Wissenschaftler fordern: Berufliche Bildung muss zwingend zukunftsfester werden

Die Zukunft Deutschlands ist durch gesellschaftliche Umwälzungen geprägt, die vor allem mit Stichworten wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Klimawandel und Energiewende umschrieben werden. In Wirtschaft und Gesellschaft drängen sich deshalb umso mehr Fragen danach auf, wie der damit gekennzeichnete Strukturwandel zu bewältigen ist. Zukunftsfähigkeit – auch der Gesellschaft – scheint ohne ein ausreichendes Quantum an Fachkräften nicht möglich, wofür zwingend eine starke Berufsbildung benötigt wird.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat zusammen mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ein Wissenschaftliches Diskussionspapier (WDP) zur Weiterentwicklung der Berufsbildung veröffentlicht. Dazu hat eine Arbeitsgruppe neun Thesen entwickelt, aus denen Handlungsempfehlungen für wichtige Phasen beruflicher Bildung abgeleitet wurden: Es geht um berufliche Orientierung, das Übergangssystem, die duale Berufsausbildung, die Berufsbildung im Pflegebereich, die formale berufliche Weiterbildung, die non-formale berufliche Weiterbildung, die Übergänge zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung, die Qualifizierung des Berufsbildungspersonals, Entrepreneurship und Intrapreneurship. Darüber hinaus hat die Arbeitsgruppe grundlegende Prinzipien formuliert, die eine moderne Berufsbildung ausmachen und die den Thesen als „+1-Komponente“ voranstehen.

Sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben bei der Erstellung des WDP mitgewirkt. Die Leitung der Arbeitsgruppe hatten BIBB-Präsident Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser und Prof. Dr. Karl Wilbers, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung an der FAU. Anlass der Publikation sind zwei zentrale Erkenntnisse. Auf der einen Seite steht der Bedarf an einer ausreichenden Anzahl qualifizierter Fachkräfte, um die anstehenden Herausforderungen, insbesondere die demographische Entwicklung, die Dekarbonisierung sowie die Digitalisierung, bewältigen zu können. Auf der anderen Seite dokumentiert die Entwicklung der Ausbildungsvertragszahlen in den vergangenen Jahren: Der Weg über eine berufliche Ausbildung in eine sichere Beschäftigung oder in die Selbständigkeit ist offensichtlich immer weniger attraktiv.

BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser betont in diesem Zusammenhang: „Angesichts der Bedingungslage und der Herausforderungen, die die Transformation mit sich bringt, muss die berufliche Bildung zwingend zukunftsfester werden. Wir dürfen uns dabei nicht scheuen, auch neue Wege zu gehen!“

Prof. Dr. Karl Wilbers hebt hervor: „Das Ziel der Arbeitsgruppe 9+1 ist es, wissenschaftlich gut gestützte und konkrete Hinweise zur Weiterentwicklung der Berufsbildung vorzulegen, und zwar in der ganzen Breite“.

Der „Arbeitsgruppe 9+1“ gehörten an: Prof. Dr. Taiga Brahm, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Lehrstuhl für Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik; Prof. Dr. Hubert Ertl, Bundesinstitut für Berufsbildung und Universität Paderborn, Professur für Berufsbildungsforschung; Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Bundesinstitut für Berufsbildung, Honorarprofessor an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln; Prof. Dr. Dietmar Frommberger, Universität Osnabrück, Fachbereich 3 – Berufs- und Wirtschaftspädagogik; Prof. Dr. Birgit Reißig, Deutsches Jugendinstitut, Leiterin FSP Übergänge im Jugendalter und der Außenstelle Halle; Prof. Dr. Karl Wilbers, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung; Prof. Dr. Lars Windelband, Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, Institut für Bildung, Beruf und Technik.

Das WDP „Zukunftsfähig bleiben! 9 +1 Thesen für eine bessere Berufsbildung“ sowie eine Kurzfassung davon finden Sie unter www.bibb.de/de/154751.php

Weniger Dynamik im Online-Handel – Materialmangel überall wohin man schaut – Preise im Handwerk steigen mit Rekordwerten – historischer Einbruch der deutschen Wirtschaft – IW-Direktor Hüther warnt vor schwierigen Zeiten

Die Wohnung in dem Haus, die ich kaufen wollte, in dem Haus, das noch gebaut werden soll, ist mittlerweile ein Wolkenkuckucksheim geworden. Nicht nur, weil Wohnungen mittlerweile nahezu teurer sind als Häuser (in diesem Falle für 90qm fast 500.000 EUR), sondern weil der Hausbau mit 11 Wohnungen auf Eis gelegt ist. Grund: Materialmangel ohne Ende wegen des Krieges, Produktionsverzögerungen, Lieferstopps, weil kaum noch Fahrer vorhanden sind. Und, und, und. Jetzt verliert auch noch der Online-Handel an Dynamik und der Preiswahnsinn nimmt keine Ende, denken wir nur ans Tanken, ans Heizen und an die Preise im Supermarkt. Einsichten und Aussichten.

+ Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist eingebrochen. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im März auf 90,8 Punkte abgestürzt, nach 98,5 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im Februar. Grund war ein historischer Einbruch der Erwartungen um 13,3 Punkte, der den Rückgang bei Ausbruch der Coronakrise im März 2020 (11,8 Punkte) übertraf. Die Firmen schätzten auch ihre aktuelle Lage schlechter ein. Der Rückgang fiel jedoch vergleichsweise moderat aus (1,6 Punkte). Die Unternehmen in Deutschland rechnen mit harten Zeiten.

+ Nach einem starken Jahresbeginn haben die Auswirkungen des Ukrainekriegs die Umsatzentwicklung auch im E-Commerce massiv gebremst, wie ein Vergleich der Umsatzentwicklung im 1. Quartal diesen Jahres vor und nach Kriegsbeginn am 24. Februar zeigt. Legte der Onlinehandel mit Bekleidung und Schuhen von Anfang Januar bis Kriegsbeginn noch um 10,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zu, gingen die Umsätze nach Kriegsbeginn bis Ende März massiv um 8,6 Prozent zurück, sodass für das gesamte Quartal nur noch ein Plus von 3,2 Prozent zu Buche stand. Ähnlich verhielt es sich mit den sonst sehr stabilen Wachstumsraten im Cluster Einrichtung, dessen Q1-Wachstum von +13,9 Prozent (vor Kriegsbeginn) auf einen Wert kaum über Vorjahresniveau zurückfiel (+0,3 Prozent; Q1 gesamt: +9,0 Prozent). Mit einem Umsatzplus von 23,7 Prozent zum Vorjahresquartal auf 2,43 Mrd. Euro wächst das Warencluster Täglicher Bedarf erneut am stärksten (vor Kriegsbeginn: 26,1 Prozent; danach 19,4 Prozent).

+ Dem Handwerk dagegen geht es gut. Die Konjunkturlage im Handwerk an Rhein und Ruhr erweist sich auch im Frühjahr 2021 trotz fortdauernder Corona-Krise im Kern insgesamt als stabil. Das zeigen die repräsentativen Ergebnisse der Frühjahrs-Konjunkturumfrage, die die Handwerkskammer in der zweiten März-Hälfte durchführte. Das Geschäftsklima stieg gegenüber der Herbstumfrage 2020 geringfügig um zwei auf nun 115 Prozentpunkte. Im Frühjahrsgutachten fällt allerdings besonders die Rekordwerte bei den Verkaufspreisen auf. Die Frage bleibt, ob die Betriebe die Preise auf dem Markt weitergeben können. Wenn ja, könnten Häuslenbauer die Leidtragenden sein.

Weiterlesen: Arbeitskräftemangel, Demografie, Energiewende – im Interview mit dem Handelsblatt warnt IW-Direktor Michael Hüther vor extrem schwierigen Zeiten.

ifaa: Wie beurteile ich Mitarbeiter, die fast ausschließlich im Homeoffice arbeiten?

In vielen Unternehmen finden zu Jahresbeginn die jährlichen Mitarbeitergespräche statt. In der Metall- und Elektroindustrie haben sie eine ganz besondere Bedeutung, da sie für viele Beschäftigte im Zusammenhang mit der tariflichen Leistungsbeurteilung durchgeführt werden. Die aktuelle Zeitschrift „Leistung & Entgelt“ des ifaa beschäftigt sich mit der Frage, wie die tarifliche Leistungsbeurteilung umgesetzt werden kann, wenn die zu beurteilenden Beschäftigten im Beurteilungszeitraum in großem Umfang mobil gearbeitet haben. https://www.arbeitswissenschaft.net/angebote-produkte/publikationen/leistung-entgelt/

Die Corona-Pandemie hat die Nutzung mobiler Arbeitsformen stark gefördert. Innerhalb von kurzer Zeit haben viele Betriebe den primären Arbeitsort ihrer Beschäftigten aus dem Büro in das Homeoffice verlegt, um Kontakte und Ansteckungen zu vermeiden. Dies hat Auswirkungen auf die Führungsarbeit: Es bedarf situativer Führung, Vertrauen auf beiden Seiten und regelmäßigen Feedback. „Neben dem Feedback „on the Job“ ist das Mitarbeitergespräch ein wesentliches Instrument der Führungsarbeit, ebenso wie die Leistungsbeurteilung“, so Amelia Koczy, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifaa.

„Gerade in Zeiten mobiler Arbeit, wenn Mitarbeiter und Führungskraft sich im Alltag seltener sehen, bietet es Raum für eine offene Kommunikation, in der die Erfassung von Stärken und Potentialen sowie das Aufzeigen von Entwicklungen im Mittelpunkt stehen.“
Maßstab der Beurteilung sind meist definierte Beurteilungsmerkmale (z. B. Flexibilität, Kooperation), die von der Führungskraft vor dem Hintergrund der betrieblichen Ausgangslage und der Ziele des Unternehmens oder des Bereiches „mit Leben“ zu füllen sind. Bei der Arbeit im mobilen Umfeld sind die Maßstäbe an die veränderte Arbeitssituation und -organisation anzupassen.

Die aktuell veröffentlichte Hilfestellung, die in Kooperation mit METALL NRW entstanden ist, gibt Anregungen, auf welche Verhaltensweisen Führungskräfte bei der Durchführung der jährlichen Leistungsbeurteilung zusätzlich ihr „Augenmerk“ richten können, wenn die zu beurteilenden Mitarbeiter in großem Umfang mobil arbeiten. Hierbei werden konkrete Beispiele gegeben, wie die tariflichen Beurteilungsmerkmale für die mobile Arbeit operationalisiert werden können.

Eine Erfolgsgeschichte über 60 Jahre: Jubiläum im Mercedes‑Benz Werk Düsseldorf!

Mercedes-Benz: 60 Jahre Werk Düsseldorf

60 Jahre Transporter aus dem Hause Mercedes‑Benz, darunter die Transporter-Ikone Sprinter und genauso historische Legenden wie etwa der ‚Bremer‘ und der ‚Düsseldorfer‘– darauf kann das Mercedes‑Benz Werk Düsseldorf heute zurückblicken. Anfang der sechziger Jahre übernahm die damalige Daimler-Benz AG das Düsseldorfer Werk von der Auto Union. 1962 gegründet, hat es sich zum größten Transporterwerk der heutigen Mercedes-Benz Group AG entwickelt. Bis heute wurden am Standort mehr als 4,9 Millionen Fahrzeuge produziert. Seit 1995 laufen hier die geschlossenen Baumuster des Mercedes‑Benz Sprinter vom Band, seit Ende 2019 auch der eSprinter. Innovation und Qualität zählen wie am ersten Tag zu den Markenzeichen des Werks.

„Ich gratuliere dem Werk und der Mannschaft ganz herzlich zum 60. Geburtstag – einem ganz besonderen Jubiläum. Das Werk Düsseldorf ist von jeher eine tragende Säule in unserem weltweiten Produktionsverbund. Mit dem Start der eSprinter-Serienproduktion Ende 2019 hat das Team dies einmal mehr bewiesen“, sagt Dr. Ingo Ettischer, Leiter Produktion bei Mercedes-Benz Vans. „Ich danke der Mannschaft, die sich bereits heute mit größtem Engagement und vollem Einsatz auf die nächste Generation des eSprinter vorbereitet. Hinzu kommt die zunehmende Digitalisierung der Produktion. All das erfordert Innovationskraft, Know-how und Professionalität – was die Düsseldorfer Mannschaft eindrücklich jeden Tag unter Beweis stellt.“

„Auch die Landeshauptstadt Düsseldorf gratuliert dem Mercedes‑Benz Werk Düsseldorf ganz herzlich. Seit Jahrzehnten stehen wir in einem sehr guten Kontakt zum Werk und konnten das Unternehmen gerade in den letzten Jahren bei der Werkserweiterung unterstützen, um den Standort weiter zukunftsfähig aufzustellen“, sagt der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. „Wir begrüßen es ausdrücklich, dass mit Mercedes‑Benz als international tätigem Mobilitäts- und Industrieunternehmen seit 60 Jahren ein sehr wichtiger Konzern in Düsseldorf ansässig ist und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“

Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Werks und von Mercedes‑Benz Vans leistet die Belegschaft. Michael Hellmann, Standortverantwortlicher des Mercedes-Benz Werks Düsseldorf: „Dieses Jubiläum wäre ohne unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht denkbar. Die hohe Qualität, auch im Bereich der eVans, wird in Düsseldorf von einer kompetenten und engagierten Mannschaft gesichert, die auch in herausfordernden Zeiten stets ein hohes Maß an Flexibilität und dabei hervorragende Leistungen zeigt. Dafür danke ich meinem Team sehr und freue mich, ab 2023 die nächste Generation des eSprinter mit ihm zu bauen.“

Mercedes-Benz: 60 Jahre Werk Düsseldorf
Mercedes-Benz: 60 years plant Düsseldorf

Für eine nachhaltige Zukunft

„Wir beim Van verfolgen den Ansatz einer ganzheitlich nachhaltigen Mobilität, nicht nur bei den Produkten, sondern auch in der Produktion“, betont Dr. Ingo Ettischer. „Dafür investieren wir in unsere Standorte und Produkte. Für die nächste Generation des eSprinter, die ab der zweiten Jahreshälfte 2023 hier gebaut wird, investieren wir in Düsseldorf rund 50 Millionen Euro. Bereits ab diesem Jahr produzieren wir weltweit in unseren eigenen Van-Werken CO2-neutral.“

Leiser und lokal emissionsfreier Transport – dafür stehen alle elektrischen Vans von Mercedes‑Benz. Auch das Werk Düsseldorf setzt konsequent auf Nachhaltigkeit: Ab 2022 wird das Werk auf eine CO2‑neutrale Produktion umgestellt. Dazu werden Emissionen wo irgend möglich vollständig vermieden und konsequent reduziert, zum Beispiel durch neue Mobilitätssysteme wie einen On-Demand-Werk-Shuttle, fahrerlose Transportsysteme und Flurförderzeuge mit Brennstoffzellenantrieb. Darüber hinaus ist es erklärtes Ziel, beim Bezug von Strom vollständig zu regenerativen Quellen zu wechseln. Ein weiteres Beispiel: Bereits seit 2012 ist das Werk eine papierlose Fabrik, das heißt Tablets ersetzen Papiere für alle Informationen und erforderlichen Dokumentationen im Produktionsdurchlauf. All diese Maßnahmen ergänzen sich und tragen dazu bei, die selbst gesetzten, ambitionierten Ziele schnell zu erreichen und damit einen umfassenden Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Mercedes‑Benz bekennt sich klar zum Pariser Klimaschutzabkommen. Die Serienproduktion des eSprinter, beheimatet im Werk Düsseldorf, leistet dazu seit Ende 2019 einen wesentlichen Beitrag. Rund 330 Millionen Euro hat Mercedes-Benz Vans in Summe in die Modernisierung und den technischen Ausbau für die neue Antriebsvariante investiert. Die vollelektrischen Fahrzeuge werden neben den konventionell angetriebenen Modellen auf einer Produktionslinie gebaut. Das schafft die notwendige Flexibilität für nahezu alle Kunden- und Marktanforderungen.

Neben den umfassenden Investitionen in die Produktion hat das Werk auch massiv in Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investiert. Seit der Entscheidung, den eSprinter in Düsseldorf zu bauen, hat sich das Werk zum Kompetenzzentrum für Elektroantriebe entwickelt und das notwendige Know-how aufgebaut. Bis heute wurden bereits mehr als 2.800 Beschäftigte für den Umgang mit Hochvolttechnologie und für die Montage dieser qualifiziert.

Mercedes-Benz eSprinter Werk Düsseldorf
Mercedes-Benz eSprinter plant Düsseldorf

Ein Werk mit gesellschaftlicher Verantwortung

Auch für die Region ist der Produktionsstandort von Bedeutung: als einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe in Düsseldorf sowie durch sein gesellschaftliches und soziales Engagement. Als bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region ist man sich der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und leistet auch in diesem Bereich Vorbildliches. So würdigte beispielsweise die Industrie- und Handelskammer Düsseldorf das Werk mit dem Aus- und Weiterbildungspreis 2020.

Auch die Unterstützung Benachteiligter ist dem Werk Düsseldorf ein wichtiges Anliegen. Regelmäßig gehen Sach- und Geldspenden an soziale Einrichtungen wie zum Beispiel die Diakonie, das Kinderhospiz, den Gute-Nacht-Bus und die Bürgerstiftung. „Als Düsseldorfer Traditionswerk ist uns lokales Engagement eine echte Herzensangelegenheit – wir wollen einen Beitrag leisten zur Verbesserung der Lebenssituation von Kindern, Gesundheitsinitiativen voranbringen und einen sozialen Beitrag leisten“, erklärt Michael Hellmann, Standortverantwortlicher des Mercedes‑Benz Werks Düsseldorf. Und: „Wir wissen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Aktivitäten mit großem Interesse unterstützen.“

Über Mercedes‑Benz Werk Düsseldorf

Mit rund 700.000 Quadratmetern Fläche – darin Rohbau, Lackierung und Montage – ist es das weltweit größte Mercedes‑Benz Transporterwerk. Der konsequente Einsatz von neuen Technologien und Fertigungsmethoden sowie deren konsequente Erprobung kommen dem gesamten Produktionsnetzwerk von Mercedes‑Benz Vans zugute. Mit rund 6.000 Beschäftigten sowie Auszubildenden zählt es zudem zu den wichtigsten Arbeitgebern in Düsseldorf.

Mercedes-Benz: 60 Jahre Werk Düsseldorf

Stadtsparkasse: Dr. Stefan Dahm neuer stellvertretender Vorstandsvorsitzender

In seiner vergangenen Sitzung ernannte der Verwaltungsrat der Stadtsparkasse Düsseldorf Dr. Stefan Dahm zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden im Vorstandsteam um Karin-Brigitte Göbel (Vorsitzende), Uwe Baust und Dr. Michael Meyer.

Dr. Stefan Dahm ist im Vorstand verantwortlich für die Bereiche Compliance, Gesamtbanksteuerung, Marktfolge Aktivgeschäft sowie Prozesse und Informationstechnologie. Zudem vertritt er die Vorstandsvorsitzende Karin-Brigitte Göbel seit 2017 in Abwesenheit bei allen Gremiensitzungen.

„Dr. Dahm genießt hohes Vertrauen im Verwaltungsrat, bei seinen Vorstandskollegen sowie bei den Mitarbeitenden des Institutes“, so Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Stadtsparkasse Düsseldorf.

Stefan Dahm, geboren 1968 in Würselen, promovierte 1998 in theoretischer Physik an der Universität zu Köln.

Seine Karriere als Banker startete er bei der Sparkasse KölnBonn, wurde 2012 Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung als stellvertretender Vorstand der Raiffeisen-Landesbank Steiermark, bevor er 2012 als Generalbevollmächtigter zur Stadtsparkasse Düsseldorf kam.

Stefan Dahm ist seit 2016 Mitglied des Vorstandes.

Meilenstein: 25.000 eVans produziert

Mercedes-Benz Vans ist Vorreiter und führender Hersteller im Bereich elektrischer Vans. Bis heute wurden bereits deutlich mehr als 25.000 vollelektrische Transporter produziert. Top-Seller ist bei den elektrischen Vans der eVito gefolgt vom in Düsseldorf gebauten eSprinter und EQV.

„Wir haben ein klares Ziel, wir wollen langfristig führender Hersteller im Bereich der elektrischen Transporter sein! Und hierfür haben wir einen hervorragenden Aufsatzpunkt: Ende 2021 waren wir erneut Marktführer sowohl bei den Midsize als auch bei den Large eVans in Europa“, sagt Mathias Geisen, Leiter Mercedes-Benz Vans. „Wir haben unsere Strategie klar darauf ausgerichtet, diese Position weiter auszubauen. Mit dem eCitan und künftig dem EQT vervollständigen wir dieses Jahr unsere Produktpalette und bieten eVans in allen Segmenten an.“

Bereits im Jahr 2010 lief mit dem Vito E-Cell die erste Kleinserie batterieelektrischer Fahrzeuge vom Band. Das heutige Elektro-Portfolio umfasst sowohl Fahrzeuge aus dem Midsize- (EQV, eVito und eVito Tourer) als auch aus dem Large-Van-Segment (eSprinter) und wird 2022 um vollelektrische Small Vans (eCitan, EQT¹) ergänzt. Der eVito wurde bereits im Jahr 2017 präsentiert, 2019 folgte dann der eSprinter, 2020 der EQV. Damit bietet Mercedes-Benz Vans in allen Segmenten eine vollelektrische Modellvariante an und hat sein gesamtes Portfolio elektrifiziert. Die Produktion der nächsten Generation eSprinter beginnt im zweiten Halbjahr 2023 in Charleston (South Carolina, USA) und startet anschließend in Düsseldorf und in Ludwigsfelde. Rund 350 Millionen Euro hat Mercedes-Benz in die nächste Generation eSprinter investiert. Für die Anpassung der Produktion in den drei Werken werden davon rund 150 Millionen Euro investiert. Ein zentrales Leitprinzip bei Mercedes-Benz ist Nachhaltigkeit, daher ist die Produktion in allen eigenen Mercedes-Benz Vans Werken ab 2022 CO2-neutral, somit auch die Produktion der nächsten Generation des eSprinter.

 

Flexible Produktion auf einer Linie

Seit 2010 hat Mercedes-Benz Vans eine umfassende Expertise bei der Produktion von eVans aufgebaut, insbesondere was die flexible Fertigung auf einem Band betrifft. eVito, EQV und eSprinter laufen von derselben Produktionslinie wie ihre Pendants mit Verbrennungsmotor. Dies bietet den Vorteil, dass die Produktion sehr genau auf den tatsächlichen Marktbedarf angepasst werden kann und keine zusätzlichen Produktionslinien aufgebaut werden mussten.

 

Die BEV-Strategie von Mercedes-Benz Vans – Transformation hin zu „all electric“

Mit der nächsten Generation des eSprinter setzt Mercedes-Benz Vans seine Strategie konsequent um und unterstreicht seinen Führungsanspruch ‚Lead in Electric Drive‘. Und: Die Weichen für eine vollelektrische Zukunft sind gestellt. Bis zum Ende des Jahrzehnts wird die Marke mit dem Stern bereit sein, vollelektrisch zu werden – überall dort, wo es die Marktbedingungen zulassen. Das bedeutet: Ab Mitte des Jahrzehnts werden alle neu entwickelten Vans ausschließlich elektrisch sein. Sie basieren auf der grundlegend neuen, modularen und rein elektrischen Fahrzeugarchitektur VAN.EA.

 

Weitere eVans kurz vor der Marktreife

 

EQT: Auf großen Erprobungsfahrten

Mit dem künftigen, noch in der Entwicklung befindlichen EQT wird Mercedes-Benz Vans nach eVito, eSprinter, EQV und dem kommenden eCitan im gesamten Portfolio durchgängig eine elektrische Modellvariante für gewerbliche und private Kunden anbieten.

Nach der erfolgreichen Wintererprobung mit Fokus auf Fahrperformance, Vorkonditionierungsfunktionen und Klimakomfort stehen in den nächsten Monaten noch weitere Erprobungen mit dem vollelektrischen Premium Small Van in Südeuropa an. Hierbei werden in der Hitze unter anderem die Vorklimatisierung auch beim Laden und das Fahren unter Volllast abgesichert. Der EQT rundet das Portfolio dieses Jahr mit einem 5-Sitzer ab, im nächsten Jahr folgt ein 7-Sitzer.

 

Die nächste Generation eSprinter: Kältetest erfolgreich bestanden

Die Anforderungen an die nächste eSprinter-Generation wurden in enger Zusammenarbeit mit Kunden, so zum Beispiel aus dem KEP-Sektor (Kurier-, Express- und Paketdienst) sowie Aufbauherstellern, definiert.

Weil die Kunden darauf angewiesen sind, dass ihr Transporter sie auch bei Eis und Schnee nicht im Stich lässt, hat Mercedes-Benz die nächste eSprinter Generation nahe des Polarkreises Anfang des Jahres einem Härtetest unterzogen: Auf dem Prüfgelände im schwedischen Arjeplog, nahe des Polarkreises, wurden die Fahrzeuge intensiv geprüft, unter anderem wurden die Auswirkungen extremer Kälte auf Handling, Ergonomie, Thermomanagement und Innenraumkomfort untersucht. In Kältekammern wurden die Fahrzeuge zusätzlich vor Fahrtbeginn heruntergekühlt, um so die Kälteabsicherung von Antriebskomponenten, Heizungssystemen, Software und Schnittstellen zu überprüfen. Und auch das Ladeverhalten sowie das Lademanagement wurden dezidiert untersucht und optimiert. Schon nach gut der Hälfte des mehrwöchigen Testzeitraums zeigte sich deutlich: Die nächste Generation eSprinter trotzt Eis und Schnee, extremer Kälte und meistert auch die anspruchsvollsten Testzyklen.

Mit drei Batterie- und mehreren Aufbauvarianten vom Kastenwagen bis hin zum Fahrgestell für beispielsweise Kofferaufbauten soll die nächste Generation eSprinter nicht nur neue Kundensegmente erschließen, sondern auch neue Märkte, unter anderem die USA und Kanada. Die Reichweite wird sich im Vergleich zum aktuellen eSprinter je nach Konfiguration mehr als verdoppeln.

Zweite erfolgreiche virtuelle Betriebserkundung für Eltern und ihre Kinder

In diesem Jahr gibt es erstmalig in Düsseldorf virtuelle Betriebserkundungen für Eltern und ihre Kinder, gemacht von der „Kommunalen Koordinierung“ und unseres Kompetenzzentrums. Die Idee: Die Azubis der Betriebe stellen persönlich und praxisnah ihre Ausbildungsberufe vor, erklären die Ausbildungsabläufe, geben Tipps und beantworten Fragen. Zusätzlich erklärt ein/e Berufsberater/in die Zusammenhänge zum Düsseldorfer Ausbildungsmarkt und gibt Hinweise zum Bewerbungsverfahren. In einem weiteren Step wird erläutert, wie die Schülerinnen und Schüler den Berufswahlpass zur Nachbereitung nutzen können. Den Stream gibts hier zum Nachschauen: www.kompetenzzentrum-duesseldorf.de.

Am 6. April 2022 fand die zweite virtuelle Betriebserkundung für Eltern und ihre Kinder statt. Nach der erfolgreichen Premiere mit den Ausbildungsbotschaftern der Provinzial Versicherungen präsentierten nun die Auszubildenden und die Ausbildenden der Düsseldorfer Stadtwerke ihre Ausbildungsberufe.

Gemacht werden die virtuellen Betriebserkundungen von der Kommunalen Koordinierung der Landeshauptstadt Düsseldorf und vom Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung. Die zweite Folge wurde moderiert von Lisa Marie Fitzner und Renate Kiszkiel.

Zu Beginn der digitalen Veranstaltung stellte Ezgi Yildiz vom Kompetenzzentrum bzw. von der Kommunalen Koordinierung den Berufswahlpass vor. Anhand der vorgestellten Materialien können die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern die virtuelle Betriebserkundung nachbereiten. Alle Jugendlichen in Düsseldorf und NRW erhalten ihren persönlichen Berufswahlpass in der 8. Klasse.

Stadtwerke-Ausbildungsleiterin Claudia Junkers-Penner stellte zunächst das Unternehmen vor. Das Unternehmen inklusive der Töchterbetriebe hat rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und fast 100 Auszubildende.

„Die Ausbildung bei den Stadtwerken ist zukunftsorientiert und im Rahmen eines Azubi-Entwicklungsplans gibt es vielfältige Abteilungseinsätze“, sagte Frau Junkers-Penner.

Anschließend stellten die Ausbildungsbotschafter der Stadtwerke ihre Ausbildungsberufe vor. Anton Hendricks berichtete zunächst über die technischen Ausbildungsberufe, beispielsweise den/die Tiefbau-Facharbeiter/in für den Leitungsbau, die/der Mechatroniker/in sowie die/der Anlagenmechaniker/in Fachrichtung Rohrsystemtechnik.

Malte Schäfer, dualer Student bei den Stadtwerken, stellte nachfolgend die kaufmännischen Berufe, beispielsweise die Industriekaufleute und die BA-Studiengänge (in Verbindung mit der FOM-Hochschule und der Hochschule Düsseldorf) vor.

Personalrekrutierer Tim Kemkowski schloss die kurzweilige Berufe-Präsentation ab. Er gab unter anderem Tipps zum Bewerbungsverfahren. In einem Film der Azubis wurde ferner das neue und innovative Ausbildungszentrum der Stadtwerke vorgestellt.

Berufsberater Jürgen Stüve von der Agentur für Arbeit Düsseldorf berichtete später über den Düsseldorfer Ausbildungsmarkt und warb auch sehr für die dargestellten technischen Ausbildungsberufe. Auch schulmüde Schülerinnen und Schüler hätten hier gute Möglichkeiten. Insgesamt gibt es im technischen Bereich der vorgestellten Ausbildungsberufe rund 200 Ausbildungsplätze in Düsseldorf. Im kaufmännischen Bereich dieser Berufe sind es rund 60 Ausbildungsplätze.

In der Reflexionsphase kam Ezgi Yildiz wieder ins Spiel. Konkret stellte sie die entscheidenden Seiten im Berufswahlpass vor, beispielsweise die „Timeline“ mein „Berufliches Ich“ und „Mein Fazitheft“. Alle Seiten finden die Schülerinnen und Schüler wie beschrieben in ihrem persönlichen Stärken-Portfolio, dem Berufswahlpass.

Während der Präsentation „tobte“ es im Chat. Die Eltern und Jugendlichen hatten sehr viele interessierte Fragen, die am Ende der Veranstaltung von den Auszubildenden und der Ausbildungsleitung konkret, praxisnah und offen mündlich bzw. schriftlich im Chat beantwortet wurden. Viele Fragen richteten sich auf die Praktika-Angebote. Die Verantwortlichen motivierten die Schülerinnen und Schüler sich auf einen Praktikumsplatz zu bewerben.

Alle Informationen finden Interessierte auf der Webseite www.swd-ag.de, auf Instagram (swd_ag_azubis) sowie unter 0211.8216118 und tkemkowski@swd-ag.de.

Neben den bereits erwähnten Macherinnen der virtuellen Betriebserkundungen kümmerten sich ebenso Susanne Frost und Christina Moeser um die Realisierung dieser Online-Veranstaltung. Insgesamt waren 55 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei. Das Meeting wurde aufgezeichnet und kann abgerufen werden unter www.koko-dus.de sowie www.kompetenzzentrum-duesseldorf.de.

Die kommende virtuelle Betriebserkundungen findet am 17. Mai um 18.30 Uhr statt. Dann werden das Düsseldorfer Telekommunikationsunternehmen Vodafone und seine vielfältigen Ausbildungsberufe vorgestellt. Anmelden hier!

Vor 15 Jahren wurde in der Landeshauptstadt das Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung gegründet. Heute ist die Denk- und Ideenschmiede gemeinsam mit der Kommunalen Koordinierung in Düsseldorf ein verlässlicher Partner im Themenbereich Berufs- und Studienorientierung für Schülerinnen und Schüler, Unternehmen, Eltern und Lehrkräfte. Träger des Kompetenzzentrums sind die Stiftung PRO AUSBILDUNG und die Landeshauptstadt Düsseldorf. Finanziert werden wir von der Agentur für Arbeit Düsseldorf und der Landeshauptstadt. Partner sind die Unternehmerschaft Düsseldorf als größtes freiwilliges Arbeitgebernetzwerk, die Handwerkskammer, die Kreishandwerkerschaft, die Unternehmerschaft Düsseldorf, die IHK sowie alle weiterführenden Schulen und Berufsbildenden Schulen mit vollzeitschulischen Bildungsgängen.

Podcast Nr. 88: Mut zu Machen – Mit StartUp Spirit zum Erfolg! Teil 5

„Düsseldorfer Wirtschaft“ LIVE! Am Freitag gehen wir mit der 88. Podcastfolge online. Freuen Sie sich auf das Finale unserer aktuellen DüWi-Themenwelt „Mut zum Machen – Mit StartUp Spirit zum Erfolg“. Lisa Marie Fitzner im Gespräch mit Christian Schachmann, Projektmanager bei der Wirtschaftsförderung Düsseldorf. Weitere Themen: die Tarifverhandlungen in der Chemieindustrie, das kommende Ausbildungsjahr und 60 Jahre Sprinter-Werk in Düsseldorf. Außerdem sprechen wir über die zweite Folge der „Ausbilderkreis“-Serie „Führungssteps für Ausbildungsverantwortliche“ und über den Ideen-Campus der Heinrich-Heine-Universität. Sie hören unsere Sendung auf dem Podcastcatcher Ihrer Wahl und bei uns im Netz unter www.unternehmerschaft.de

Osterferien in NRW: Der Düsseldorfer Airport erwartet rund 800.000 Fluggäste

Endlich wieder ab in den Süden! Schaut man auf die zu erwartenden Verkehrszahlen des Düsseldorfer Flughafens während der Osterferien, drängt sich dieses Motto auf. Nordrhein-Westfalens größter Flughafen erwartet in den zweiwöchigen Osterferien von Freitag, 8. April, bis Sonntag, 24. April, rund 800.000 Fluggäste sowie etwa 6.600 Starts und Landungen. Das sind rund fünfmal so viele Passagiere wie im Vorjahr und über 60 Prozent des Vergleichszeitraums vor der Pandemie in 2019. Am ersten Ferienwochenende rechnet der Airport von Freitag bis Sonntag mit über 150.000 Passagieren. Für das letzte Ferienwochenende erwartet der Flughafen sogar über 160.000 Reisende.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Passagiere nach zwei Jahren Pandemie wieder die Welt entdecken und sich in wärmeren Gefilden entspannen wollen. Unsere Gäste zieht es vor allem in die Sonne und zu den Warmwasserzielen Mallorca, Antalya, Dubai, Hurghada und Gran Canaria“, sagt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Airports. Und weiter: „In diesen Osterferien erreichen wir in Peakzeiten bereits wieder das Niveau von 2019. Auf die operativen Herausforderungen, die damit verbunden sind, haben wir uns gemeinsam mit unseren Partnern intensiv vorbereitet.“

Vorbereitende Maßnahmen des Flughafens und seiner Partner

Alle Beteiligten sorgen mit ihrem Einsatz für möglichst störungsfreie Abläufe bei der Passagier- und Gepäckabfertigung. Beispielsweise unterstützt der Airport die für die Sicherheitskontrollen zuständige Bundespolizei und ihren Dienstleister DSW bei der Berechnung der notwendigen Kontrollspuren, indem er die eigenen Planungs- beziehungsweise Prognosedaten fortlaufend aktualisiert und tagesgenau zur Verfügung stellt.

Bundespolizei und DSW haben die Personalbeschaffung und -schulung für die Sicherheitskontrolle am Flughafen Düsseldorf mit zusätzlichen Maßnahmen deutlich intensiviert. Die Bundespolizei hat zudem einen zweiten Dienstleister für die Sicherheitskontrollen ausgeschrieben.

Die Airlines unterstützt der Düsseldorfer Flughafen mit seinen Prognoseinformationen bei der Berechnung der notwendigen Check-in-Counter, die er dann den Fluggesellschaften in der angeforderten Zahl zur Verfügung stellt.

Außerdem setzt der Airport in den Osterferien vermehrt eigene, geschulte Servicekräfte im Terminal ein, die den Fluggästen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und die Passagiere entsprechend der jeweiligen Besetzung an den Kontrollstellen bei Bedarf an einen anderen Flugsteig umleiten. Alle drei Flugsteige sind im Sicherheitsbereich miteinander verbunden. So können Reisende, deren Flugzeug zum Beispiel an Flugsteig A zum Einstieg bereit steht, durchaus die Bordkarten- und Sicherheitskontrollen in den Flugsteigen B oder C nutzen. Über die Verbindungsgänge im Sicherheitsbereich erreichen die Passagiere jedes Abfluggate bequem innerhalb weniger Minuten.

Dennoch bittet Thomas Schnalke die Passagiere, etwas Geduld im Gepäck zu haben: „Trotz aller Vorbereitungen der Prozesspartner auf den sprunghaften Verkehrsanstieg zur Ferienzeit werden sich Verzögerungen und Schlangenbildungen im Terminal leider nicht vermeiden lassen.“ Anders als vor der Pandemie erschweren kurzfristige Änderungen der Passagierzahlen und Anpassungen des Flugangebots seitens der Airlines eine jederzeit passgenaue Personalplanung der Dienstleister beim Check-in, bei den Pass- und Sicherheitskontrollen oder beim Gepäckhandling. Zugleich verzögert die angespannte Arbeitsmarktsituation aktuell die Personalbeschaffung in diesen Bereichen. Hinzu kommen die Auswirkungen nicht planbarer Corona-Krankenstände in den Belegschaften der Dienstleister.

Außerdem verlängern die Kontrollen von Gesundheitsnachweisen und die Beibehaltung bewährter Hygienestandards nach wie vor die Dauer von Passagier- und Abfertigungsprozessen.

Gut zu wissen: dus.com

Passagiere sollten den Hinweisen ihrer Fluggesellschaft zur Anreise folgen und genügend Zeit einplanen. Von Ferienbeginn bis einschließlich Ostermontag ermöglicht der Airport seinen Passagieren, für die frühen Flüge von Eurowings und Condor bereits ab 3:00 Uhr einzuchecken. Um den Ablauf an den Sicherheitskontrollstellen zu beschleunigen, bittet die Bundespolizei, das Handgepäck auf ein Minimum zu reduzieren und die Flüssigkeitsregelungen zu beachten. Reisende sollten neben den Reiseunterlagen auch die erforderlichen Corona-Nachweise, wie Impf- oder Testzertifikate für das Zielland, jederzeit griffbereit haben.

Über die Website des Airports und die Airport-App sowie in den sozialen Medien können sich Passagiere bereits im Vorfeld ihres Fluges ab Düsseldorf umfassend informieren. Den Online-Travel-Guide des Airports finden Fluggäste unter: dus.com/tipps-und-links.

Schutzmaßnahmen und Service für unbesorgtes Reisen

Im gesamten Flughafen empfehlen wir Reisenden und Gästen ab dem sechsten Lebensjahr, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Im SkyTrain als öffentlichem Verkehrsmittel besteht weiter die Maskenpflicht – dies gilt auch auf Flügen der meisten Airlines.

Derzeit besteht am Düsseldorfer Airport bei EcoCare an zwei Standorten die Möglichkeit für alle Corona-Test: von verschiedenen PCR-Tests bis kostenlosem Antigen-Schnelltest. Eine vorherige Registrierung auf der Internetseite des Anbieters wird empfohlen.

Wer online einen Parkplatz im Parkhaus P3 bucht, erhält einen 60 Euro Rabattcode auf einen RT PCR Test (Ergebnis nach 60 bis 90 Minuten) bei EcoCare. Der Test kostet somit nur 89 Euro anstatt 149 Euro. Das Angebot ist buchbar unter dus.com/parken und gilt für Aufenthalte bis 30. April.

Der Düsseldorfer Flughafen hat mit strengen Gesundheits- und Hygienestandards alle Voraussetzungen geschaffen, um sicheres Reisen zu ermöglichen. Der Airport hat Mitte Juni 2021 nach einer umfassenden Auditierung das Siegel „DEKRA Trusted Facility“ erhalten. Im Frühjahr 2022 wurde er rezertifiziert. DEKRA bewertet Hygienestandards und Präventionsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Der Airport führt seine besonderen hygienischen Maßnahmen fort. Die Reinigungsintervalle der sanitären Einrichtungen wurden erhöht und im Terminal stehen Desinfektionsspender bereit. Counter und Arbeitsplätze mit direktem Kundenkontakt sind mit Schutzscheiben ausgestattet.

Reisemarkt, Shops, Gastronomie und Parken

Wenn das Fernweh immer größer wird, finden kurzentschlossene Reisewillige ab sofort auch wieder attraktive Angebote im Reisemarkt auf der Abflugebene. Die geöffneten Reisebüros mit allen Kontaktdaten zur Terminvereinbarung sind unter dus.com/informieren/reisemarkt für eine aktuelle Übersicht abrufbar.

Knapp 90 Geschäfte und Gastronomiebetriebe in den Flugsteigen sowie auf der Ankunfts- und Abflugebene sind in den Osterferien geöffnet. Darunter auch eine kulinarische Neueröffnung: Das Restaurant „Eat Tokyo“ bietet mit Sushi in allen Varianten, Bento-Boxen, wechselnden Tagesgerichten wie beispielsweise Currys und hochwertigen Sashimis authentische japanische Küche.
Im Bereich „Shoppen und Genießen“ auf dus.com sind detaillierte Informationen zu allen Shops und Restaurants abrufbar.
Passagiere können sich den Start in den Urlaub mit verschiedenen Vorteilen versüßen, wenn sie zuvor einen entsprechenden QR-Code im Terminal oder vorab online mit ihrem Smartphone gescannt haben. Hinweise zu der Aktion „Spring Promotion“ sind ebenfalls im Bereich „Shoppen und Genießen“ auf dus.com zu finden.

Bei steigenden Passagierzahlen werden auch die über 20.000 Parkplätze des Airports wieder beliebter. Im Voraus online buchen lohnt sich aber nicht nur deshalb, denn bei Online-Buchung wird auch noch gespart. Eine Woche Parken auf dem P24 ist in den Osterferien dann bereits ab 44 Euro erhältlich. Dieses und andere Parkangebote sind unter dus.com/parken online buchbar.

Noch über 2.000 freie Ausbildungsstellen in der Stadt

In den Düsseldorfer Firmen und Unternehmen sind für das nächste Ausbildungsjahr (beginnt offiziell im August) noch über 2.000 freie Stellen zu vergeben. Das geht aus dem aktuellen Bericht der Agentur für Arbeit hervor. Demnach gibt es in unserer Stadt auch in diesem Jahr wieder mehr Ausbildungsplätze als Bewerberinnen und Bewerber.

Insgesamt ist die Zahl der Azubi-Stellen für den nächsten Sommer in Düsseldorf aber etwas zurückgegangen. Es sind 140 weniger als noch im vergangenen Jahr. Trotzdem sei der Fachkräftebedarf bei den Unternehmen sehr groß, heißt es von der Arbeitsagentur. Sie führt deswegen auch Beratungen durch; telefonisch, per Video oder in persönlichen Gesprächen. Auch Sprechstunden in Schulen sind jetzt wieder möglich. Aktuell suchen noch knapp 1.500 junge Menschen in Düsseldorf einen Ausbildungsplatz oder eine Alternative. (Quelle: Antenne Düsseldorf)

Weitere Infos und Links zum Thema

Berufs- und Studienberatung der Agentur für Arbeit Düsseldorf: 0211 / 692-2910

Service-Hotline: 0800 4 555500

Mail: Duesseldorf.Ausbildung@arbeitsagentur.de

 

Ausbildungsplatzbörse der Arbeitsagentur Düsseldorf

Berufsberatung der Arbeitsagentur Düsseldorf