Aachen, Düsseldorf, Köln u. Siegen. Foto: Siemens AG
Plante folgt auf Julian Deget, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt. Mit der Neubesetzung setzt Siemens auf Kontinuität und Erfahrung: Olaf Plante ist seit 25 Jahren im Konzern tätig und gilt als ausgewiesener Kenner sowohl der regionalen Wirtschaftsstrukturen als auch der internationalen Märkte. Die neuen repräsentativen Aufgaben übernimmt er zusätzlich zu seiner operativen Verantwortung für das weltweite Geschäft der Siemens AG mit deutschen Automobilzulieferern. Darüber hinaus verantwortet er das Geschäft mit Automobilzulieferern, Anlagenbauern für die Automobilmontage sowie der Reifenindustrie in Deutschland.
Der gebürtige Duisburger, Jahrgang 1974, hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche Schlüsselpositionen innerhalb des Konzerns bekleidet. Stationen in den Bereichen Siemens Mobility, Smart Infrastructure und Digital Industries prägten seinen beruflichen Werdegang. Besonders prägend war seine vierjährige Tätigkeit in der Konzernstrategie am Siemens-Stammhaus in Erlangen, wo er an zentralen strategischen Weichenstellungen des Unternehmens mitwirkte.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Laufbahn lag im Key Account Management für die Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Vor allem im Brauerei- und Beverage-Umfeld sammelte Plante umfangreiche Erfahrung in der Betreuung komplexer Kundenstrukturen und internationaler Projekte. Internationale Einsätze in den USA und Kanada erweiterten zudem seinen Blick auf globale Märkte und transatlantische Wirtschaftsbeziehungen.
Seine beruflichen Wurzeln liegen in der Stahlindustrie bei Thyssen Krupp. Ein Studium in Krefeld sowie ein langjähriges ehrenamtliches Engagement als Rettungssanitäter in Ratingen unterstreichen seine enge persönliche Verbundenheit mit dem Rheinland und der Region Nordrhein-Westfalen.
Mit Olaf Plante gewinnt Siemens einen Landesbevollmächtigten, der strategische Expertise, internationale Erfahrung und regionale Verwurzelung vereint. In Zeiten des industriellen Wandels, der Digitalisierung und der Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit dürfte diese Kombination ein wichtiger Faktor sein, um die Position von Siemens in Nordrhein-Westfalen weiter zu stärken. Olaf Plante ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.
Sehr berührend nimmt Julian Deget in SocialMedia Abschied. Er schreibt auf LinkedIn : „Ein besonderer Dank gilt meiner Niederlassung Düsseldorf. Die Zusammenarbeit dort war geprägt von Vertrauen, Teamgeist und einem außergewöhnlichen Miteinander. Ich habe die offene Kultur, die Unterstützung und die Professionalität des gesamten Teams sehr geschätzt – ihr habt meinen Weg bei Siemens maßgeblich geprägt. Ich möchte mich herzlich bei Siemens und persönlich bei Uwe Bartmann, Sabrina Herrmann, markus tusch die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die vielfältigen Möglichkeiten und die Unterstützung über all die Jahre bedanken. Besonders dankbar bin ich den inspirierenden Kolleginnen, Kollegen und Kunden, die meinen Weg begleitet und bereichert haben. Siemens war für mich weit mehr als ein Arbeitgeber – es war ein Ort des Wachstums, der Innovation und des starken Miteinanders.“
(cs) Nachhaltigkeit ist für die TEEKANNE Gruppe kein kurzfristiger Trend, sondern ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. In einer Zeit, in der politische Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Debatten rund um Klima- und Umweltfragen zunehmend volatil erscheinen, setzt der traditionsreiche Teehersteller bewusst auf Kontinuität. Mit der jüngsten Bestätigung seiner Klimaziele durch die Science Based Targets initiative (SBTi) unterstreicht TEEKANNE den Anspruch, unternehmerische Verantwortung mit wissenschaftlicher Evidenz zu verbinden.
Die SBTi hat nach einer umfassenden Prüfung bestätigt, dass die Klimaziele von TEEKANNE mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens im Einklang stehen. Damit verpflichtet sich das Unternehmen, die globale Erwärmung auf möglichst 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Validiert wurden sowohl die Near-Term-Ziele als auch die langfristigen Net-Zero-Ziele sowie die sogenannten FLAG-Ziele (Forest, Land and Agriculture), die insbesondere Landnutzung, Forstwirtschaft und Landwirtschaft adressieren. Sie decken sämtliche Unternehmensaktivitäten ab – von Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis hin zu den besonders komplexen Scope-3-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Für TEEKANNE ist diese wissenschaftsbasierte Klimastrategie weit mehr als ein formales Bekenntnis. Die Auswirkungen des Klimawandels sind in vielen Anbaugebieten für Tee, Kräuter und Früchte bereits heute spürbar: veränderte Niederschlagsmuster, zunehmende Extremwetterereignisse und sinkende Ernteerträge stellen Landwirte und Unternehmen vor wachsende Herausforderungen. „Die Evidenz ist eindeutig“, lautet die klare Haltung des Unternehmens. Das Festhalten am 1,5-Grad-Pfad ist daher nicht nur ein Beitrag zum globalen Klimaschutz, sondern auch eine geschäftsrelevante Voraussetzung, um langfristig hochwertige Rohwaren zu sichern, Lieferketten resilienter zu machen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend unsicheren Marktumfeld zu erhalten.
Ein Blick auf die Emissionsstruktur verdeutlicht, wo die größten Herausforderungen liegen. Wie für Unternehmen der Lebensmittelindustrie mit agrarischen Lieferketten typisch, entstehen auch bei TEEKANNE nur rund drei Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen direkt an den eigenen Standorten. Dazu zählen der Produktionsstandort in Düsseldorf, weitere Werke in Österreich, Polen und Spanien sowie Vertriebsbüros in Italien, Tschechien und der Slowakei. Diese Emissionen fallen in die Kategorien Scope 1 – etwa durch Heizungen oder firmeneigene Fahrzeuge – und Scope 2, also Emissionen aus zugekauftem Strom oder Wärme. Letztere hat TEEKANNE bereits vollständig auf Ökostrom umgestellt.
Der überwiegende Teil der Emissionen, rund 97 Prozent, entsteht jedoch in Scope 3 – also entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette. Besonders emissionsintensiv sind der Anbau und die Verarbeitung der eingekauften Rohwaren, die mit rund 42 Prozent zu Buche schlagen, sowie die Logistik mit etwa 18 Prozent. Genau hier setzt die Klimastrategie des Unternehmens an: durch die Zusammenarbeit mit Lieferanten, Investitionen in nachhaltigere Anbaumethoden, effizientere Transportlösungen und den verantwortungsvollen Umgang mit Verpackungsmaterialien.
„Wir bei TEEKANNE bleiben bei unserer Verantwortung, obwohl 97 Prozent der Emissionen außerhalb unseres unmittelbaren Einflussbereichs liegen“, betont Frank Schübel, CEO der TEEKANNE Gruppe. „Als Familienunternehmen mit über 140-jähriger Tradition engagieren wir uns entlang der gesamten Wertschöpfungskette für wirksamen Klimaschutz – vom Feld bis in die Tasse.“
(ud) Der Flughafen Düsseldorf lädt am 24. Januar 2026 zum großen Reiselust-Samstag in den Reisemarkt ein. Von 11 bis 17 Uhr dreht sich dort alles um vielfältige Destinationen, persönliche Beratung und exklusive Vorteile für die nächste Reise.
Der Reisemarkt im Terminal verwandelt sich am Samstag in eine Erlebniswelt rund ums Reisen. Die Anbieter präsentieren Frühbucherangebote, Sonderaktionen und individuelle Beratung für den nächsten Traumurlaub. Ergänzt wird das Angebot durch ein Vortragsprogramm, das im Laufe des Tages unterschiedliche Reiseziele in den Fokus rückt. Um 12 Uhr startet alltours Reisecenter mit Einblicken in das Urlaubsland Bulgarien, gefolgt von Ulus Tours um 13 Uhr mit aktuellen Informationen zur Türkei. Schauinsland Reisen stellt um 14 Uhr Fuerteventura vor, Reisequelle nimmt die Besucherinnen und Besucher um 15 Uhr mit nach Kenia. Den Abschluss bildet um 16 Uhr ein Vortrag des Travel Store zu New York.
Ein Highlight ist die Gewinnaktion „Sie buchen. Wir zahlen“. Mit etwas Glück gibt es einen Zuschuss von bis zu 500 Euro für die Urlaubskasse. Familien und junge Besucher dürfen sich auf Mitmachaktionen freuen, darunter ein Reisememory, Kindermaltische, eine Fotobox sowie ein Glücksrad.
Auch für eine entspannte Anreise ist gesorgt: Mit dem Online-Reisemarkt-Parkspecial können Gäste bis zu 90 Minuten besonders günstig parken. Wer den Besuch mit einem Bummel durch die Shops und Gastronomie am Airport verbindet, profitiert am Wochenende zusätzlich vom Shop-&-Dine-Parkspecial.
Umfassender Service für jede Reise
Im Reisemarkt des Düsseldorfer Flughafens bieten gut ein Dutzend Reisebüros ein breites Spektrum an Leistungen, das weit über die klassische Reisebuchung hinausgeht. Gäste profitieren von persönlicher Beratung vor Ort, per Telefon oder per Mail, einem komfortablen Buchungsservice sowie exklusiven Specials wie attraktiveren Flugzeiten oder weiteren Privilegien. Zum Leistungsangebot gehören Pauschalreisen ebenso wie die Buchung von Flug-, Bahn- und Schiffstickets, Hotelreservierungen sowie Ausflugs- und Veranstaltungstickets. Darüber hinaus erhalten Kundinnen und Kunden Informationen zu Ein- und Ausreisebestimmungen, Urlaubsländern und Versicherungsleistungen. Auch die Beantragung von Visa, die Buchung von Mietfahrzeugen, Parkplätzen und Transferzubringern sowie Leistungen wie Zusatzgepäck, Bordverpflegung oder Sitzplatzreservierungen gehören zum Serviceportfolio. Zum Reisemarkt führt eine kleine Rolltreppe hinter dem Café Segafredo etwa in Höhe der Bordkartenkontrolle B.
Weitere Informationen zum Programm und zu den Parkspecials finden Interessierte unter dus.com/reisemarkt.
(cs) Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall beteiligt sich über seine Tochtergesellschaft MIRA an dem neuen Forschungsprojekt „RemODtrAIn“ (Remote operated train with AI based Obstacle Detection). Ziel des Vorhabens ist es, zentrale Bausteine für einen hochautomatisierten und perspektivisch fernbedienten Zugbetrieb zu entwickeln. Die Konsortialführung liegt bei Siemens Mobility, beteiligt sind darüber hinaus Industriepartner, Bahnunternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entwicklung einer sicheren Fernsteuerungslösung für Schienenfahrzeuge sowie einer modularen, KI-gestützten Hinderniserkennung. Als Demonstrator wird ein ICE 4 mit einem Teleoperationssystem ausgestattet. Dieser soll auf dem Gelände des DB-Instandhaltungswerks Köln-Nippes von einem zentralen Bedienplatz aus ferngesteuert bewegt werden. Die Datenübertragung erfolgt über eine 5G-basierte Kommunikationslösung, die einen hochverfügbaren und sicheren Betrieb auch unter wechselnden Bedingungen ermöglichen soll.
Parallel dazu wird die KI-basierte Hinderniserkennung in realen Betriebsumgebungen erprobt. Tests sind unter anderem im Umfeld der S-Bahn Berlin vorgesehen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, automatisierte Systeme zuverlässiger in bestehende Bahnprozesse zu integrieren.
MIRA bringt in RemODtrAIn ihre Erfahrung aus dem Bereich Teleoperation ein. Gemeinsam mit den Projektpartnern entwickelt das Unternehmen eine robuste Fernsteuerungslösung, die sowohl für Neufahrzeuge als auch als Retrofit für bestehende Fahrzeugflotten geeignet ist. Das System besteht aus einem kompakten Bediengerät für den Remote Operator, einem Teleoperations-Kit im Fahrzeug sowie einem cloudbasierten Flottenmanagement-System, das den Betrieb mehrerer Fahrzeuge aus einer Leitstelle heraus unterstützt.
Der Fokus liegt zunächst auf Bereitstellungs-, Depot- und Abstellfahrten. Diese werden bislang überwiegend von Triebfahrzeugführern vor Ort durchgeführt. Durch eine einheitliche Bedienoberfläche und standardisierte Schnittstellen soll künftig eine Bedienlogik für unterschiedliche Fahrzeugtypen ausreichen. Damit zielt das Projekt auf eine effizientere Nutzung von Personalressourcen und adressiert zugleich den zunehmenden Fachkräftemangel im Bahnbetrieb.
Zu den technischen Kernelementen der MIRA-Lösung zählen ein sicherheitsgerichtetes Sichtsystem mit ASIL-D-Auslegung, ein hochverfügbares Kommunikationssystem, zertifizierte Fahrzeugschnittstellen – entwickelt in Zusammenarbeit mit Cattron als Unterauftragnehmer – sowie ein kompaktes RTO-System (Remote Train Operation), das die einschlägigen Normen des Bahnsektors erfüllt. Innerhalb von RemODtrAIn werden zudem Spezifikationen erarbeitet, die einen späteren Einsatz im Regelbetrieb ermöglichen sollen, etwa in Werkstätten, Depots oder weiteren Anwendungsfeldern des Schienenverkehrs.
Ein zentrales Ziel ist es, dass ein Remote Operator perspektivisch mehrere Fahrzeuge steuern oder flexibel zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen wechseln kann. Dadurch sollen betriebliche Abläufe stabilisiert, Ressourcen besser ausgelastet und die Resilienz des Gesamtsystems Schiene erhöht werden.
„Mit RemODtrAIn und der Teleoperations-Lösung von MIRA bringen wir unser System-Know-how aus der Mobilität in den Schienenverkehr ein“, erklärt Win Neidlinger, Geschäftsführer der MIRA GmbH. Fernsteuerbare Triebfahrzeuge in Werkstätten und Depots könnten die Effizienz steigern, Personal entlasten und die Basis für weitere Automatisierungsschritte im Bahnsektor schaffen.
Das Projekt RemODtrAIn wird aus Mitteln der Europäischen Union sowie über das Förderprogramm „DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstützt. Insgesamt stehen rund 17 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Das Vorhaben soll damit einen Beitrag zur Digitalisierung des Bahnsystems, zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der Infrastruktur und zur nachhaltigen Modernisierung des Schienenverkehrs in Deutschland und Europa leisten.
(cs) Die Bewerbung unserer Region um die Olympischen und Paralympischen Spiele gewinnt weiter an Dynamik. Mit Blick auf den Bürgerentscheid am 19. April 2026 beginnt nun eine breit angelegte Informations- und Werbekampagne gestartet. Ziel ist es, die Menschen im Land umfassend über Chancen, Inhalte und Hintergründe der Bewerbung zu informieren – und sie für ein positives Votum zu gewinnen. Der Auftakt fand in Düsseldorf statt (Foto unten).

Foto: Melanie Zanin
Begleitet wurde der Kampagnenauftakt von einer spektakulären Licht-Video-Installation am Düsseldorfer Schauspielhaus. Das markante Gebäude im Herzen der Landeshauptstadt wurde zur Projektionsfläche für die olympische Vision an Rhein und Ruhr und setzte damit ein weithin sichtbares Zeichen für den Anspruch der Bewerbung.
Zum Auftakt der Kampagne begrüßte Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller zahlreiche Gäste am Schauspielhaus, darunter die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Mona Neubauer, Düsseldorfer Landtagsabgeordnete sowie erfolgreiche Spitzensportlerinnen und Spitzensportler der Landeshauptstadt. Mit dabei waren unter anderem die Olympiateilnehmerin Karla Borger (Beachvolleyball) und Sandra Mikolaschek, die 2024 bei den Paralympischen Spielen in Paris Gold im Para-Tischtennis gewonnen hatte.
Oberbürgermeister Keller unterstrich die Bedeutung der Bewerbung für Düsseldorf und die gesamte Region: „Düsseldorf erhält durch eine Bewerbung die historische Gelegenheit, Teil der olympischen Geschichte zu werden. Die Landeshauptstadt kann Gastgeberin der größten Sportveranstaltung und dem größten Festival der Welt zur Völkerverständigung werden.“ Rund 470.000 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer seien abstimmungsberechtigt, so Keller weiter. Man hoffe auf „ein klares, positives Ergebnis für Olympia an Rhein und Ruhr“.
Getragen wird die Kampagne von einem breiten Bündnis: Die 17 beteiligten Kommunen arbeiten gemeinsam mit der Landesregierung, dem Landessportbund NRW, dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW, Athletinnen und Athleten sowie zahlreichen Sportfachverbänden zusammen. Gemeinsam werben sie für Zustimmung bei der Abstimmung im Frühjahr 2026. Die finale Entscheidung, ob Deutschland sich mit der Region KölnRheinRuhr offiziell um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele bewirbt, fällt am Samstag, 26. September 2026, auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).
Ein besonderes Merkmal der Bewerbung ist der Umfang der Bürgerbeteiligung. Nordrhein-Westfalen ist die einzige Bewerberregion, die am 19. April 2026 in allen beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide durchführt. Insgesamt sind rund vier Millionen Menschen aufgerufen, über eine Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 abzustimmen. Damit bezieht keine andere Bewerberregion weltweit mehr Bürgerinnen und Bürger in einen solchen Entscheidungsprozess ein.
Die Abstimmung erfolgt ausschließlich per Briefwahl. Alle Abstimmungsberechtigten erhalten automatisch ihre Unterlagen, ohne diese beantragen zu müssen. Die Initiatoren erhoffen sich dadurch eine hohe Beteiligung – und ein starkes demokratisches Signal für eine mögliche Olympiabewerbung aus Nordrhein-Westfalen.
(cs) Gute Nachrichten aus dem Rheinmetall-Werk in Neuss. Es befindet sich seit einigen Monaten in einer Übergangsphase – von einem reinen Automobil-Zuliefererbetrieb zu einer hybriden Fertigungsstätte. In einem aktuellen Instagram-Post berichtet das Düsseldorfer Technologieunternehmen über den Besuch hochrangiger Vertreter des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) am Rheinmetall-Standort Neuss. Generalmajor Dr. Frank Utzerath (Vizepräsident des BAAINBw) und Brigadegeneral Michael Bender (Chef des Leitungsstabes der Koblenzer Beschaffungsbehörde) informierten sich über aktuelle und geplante Aktivitäten am neuen Defence-Werk am Niederrhein. Aktuell werden in Neuss Schutzelemente für gepanzerte Fahrzeuge gefertigt. Zukünftig geplant: Geschützte Kabinen, Skyranger-Flugabwehrsysteme, Drohnen, Satelliten und Fahrzeuge.
(cs) Mit Blick auf den Januar 2026 rechnen Arbeitsmarktexperten wieder mit steigenden Arbeitslosenzahlen in Düsseldorf. Erfahrungsgemäß führen die zum Jahresende auslaufenden befristeten Arbeitsverträge zu einem saisonalen Anstieg der Erwerbslosigkeit. Trotz der positiven Entwicklung der vergangenen Monate dürfte sich dieser Effekt auch zu Beginn des neuen Jahres bemerkbar machen.
Zum Jahresende selbst zeigte sich der Düsseldorfer Arbeitsmarkt jedoch noch robust. Bereits im vierten Monat in Folge ging die Zahl der Arbeitslosen zurück. Im Dezember 2025 waren bei der Agentur für Arbeit Düsseldorf und dem Jobcenter insgesamt 28.062 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 625 Personen weniger als im November, zugleich aber 1.017 mehr als im Dezember des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 7,7 Prozent und lag damit leicht über dem Wert von 7,6 Prozent aus dem Dezember 2024.
Ein genauer Blick auf die Bewegungen am Arbeitsmarkt zeigt: 1.731 zuvor erwerbstätige Menschen meldeten sich im Dezember arbeitslos. Das waren 4,3 Prozent weniger als im Vormonat und 6,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig konnten 1.477 Personen ihre Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Beschäftigung beenden. Dieser Wert lag leicht unter dem des Vorjahresmonats und deutlich unter dem Novemberniveau.
Unterschiedlich entwickelte sich die Lage in den beiden Leistungssystemen. Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung nach SGB III erhielten im Dezember 10.196 Personen – ein Rückgang von 4,3 Prozent gegenüber dem Vormonat, jedoch ein Plus von 6,5 Prozent im Jahresvergleich. In der Grundsicherung nach SGB II waren 17.866 Arbeitslose registriert. Hier zeigte sich ebenfalls ein leichter Rückgang zum November, während die Zahl gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent anstieg.
Gedämpft präsentierte sich weiterhin die Nachfrage nach Arbeitskräften. Die Düsseldorfer Unternehmen meldeten im Dezember 770 neue Stellen bei der Arbeitsagentur. Das entspricht einem Minus von 11,4 Prozent gegenüber dem November und sogar von 25,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden im Jahr 2025 rund 12.013 offene Stellen gemeldet – fast 17 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Auch der Stellenbestand schrumpfte deutlich und lag Ende Dezember bei 4.052 offenen Arbeitsplätzen.
(ud) Kurzfristige Ausfälle, schwankende Auftragszahlen, variable Kundenanforderungen oder spontane Wünsche der Beschäftigten können Dienst- und Personaleinsatzpläne schnell durcheinanderbringen. „Die größte betriebliche Herausforderung besteht darin, dass herkömmliche Tabellenkalkulationsprogramme die zunehmende Komplexität der Personaleinsatzplanung kaum noch bewältigen können,“ sagt wissenschaftlicher Experte, Dr. Ufuk Altun vom ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft in Düsseldorf.
Die aktuelle Broschüre „Digitale Personaleinsatzplanung im Wandel“ des ifaa zeigt, wie Unternehmen und Organisationen eine passgenaue digitale Lösung erarbeiten können. Die Broschüre steht kostenlos unter Broschuere_Digitale_Personaleinsatzplanung_final.pdf zur Verfügung.
Richtungsweisende Handlungshilfe
Einerseits arbeiten Unternehmen wie im Blindflug und reagieren, ohne ihre Situation anhand konkreter Daten und Kennzahlen genau einschätzen zu können. Andererseits stehen am Markt zahlreiche Tools zur Verfügung. Moderne Softwarelösungen bieten eine wertvolle Unterstützung, um die Personaleinsatzplanung schnell, transparent und effektiv umzusetzen. Doch welche Software hilft, eine bedarfsgerechte und mitarbeiterfreundliche Personaleinsatzplanung umzusetzen? Insbesondere die Konzeption, Auswahl und Beschaffung von digitalen Instrumenten zur Personaleinsatzplanung sowie eine strukturierte Vorgehensweise stellen viele Unternehmen vor Herausforderungen.
Die ifaa-Broschüre hilft betrieblichen Akteuren, die steigende Komplexität zu meistern und eine digitale, zeitlich flexible Personaleinsatzplanung gezielt zu planen, vorzubereiten und einzuführen.
(ud) Der Fachkräftemangel stellt viele Industrien vor große Herausforderungen. Automatisierung und Digitalisierung können helfen, Produktivität trotz weniger Arbeits- und Fachkräften zu sichern. Autonome Systeme bieten Chancen, erfordern aber auch Investitionen, Sicherheit, IT-Infrastruktur und Akzeptanz.
„Aktuell untersuchen wir zusammen mit den Fraunhofer-Instituten IESE und IEM im Rahmen des Projekts autoWert, welche Voraussetzungen Unternehmen für den Einsatz solcher Systeme benötigen, welche Potenziale bestehen, und welche Risiken entstehen“, sagt Projektleiter Sebastian Terstegen vom ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. Weitere Informationen über das Projekt autoWert:https://www.arbeitswissenschaft.net/autowert
In dem Verbundprojekt autoWert erforschen und bewerten die Projektpartner die Potenziale aktueller und zukünftiger Automatisierungslösungen zur Bewältigung von Fachkräfteengpässen in der industriellen Wertschöpfung. Gemeinsam mit einem Gremium aus Expertinnen und Experten ermitteln sie interdisziplinäre Gestaltungsansätze und entwickeln neuartige Thesen zum Handlungs- und Forschungsbedarf – mit einem klaren Fokus auf unternehmerische Bedarfe und vielseitige Verwertungsmöglichkeiten für Forschung und Praxis.
Kostenfreies Webseminar zu Autonome Systeme
Für alle, die an diesem Thema interessiert sind, empfiehlt Terstegen das kostenfreie Webseminar »ifaa-Wissen kompakt« am 16.01.2026: „Unser Forschungspartner und Experte für Autonomous Systems Dr. Rasmus Adler vom Fraunhofer-IESE bietet einen praxisnahen Einstieg in dieses Thema und beleuchtet Herausforderungen, Chancen und Risiken.“ Mehr Informationen und der Teilnahmelink finden sich unter https://www.arbeitswissenschaft.net/wissen-kompakt
Förderhinweise
Das Forschungsprojekt autoWert wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Programm „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ (Förderkennzeichen: 02J24B000) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) betreut.