Konjunktur: Viele Wirtschaftsverbände rechnen mit Stellenabbau im neuen Jahr

(ud) Auch 2026 bringt kein umfassendes Ende der Wirtschaftskrise, zeigt die traditionelle Verbandsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Vor allem in der Industrie bleibt die Lage schlecht. Positives gibt es von der Bauwirtschaft und den Dienstleistern.

Die Probleme am Arbeitsmarkt setzen sich auch 2026 fort: 22 von 46 Wirtschaftsverbänden rechnen 2026 mit einem Stellenabbau. Nur neun Verbände erwarten mehr Mitarbeiter in ihrer Branche, 15 gehen von einer stabilen Beschäftigung aus. Das zeigt die IW-Verbandsumfrage, für die das Institut traditionell Branchenverbände nach der aktuellen Lage, den Aussichten, geplanten Investitionen und Jobchancen befragt.

Hinter den schlechten Ergebnissen stehen altbekannte Ursachen: Die deutsche Wirtschaft leidet unter weltweit zunehmendem Protektionismus und einer anhaltenden Exportschwäche. Hohe Standortkosten verschlechtern zusätzlich die preisliche Wettbewerbsfähigkeit. Davon ist vor allem die Industrie betroffen: Unter anderem rechnen Automobilindustrie, Papierindustrie und Textilindustrie mit Produktionsrückgängen im neuen Jahr.

Investitionen bleiben schwach

Insgesamt haben sich aber die Geschäftsaussichten gegenüber 2025 verbessert: 19 von 46 Verbänden erwarten im neuen Jahr eine höhere Produktion als 2025, nur neun rechnen mit einem Rückgang. Der Erwartungssaldo ist damit erstmals seit Jahren positiv.

Unsicherheit und wirtschaftliche Schwäche zeigt sich aber weiterhin an den Investitionen. Nur elf Branchenverbände rechnen mit steigenden Investitionen, 14 erwarten dagegen einen Rückgang. 21 Verbände gehen von stagnierenden Investitionen aus – oftmals auf niedrigem Niveau.

Manche Branchen profitieren vom Sondervermögen

Zu den Aufsteigern im neuen Jahr gehören vor allem Branchen, die vom Sondervermögen oder dem Anstieg der Verteidigungsausgaben profitieren. Dazu gehören etwa die Luft- und Raumfahrt, der Schiffbau oder Teile des Baugewerbes. Auch der Dienstleistungssektor meldet eine bessere Lage als im Vorjahr.

„Wer auf ein baldiges und umfassendes Ende der Wirtschaftskrise gehofft hat, wird auch 2026 enttäuscht“, sagt IW-Direktor Michael Hüther. Hinter der teilweisen Aufhellung stecke häufig keine wirtschaftliche Dynamik. „Die deutsche Wirtschaft stabilisiert sich auf niedrigerem Niveau. Wenn wir wieder auf Wachstumskurs zurückkehren wollen, hat die Politik noch viel Arbeit vor sich“.

Stepstone-Analyse: Quereinstieg, Jobsicherheit und KI prägen den Arbeitsmarkt 2026

(ud) Der Arbeitsmarkt in Deutschland befindet sich nach wie vor im Umbruch. Unternehmen öffnen sich stärker für Quereinsteiger*innen, viele Beschäftigte setzen Jobsicherheit wieder ganz oben auf ihre Prioritätenliste und der technologische Wandel hinterlässt in immer mehr Berufsfeldern sichtbare Spuren. Das zeigt das aktuelle Hiring Trends Update des Düsseldorfer HR-Unternehmens Stepstone sowie die Auswertungen des Nutzerverhaltens auf der Jobplattform.

Julius Probst, Arbeitsmarktexperte und Ökonom bei The Stepstone Group ordnet ein, welche Entwicklungen 2025 prägend waren und welche Trends den Arbeitsmarkt im kommenden Jahr bestimmen werden.

Trend 1: Quereinstieg bleibt Priorität – 2026 erstmals mit weniger neuen Arbeitskräften

Unternehmen richten ihren Fokus deutlich auf Quereinsteiger*innen. 64 % priorisieren, im kommenden Jahr aktiv Menschen einzustellen, die aus anderen Berufsfeldern kommen. 77 % wollen ihre Auswahlkriterien anpassen und Kompetenzen stärker gewichten. Viele Unternehmen bewegen sich damit in Richtung eines „Skills-based Hiring“, also eines Recruitings, bei dem praktische Fähigkeiten stärker zählen als formale Abschlüsse. Getrieben wird diese Entwicklung vor allem durch den demografischen Wandel: Immer mehr Beschäftigte scheiden altersbedingt aus dem Arbeitsmarkt aus, während zugleich weniger neue Arbeitskräfte nachrücken. Das prägt auch das Verhalten von Jobsuchenden: So stiegen beispielsweise die Suchanfragen nach „Quereinstieg in Büro- und kaufmännischen Jobs“ auf Stepstone.de im Jahresvergleich um 107 %.

Julius Probst: „Quereinstieg wird im kommenden Jahr mehr denn je zu einem zentralen Baustein des Arbeitsmarkts. 2026 werden in Deutschland erstmals weniger Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten als ihn verlassen. Auch deshalb gewinnen Kompetenzen gegenüber formalen Abschlüssen an Bedeutung. Für viele Beschäftigte entstehen dadurch echte Perspektiven für einen beruflichen Neustart.“

Trend 2: Jobsicherheit gewinnt für Beschäftigte an Bedeutung

Die wirtschaftliche Unsicherheit und die Lage am Arbeitsmarkt führen dazu, dass viele Menschen ihre Prioritäten neu ordnen. Jobsicherheit erreicht 2025 den höchsten Wert der vergangenen Jahre und zählt für 29 % der Bewerbenden zu den wichtigsten Kriterien bei der Wahl eines neuen Arbeitgebers. Damit liegt sie klar vor Work-Life-Balance (25 %), interessanten Aufgaben (16 %) oder Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten (14 %). Nur ein faires Gehalt (62 %) und flexible Arbeit (34 %) werden häufiger genannt.

Julius Probst: „Die steigende Bedeutung von Jobsicherheit ist ein klares Signal. Beschäftigte reagieren auf die Unsicherheiten im wirtschaftlichen Umfeld und suchen nach verlässlichen Rahmenbedingungen. Für Arbeitgeber bedeutet das, Perspektiven und Planbarkeit nicht nur zu versprechen, sondern sichtbar in Strukturen, Kommunikation und Führung zu verankern. Unternehmen, die hier Klarheit schaffen, werden 2026 im Vorteil sein.“

Trend 3: KI ist gekommen, um zu bleiben. Aber der Mensch bleibt der entscheidende Faktor

Künstliche Intelligenz verändert viele Aufgaben und Rollen im Arbeitsalltag. Besonders administrative und organisatorische Tätigkeiten stehen im Zeichen dieser Entwicklung. So verzeichnet Stepstone im Vergleich zum Vorjahr beispielsweise einen Anstieg der Suchanfragen nach der Position „KI-Manager“ um 174 Prozent. Gleichzeitig zeigen sich klare Grenzen der Automatisierung. In Berufen, die stark auf zwischenmenschliche Empathie, persönliche Betreuung und direkten Austausch angewiesen sind, bleibt die Nachfrage unverändert hoch, beispielsweise bei Tätigkeiten in der Pflege, Erziehung oder sozialen Betreuung, die 2025 zu den meistgesuchten Stellen auf Stepstone.de gehörten.

Julius Probst: „KI wird bei vielen Aufgaben unterstützen, aber nicht alle ersetzen können. Insbesondere dort, wo es auf Empathie und Zwischenmenschlichkeit ankommt. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich zweigleisig: Technologische Kompetenzen gewinnen an Bedeutung, gleichzeitig bleibt der Bedarf in persönlichen und betreuenden Tätigkeiten hoch. Unternehmen sollten diese Entwicklung aktiv gestalten, indem sie Weiterbildungen in diesen Bereichen ermöglichen. Viele Beschäftigte haben großes Interesse daran, sich im KI-Bereich weiterzubilden, treffen bei ihren Arbeitgebern jedoch oft auf zu wenig Angebote.“

Über Dr. Julius Probst

Dr. Julius Probst ist Ökonom bei The Stepstone Group und spezialisiert auf Arbeitsmarktanalysen sowie makroökonomische Entwicklungen. Er promovierte in Wirtschaftsgeschichte und besitzt einen Masterabschluss in Volkswirtschaftslehre der Universität Lund. Wissenschaftliche Stationen führten ihn unter anderem zur Europäischen Zentralbank. Vor seinem Einstieg bei The Stepstone Group war Julius drei Jahre bei Macrobond Financial tätig. Er verfolgt einen datenbasierten Ansatz, um Beschäftigungsdynamiken und wirtschaftliche Veränderungen besser zu verstehen.

Über die Studie

Für die halbjährlich erscheinende Studie „Hiring Trends Update“ befragte Stepstone vom 10. bis 22. September 2025 insgesamt 1.067 Recruiter*innen und 6.857 Arbeitnehmer*innen in Deutschland. Untersucht wurden Wahrnehmungen, Herausforderungen und Prioritäten im Recruiting sowie die Bewertung von Kompetenzen, Qualifikationen und Soft Skills. Die Arbeitnehmer*innen-Stichprobe ist repräsentativ für die deutsche Erwerbsbevölkerung nach Alter, Geschlecht und Bildung.

Über die Auswertung

Für die Analyse der Suchtrends auf Stepstone.de wurden alle Suchbegriffe auf der Plattform im Zeitraum vom 1. Januar – 31. Oktober 2025 ausgewertet und nach Häufigkeit der Eingabe sortiert.

Sicher durch die Silvesternacht: Provinzial in Wersten gibt Tipps

(obs) Jedes Jahr kommt es Silvester zu zahlreichen Unfällen mit Verletzungen und zu Bränden. Die Schäden gehen nicht selten in die Millionen. „Die Gründe sind fast immer leichtsinniges und unsachgemäßes Hantieren mit Feuerwerkskörpern“, so Jörg Taube, Brandschutzingenieur der Provinzial in Wersten. Er gibt Tipps, damit beim Umgang mit Böllern und Raketen nichts passiert.

 „Feuerwerksartikel gehören nicht in die Hände von Kindern“, rät der Experte, „es sei denn sie sind extra für sie hergestellt und so gekennzeichnet.“ Grundsätzlich dürfen Raketen und Böller nur im Freien verwendet werden. „Ganz wichtig ist es, die Gebrauchsanleitung zu beachten und genügend Abstand zu Menschen, Häusern und Autos zu halten“, erklärt Taube, der sich neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit bei der Provinzial auch ehrenamtlich als Fachleiter für Brandverhütung engagiert. Beim Kauf der Knaller muss darauf geachtet werden, dass diese ein Prüfsiegel der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) tragen. Nur dann sind sie zugelassen und geprüft. „Raketen sollten immer senkrecht in den Himmel geschossen werden. Ein Getränkekasten mit einer alten Flasche oder ein Eimer mit Sand sind gute Startrampen“, empfiehlt Taube. Ganz wichtig: Blindgänger nicht ein zweites Mal zünden, sondern möglichst mit Wasser unbrauchbar machen.

Wohnung, Haus und Auto sichern
Um Schäden zu verhindern, lässt sich bereits vor der Jahreswende einiges tun. Türen und Fenster der Wohnung sollten geschlossen bleiben, damit sich kein Feuerwerk hinein verirrt. Auch das Auto sollte sicher abgestellt werden, nach Möglichkeit in der Garage. „Laternenparker sollten versuchen, ihr Fahrzeug in ruhigen Seitenstraßen abzustellen und belebte Kreuzungen und bekannte Feierplätze in der Nachbarschaft meiden“, so Taube. Zwischen 23.30 und 1.00 Uhr sollte man nur zu Autofahrten starten, wenn es unvermeidbar ist.

Versicherungen helfen im Schadenfall
Verursacht das Feuerwerk einen Schaden in der Nachbarwohnung, kommt dafür die Haftpflichtversicherung des Verursachers auf. Ist dieser nicht zu ermitteln, springt die Hausratversicherung des Geschädigten ein oder die Gebäudeversicherung des Eigentümers, wenn das Haus betroffen ist.

Beim Auto ist es ähnlich: Wenn der Verursacher nicht ermittelt wird, hilft die eigene Teilkaskoversicherung, um den Brand- oder Explosionsschaden erstattet zu bekommen. Einen negativen Einfluss auf den Schadenfreiheitsrabatt hat dies nicht. Ist der Täter unbekannt, sollte der Schaden bei der Polizei angezeigt werden.

150 Jahre Henkel: Neue Unternehmenschronik beleuchtet eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte

(cs) Zum bevorstehenden 150-jährigen Firmenjubiläum präsentiert Henkel ein umfassendes neues Geschichtsbuch, das die Entwicklung des Unternehmens vom regionalen Waschmittelhersteller zum globalen Konzern detailreich nachzeichnet. Die Publikation basiert auf einer mehrjährigen, unabhängigen wissenschaftlichen Untersuchung von Prof. Dr. Joachim Scholtyseck, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bonn.

In seinem Werk zeichnet Scholtyseck die Geschichte Henkels auf rund 800 Seiten nach – von der Gründung im Jahr 1876 über die Einführung des ersten selbsttätigen Waschmittels Persil im Jahr 1907, den Ausbau der Firmenzentrale in Düsseldorf und die frühe Internationalisierung bis hin zur heutigen weltweiten Marktführerschaft im Bereich Adhesive Technologies und den starken Consumer Brands. Mehr als 150 historische und aktuelle Abbildungen machen die Entwicklung des Unternehmens zudem lebendig und verständlich.

Besonders hervorgehoben wird der Beitrag der Familiengenerationen, die Henkel bis heute prägen. Simone Bagel-Trah, Vorsitzende des Aufsichtsrats und des Gesellschafterausschusses, betont die Bedeutung des Buches als Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft: „Unsere Geschichte zeigt, worauf Henkel bis heute baut: Innovationskraft, Pioniergeist, Verantwortung und Zusammenhalt.“

Auch Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel, unterstreicht den Wert der historischen Aufarbeitung: „Für uns ist das mehr als ein Blick zurück – es ist das Fundament für unsere künftige Entwicklung.“ Die Studie beleuchtet dabei auch schwierige Kapitel der Unternehmensgeschichte, darunter die Zeit des Nationalsozialismus und die Aufarbeitung nach 1945. Scholtyseck stellt diese Phasen kritisch und differenziert dar und zeigt, wie Henkel Verantwortung übernommen und eine offene Erinnerungskultur entwickelt hat.

Prof. Dr. Scholtyseck selbst hebt hervor, wie beeindruckend es sei, dass Henkel sich im Laufe von anderthalb Jahrhunderten immer wieder neu erfunden hat – im Spannungsfeld großer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen.

Veröffentlichungstermin
Die Publikation „Henkel. Vom Waschmittelhersteller zum Weltunternehmen“ erscheint am 30. Januar 2026 im C.H.Beck-Verlag (Hardcover, ca. 800 Seiten, 155 Abbildungen, ISBN 978-3-406-83059-4, 38,00 Euro).

 

Die besten Nachricht zum Jahreswechsel: Mercedes-Benz investiert 200 Millionen Euro in das Düsseldorfer Sprinterwerk

(cs) Wunderbare Nachrichten für dem Wirtschaftsstandort Düsseldorf in einer ansonsten sehr angespannten konjunkturellen Situation: Mercedes-Benz investiert in den kommenden Jahren 200 Millionen Euro ins Düsseldorfer Sprinterwerk, um den Bau des Verbrenner-Kastenwagens (Van.CA gBM) langfristig in unserer Stadt zu sichern. In einer Stellungnahme von Standortleitung, Personalleitung und Betriebsrat, die unserer Redaktion vorliegt, heißt es: „Damit fertigen wir in Zukunft alle Verbrenner-Varianten des neuen gewerblichen Vans auf Basis der neuen Van Architektur im Large Van Segment.“ Zum einen werden in Düsseldorf Fahrzeuge mit geschlossenem Baumuster und hochmodernen Verbrennungsmotor und zum anderen Vans mit offenem Baumuster, sowohl mit Elektroantrieb als auch mit hoch modernem Verbrennungsmotor produziert.

Ingenieurin Claudia Malkus, Standort- und Produktionsleiterin des Sprinterwerks Düsseldorf. Foto: Mercedes-Benz

Die Verhandlungen im Werk waren äußerst kompliziert und erstreckten sich über mehrere Monate. Die Rheinische Post berichtete zuerst darüber: „Auf der Arbeitgeberseite saßen Werksleiterin Claudia Malkus, der lokale Personalchef Dirk-Alexander Servos sowie Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands der Metall-Industrie in Düsseldorf.“

In der Mitteilung des Sprinterwerks heißt es abschließend: „Düsseldorf entwickelt sich weiter und bleibt ein verlässlicher Teil des Mercedes-Benz Produktionsnetzwerks. Gemeinsam setzen wir die Zukunft in Bewegung“.

Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände. Foto: Frank Wiedemeier

Unsere Podcast-Doku: Josef Hinkel – Bäcker, Unternehmer, Karnevalist und Bürgermeister

(cs) Premiere in unserer Podcast-Redaktion „Düsseldorfer Wirtschaft“! Josef Hinkel – Bäcker, Unternehmer, Karnevalist und Bürgermeister – ist eine der prägendsten Persönlichkeiten Düsseldorfs. In unserer exklusiven Podcast-Dokumentation gewährt Hinkel persönliche Einblicke in sein Leben zwischen Backstube, Politik und Brauchtum.

Wenn Sie die Doku bereits gehört haben: prima! Wenn nicht, dann: herzlich willkommen!

Produzent Frank Wiedemeier (Streamboxstudios) und Redakteur Christoph Sochart (Unternehmerschaft Düsseldorf) porträtieren dabei nicht nur den erfolgreichen Handwerksunternehmer, sondern vor allem auch den Menschen hinter der öffentlichen Figur.

Familie, Freunde und langjährige Weggefährten kommen zu Wort und zeichnen das vielschichtige Bild eines Mannes, der tief mit seiner Heimatstadt verwurzelt ist – und der mit Humor, Leidenschaft und Herz Verantwortung übernimmt.

Ob beim Rundgang durch die Altstadt, in der Familie oder im Rathaus: Josef Hinkel zeigt sich offen, nahbar und nachdenklich – und spricht über Glück, Dankbarkeit und den Wunsch, seiner Stadt etwas zurückzugeben.

Den Podcast gibt es überall dort, wo es gute Podcasts gibt (Apple, Spotify, Google, Deezer, podcast.de) und auf dem Informations- und Kommunikationsportal der Unternehmerschaft Düsseldorf unter unternehmerschaft.de.

Die erste Episode gab es am 8. Oktober ab 05.55 Uhr. Die weiteren Folgen erschienen am 15. und 22. Oktober.

TIMOCOM gewinnt Silber beim Deutschen Telematik Preis 2026

(ud) Das Erkrather Unternehmen TIMOCOM belegt beim Deutschen Telematik Preis 2026 in der Kategorie „Visibility Plattformen“ den zweiten Platz. Mit dem Deutschen Telematik Preis werden herausragende Innovationen im Bereich der Telematik prämiert, die sich durch technische Exzellenz, hohe Integrationsfähigkeit und eine überzeugende Nutzerfreundlichkeit auszeichnen. Die Veranstalter, der EuroTransportMedia Verlag in Zusammenarbeit mit der DEKRA, verfolgen mit der Würdigung das Ziel, praxisrelevante Innovationen zu fördern, die den Transport- und Logistikalltag effizienter gestalten und neue Standards in Technik und Anwenderfreundlichkeit setzen.

Flexibles Echtzeit-Tracking für maximale Transparenz

TIMOCOM überzeugte die Jury mit seiner Live-Sendungsverfolgung: Die Lösung bietet Spediteuren drei flexible Tracking-Optionen: GPS-basierte Statusaktualisierungen über Telematiksysteme, Statusupdates durch Fahrer sowie manuelle Aktualisierungen durch Disponenten. Diese sendungsbezogenen Optionen machen das Tracking der Fahrzeugflotte deutlich verlässlicher und effektiver als der Blick in die Standortkarte. Als weitere Entlastung der Fahrer ist die Live-Sendungsverfolgung auch durch die LKW.APP von Aparkado verfügbar. Gewinnbringende Vorteile zeigen sich durch die Verfügbarkeit von Echtzeit-GPS-Daten, automatischen Statusupdates via Geofencing, präzisen ETA-Berechnungen, dem digitalen Dokumentenmanagement und konfigurierbaren Benachrichtigungen bei unerwarteten Ereignissen. Von den Anwendern besonders geschätzt wird die Möglichkeit, alle Daten per Schnittstelle direkt in das eigene TMS zu übertragen und somit ein zentrales Cockpit zu nutzen. Dabei bleibt die Datenhoheit bei den Eigentümern.

Award unterstreicht die wachsende Bedeutung von Real Time Visibility

„Die Auszeichnung für die TIMOCOM Live-Sendungsverfolgung würdigt unser Engagement für mehr Real Time Visibility und Transparenz in der Transportbranche. Wir freuen uns und sind stolz darauf, dass wir durch diese innovative Lösung die Transparenz entlang der Lieferkette erhöhen, Prozesse effizienter gestalten und unsere Kunden dabei unterstützen können, ihre Transporte in Echtzeit zu steuern“, so Philipp Schmidt, Strategic Product Manager bei TIMOCOM.

„Die Auszeichnung zeigt erneut, dass man mit praxisnahen und leicht umzusetzenden Lösungen echte Mehrwerte für die Transportbranche schaffen kann. Wir danken der Jury und dem Veranstalter EuroTransportMedia Verlag sowie der DEKRA für diese Anerkennung“, ergänzt Gunnar Gburek, Head of Business Affairs bei TIMOCOM.

Neue Podcastfolge! Exklusiv: Die TOP 5 der Recruiting-Trends 2026

(cs) Unsere neue Episode der „Düsseldorfer Wirtschaft“ ist online! Heute sprechen wir mit TOP-Jobexperte Matthias Wiesmann von der „personalisten“ über die Recruiting-Trends 2026. Es spricht über bessere Tools fürs Matching, welche Rolle KI spielen wird und verrät: „Geschwindigkeit“ wird ein Wettbewerbsvorteil werden. Seien Sie gespannt auf diese Podcastfolge in diesem Jahr.

Alle Folgen der „Düsseldorfer Wirtschaft“ finden Sie dort, wo es gute Podcasts gibt.

Und, natürlich auch auf www.unternehmerschaft.de

Produzent: Frank Wiedemeier

Eine Produktion von Streamboxstudios & Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung.

Bitte, empfehlen Sie uns weiter in Ihre beruflichen und privaten Netzwerke. Liken Sie uns und schreiben Sie uns, welches Thema Sie in 2026 hören wollen: podcast@unternehmerschaft.de.

Rheinmetall testet erstmalig neues Drohenabwehrsystem

(ud) Rheinmetall in Düsseldorf hat im Rahmen der Ground-Based Air Defence (GBAD) Demo Days auf dem Schießplatz im finnischen Lohtaja erfolgreich seine Fähigkeiten im Bereich der Drohnenabwehr (Counter-small Unmanned Aerial Systems (c-sUAS)) präsentiert. Die Teilnahme von Vertretern der Rheinmetall Air Defence erfolgte auf Einladung des Inspekteurs der Flugabwehr der finnischen Streitkräfte.

Trotz herausfordernder klimatischer Bedingungen in einem abgelegenen Waldgebiet überzeugte Rheinmetall mit einer leistungsstarken und zuverlässigen Demonstration. Das gezeigte Spektrum an Bedrohungen – von Jet-Drohnen bis hin zu kleinen Quadcoptern – sowie die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Veranstalter XD Solutions und den finnischen Streitkräften verdeutlichten die Einsatzreife der gezeigten Technologien. Der Schwerpunkt der Demonstration lag auf der Detektion, Klassifikation und dem Verfolgen verschiedenster Drohnen in unterschiedlichen Lufträumen und Fluggeschwindigkeiten.

Im Zentrum der Präsentation stand der Skyspotter, Rheinmetalls multi­sensorisches Frühwarn- und Aufklärungssystem zur Detektion, Klassifikation und Verfolgung von Luftbedrohungen. Skyspotter ist darauf ausgelegt, kritische Infrastruktur zu schützen und großflächige Areale gegen Drohnenangriffe abzusichern. Das System zeichnet sich durch eine offene Architektur aus, die die Integration unterschiedlicher Sensoren und Effektoren je nach Bedrohungslage zulässt. In enger Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH konnte das Skyspotter System in einer schnell verlegbaren Ausführung auf Basis des Rheinmetall HX Truck vor Ort präsentiert werden. Dies unterstreicht die Flexibilität der Systemarchitektur als auch die Fähigkeiten des Konzerns.

Während der Vorführung zeigte Rheinmetall ein integriertes Gesamtsystem, bestehend aus dem Skyspotter, mehreren dislozierten Passive Emitter Locator Sensoren sowie einem schnell verlegbaren, spezialisierten C2-Shelter. Dieser gewährleistet – in sicherem Abstand zu aktiven Komponenten – eine optimale Führungsfähigkeit und erhöht den Schutz des Bedienpersonals.

Skyspotter hat die Fähigkeit, verschiedene Effektoren zu integrieren. Je nach Bedrohungslage kann der Bediener auswählen ob er einen Jammer zur Bekämpfung einsetzt, eine Interceptor Drohne oder im äußersten Falle die sich in der Konzeptphase befindliche. hochflexible Revolver Gun 30mm. Dabei kommt die individuell programmierbare KETF-Munition (kinetic energy time fuze) zum Einsatz, die allein mit kinetischer Energie wirkt (sog. Wuchtmunition).

Konecranes öffnet seine Türen für interessierte Besucher

(cs) Unser Mitglied Konecranes freut sich stets über interessierte Besucher in seinen Betrieben, der Produktion und den modernen Trainingszentren und bietet spannende Einblicke in die Welt der industriellen Hebezeuge und Kranantriebe. Heute berichtet das SociaMedia-Team über die Erkundung von interessierten Fachleuten.

Bei einem Besuch konnten Interessierte hautnah erleben, wie moderne Smart Features, digitale Tools und der innovative Lifecycle-Care-Ansatz den Betrieb von Krananlagen sicherer, effizienter und transparenter machen. Besonders beeindruckend war das praxisnahe Testen intelligenter Assistenzfunktionen in den Trainingszentren. Darüber hinaus bot Konecranes Einblicke in aktuelle Rechts- und Normanforderungen, Modernisierungsmöglichkeiten für Bestandsanlagen sowie präzise Kranbahnvermessungen inklusive Sanierungsoptionen.
Konecranes hat ein Werk im Düsseldorfer Süden und ist ein weltweit führender Hersteller von Krananlagen und Hebelösungen für die Industrie. Das Produktportfolio umfasst Brückenkrane, Portalkrane, Kettenzüge, Seilwinden sowie modernste Krankomponenten. Dabei setzt das Unternehmen auf innovative Technologien und digitale Lösungen, um Produktionsprozesse effizienter und sicherer zu gestalten.