Podcastfolge Nr. 72: die Girls‘ & Boys‘ Academy in Düsseldorf – eine Erfolgsgeschichte

Hoher Besuch an der Katholischen Hauptschule Itterstraße: Dagmar Wandt, Leiterin Amt für Schule und Bildung der Landeshauptstadt Düsseldorf, Birgitta Kubsch-von Harten, Vorsitzende der Geschäftsführung Agentur für Arbeit, und u.a. Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände, ziehen nach dem ersten Projektjahr der Girls‘ & Boys‘ Academy in Düsseldorf eine Zwischenbilanz und sprechen mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Unternehmensvertretern. Alle Stimmen dazu gibt’s in unserer 72. Podcast-Folge am FREITAG AB 8 UHR. Außerdem sprechen Lisa Marie und Christoph über die Highlights des 13. Düsseldorfer Lesefestes. Die Nachrichten aus der Düsseldorfer Wirtschaft und die Termintipps für die kommende Woche runden diese Folge ab. Hinterlassen Sie uns ein Like und empfehlen Sie unseren Podcast gerne weiter. Sie hören ihn kostenfrei auf Ihrem persönlichen Podcast-Catcher und im Netz unter www.unternehmerschaft.de (in der Rubrik „Podcast“).

Rheinmetall unter den Top 30 im Europäischen Diversity-Ranking

Vielfalt ist für Rheinmetall ein zentraler Wert und in Zeiten der Transformation ein wesentlicher Faktor für Innovation und stetiges Wachstum. Nun wurde der Technologiekonzern beim europaweiten Ranking „Diversity Leaders 2022“ der Financial Times mit Platz 28 ausgezeichnet. Das Unternehmen erzielt damit einen exzellenten Rang und ist unter den Top 30 der prämierten Unternehmen vertreten. Insgesamt wurden bei dem Ranking 850 Unternehmen gelistet.

Die Umfrage erfolgte anonym und online im Zeitraum von April bis August 2021 auf Basis einer repräsentativen Auswahl von 100.000 Beschäftigten europäischer Unternehmen.

„Diese hervorragende Platzierung ist eine besondere Auszeichnung für die offene Unternehmenskultur unseres Konzerns und die Wahrnehmung unserer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung“, so Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG. „Es freut uns sehr, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ganz Europa unsere Aktivitäten zugunsten von Inklusion, Integration und Chancengleichheit wertschätzen.“

Armin Papperger: „Rheinmetall bekennt sich zum Wert der Vielfalt. Wir werden unser Engagement in diesem Bereich auch künftig vorantreiben und unseren Blick auf Zusammenarbeit und Förderung weiter schärfen.“

Die Rheinmetall AG setzt sich seit geraumer Zeit aktiv für das Thema Diversität und die Wertschätzung aller Menschen unabhängig von Geschlecht, Alter, sexueller Identität, gesundheitlichen Voraussetzungen, ethnischer oder sozialer Herkunft, Hautfarbe, Religion, Kultur oder Weltanschauung ein. Im März 2017 hat das Unternehmen die Charta der Vielfalt unterzeichnet und zuletzt mit der Teilnahme am Diversity-Tag 2021 im DACH-Raum ein klares Zeichen für Chancengleichheit und Vielfalt gesetzt.

Der international operierende Konzern hat Standorte auf sechs Kontinenten und beschäftigte im Berichtsjahr 2020 alleine in Deutschland Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter siebzig verschiedener Nationalitäten. Rheinmetall fördert die Gleichstellung aller sowie die Schaffung eines positiven und diskriminierungsfreien und unterstützenden Arbeitsumfelds.

Die Präsenz von Frauen im Unternehmen und die Förderung von Talenten aus allen Gesellschaftsgruppen soll künftig weiterhin gestärkt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgebaut werden. Das erfolgreiche Abschneiden im Diversity-Ranking der Financial Times belegt für Rheinmetall, dass man sich hier auf dem richtigen Weg befindet.

Das Ranking „Diversity Leaders 2022“ basiert auf einer unabhängigen Umfrage und bezieht sich auf börsennotierte wie privat geführte Unternehmen aus allen Branchen mit mindestens 250 Beschäftigten. Die Bewertung erfolgt anhand eines Scores, welcher durch eine ausführliche Befragung zu Themen wie Alter, Behinderung, Ethnizität, Geschlecht und sexueller Orientierung (LGBTQ+) ermittelt wird.

13. Düsseldorfer Lesefest

15.11.2021 Unternehmerschaft ddorf
Vorstellung Programm Lesefest 2021 im KAP 1
Copyright Paul Esser
smart 01772191545

In diesen Stunden findet das 13. Düsseldorfer Lesefest statt. Höhepunkt ist der Vorlesetag am Freitag: rund 100 ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser lesen dann in Kitas und Grundschulen in unserer Stadt vor.

Weitere Highlights sind am Freitag die traditionelle „Weinlesung“ und abschließend am Montag die Lesung „Poetry & Gold“ in der „Kassette“. Weitere Termine unten. Alle Termine sind kostenfrei, müssen aber verbindlich gebucht werden: www.leseban.de.

Foto von links: Klaus Stickelbroeck (von den Düsseldorfer „Krimi-Cobs“), Martina Biermann (Mitglied der „Düsseldorfer Lesebande“), Michaela Hutzheimer und Dr. Norbert Kamp (beide Stadtbibliothek), Georg Dybowsky (sorgte für den musikalischen Abend im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung). Vorne von links: halten die Fäden des Lesfestes in der Hand: Lisa Marie Fitzner und Christina Moeser (von der Düsseldorfer Stiftung Pro Ausbildung)

Hintergrundinformationen:

„Kind sein ist untrennbar mit Lesen verbunden. Umso wichtiger ist es, die Freude am Lesen mit Aktionen wie dem Lesefest zu fördern“, sagt Projektreferentin Christina Moeser im Vorfeld der Lesewoche. Lesen ist eine Basiskompetenz, ohne die sich die Welt nicht erschließt: Den Schlüssel dazu liefern Familie und Schule. Für eine Extraportion Spaß sorgt das „Düsseldorfer Lesefest“, dass komplett ehrenamtlich von der „Düsseldorfer Lesebande“ durchgeführt wird. Christina Moeser, Projektreferentin in der Stiftung Pro Ausbildung: „Dem Finale einer Geschichte so sehr entgegenzufiebern, dass man aufpassen muss, nicht direkt ans Buchende zu blättern – dieses Gefühl bekommt man nur, wenn man liest. Dies den Kindern zu vermitteln, ist das Ziel des Lesefest“. Lisa Marie Fitzner, die in der Stiftung Pro Ausbildung ebenfalls das Lesefest begleitet, fügt an: „Kinder tauchen in für sie unbekannte Welten ein und lassen sich von Geschichten treiben – viel besser als das Erwachsene können. Umso wichtiger ist es deswegen, sie bei dieser kreativen Entfaltung zu unterstützen.“

Eine Erfolgsgeschichte in Düsseldorf – die Girls‘ & Boys‘ Academy

Hoher Besuch an der Katholischen Hauptschule Itterstraße: Dagmar Wandt, Leiterin Amt für Schule und Bildung der Landeshauptstadt Düsseldorf, Birgitta Kubsch-von Harten, Vorsitzende der Geschäftsführung Agentur für Arbeit, und u.a. Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände, ziehen nach dem ersten Projektjahr der Girls‘ & Boys‘ Academy in Düsseldorf eine Zwischenbilanz und sprechen mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Unternehmensvertretern.

Seit Jahren verändert sich das Ausbildungswahlverhalten von Mädchen und Jungen kaum: Der Kraftfahrzeugmechatroniker ist ein beliebter Ausbildungsberuf in Düsseldorf. Rund 96* Prozent der Azubis sind Jungs. Oder ein anderes Beispiel: Rund 98* Prozent der Auszubildenden als Medizinische Fachangestellte in unserer Stadt sind Mädchen.

Mit der Girls‘ & Boys‘ Academy schaffen die Landeshauptstadt Düsseldorf, die Agentur für Arbeit, die Arbeitgeberverbände in Düsseldorf und das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen ein neues Konzept, um das Thema „Mädchen und Jungen in jeweils für sie untypischen Berufsfeldern“ neu anzugehen. Düsseldorf ist eine von insgesamt fünf Modellregionen in NRW.

Ihrer individuellen Stärken und Talenten oftmals nicht bewusst, denken Mädchen und Jungen in längst überholten Rollenbildern und wählen einen – ihrem Geschlecht zugeschriebenen – Beruf. Noch heute entscheiden sich Mädchen eher für Berufsfelder aus dem SAGE-Bereich (soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege sowie Erziehung und Bildung) und Jungen aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Schade, denn so schränken sie ihre Berufswahl ein! Aus diesem Grund gibt es in unserer Stadt die Girls‘ + Boys‘ Academy.

Gefördert wird das innovative und in diesem fokussierten und individuellen Format für Deutschland einmalige Projekt von der Agentur für Arbeit Düsseldorf und der Landeshauptstadt Düsseldorf. Träger ist die Stiftung Pro Ausbildung, eine Initiative der Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie in Düsseldorf.

Das kurzweilige Konzept begleitet Düsseldorfer Mädchen und Jungen (rund 100 Schülerinnen und Schüler im ersten Projektjahr. Im zweiten Projektjahr erwarten wir ca. 200 Schülerinnen und Schüler) in einem intensiven, kontinuierlichen Prozess. Innerhalb dieses Prozesses können sie ihre Persönlichkeit weiterentwickeln, ihre Interessen erkunden, ihre Stärken entdecken, soziale Kompetenzen erlernen, sich selbst reflektieren sowie weibliche bzw. männliche Vorbilder in den jeweiligen Berufsfeldern kennenlernen.

Erste Kooperationsschule in Düsseldorf ist die KHS Itterstraße. Weitere Kooperationsschulen sind die GHS Graf-Recke-Straße und die Städt. Gesamtschule Stettiner Straße. Unterstützt wird die Academy u.a. von Bosch Sicherheitssysteme, Diakonie Düsseldorf, Rheinbahn, Stadtwerke Düsseldorf, den Abenteuerspielplätzen Düsseldorf, dem Jugendamt und vielen weiteren externen Partnern.

Projektreferentin Ilka Hüsges: „Dabei setzten wir auf eine geschlechterneutrale Berufswahl- und Stärkenorientierung. Unsere Inhalte bauen auf lern- und erlebnispädagogischen Elementen sowie praxisorientierten Übungen zur Stärkenfindung auf. Zudem werden wir mit den Schülerinnen und Schüler Rollenklischees mit Hilfe von genderuntypischen Berufsvorbildern hinterfragen.“

* Diese Zahlen sind Annäherungswerte der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände mit den Erfahrungen der vergangenen fünf Jahre.

Girls and Baoys Academies
KHS Itterstr

Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw) zur aktuellen Corona-Lage

von Arndt G. Kirchhoff
Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw)

„Zentrale Bausteine zur Bekämpfung der Pandemie bleiben eine sehr hohe Impfquote sowie flächendeckende und zügige Auffrischungsimpfungen. Die Impfung dient dem eigenen Schutz und auch dem der Mitmenschen. Und sie ist unverzichtbare Voraussetzung für gesellschaftliche und wirtschaftliche Normalität. Deshalb muss auch klar sein, dass diejenigen, die sich nicht impfen lassen wollen, Einschränkungen werden in Kauf nehmen müssen.

Bei allen Regelungen, die jetzt von der Politik getroffen werden, muss der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. In diesem Zusammenhang vertraue ich darauf, dass es nicht zu einer überproportionalen Belastung des Arbeitsplatzes kommt, der im Verlauf der Pandemie nie ein überdurchschnittlicher Infektionstreiber war. Ganz wichtig ist, dass alle Regelungen, bei denen das Wirtschaftsleben ganz konkret betroffen ist, den Praxistest im betrieblichen Alltag bestehen und organisatorisch auch tatsächlich leistbar sind. Bei alldem muss klar sein: Erneute gravierende Einschränkungen des Wirtschaftslebens oder gar Schließungen müssen unbedingt vermieden werden.

Ausdrücklich begrüße ich, wenn das Auskunfts- und Dokumentationsrecht über den Impf- und Genesenenstatus jetzt kommt. Wichtig ist dabei, dass diese Informationen nicht nur für den grundsätzlichen Zugang zum Arbeitsplatz, sondern auch für die Fortentwicklung passgenauer betrieblicher Hygienekonzepte verwendet werden können.

Wenn sich einzelne Beschäftigte nicht impfen lassen wollen, kann es nicht sein, dass die negativen Folgen auf die Arbeitgeber abgewälzt werden. Auch am Arbeitsplatz gebietet es schon die Fairness, dass geimpfte Beschäftigte deutlich weniger Einschränkungen unterliegen als ihre ungeimpften Kolleginnen und Kollegen. Alles andere würde in unseren Belegschaften auch für erhebliche Unruhe sorgen. Mit Blick auf 3G am Arbeitsplatz bedeutet das natürlich auch, dass nicht geimpfte Beschäftigte die erforderlichen Corona-Tests eigenverantwortlich beibringen müssen und der Arbeitgeber nicht zusätzlich mit Kosten belastet wird. Dazu gehört selbstverständlich auch, dass die Zeit, in der die Tests durchgeführt werden, keine Arbeitszeit sein kann. Dies wäre nicht zuletzt auch gegenüber allen geimpften Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern inakzeptabel. Ebenso können Beschäftigte keinen Entgeltanspruch für die ausgefallene Arbeitszeit erheben, wenn sie aus Gründen, die sie selbst zu vertreten haben, nicht am Arbeitsplatz erscheinen. Es kann doch nicht sein, dass Impf- und Testmuffel faktisch bezahlt freigestellt werden.

Was das Homeoffice angeht, so haben unsere Unternehmen ihre Angebote für mehr mobiles Arbeiten entweder ohnehin beibehalten oder intensivieren sie aktuell wieder deutlich. Mobiles Arbeiten ist in der betrieblichen Praxis längst angekommen; es funktioniert. Auch deshalb wäre eine pauschale Homeoffice-Pflicht für Arbeitgeber und Beschäftigte wenig zielführend.“

71. Ausgabe: Wirtschaftsdezernent Dr. Michael Rauterkus und Theresa Winkels Gäste in unserem Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“

Wirtschaftsdezernent Dr. Michael Rauterkus und Theresa Winkels, Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung in unserer Stadt, sind die Gäste unserer 71. Ausgabe der „Düsseldorfer Wirtschaft“. Unser Thema ist der Düsseldorfer Klimapakt, der vor einigen Tagen unterzeichnet wurde und deren strategischer Partner die Unternehmerschaft Düsseldorf ist. Unser Podcast ist die Stimme der Düsseldorfer Wirtschaft und erscheint immer freitags um 8 Uhr. Es geht außerdem um die boot 2022, um das aktuelle Lieferketten-Drama in der Metall und Elektroindustrie, um den „digitalen Zwilling“ bei Henkel, um neue Ausbildungsberufe bei der Stadt und um unsere digitale Gesundheitskompetenz. Sie erreichen die Redaktion unter service@unternehmerschaft.de. Den Podcast gibts überall dort, wo es gute Podcasts gibt. Alle weiterführenden Informationen zur Sendung sind online unter www.unternehmerschaft.de zu finden. Wenn Ihnen gefällt was Sie hören, dann empfehlen Sie uns gerne weiter und lassen Sie uns ein Like da. Redaktion: Lisa Marie Fitzner, Christoph Sochart – Produktion: Frank Wiedemeier

Link: https://kurzelinks.de/0i29

Laura Clemens: „Ohne FOM Studium wäre ich nicht dort, wo ich heute bin.“

FOM Absolventin Laura Clemens hat es geschafft! Ein berufsbegleitendes Bachelor- und Master-Studium an der FOM Hochschule liegen hinter ihr und sie hat beides exzellent gemeistert. Das Bachelorzeugnis, mit der Note 1,3, bekam sie 2018 überreicht, das Master-Studium beendete die gebürtige Gelsenkirchenerin 2020 mit der Note 1,0. Wie hat die 25-Jährige diese Leistung erbracht, neben dem Beruf als HR Business Partnerin bei der Deutschen Bahn AG? Im Interview blickt sie auf ihre Studienzeit zurück und gibt wertvolle Tipps für angehende Studierende.

FOM Hochschule: Hinter Ihnen liegen intensive Jahre, richtig?
Laura Clemens: Das stimmt, nach dem Abitur folgte eine IHK-Ausbildung zur Industriekauffrau, in Kombination mit dem Dualen Bachelor of Arts in „Business Administration“ an der FOM in Essen. Direkt im Anschluss spezialisierte ich mich mit dem berufsbegleitenden Master-Studium in „Human Resource Management“ auf den Personalbereich. Gleich zu Beginn des Masters wechselte ich den Arbeitgeber und arbeite seitdem in der Personalabteilung der Deutsche Bahn AG / DB Netz AG.

FOM: Sind Sie denn jetzt am Ziel angekommen?
Clemens: *lacht* Für den Moment bin ich ganz zufrieden und jetzt möchte ich mein Wissen aus dem Studium erstmal in der Praxis anwenden. Seit 2018 bin ich als HR Business Partnerin bei der Deutschen Bahn tätig. Dort berate ich Führungskräfte und die Geschäftsführung in allen personalrelevanten und arbeitsrechtlichen Angelegenheiten. Dazu gehört proaktives gestalten aller Human Ressource-Themen entlang der Wertschöpfungskette Personal, u. a. übernehme ich bei Bedarf auch die stellvertretende Personalleitung. Besonders viel Freude bereitet mir die tägliche Arbeit mit Menschen. Grundsätzlich bin ich aber der Meinung: Man sollte sich stetig weiterentwickeln und seine Soft-Skills stärken. Man lernt nie aus!

FOM: Sie haben mit dem berufsbegleitenden Studium viel auf sich genommen. Hat sich Ihr Einsatz ausgezahlt?
Clemens: Sowohl das Bachelor- als auch das Master-Studium haben sich gelohnt, sonst wäre ich nicht dort, wo ich heute bin. Ich bin der Meinung, dass das Studium mir neue mögliche Aufgabengebiete eröffnet und mich für höhere Tätigkeiten qualifiziert hat. Soft Skills, Kommunikations- und Präsentationstechniken werden im Studium enorm gefördert. Das kommt mir im Berufsalltag zu Gute, z. B. wenn ich vor Führungskräften Konzepte präsentieren muss. Aber auch das Priorisieren von Aufgaben habe ich im Studium gelernt und das Thema Selbstorganisation, bzw. Zeitmanagement gestärkt. Im Studium habe ich mein Know-how und Fachwissen verbessert, was ich tagtäglich in meiner Berufspraxis einsetzen kann. Spannend ist aber vielmehr meine persönliche Entwicklung, die das Studium durchweg positiv beeinflusst hat.

FOM: Was hat Sie motiviert?
Clemens: Der Praxisbezug war meine größte Motivation! Die im Studium erarbeiteten Ergebnisse und gewonnenen Erkenntnisse konnte ich immer unmittelbar in meiner beruflichen Praxis anwenden. Die berufsbegleitende Form eines Studiums zeichnet sich besonders durch den Theorie-Praxis-Transfer aus. Das sorgt für Abwechslung und ich konnte während der gesamten Studienzeit bereits Berufserfahrung sammeln. Zudem war für mich schon während meines Abiturs klar, dass ich beides möchte – Berufserfahrung sammeln UND studieren – das war mein persönlicher Ehrgeiz. Nur zu studieren oder mich ausschließlich für eine Ausbildung zu entscheiden, hätte mich nicht erfüllt, denn ich wollte in beide Welten eintauchen – mit der Theorie ein solides Fundament schaffen und parallel Praxiserfahrung sammeln.

FOM: Hat Ihr Arbeitgeber das Studium unterstützt?
Clemens: Im Bachelor-Studium hat mein damaliger Arbeitgeber, Pilkington, mein Studium monetär unterstützt, wofür ich wirklich sehr dankbar bin. Als ich zum Master-Studium zur DB wechselte, endete der finanzielle Support. Genauso wertvoll war für mich, dass die DB mir im Master-Studium einen Tag pro Woche Zeit zum Lernen zur Verfügung gestellt hat. Meistens geht es bei der Frage nach dem Studium um die finanziellen Themen, doch was man wirklich braucht ist Zeit zum Lernen und für die Projektarbeiten. Wenn ein Arbeitgeber auch Zeit dafür einräumt, ist das in meinen Augen genauso wichtig wie eine finanzielle Unterstützung.

FOM: Warum haben Sie sich für die FOM entschieden? Es gibt ja zahlreiche Anbieter auf dem Bildungsmarkt…
Clemens: Das Konzept der FOM hat mich überzeugt. Für mich stand von Anfang an fest, dass ein Fernstudium nicht in Frage kommt. Umso mehr habe ich die persönlichen Veranstaltungen und das Lernen in Präsenz mit meinen Mitstudierenden geschätzt. Dadurch, dass die Kurse nicht so groß sind, ist es keine anonyme Atmosphäre, wie in einem großen Hörsaal in der Uni. Neben diesen Dingen, haben mich vor allem die optimalen Studienbedingungen sowie der direkte Praxisbezug überzeugt. Ich konnte neben dem Studium vollumfänglich Berufserfahrung sammeln, theoretische Erkenntnisse in der Praxis erproben und meine Praxiserfahrungen ins Studium einfließen lassen.

FOM: Gilt ein Studium an der FOM als Qualitätssiegel in Personalkreisen?
Clemens: Auf jeden Fall. Die FOM und ihre Absolventinnen und Absolventen genießen ein hohes Ansehen auf dem Bildungsmarkt. Wenn Menschen sich die Mühe machen, berufsbegleitend zu studieren ist das mehr als top. Ich habe selbst erlebt wie leistungsfähig und ambitioniert man sein muss. Es ist definitiv ein Aushängeschild und ein Beleg für Zielstrebigkeit. Auch in Personalkreisen, in denen ich mich bewege, steht die FOM Hochschule für Qualität. Wenn Angestellte zu mir kommen und fragen, wie sie sich noch entwickeln können, empfehle ich ihnen ein berufsbegleitendes Studium.

FOM: Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt?
Clemens: Mehr als das. Das Studium an der FOM hat meine Erwartungen sogar übertroffen. Anfangs hätte ich nicht gedacht, wie weit mich das Studium sowohl fachlich als auch persönlich bringt. Meine persönliche Entwicklung wurde durchweg positiv durch das Studium beeinflusst. Rückblickend betrachtet war das Duale Studium die beste Entscheidung für meinen beruflichen Werdegang.

FOM: Was können Sie anderen mit auf den Weg geben?
Clemens: Dran bleiben, es lohnt sich. Nicht aufgeben – auch in schwierigen Zeiten, sondern die Zähne zusammenbeißen, denn es wird sich auszahlen! Johann Wolfgang von Goethes Zitat: „Erfolg hat drei Buchstaben: TUN!“, war und ist mein persönliches Motto.

Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt erneut stark an

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland steigt weiter stark an und überschreitet zum ersten Mal in der Corona-Pandemie den Wert von 50.000. Die Gesundheitsämter in Deutschland melden dem Robert Koch-Institut innerhalb eines Tages (11. November 2021) 50.196 Corona-Neuinfektionen. Am Vortag waren es 39.676. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat ebenfalls einen neuen Höchstwert erreicht und liegt heute bei 249,1. Hier in Düsseldorf wurden innerhalb eines Tages 221 Corona-Infektionen gemeldet. Dadurch legt auch der 7-Tage-Index zu; allerdings nicht so schnell wie in Deutschland. Hier in unserer Stadt liegt der Wert bei 178,9 und damit knapp vier Punkte über dem gestrigen Wert. In den Krankenhäusern müssen aktuell 86 Patientinnen und Patienten nach einer Corona-Infektion behandelt werden; davon liegen 27 Menschen auf einer Intensivstation. Zur Einordnung: Ende vergangenen Jahres mussten 219 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer in einer Klinik behandelt werden. Damals waren die Impfungen gegen das Virus gerade erst angelaufen. Quelle: Antenne Düsseldorf

Digitale JUNIOR Start-up-Week

„Die digitale JUNIOR Start-up-Week führt durch die Gründerszenen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Berlin und Hamburg.

JUNIOR möchte Jugendlichen die Wege und Möglichkeiten einer realen Unternehmensgründung aufzeigen. Dafür präsentieren vom 15. bis 19. November 2021 innovative und nachhaltige Start-ups, sowie Unternehmen und Organisationen ihre Arbeit auf den Feldern Beratung, Finanzierung und Gründung von Start-ups. Ziel ist es, einen möglichst breiten und spannenden Überblick über die vielfältige Gründungs-Kultur und die dazugehörigen Institutionen und Anlaufstellen zu geben.

Die einzelnen Termine beginnen in der Regel täglich gegen ca. 10, 12 und 15 Uhr und dauern zwischen 30 – 60 Minuten. Die Präsentationen werden mit Videokonferenzlösungen datenschutzkonform durchgeführt. Eine aktive Beteiligung der Teilnehmenden ist erwünscht.“
Hier ein Auszug aus den Angeboten:

  • Gründung neben dem Studium
  • „JUNIOR Workshop zur Umsetzung von Schülerfirmen – mit Praxisberichten“ – Workshop mit schülergerechte Methoden zur Initiierung von Schülerunternehmen, im Rahmen dieses Online-Workshops teilen auch ehemalige Teilnehmende ihre Erfahrungen aus der Praxis.
  • „JUNIOR-Schülerfirmen – so geht es“.

Hier der Link auf die Webseite mit weiteren Informationen zu den konkreten Programmangeboten.
https://www.junior-programme.de/neuigkeiten/veranstaltungen/2-digitale-junior-start-up-week-2021

Anmeldungen zur Veranstaltung ab 05. November unter: https://t1p.de/u8db

Unser Mitglied „Verbraucherzentrale“: Aktuelle Überschuldungszahlen – kein Grund zur Entwarnung

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt entspannt sich, die Konjunktur erholt sich zusehends und die Wirtschaftsauskunftei Creditreform vermeldet, dass die Überschuldungszahlen in Deutschland auf einem neuen Tiefststand sind. Haben wir also die Corona-Krise wirtschaftlich ohne größere Blessuren überstanden? Reichten die staatlichen Maßnahmen und Corona-Zuschüsse aus, um Existenzen zu sichern und die finanzielle Überforderung der Menschen zu verhindern? Überschuldungsexperte Christoph Zerhusen, Jurist und Überschuldungsexperte bei der Verbraucherzentrale NRW (die Verbraucherzentrale ist Mitglied unserer Unternehmerschaft), hat sich die aktuellen Zahlen aus dem SchuldnerAtlas Deutschland im Detail angeschaut und warnt vor vorschnellen Interpretationen.

Die Zahl der überschuldeten Menschen ist laut aktuellem SchuldnerAtlas Deutschland trotz Corona-Krise zurückgegangen. Ein Grund zur Freude?

Auf den ersten Blick schon, aber leider nur eine Momentaufnahme. Die Zahlen zeigen zwar, dass die staatlichen Maßnahmen wie Kurzarbeitergeld oder die Verlängerung der Insolvenzantragspflicht die Folgen der Pandemie erst einmal wirksam abgefedert haben. Und auch, dass viele Verbraucher:innen besonnen mit der Krise umgegangen sind. Sie haben den Konsum zurückgestellt und wegfallende Kosten wie Fahrtkosten oder Ausgaben für Restaurantbesuche genutzt, um Rücklagen zu bilden. Doch die staatlichen Maßnahmen hatten vor allem eine aufschiebende Wirkung. Zeitversetzt werden die Zahlen wieder ansteigen.

Für manche Bevölkerungsgruppen wie ältere Menschen gilt der sinkende Überschuldungs-Trend laut Report schon jetzt nicht. Warum?

Die Lage bei Senior:innen, Kleinselbständigen und Geringverdienern ist besorgniserregend. Das zeigt auch die anhaltend hohe Nachfrage nach Unterstützung in den Schuldnerberatungen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Die Mieten in den Ballungsräumen steigen stetig an, die Energie- und Lebensmittelpreise schießen ebenfalls in die Höhe. Da sind Ersparnisse schnell aufgebraucht. Anhaltende Einkommenseinbußen durch Kurzarbeit oder Ähnliches tragen ebenfalls dazu bei, dass den Menschen das Wasser schnell bis zum Halse steht. Spätestens im Frühjahr, wenn viele Nachzahlungen für Gas und Strom fällig werden, wird sich diese Entwicklung noch beschleunigen.

Welche Schritte wären notwendig, um die Auswirkungen der höheren Energiepreise auf Geringverdiener abzumildern?

Ein Schritt könnte die Erhöhung des Wohngeldes sein. Zudem sollten Sozialleistungsträger in den Kommunen – also Sozialämter oder Jobcenter – bei Leistungen im Rahmen von Hartz IV die Angemessenheit von Heizkosten wohlwollender prüfen. Denn wenn diese jetzt höher ausfallen, liegt es meist eben nicht an höherem Verbrauch, sondern an den gestiegenen Preisen. Bei zu erwartenden hohen Nachzahlungen sollten die Sozialämter zudem Menschen, die keine Sozialleistungen beziehen, in Notfällen verstärkt mit Darlehen unterstützen, um eine Energiesperre zu vermeiden.

Was können Betroffene tun, wenn ihnen die Schulden über den Kopf wachsen?

Von Überschuldung betroffene Menschen sollten sich möglichst frühzeitig in einer amtlich anerkannten Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle Hilfe holen, etwa bei den Wohlfahrtsverbänden oder der Verbraucherzentrale NRW.