Personelle Veränderungen bei der Rheinischen Post: Jörg Philippi-Gerle verlässt den Verlag

Personelle Veränderungen bei der Rheinischen Post: Jörg Philippi-Gerle leitete bisher die RP-Bereiche Events und Netzwerkveranstaltungen und war verantwortlich für die „berühmten“ Termine im Ständehaus und in den Böhler-Werken. Anfang 2022 steigt Philippi-Gerle ein in den EUREF-Campus in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens. Etwa 3.500 Mitarbeiter aus etablierten Unternehmen, Start-ups, Wissenschaft und Forschung sollen dort in engem Austausch und in einem „inspirierenden Umfeld“ an den Zukunftsthemen Energie, Mobilität und Nachhaltigkeit arbeiten.

Seinen Job bei der Rheinischen Post übernimmt Annemarie Brems (Foto unten)! Die 49-jährige kommt von der Handelsblatt Media Group, wo sie die Geschäftsführung der EUROFORUM Deutschland GmbH innehatte. Zuvor war die studierte Betriebswirtin mit niederländischen Wurzeln in Führungspositionen unter anderem als Marketing Managerin, Fachgruppenleiterin und Mitglied der Geschäftsleitung bei der informa plc und der Euroforum Deutschland GmbH tätig.

In Ihrer neuen Funktion berichtet Annemarie Brems direkt an Matthias Körner, Geschäftsführer Rheinische Post. „Wir freuen uns außerordentlich, mit Annemarie Brems eine erfahrene Managerin für die Entwicklung unseres wichtigen Geschäftsfelds ‚Events und Netzwerkveranstaltungen‘ zu gewinnen. Frau Brems bringt wertvolle Erfahrungen im Event-, Kongress- und Mediengeschäft mit. Jörg Philippi-Gerle danken wir herzlich für sein großes Engagement und seine Arbeit mit dem gesamten Team in den vergangenen vier Jahren. Für seine neue Aufgabe wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg“, sagt Matthias Körner.

Quellen: Rheinische Post, LinkedIN, Unternehmerschaft

Deutschland-Stipendium überreicht

Es ist schon Tradition: im Industrieclub Düsseldorf wurden jetzt die Deutschland-Stipendien an begabte Studierende übergeben. Für die Firma A & K Müller sehen Sie rechts Professor Riedel. Für unsere Stiftung Pro Ausbildung übergab Christina Moeser die Stipendien. Seit über zehn Jahren investieren wir pro Jahr über 3.000 EUR für dieses Projekt.  In der Mitte dabei: die Präsidentin der Hochschule Düsseldorf, Professorin Vomberg.

Just Spices verkauft an Kraft

Kraft Heinz erwirbt Mehrheitsbeteiligung – Das Unternehmen Just Spices soll als eigenständiges Unternehmen unter Kraft Heinz durch die Gründer Florian Falk, Ole Strohschnieder und Béla Seebach weitergeführt werden. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/139886 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

(ots) Kraft Heinz erwirbt Mehrheitsbeteiligung – Das Düsseldorfer Unternehmen Just Spices soll als eigenständiges Unternehmen unter Kraft Heinz durch die Gründer Florian Falk, Ole Strohschnieder und Béla Seebach weitergeführt werden.

Um international noch weiter zu wachsen und seine Marktposition als Innovationsführer im Gewürzmarkt weiter zu festigen, holt sich Just Spices einen der größten Lebensmittelproduzenten der Welt an Bord. Der internationale Lebensmittelkonzern Kraft Heinz hat die Anteile aller bisherigen Investoren übernommen und hält 85 Prozent der Anteile an Just Spices. Die drei Gründer Florian Falk, Ole Strohschnieder und Béla Seebach, die Just Spices auch weiterhin als eigenständiges Unternehmen führen werden, behalten die übrigen 15 Prozent.

Seit 2014 revolutioniert Just Spices den Gewürzmarkt mit innovativen Gewürzmischungen online und mit zunehmender Präsenz im Lebensmitteleinzelhandel. Dabei setzt das Unternehmen insbesondere auf ein starkes E-Commerce-Geschäft, sowie Innovationen im Einzelhandel und in der Produktentwicklung.

Strategischer Partner für internationale Wachstumsschritte

Mit der Mehrheitsübernahme durch Kraft Heinz hat sich Just Spices für die Unterstützung von einem internationalen Experten im Lebensmittelbereich entschieden. „Für unsere weiteren Wachstumsschritte ist es uns enorm wichtig, dass wir mit Kraft Heinz ein modernes Unternehmen gewählt haben, das zu den Werten und Visionen von Just Spices passt.“, sagt Ole Strohschnieder, CMO und Gründer von Just Spices. Mitgründer und COO Béla Seebach ergänzt: „Außerdem haben wir mit Kraft Heinz einen der größten Lebensmittelproduzenten der Welt an unserer Seite, der uns mit seiner starken Vetriebspower und seiner internationalen Expertise auf dem weiteren Wachstumskurs unterstützt. Die strategische Zusammenarbeit ist für uns ein wichtiger Schritt nach vorne.“ „Wir wollen Just Spices zur globalen Marke führen. Für diese weiterhin ambitionierten Wachstumspläne haben wir in den letzten Monaten den richtigen Partner gesucht. Dabei haben wir besonders auf drei Dinge Wert gelegt: Gemeinsame Vision, passende Werte sowie Kultur und einen finanzstarken Partner, der es uns ermöglicht, unsere Pläne umzusetzen. Wir sind sehr glücklich in Kraft Heinz all das gefunden zu haben.“ so Florian Falk, CEO und Gründer von Just Spices.

Der gesamte Prozess wurde von der Investmentbank Rothschild & Co. und der Kanzlei Latham & Watkins begleitet.

Ein besonderer Dank gilt auch den bisherigen Gesellschaftern von Five Season Ventures, Coefficient Capital, Döhler Ventures, Bitburger Ventures, HOWZAT, Monkfish Invest sowie Rolf Schrömgens und Dr. Andreas Wiele, deren Anteile nun Kraft Heinz übernimmt. „Wir bedanken uns bei all unseren Partnern für die tolle Zusammenarbeit und die gemeinsame Reise der letzten Jahre. Ohne Euch wären wir nicht da, wo wir heute stehen.“, so Florian Falk zur gemeinsamen Zusammenarbeit der letzten Jahre.

Die Transaktion unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich der Genehmigung durch die Fusionskontrolle, und wird voraussichtlich zu Beginn des ersten Quartals 2022 abgeschlossen sein.

Weitere Informationen und Bildmaterial: https://www.justspices.de/presse

Über Just Spices:

Die Idee zu Just Spices (www.justspices.de) ist 2014 von Florian Falk, Ole Strohschnieder und Béla Seebach in Düsseldorf entstanden. Mit zahlreichen Gewürzmischungen inspiriert das Unternehmen sowohl online als auch im Lebensmitteleinzelhandel eine wachsende Käuferschaft, ihre eigenen Gerichte zu verfeinern und selbst in der Küche kreativ zu werden. Im Jahr 2018 brachte der Innovationstreiber zusätzlich die Bio-Fix-Kategorie Just Spices IN MINUTES heraus und setzt seither neue Maßstäbe für die schnelle und problemlose Zubereitung von modernen Gerichten im Alltag. Seit Anfang 2021 ergänzen acht fixe Bio Salat Dressings ohne Zusatz von Zucker das Sortiment. Mittlerweile inspiriert das Unternehmen mehr als 1,6 Millionen Follower auf seinen Social Media Channels wie Instagram, TikTok oder Facebook. Allein auf TikTok erzielt Just Spices regelmäßig mehrere Millionen Views auf seine Videos. Mit einem Team von mehr als 150 Personen verfolgt Just Spices die Vision, mehr Menschen zum Kochen zu bewegen. Just Spices bedeutet vor allem Leidenschaft, hohe Qualität und keine Zusatzstoffe in den Produkten. Aber das wichtigste Prinzip lautet: Leckeres noch leckerer machen und möglichst viele Menschen dazu bewegen, mit Freude und Stolz selbst zu kochen. Mehr Informationen: www.justspices.de

Provinzial Rheinland und Westfälische Provinzial werden zur Provinzial Versicherung zusammengeführt

(ots) Nach der erfolgreichen Fusion von Provinzial NordWest und Provinzial Rheinland zum Provinzial Konzern schließen sich mit der Provinzial Rheinland Versicherung und der Westfälischen Provinzial Versicherung nun die beiden größten Schaden- und Unfallversicherer des Konzerns zur Provinzial Versicherung zusammen. Durch diesen Schritt entsteht der sechstgrößte Versicherer in diesem Segment in Deutschland.

Durch die Verschmelzung werden die Kräfte zweier bereits überaus erfolgreicher Regionalversicherer gebündelt, um den Kundenbedürfnissen und der digitalen Transformation noch gerechter zu werden. Dass die beiden größten Kompositversicherer des Provinzial Konzerns nun zusammengehen, ist dabei nur der konsequente nächste Schritt. „Es wächst zusammen, was zusammengehört, denn schließlich haben die beiden ‚grünen´ Provinzial-Versicherer einen nahezu identischen Markenauftritt und als Regionalversicherer die gleiche DNA“, betont der Vorstandsvorsitzende der Provinzial, Dr. Wolfgang Breuer. „Von der Verschmelzung werden alle Beteiligten profitieren – unsere Kunden, Vertriebspartner, Eigentümer und Mitarbeiter“, so Breuer weiter.

Dank der kombinierten Stärke und Finanzkraft stellt sich die Provinzial für die Zukunft noch stabiler auf. Durch schlankere Strukturen und geballte Innovationskraft gepaart mit 300 Jahren Erfahrung, einer engen Verwurzelung in den Regionen und kompetentem Service stärkt das Unternehmen so nachhaltig seine Marktposition. Mit 1.071 Geschäftsstellen und 97 im Versicherungsgeschäft aktiven Sparkassen ist die Provinzial Versicherung überall dort, wo auch ihre Kunden sind. Aus dieser gelebten Nähe hat sich über Generationen großes Vertrauen und eine hohe Identifikation der Menschen mit „ihrem“ Versicherungsunternehmen entwickelt.

Mit dem in Kürze erfolgenden Handelsregistereintrag wird die Versicherungslandschaft in Deutschland somit rückwirkend zum 1. Januar 2021 um einen starken und innovativen Versicherer reicher sein, der zugleich weiterhin auf seine große regionale Verbundenheit setzt. Diese Verbundenheit spiegelt sich nicht nur in der regionalen Nähe wider, vielmehr gehört die Daseinsvorsorge für alle Menschen und die Gemeinwohlorientierung seit jeher zum Selbstverständnis der Provinzial als öffentlicher Versicherer. Denn Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Menschen in den Regionen ist selbstverständlicher Bestandteil des Denkens und Handelns, in jedem Geschäftsfeld, auf allen Ebenen des Unternehmens.

Neuer Cleaning-Auftrag – Klüh wird Facility-Dienstleister von Center Parcs im Allgäu

Neuer Cleaning-Auftrag – Klüh wird Facility-Dienstleister von Center Parcs im Allgäu / Rund 184 Hektar groß, 1000 Unterkünfte – ab Januar 2022 ist Klüh Multiservices, Düsseldorf, in den Center Parcs Allgäu für Cleaning und weitere FM-Aufgaben verantwortlich.

(ots) Der Ferienparkbetreiber Center Parcs hat die Cleaningsparte des Multiservice-Anbieters Klüh mit Reinigungs- und Logistikleistungen in seinem Ferienpark im Allgäu beauftragt. Der ab Januar 2022 beginnende Auftrag läuft über drei Jahre mit einer Verlängerungsoption um weitere zwei Jahre.

Der Großauftrag, bei dem rund 120 Mitarbeitende eingesetzt werden, umfasst die Reinigung von 361 Ferienhäusern, sowie die laufende Unterhaltsreinigung des sogenannten Market Domes, in dem u.a. ein Erlebnisbad, Sportstätten, Restaurants sowie Geschäfte untergebracht sind. Neben der Reinigung ist Klüh Cleaning auch für Logistikleistungen, den Wäscheservice, die Bereitstellung von Gästebedarfsartikeln und fortlaufende Sonderreinigungsarbeiten zuständig.

Der Park umfasst knapp 184 Hektar und verfügt über insgesamt 1.000 Unterkünfte. Klüh Cleaning Geschäftsführer Christian Wilms: „Wir freuen uns sehr, dass wir Center Parcs mit unserem individuellen Cleaningkonzept überzeugen konnten. Den Ausschlag gaben vor allem unsere hohe Kompetenz in der Arbeitsorganisation und unser ganzheitlicher Nachhaltigkeitsansatz.“ So werden bei Klüh Cleaning nur Reinigungsgeräte und -maschinen genutzt, die den Kriterien der Energieeffizienz, des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit entsprechen.

Der Kunde profitiert zudem von Transparenz bei jeder Dienstleistung, damit alle Services messbar und nachvollziehbar sind. Zur Qualitätssicherung arbeiten die Reinigungskräfte von Klüh mit einem auf Webtechnologien basierenden Customer Service-Portal, mit dessen Hilfe sich viele verschiedene Arten von Anfragen strukturiert erfassen, klassifizieren, speichern und weiterverarbeiten lassen. Das hat zur Folge, dass vermehrt dort gereinigt werden kann, wo es tatsächlich erforderlich ist (Cleaning-on-Demand). Zudem können generierte Zeitersparnisse an anderer Stelle in Hygienemaßnahmen und Sonderleistungen investiert werden, ohne dass Mehrkosten entstehen.

Geld zu Weihnachten: Regeln und Grenzen für Geschenke

von Sylvie Ernoult, Pressesprecherin, Bankenverband

Kleinere Geldbeträge müssen dem Finanzamt nicht gemeldet werden. Sie können also getrost überschaubare Geldgeschenke Ihrer Verwandten zu Weihnachten annehmen oder auch selbst Geld verschenken.

Die Grenze, ab der Sie dem Finanzamt Geldgeschenke melden müssen, ist nicht in Stein gemeißelt. Grundsätzlich stellen 20.000 Euro einen guten Richtwert dar. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrem Finanzamt nach. Ziel der Meldung von größeren Schenkungen besteht darin, dass das Finanzamt überprüfen kann, ob eine etwaige Steuerpflicht besteht. Diese variiert je nach Verwandtschaftsgrad zwischen Schenkenden und Beschenkten. Je enger der Verwandtschaftsgrad, desto höher der Freibetrag.

So können grundsätzlich Eltern ihren Kindern und Stiefkindern jeweils bis zu 400.000 Euro steuerfrei schenken. Bei Eheleuten liegt die Grenze sogar bei 500.000 Euro. Großeltern haben die Möglichkeit ihren Enkelkindern immerhin noch 200.000 Euro steuerfrei zu übertragen. Unter Geschwistern, geschiedenen Ehegatten und allen übrigen Erwerbern liegt der Betrag mit 20.000 Euro wesentlich darunter.

Ist der Beschenkte minderjährig, so sind die gesetzlichen Vertreter des Kindes, in der Regel die Eltern, bis zur Volljährigkeit des Kindes verfügungsbefugt und haben die Verantwortung. Hierbei gilt jedoch immer der Grundsatz: Das geschenkte Geld gehört ausschließlich dem Kind. Eltern können es nicht für sich selbst ausgeben, sondern nur nutzen, wenn dies dem Kind zugutekommt, zum Beispiel, wenn sie für ihr Kind davon einen Auslandsaufenthalt oder einen Führerschein finanzieren.

Eine wichtige Besonderheit bei Schenkungen liegt darin, dass die steuerlichen Freibeträge alle zehn Jahre neu in Anspruch genommen werden können. Schenkungen innerhalb von zehn Jahren von einer Person zu einer anderen werden zur Feststellung der Steuerpflicht aufaddiert. Schenkt zum Beispiel eine Mutter ihrem Kind innerhalb von zehn Jahren einmal 350.000 Euro und noch einmal 60.000 Euro, so wird der Freibetrag überschritten, und das beschenkte Kind wird steuerpflichtig. Nach Ablauf der Zehnjahresfrist kann dann aber wieder der volle Betrag verschenkt werden, ohne dass Steuern anfallen. Wer also langfristig plant und beabsichtigte Schenkungen zeitlich streckt, kann Vermögen steuergünstig übertragen – nicht nur zu Weihnachten

BGA: Exporte legen deutlich zu

„Trotz aller Widrigkeiten ist der deutsche Außenhandel endlich wieder zurück auf Vorkrisenniveau. Angesichts der vielen Probleme in den Lieferketten ist das zum Auftakt des vierten Quartals eine wirklich gute Nachricht.“ Dies erklärt Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Oktober 2021 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 121,3 Milliarden Euro exportiert. Damit sind die Exporte im Vorjahresvergleich um 8,1 Prozent gestiegen. Mit einem Warenwert von 108,5 Milliarden Euro sind auch die deutschen Importe gestiegen, im Vorjahresvergleich um 17,3 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im Oktober mit einem Überschuss von 12,8 Milliarden Euro ab.

„Es hat 18 lange Monate gedauert, um die coronabedingten Einbrüche beim Export wieder aufzuholen. Die strukturellen Herausforderungen für die Unternehmen bleiben aber bestehen. Das Chaos in der Logistik hält voraussichtlich noch einige Monate an. Hier machen sich fehlende Container, der Fachkräftemangel und regionale Corona-Ausbrüche bemerkbar. Die dadurch verursachten hohen Kosten im Ein- und Verkauf werden uns also noch eine Weile begleiten. Auch bei den Lieferengpässen von Rohstoffen und Vorprodukten ist erstmal keine Entspannung in Sicht. Die gestiegenen Energiepreise sind ein weiterer Kostentreiber, der den Unternehmen zu schaffen macht. Und über all dem hängt noch das Damoklesschwert der vierten Welle hier in Deutschland. Unser Appell an die neue Bundesregierung lautet daher, den nötigen Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu wahren, aber gleichzeitig auch die wirtschaftliche Erholung im Außenhandel nicht zu gefährden“, so Jandura abschließend.

Düsseldorferin Marie-Agnes Strack-Zimmermann wird wohl Vorsitzende des Verteidigungsausschusses

Die Düsseldorfer FDP-Chefin Marie-Agnes Strack-Zimmermann wird in der neuen Ampelregierung unter Kanzler Scholz eine besondere Rolle spielen. Ihre Fraktion hat sie einstimmig als Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag nominiert. Strack-Zimmermann schrieb wörtlich auf Twitter: „Die @fdpbt hat mich einstimmig als Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages nominiert. Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung und die weitere Arbeit für eine moderne #Bundeswehr.“ Der Ausschuss ist unter anderem für Budget, Ausrüstung und Material der Bundeswehr zuständig. Die Düsseldorferin ist schon länger verteidigungspolitische Sprecherin der FDP im Bundestag. Außerdem ist sie Mitglied des Düsseldorfer Stadtrates. Quellen: Text: Antenne Düsseldorf/Twitter Foto: Strack-Zimmermann

Einen realistischen Einblick in die Möglichkeiten eines Studiums schaffen – das erfolgreiche DIGI-DOP-Programm geht 2021/2022 in die nächste Runde

Renate Kiszkiel (unsere Stiftung Pro Ausbildung) leitet das duale Orientierungspraktikum (DOP).

Das duale Orientierungspraktikum (DOP) ermöglicht angehenden Abiturientinnen und Abiturienten seit 20 Jahren, eine Woche lang an Seminaren und Vorlesungen der Düsseldorfer Hochschulen teilzunehmen und die Anforderungen eines Studiums kennenzulernen. Im Anschluss folgt ein einwöchiges Praktikum in einem Unternehmen.

Aufgrund der Corona-Ereignisse sah sich das Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern (Hochschule Düsseldorf & Heinrich-Heine-Universität) vor der Herausforderung, das DOP in ein vorübergehendes digitales Format umzuwandeln.

Das Ziel bestand darin, in digitaler Form einen Einblick in die Düsseldorfer Hochschullandschaft und das Studieren im Allgemeinen zu ermöglichen, damit Schülerinnen und Schüler trotz der Pandemie eine gute Studienwahlentscheidung für sich treffen können.

Im Schuljahr 2020/2021 durchliefen 1700 Düsseldorfer Schüler*innen das DIGI-DOP-Programm – mit Erfolg! Eine Woche lang konnten sie in digitalen Veranstaltungen von Studierenden erfahren, wie der Studienalltag aussieht und digital an Vorlesungen von vielen verschiedenen Studiengängen teilnehmen. Zusätzlich dazu lernten sie duale Studiengänge und Unternehmen aus der Region kennen – u. a. das vielfältige Ausbildungs- und Studienprogramm der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Benjamin Gnaß, StuBo vom Gymnasium Gerresheim hat das Programm an seiner Schule evaluiert und kommt zu folgendem Ergebnis: „87 % der teilnehmenden Schüler*innen gaben an, das DIGI-DOP habe ihnen insgesamt „gut“ oder „sehr gut“ gefallen. Im Detail werden vor allen Dingen die Vielfalt der Angebote, der organisatorische Rahmen und der direkte Austausch mit Studierenden gelobt.“

Grundlage für das DIGI-DOP ist eine passwortgeschützte Lernplattform für alle Düsseldorfer Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs. Hier können sich die Schüler*innen anmelden und sich im Anschluss aus der Vielzahl an den von den Düsseldorfer Hochschulen und lokal ansässigen Arbeitgeberinnen und Arbeitsgebern angebotenen Veranstaltungen einen individuellen Stundenplan zusammenstellen. Einführungs- und Abschlussveranstaltungen, Arbeitsmaterialien zur Berufs- und Studienorientierung und ein Quiz ergänzen das Angebot der DIGI-DOP-Woche.

Die digitale Version bietet den Vorteil, dass nun auch Fachbereiche und Hochschulen mit dabei sind, die vormals aus kapazitären Gründen keine Schnupperstudientage für Jugendliche anbieten konnten.

Sobald ein Besuch der Hochschulen vor Ort wieder möglich ist, wird im DIGI-DOP ein Mix aus Präsenzveranstaltungen und bewährten digitalen Formaten angeboten.

Mehr Infos und Termine für das Schuljahr 2021/2022 finden Sie hier: https://digi-dop.de/

Anlässlich der Wahl von Olaf Scholz zum Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland erklärt der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen, Dr. Dirk Jandura, heute in Berlin:

„Im Namen des BGA und seiner Mitglieder gratuliere ich Olaf Scholz sehr herzlich zu seiner Wahl zum Bundeskanzler. Die neue Bundesregierung muss jetzt beweisen, dass sie ihre vielen Vorhaben auch wirklich umsetzen kann. Deutschland braucht dringend spürbare Veränderungen. Unser Land muss moderner werden und weltoffener, schneller und digitaler. Wir müssen den Fachkräftemangel ebenso bewältigen wie den Klimawandel. Wir müssen die Digitalisierung entschlossen voranbringen gleichfalls wie den industriellen Strukturwandel. Wir müssen den Groß- und Außenhandel stärken und den B2B-Dienstleistungssektor flexibel halten. Wir müssen Corona besiegen und endlich wieder zur Normalität der Sozialen Marktwirtschaft zurückkehren. Und wir müssen unseren Kindern ein erfolgreiches, gesundes und finanziell solides Deutschland hinterlassen. Das alles gilt es anzupacken, und dabei wird der BGA die neue Bundesregierung tatkräftig unterstützen.“