Rheinmetall gewinnt mit Magnetventilen Aufträge im mittleren zweistelligen Mio EUR-Bereich

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall AG hat weitere strategisch bedeutsame Aufträge großer Automobilhersteller zur Lieferung von Schubumluftventilen der neuesten Generation erhalten. Für eine besondere Applikation des Turbo Bypass Valve Gen. 6, welches bei Turbomotoren Anwendung findet, verzeichnet Rheinmetall nun Abrufe im mittleren zweistelligen MioEUR-Bereich aus China und aus Lateinamerika.

Damit baut das Unternehmen seine Position als Weltmarktführer im Produktsegment Magnetventile weiter aus. Insgesamt wickelt das Unternehmen mit dieser kundenspezifischen Applikation des Schubumluftventils aktuell Projekte mit über 13 Millionen bestellten Komponenten und einem Gesamtauftragswert im hohen zweistelligen Millionenbereich ab.
Nach einem Pilotprojekt sowie dem Erstauftrag eines renommierten internationalen OEM für die spezifische Applikation bestellte nun ein großer chinesischer Autobauer 6,5 Millionen des Magnetventils in dieser kundenspezifischen Ausführung. Die Produktion der Teile wird „local for local“ in der Produktionsstätte in Kunshan (Großraum Shanghai) erfolgen. Der Auftrag hat eine Laufzeit von 2024 bis 2029. Hier handelt es sich zudem um den chinesischen Erstauftrag für das Ventil der neuesten Generation. Aktuell setzen bereits rund vierzig Automobilhersteller in China die Schubumluftventile aus dem Portfolio von Rheinmetall ein.

Zusätzlich beauftragte ein namhafter Automobilhersteller aus Lateinamerika das Unternehmen mit der Lieferung von 2 Millionen Turbo Bypass Valves dieser besonderen Applikation für den USMCA-Markt. Die Produktion soll voraussichtlich im Werk Niederrhein in Neuss erfolgen, wobei der Auftrag eine Laufzeit von 2024 bis 2030 hat. Die Ventile werden an Abgasturboladern oder im Luftkanal von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren oder Hybridantrieben eingesetzt.

Schubumluftventile sorgen nach einem Lastwechsel bei aufgeladenen Motoren dafür, dass die Drehzahl am Turbolader nicht absinkt und die Leistung unverzüglich wieder zum Beschleunigen bereitsteht. Die georderte sechste Generation des Magnetventils (Pierburg Turbo Bypass Valve Gen. 6) zeichnet sich durch besonders schnelle Öffnungszeiten aus und verbindet dies mit geringem Gewicht und kleiner Dimensionierung.

Da die neue Generation des Magnetventils mit diesen Merkmalen eine hohe Effizienz des Turboladers ermöglicht und gleichzeitig Bauraumvorteile bietet, wird sie aktuell weltweit nachgefragt. Zuletzt hatte ein namhafter amerikanischer Hersteller von Turboladern 1,5 Millionen dieser Magnetventile bestellt, die ab 2023 im Werk in Neuss gefertigt werden.

Mental-Coaching: Arbeiten mit Herz und Hirn – neue Podcastfolge online am Freitag ab 8 Uhr

Laut dem wohl bekanntesten Mental-Coach Dr. James Loehr ist mentale Stärke die Fähigkeit, sich ungeachtet der Wettkampfbedingungen (im Sport) oder entsprechenden Situationen (im Beruf- und Privatleben) an seiner oberen Leistungsgrenze zu bewegen. Professor Nowak von der IST-Hochschule in Düsseldorf sagte uns einmal sinngemäß: jeder Mensch bräuchte einen Mental-Coach. Und: immer mehr Unternehmen entdecken die Vorteile dieser Technik. Im Gespräch mit Mental-Coach Bernd Brucker verraten wir in unserer neuen Podcastfolge, warum dies so ist und sagen auch die Gründe, warum Unternehmen vom mentalen Training profitieren.

Außerdem sprechen wir über die aktuellen Herausforderungen des digitalen Lernens in unseren Schulen, was die junge Generation von der Arbeitswelt erwartet, über die aktuellen Engpässe auf dem Ingenieurarbeitsmarkt sowie über die Highlights der diesjährigen A+A 2021. Zu hören überall dort, wo es gute Podcast gibt: auf ApplePodcast, Spotify, Anchor und www.unternehmerschaft.de (Rubrik „Podcast“ anklicken).

Wenn Ihnen gefällt was Sie hören, dann linken Sie uns bitte und empfehlen Sie uns weiter in Ihren persönlichen und beruflichen Netzwerken. Unser Podcast ist werbe- und kostenfrei und älteste Wirtschaftspodcast in der Landeshauptstadt. Er ist eine Produktion der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. Wenn Sie einmal Ihr Thema, Ihr neues Produkt, Ihre neue Geschäftsidee dort platzieren möchten, dann melden Sie sich gerne bei Lisa Marie unter fitzner@unternehmerschaft.de.

Neu: EP-Lernwerkstatt – „Kein Kind darf durchs Netz fallen, sonst versagen wir als Gesellschaft“

Was kommt dabei herum, wenn sich eine tief in Düsseldorf verwurzelte Unternehmerfamilie einmal mehr für Chancengleichheit und Bildung einsetzt? Die „Lernwerkstatt Düsseldorf“! Im Jahr 2020 rief die Haubrich Stiftung in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Düsseldorf das Projekt ins Leben. Sieben Schulen nehmen mittlerweile an dem beispiellosen Förderprogramm teil, fünf weitere folgen in Kürze.

Als Vorstand der Haubrich Stiftung setzt sich Hartmut Haubrich seit vielen Jahren für die Förderung zahlreicher lokaler Projekte in den Bereichen Bildung, Soziales, Kultur und Sport ein. Seine Überzeugung lautet: „Wir werden unsere Freiheit und Demokratie nur dann bewahren können, wenn wir uns mit all unseren Möglichkeiten für den sozialen Zusammenhalt einsetzen. Freiheit bedeutet auch immer persönliche Verantwortung. Das gilt in ganz besonderer Weise für die jungen Menschen, die aufgrund ihres sozialen Umfelds auf ihre Mitmenschen angewiesen sind, um sich zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten zu entwickeln. Kein Kind darf durchs Netz fallen, sonst versagen wir als Gesellschaft.“

Auslöser für die Idee einer Lernwerkstatt war die Corona-Pandemie. Doch was die Haubrich Stiftung hier geschaffen hat, soll weit über die Corona-Aktivitäten der öffentlichen Hand hinaus gehen und von Bestand sein. Durch die Krise fielen vor allem zu Beginn hunderte von Unterrichtsstunden aus. In vielen eher bildungsfernen Familien und dort, wo zuhause kaum Deutsch gesprochen wird, gab es so gut wie keine Unterstützung für die Kinder. Genau hier setzt das Projekt an, indem es sozial benachteiligten Schüler/innen hilft, Lerndefizite im Bereich Lese- und Schreibfähigkeit aufzuarbeiten. Das Konzept ist so einfach wie gewinnbringend für alle Beteiligten: In Grundschulen mit großem sozialem Handlungsbedarf erteilen Lehramtsanwärter/innen oder Lehrer/innen im Ruhestand gegen Bezahlung Nachhilfe. Die Förderung wird im direkten Anschluss an den Unterricht in kleinen Gruppen von maximal fünf Kindern angeboten.

Eine der Lernwerkstatt-Lehrerinnen ist Hannah Liedtke: „Ich finde, das Projekt ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Schüler erhalten die Möglichkeit, vertieft an Inhalten zu arbeiten und Lehrer bekommen zusätzliche Unterstützung. Mir als Studentin wird die Gelegenheit geboten, praktische Erfahrungen im Schulalltag zu sammeln, was im Studium oft zu kurz kommt.“ Dass die Förderung sich positiv auf die Fähigkeiten der Schüler auswirkt, bestätigt auch Patricia Huschka, Lehrerin an der Katholischen Grundschule Josef-Kleesattel-Straße: „Wir stellen jetzt schon fest, dass das Projekt sehr erfolgreich ist und freuen uns, dass wichtige Lernfortschritte bei den Kindern bemerkbar sind. Auch die zwei Kolleginnen, die sehr engagiert mit den Kindern arbeiten, sind ein großer Gewinn für uns.“

Aktuell nehmen sieben Düsseldorfer Grundschulen an der Lernwerkstatt teil. Nächstes Ziel von Haubrich Stiftung und Bürgerstiftung ist es, diese Anzahl auf zwölf zu erhöhen. „Die Finanzierung ist auf jeden Fall gesichert, egal wie viele Schulen es werden. Auch die operative Umsetzung läuft durch den großartigen Einsatz von Wolfgang Heck und seinen Kollegen bei der Bürgerstiftung einwandfrei und unbürokratisch“, erklärt Hartmut Haubrich.

BGA: Dr. Dirk Jandura ist neuer BGA-Präsident

Neuer Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) ist Dr. Dirk Jandura. Er wurde auf der heutigen Mitgliederversammlung des Verbandes in Berlin in geheimer Abstimmung einstimmig gewählt. Jandura übernimmt ab sofort das Amt von Anton F. Börner, der den Spitzenverband der deutschen Wirtschaft 18 Jahre lang erfolgreich geführt hat.

Der 51-jährige promovierte Diplom-Kaufmann ist fünffacher Familienvater. Seit seinem Eintritt in die Geschäftsführung der Oskar Böttcher GmbH & Co. KG in Berlin im Jahr 2011 vertritt er als Elektrogroßhändler den Kernbereich des deutschen Großhandels. Nach dem beruflichen Einstieg in die Wirtschaftsprüfung/ Steuerberatung absolvierte er zuvor verschiedene Stationen im Corporate-Finance-Bereich sowie in der Projektfinanzierung bei Banken in Frankfurt und London. Jandura ist Mitglied im BGA-Präsidium und bislang Vorsitzender des BGA-Steuerausschusses.

In seiner Rede auf der Mitgliederversammlung beschrieb Jandura die wichtigsten Aufgaben des BGA: „Großhandel, Außenhandel und der gesamte Dienstleistungssektor stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Die Digitalisierung verändert die Geschäftsgrundlage vieler Unternehmen. Freihandel und offene Grenzen leiden unter zunehmenden Handelsstreitigkeiten und nationalen Abschottungstendenzen. Der Klimawandel und seine wirtschaftlichen Folgen wirken sich zunehmend auf die Unternehmen aus. Zudem sind die Einbrüche der Corona-Epidemie in vielen unserer Branchen noch immer nicht überwunden.“

Deutschland sei wirtschaftlich, gesellschaftlich, vor allem aber politisch auf diese Veränderungen noch nicht ausreichend vorbereitet. „Zu wenig Tempo, zu hohe Steuern und Abgaben, zu wenig Digitalisierung und zu viel Bürokratie“, so Jandura. Zugleich habe sich die Rolle der Verbände in der Gesellschaft verändert. Er wolle den BGA als Partner und Ratgeber der Politik positionieren. „Wir sind es, die den Graben zu Politik und Gesellschaft überwinden müssen. Wir sind es, die die Brücken bauen müssen“, so Jandura. Zugleich dankte Jandura seinem Vorgänger Anton F. Börner. Dieser sei über viele Jahre Gesicht und Stimme des BGA gewesen. Der Verband habe ihm unendlich viel zu verdanken.

Jörn Gellermann zum zweiten Geschäftsführer von ElectronicPartner Austria ernannt

ElectronicPartner Austria erhält eine Doppelspitze: Jörn Gellermann leitet ab sofort gemeinsam mit Michael Hofer die österreichische Landesgesellschaft der Verbundgruppe EP:, die ihren Sitz in Düsseldorf hat.

Ende September hatte der Verwaltungsrat der ElectronicPartner Handel SE Jörn Gellermann zum gemeinschaftlich vertretungsberechtigten Geschäftsführer der ElectronicPartner Austria GmbH und ElectronicPartner Holding GmbH ernannt. Michael Hofer beschreibt diesen Schritt als absolut logisch und konsequent: „Es ist die angemessene Reaktion und eine Wertschätzung seiner großartigen Leistungen für unser Unternehmen. Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren partnerschaftlich zusammen und ich freue mich sehr, dass wir das nun intensivieren.“

Jörn Gellermann startete seine Laufbahn innerhalb der ElectronicPartner-Gruppe in der deutschen Zentrale. Während der vergangenen 16 Jahre übernahm er vielfältige kaufmännische Aufgaben auf nationaler sowie internationaler Ebene. Von 2005 bis 2008 war er als Controller in Düsseldorf eingesetzt und wechselte anschließend als Head of Business Development National/International zum europäischen Händlerverbund E-Square, dem auch ElectronicPartner angehört. In der Folge verantwortete er bis 2015 den Bereich Organisation und Prozesse der deutschen Landesgesellschaft. Dann wurde er als kaufmännischer Leiter nach Österreich berufen, wo er schließlich Prokura erhielt.

Auch Jörn Gellermann ist es zu verdanken, dass ElectronicPartner Austria souverän die vergangenen anderthalb Jahre Corona-Krise gemeistert hat. „Trotz Abstand sind wir alle noch enger als Team zusammengewachsen. Das spiegelt sich auch in unseren Zahlen und den vielen neuen Projekten wider, die wir angestoßen haben“, berichtet Michael Hofer. Derzeit liegt die Entwicklung der Marke EP: in Österreich über Vorjahr und die Motivation bei den Händlern ist ungebrochen. Davon können sich Kunden und Zuschauer auch im neuen TV-Format von EP: überzeugen, das ab 8. Oktober bei ProSieben, Sat1 und PULS 4 startet. Dabei dreht sich alles um nachhaltige Technologien und Regionalität.

Generation Z sucht Sicherheit und Sinn im Job: Neue Trendstudie „New Work – Die Generation Z in der Arbeitswelt von morgen“

Titelbild Studie New Work – Die Generation Z in der Arbeitswelt von morgen / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/135605 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

(ots) Was erwartet die Generation Z vom Arbeitsleben? Und was können Unternehmen umgekehrt von den jungen Menschen erwarten? Eine neue Trendstudie, die das Zukunftsinstitut im Auftrag der Peek & Cloppenburg* KG Düsseldorf durchgeführt hat, zeigt die Wünsche und Werte der 16- bis 25-Jährigen in Bezug auf New Work. Dabei haben nicht zuletzt die Erfahrungen durch die Corona-Krise dazu beigetragen, dass Sicherheit und ein Sinn im Job für sie große Bedeutung haben.

Gemeinschaftliche Erfahrungen

Die Trendstudie „New Work – Die Generation Z in der Arbeitswelt von morgen“ lässt den Nachwuchs auf dem Arbeitsmarkt selbst zu Wort kommen. Grundlage für die Ergebnisse bietet auf der einen Seite die vom Zukunftsinstitut in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov im Januar durchgeführte repräsentative Befragung von über 500 jungen Menschen zwischen 16 und 25 Jahren. Daneben hat das Zukunftsinstitut auf der anderen Seite auch statistische Daten und Trend-Insights ausgewertet.

Die kollektiven Erfahrungen in ihrer Jugend und Kindheit haben die Mitglieder der Gen Z gemeinschaftlich geprägt. So halten es 75 Prozent von ihnen für wichtig und erstrebenswert, sich keine finanziellen Sorgen machen zu müssen. Gleichzeitig stimmen 74 Prozent zu, dass sie gerne einen sinnvollen, erfüllenden Beruf haben möchten sowie ebenfalls 74 Prozent gerne unabhängig sein möchten, um ihr Leben selbst bestimmen zu können. Die Ergebnisse spiegeln wider, wie sich der Ausbruch der Corona-Pandemie auf die jungen Menschen ausgewirkt hat. Diese Krise ist mit Sicherheit die größte, die sie bisher so intensiv miterlebt und deren Auswirkungen sie so stark auch selbst mit Schul- und Universitätsschließungen, digitalem Onboarding im ersten Job, Kurzarbeit oder auch dem Verlust des Arbeitsplatzes in ihrem Arbeitsleben getroffen hat.

Geprägt durch die Corona-Krise

Somit ist es nicht überraschend, dass die eigentlich abenteuer- und reiselustige Generation Z sich für einen Arbeitgeber in der Nähe ihrer Familie (15 Prozent) oder den Öffentlichen Dienst (15 Prozent) entscheiden würde. Beides zahlt auf ihr Sicherheitsbedürfnis ein. Auch geben 53 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie mehr Wert auf einen krisensicheren Arbeitsplatz legen. Gleichzeitig hat die Corona-Krise auch die gesellschaftliche Bedeutung von verschiedenen Jobs neu gemischt. Die neue Kategorisierung nach systemrelevanten Berufen, zu denen neben medizinischem Personal, Polizei und Feuerwehr zum Beispiel auch Verkäuferinnen und Verkäufer, Lehrerinnen und Lehrer, Paketzustellerinnen und Paketzusteller gehören, hat die Wertschätzung für viele Berufsgruppen gesteigert. Dass ihre Arbeit etwas Gutes für die Gesellschaft bewirkt, ist daher auch 42 Prozent der Befragten wichtig.

„Ein langfristig sicherer Arbeitsplatz hat für junge Menschen heute eine viel stärkere Anziehungskraft. Es darf aber nicht das Einzige sein, was ein Arbeitgeber bietet, denn der Drang nach Selbstverwirklichung und die Suche nach einem Sinn in ihrem Tun haben für die Mitglieder der Generation Z in etwa eine genauso hohe Bedeutung“, so Lena Papasabbas vom Zukunftsinstitut.

Auf die Unternehmenskultur kommt es an

Auf die Frage, was einen Arbeitgeber attraktiv macht, antworteten 65 Prozent ein „gesundes, konstruktives Arbeitsklima und eine gute Unternehmenskultur“. Zur Unternehmenskultur gehören für sie heute selbstverständlich Vielfalt, Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit. Zugleich haben viele junge Menschen gesehen, wie ihre Eltern bis zum Burnout gearbeitet haben und Gesundheit, Familie und Freizeit immer hintenangestellt haben. Daher wünschen sich 48 Prozent auch flexible Arbeitszeitmodelle. 53 Prozent erwarten von ihrem Arbeitgeber zudem gute Karrieremöglichkeiten. Denn Selbstverwirklichung heißt für sie auch, nach ihren Fähigkeiten gefördert zu werden und Anerkennung für ihre Tätigkeit zu finden.

Dr. Igor Matic, Mitglied der Unternehmensleitung der Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf: „Anhand der aktuellen Studie wollen wir herausfinden, wo im Unternehmen Handlungsbedarf besteht und wo wir bereits als Ausbildungsunternehmen und potenzieller Arbeitgeber punkten können. Wir müssen uns als Unternehmen um die Mitarbeitenden bewerben beziehungsweise ihnen Anreize bieten, bei uns zu bleiben.“

Mitgestalten bei der Weiterentwicklung

Rund 4.500 Mitarbeitende (rund 33 Prozent) aus der Generation Z sind zurzeit bei Peek & Cloppenburg beschäftigt. Vor allem die hoch geschätzte Sicherheit kann Peek & Cloppenburg als gesundes Familienunternehmen mit rund 120 Jahren Erfahrung bieten. Aktuell ist zudem vieles im Umbruch und daher für all diejenigen der Gen Z ein perfekter Zeitpunkt, um bei Peek & Cloppenburg einzusteigen, die gerne aktiv mitgestalten wollen. Jedes Talent kann auf seine eigene Weise seinen Arbeitsbereich weiterentwickeln und zur Zukunft des Unternehmens beitragen. Die Karrieremöglichkeiten sind vielfältig und können zum Beispiel von der kaufmännischen Ausbildung bis zur Leitung des Verkaufshauses reichen.

Auch Nachhaltigkeit ist ein Bedürfnis der Generation Z sowie ein Anspruch, dem sich Peek & Cloppenburg selbst verschrieben hat. Aktuell bearbeitet das Unternehmen verschiedene Projekte, die zum Teil schnell, zum Teil langfristig umgesetzt werden und die Nachhaltigkeit in allen Bereichen von Peek & Cloppenburg vorantreiben sollen. Auch in Bezug auf flexible Arbeitszeitmodelle stellt sich Peek & Cloppenburg auf die junge Generation ein und bietet Sabbaticals, Freizeitmodelle, vielfältige Benefits, freie Samstage im Verkauf und weitere Möglichkeiten, die zu einem selbstbestimmten Leben beitragen. Die Angebote hängen auch vom jeweiligen Job ab. Denn ebenso vielfältig und abwechslungsreich, wie heute die Lebenswege der Mitarbeitenden verlaufen, sind auch die Berufsbilder bei Peek & Cloppenburg. Als internationales Modeunternehmen beschäftigt es neben dem Verkauf Menschen in so unterschiedlichen Bereichen wie IT, Design, Logistik, Marketing, Einkauf, Finanzen, E-Commerce, Personal und vielen mehr.

Ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Charaktere entstehen aus den gemeinsamen Erfahrungen der Generation Z, das müssen auch Unternehmen beachten. Denn der Arbeitsmarkt passt sich heute den Menschen an und nicht mehr umgekehrt. „Wenn wir mit unseren Ergebnissen dazu beitragen können, dass sich auch andere Unternehmen besser auf die nächste Generation der Mitarbeitenden einstellen können, hat die Trendstudie ihren Zweck mehr als erfüllt“, so Dr. Igor Matic.

Hier geht es zur Website mit allen Infos zur Trendstudie: https://karriere.peek-cloppenburg.de/newwork

VDI: Engpässe auf dem Ingenieurarbeitsmarkt nehmen wieder zu/ Starke Nachfrage nach Ingenieuren aus den Bereichen Bau, Energie und Informatik

Untersuchungen mit einem Bildverarbeitungssystem (Quelle: VITRONIC)

Nachdem die Corona-Krise vor allem im dritten Quartal 2020 noch deutlich negative Spuren auf dem Ingenieurarbeitsmarkt hinterlassen hat, zeigen sich im zweiten Quartal 2021 deutlich positive Signale auf der Nachfrageseite. Betrug die Gesamtzahl der offenen Stellen in den Ingenieur- und Informatikerberufen im dritten Quartal 2020 noch 95.900 und sank im vierten Quartal auf 92.400, so stieg die Nachfrage im ersten Quartal 2021 auf 102.500 und im zweiten Quartal auf 117.150. Damit lag im zweiten Quartal 2021 die Gesamtzahl der offenen Stellen über dem langfristigen Durchschnitt der zweiten Quartale von 2015 bis 2019 in Höhe von 116.600. Dieses Ergebnis geht aus dem aktuellen Ingenieurmonitor hervor, den der VDI mit dem Institut der deutschen Wirtschaft herausgibt.

Etwas zeitverzögert reagiert die Entwicklung bei den Arbeitslosen in den Ingenieur- und Informatikerberufen. Die Zahl der Arbeitslosen betrug im dritten Quartal 2020 rund 46.100 und blieb auf ähnlichem Niveau bis zum ersten Quartal 2021 mit 46.200 und sank dann deutlich im zweiten Quartal 2021 auf 42.400. Für das kommende Quartal wird mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit gerechnet.

Vor diesem Hintergrund sind die Engpässe am Arbeitsmarkt im zweiten Quartal 2021 wieder deutlich gestiegen. Kamen rechnerisch auf 100 Arbeitslose im dritten Quartal 2020 noch 208 offene Stellen und im vierten Quartal 2020 insgesamt 203, so stieg die Engpasskennziffer im ersten Quartal 2021 auf 222 und im zweiten Quartal auf 277. Besonders groß sind dabei die Engpässe in den Ingenieurberufen Bau/Vermessung/Gebäudetechnik und Architektur, gefolgt von den Ingenieurberufen Energie- und Elektrotechnik und den Informatikerberufen. Engpässe – wenn auch auf geringerem Niveau – bestehen auch in allen anderen Ingenieurberufen.

Der Blick auf die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung verdeutlicht, dass die mit der Corona-Krise verbundene starke konjunkturelle Eintrübung zwar den Umfang offener Stellen reduziert und die Gesamtzahl an Arbeitslosen in diesem Zeitraum erhöht hat, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in den Ingenieur- und Informatikerberufen aber selbst in diesem Zeitraum weiter gestiegen ist. Unter anderem betrug die Zunahme 3,2 Prozent in den Informatikerberufen und 2,2 Prozent in den Bauingenieurberufen. Das deutet darauf hin, dass Unternehmen ihre Stammbelegschaft erfolgreich halten und teilweise sogar ausbauen konnten.

Strukturell zeigt sich über einen Zeitraum von acht Jahren – von Ende 2012 bis Ende 2020 -, dass die Beschäftigung besonders stark in den Informatikerberufen mit einem Plus von 93,9 Prozent gestiegen ist. Besonders groß war dabei das Beschäftigungswachstum in Berlin/Brandenburg und Bayern. Am zweitstärksten nahm die Beschäftigung in den Ingenieurberufen Bau/Vermessung/Gebäudetechnik und Architektur mit 38,8 Prozent zu.

Die höchste Bedeutung hat die Beschäftigung in Ingenieur- und Informatikerberufen in Bayern und Baden-Württemberg. Am höchsten ist der Anteil der Informatikerinnen und Informatikern an allen Beschäftigten mit 1,6 Prozent in Bayern, gefolgt von Baden-Württemberg und Berlin/Brandenburg mit je 1,3 Prozent (darunter: Berlin mit 1,8 Prozent). Besonders niedrig ist hingegen die Quote in Sachsen-Anhalt/Thüringen mit 0,45 Prozent. In den Ingenieurberufen finden sich die höchsten Beschäftigtenanteile mit 3,8 Prozent in Baden-Württemberg und mit 3,6 Prozent in Bayern. In Sachsen-Anhalt/Thüringen sind die Anteile wiederum vergleichsweise gering.

Auch bei den Kreisen mit den höchsten Anteilen an Informatiker*innen und Ingenieur*innen an allen Beschäftigten dominieren mit wenigen Ausnahmen die süddeutschen Regionen. Bei den Informatiker*innen liegen Erlangen, Karlsruhe und München an der Spitze, bei den Ingenieuren Wolfsburg, Böblingen und Ingolstadt.

Künftig dürfte die Beschäftigung in den Ingenieur- und Informatikerberufen weiter zunehmen. Unternehmensbefragungen zeigen, dass viele Unternehmen zur Entwicklung klimafreundlicher Produkte in den kommenden fünf Jahren einen Mehrbedarf an Informatiker*innen und Ingenieur*innen haben. Dazu kommt ein steigender Bedarf durch die Digitalisierung.

Mit unserem Podcast ins Wochenende

Düsseldorf steckt noch mittendrin in den Nachwehen der Bundestagswahlen. Die Laschet-Nachfolger bringen sich in Stellung und platzieren ihre Kompetenzfelder. Diese Themen greifen wir auch in der 65. Folge unseres Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ auf. Wir sagen Ihnen, welche Themen bei den kommenden Landtagswahlen wichtig werden. / In unserem Expertengespräch blickt Lisa Marie mit Dr. Thomas Langen, Senior Regional Director Deutschland, Mittel- und Osteuropa, hinter die spannenden Kulissen des Kreditversicherers Atradius. / Warum Praktika jetzt für Unternehmen und Schülerinnen und Schüler jetzt noch wichtiger werden, sagt uns Dirk Werner vom Institut der Deutschen Wirtschaft. / In unseren News erklären am Beispiel der Region Montabaur welche Herausforderungen und Chancen mit dem Glasfaserausbau verbunden sind. Wir berichten über eine Welt in der Akkus nicht mehr aufgeladen oder ausgetauscht werden müssen, über ein neues Wohnprojekt der LEG in Unterbach und über das neue, innovative und hybride Studienmodell von Siemens und der privaten Hochschule FOM. / Wenn Ihnen gefällt was Sie hören, dann hinterlassen Sie uns ein Like und empfehlen Sie unsere Sendung gerne weiter in Ihren beruflichen und privaten Netzwerken. Unser Podcast ist kosten- und werbefrei und Sie finden ihn auf ApplePodcast, Spotify, Anchor und www.unternehmerschaft.de.

A+A 2021: Arbeit – Gesundheit – Sicherheit

Die Pandemie hat den Veränderungsprozess in der Arbeitswelt nochmals deutlich beschleunigt. Ein gewaltiger Umbruch, der zum Beispiel digitalen Lösungen über Nacht die Implementierung ermöglichte. Gleichzeitig rückt das Thema Nachhaltigkeit mehr denn je in den Fokus von Gesellschaft und Industrie. Dadurch ergeben sich neue Handlungsfelder und Fragen für die gesamte Branche. Wie wollen wir eine Welt von morgen gestalten, wie wollen wir in dieser Welt leben, arbeiten und wirtschaften und dabei gleichzeitig ökologisch und verantwortungsbewusst mit unseren Mitmenschen und den verfügbaren Ressourcen umgehen? Einen umfassenden Einblick, sowie Lösungen und Produkte für die Zukunft der Arbeit gibt die diesjährige A+A. Mit mehr als 1.000 Ausstellern (in den Hallen 1 bis 10) öffnet die internationale Leitmesse für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit ihre Tore vom 26. bis 29. Oktober auf dem Düsseldorfer Messegelände. Tickets für die A+A 2021 gibt es hier: www.aplusa.de/1130. Der aktuelle Hallenplan der A+A 2021 steht hier zum Download bereit.

Online-Services verlängern das Messeerlebnis

Für eine optimale Messevorbereitung steht die digitale Ausstellerdatenbank zur Verfügung: Hierüber erhalten Besucher der A+A 2021 alle relevanten Informationen zu Ausstellern, Services, Produkten und Ansprechpartnern. Ein weiteres digitales Zusatzangebot sind die produktbezogenen Aussteller-Websessions. Durch den zusätzlichen digitalen Kanal können all diejenigen, denen ein Messebesuch in diesem Jahr verwehrt bleibt, in den virtuellen Kontakt mit den Ausstellern treten. Die Websessions sind auch nach der Messe noch on demand verfügbar.

Back to Business – aber sicher doch!
Eine erfolgreiche Durchführung der A+A 2021 gewährleistet ein umfassendes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept für Veranstaltungen am Standort Düsseldorf, das sich bereits während mehrerer Messen bewährt hat und stetig an die aktuellen Rahmenbedingungen angepasst wird. Zum bestmöglichen Schutz aller Messeteilnehmer gilt beispielsweise während der A+A 2021 eine Registrierungspflicht und tagesaktuelle Ticketbuchung mit 3G-Nachweis (getestet, geimpft oder genesen). Damit sendet die A+A auch in Covid-Zeiten ein klares Signal an die Branche: Der Mensch zählt – jetzt und in Zukunft. Die wichtigsten Facts aus dem ausführlichen Hygienekonzept kurz zusammengefasst, findet man als Piktogramm-Übersicht auf der Hygiene- und Infektionsschutz-Info-Seite der A+A 2021: www.aplusa.de/de/Hygienekonzept_PROTaction oder als PDF Download hier: Fact Sheet

Ein ausführliches Interview mit Markus Leuker, Abteilungsleiter Sicherheit bei der Messe Düsseldorf, zum Hygiene- und Infektionsschutzkonzept der Messe Düsseldorf finden Sie hier: https://www.aplusa.de/Interview_Hygiene_DE

37. Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Die wichtigste Kongressveranstaltung für alle Fachleute und Experten wird organisiert von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi) und bringt alle zwei Jahre die Akteure und Entscheider des Arbeits- und Gesundheitsschutzes aus Industrie, Handwerk, Verwaltung, Politik und Wissenschaft in Düsseldorf zusammen. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr unter anderem aktuelle Themen wie Arbeiten 4.0, Möglichkeiten der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz für den Arbeitsschutz, Arbeiten in Pandemie-Zeiten sowie die Umsetzung der Vision Zero. In einer Fülle von modernen Veranstaltungsformaten wird zudem über mobiles Arbeiten, Arbeitsschutz in internationalen Lieferketten, Nachhaltigkeit im Arbeitsschutz sowie über die Zukunft der Arbeit in Europa und weltweit diskutiert. Das Programm des 37. Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin finden Sie hier: http://www.basi.de/aa-kongress/. Tickets für den Kongress sind ab sofort hier erhältlich.

Auf der A+A Homepage können zudem ausgewählte Kongress-Inhalte frei zugänglich gestreamt werden. Auf der Messe in Halle 10 finden die Fachbesucher mit dem Treffpunkt Sicherheit und Gesundheit das Kompetenzzentrum für Arbeits- und Gesundheitsschutz. Hier informiert die Basi gemeinsam mit ihren nationalen und internationalen Partnern über sämtliche Bereiche wie betriebliche Gesundheitsförderung, Berufskrankheiten, Gefahrstoffe, Schutzausrüstungen, Unfallversicherung, Rehabilitation und Regularien.

Die Trendthemen der A+A 2021

Die Trendthemen der Branche prägen das Erscheinungsbild der A+A 2021 – sei es durch die Lösungen und Produkte, die die Aussteller auf rund 50.000qm präsentieren, oder durch die zahlreichen Beiträge und Präsentationen auf den Sonderflächen und im Trendforum.

Digitale Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit bestimmen die aktuelle Diskussion und werden die Zukunft der Arbeit weiterhin stark beeinflussen. Neben diesen beiden Megatrends der A+A 2021 liegt der Fokus im Rahmenprogramm auf den Lösungen für die Zukunft (Future Solutions), neuen Arbeitswelten (New Work) und dem Thema Hygiene und Pandemie.

A+A Live: Praxisnahe Vorträge und Live Action

Neben den Produkten und Lösungen der Aussteller bildet das diesjährige Trendforum in Halle 4 mit seinen praxisnahen Vorträgen alle Facetten der Trendthemen ab. Die Themenblöcke in der Übersicht:

Digitalisierung + Safety: Vorträge zu den Themen digitale Dokumentation zum Einsatz von PSA, Anschaffung, Wartung, Pflege und Reinigung sowie Erfassung von Beinahe-Unfällen.

Digitalisierung + Gesundheit: Präsentation von Gesundheits-Apps, Homeoffice und neue Arbeitswelten sowie psychische Belastung und Belastungsminderung durch Exoskelette

Nachhaltigkeit: Vorstellung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes auf deutscher und europäische Ebene. Kreislaufwirtschaft und deren Grenzen.

Schutz und Hygiene: Best Cases zu Erfahrungen und Learnings bei der Auswahl von PSA (Masken, Handschutz, Desinfektion, etc. inkl. Kombinierbarkeit), CE Konformität und Bewusstsein für Qualität. Umgang mit Gefahrstoffen: Vorträge zum Umgang, Bewertung und Gefährdungsbeurteilung von Gefahrstoffen. Neueste Erkenntnisse zum Thema REACH sowie Experimentalvorträge zum Thema Gefahrstofflagerung.

Ausgewählte Vorträge werden auf der Homepage der A+A 2021 gestreamt. Updates zu den Vortragsreihen und Rednern finden Sie unter: https://www.aplusa.de/de/Home/Programm_2021/Trend_Forum

In Halle 6 präsentiert sich der Bundesverband Betrieblicher Brandschutz / Werkfeuerwehrverband Deutschland (WFVD) auf seinem großen Aktionsstand mit der Sonderschau Betrieblicher Brandschutz und Notfallmanagement. In mehreren Live-Vorführungen wird der Einsatz von Chemikalienschutzanzügen (CSA) wird der Austritt von giftigen Substanzen bei einem Unfall simuliert. Dadurch wird aufgezeigt, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um Unfälle und die Ausbreitung schädlicher Substanzen in das Grundwasser zu verhindern.

Robotics Park & Selfexperience Space: So geht Prävention bei der Arbeit

Im Robotics Park präsentieren sich Hersteller von Exoskeletten zusammen mit dem Fraunhofer IPA und zeigen, wie diese Technologien bei körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten oder in unergonomischen Positionen unterstützen können. Im angrenzenden Selfexperience Space können Aussteller ihre Innovationen zusätzlich in Aktion präsentieren. Drei nachgestellte und von Experten ausgewählte Arbeitssituationen, die für industrielle Exoskelette relevant sind, werden dort zugänglich gemacht. Die drei Parcours-Bereiche sind: Logistik, Montage und Schweißen. Die Parcours wurden vom Fraunhofer IPA und der Universität Stuttgart IFF entworfen und können von den Ausstellern und Kunden für die Erprobung der verschiedenen Exoskelette genutzt werden. „Mit dem Selfexperience Space wollen wir zeigen, dass industrielle Exoskelette faszinierende neue Geräte sind. Sie werden entwickelt und eingesetzt, um körperliche Arbeit zu unterstützen“, so Dr. Urs Schneider vom Fraunhofer IPA.

EXOWORKATHLON: Live Studie zur Belastungssteuerung

Zusätzlich präsentieren im Rahmen des Robotics Park das Fraunhofer IPA und die Universität Stuttgart IFF den EXOWORKATHLON. Auch hier wird ein Parcours aufgebaut, den junge Probanden (Auszubildende und Technikerschüler) einmal mit und einmal ohne Exoskelett durchlaufen. Es werden verschiedene Tätigkeiten vorgestellt, um Funktionen in Bezug auf Benutzerfeedback, Ergonomie, Stoffwechsel und Produktionsqualität in Bezug auf Exoskelette aufzuzeigen und zu diskutieren.

START-UP ZONE – Die Youngster der Branche stellen sich vor

Auf der Sonderfläche der START-UP ZONE stellen junge, kreative, zukunftsorientierte Unternehmen ihre Innovationen einem hochkarätigen Fachpublikum aus allen Bereichen des Arbeitsschutzes und der Arbeitsmedizin vor. Ob Gesundheits-App, VR-Brille oder Hightech-Textilien: Den Themen sind keine Grenzen gesetzt. Die Start-ups auf der A+A 2021 bereichern das Angebot der Leitmesse durch neue Ideen.

Vodafone: Glasfaser für die Verbandsgemeinde Montabaur: Netzausbau hat bereits begonnen

Es geht voran mit dem Glasfaser-Ausbauprojekt in der Verbandsgemeinde Montabaur. Darüber informierten heute Stephan Wehrmann und Christoph Meurer, Geschäftsführer der Glasfaser Montabaur, Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich von der Verbandsgemeinde sowie Rolf-Peter Scharfe von Vodafone Deutschland in einem gemeinsamen Presse-Termin.

Im ersten1) der insgesamt drei Bauabschnitte haben die Bauarbeiten für rund 7.500 Haushalte und Unternehmen in den Ortsteilen Elgendorf und Eschelbach sowie im südlichen Teil von Montabaur bereits begonnen. Für den zweiten und dritten Abschnitt mit weiteren über 10.000 Haushalten läuft die Vorvermarktung auf Hochtouren. Hier entscheiden die Anwohner, Eigentümer und Unternehmer in den kommenden Wochen mit ihren Bestellungen über einen raschen Glasfaser-Ausbau. Dieser könnte schon im kommenden Frühling starten. Bis Anfang 2023 soll die gesamte Baumaßnahme abgeschlossen sein.

Stephan Wehrmann und Christoph Meurer, Geschäftsführer der Glasfaser Montabaur:

„Wir freuen uns sehr, dass der Glasfaserausbau in Montabaur begonnen hat und wir heute auch offiziell den Anlauf feiern können. In den letzten vier Wochen haben wir schon über sechs Kilometer Tiefbau einschließlich der Hausanschlüsse gebaut. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass wir unseren anspruchsvollen Zeitplan einhalten und so einen echten Beitrag zur Zukunft der Verbandsgemeinde leisten.“

Ulrich Richter-Hopprich, Bürgermeister der Verbandsgemeinde:

„Eine leistungsfähige Infrastruktur ermöglicht den Menschen in der Region ein gutes Leben und stärkt die Wirtschaft. Dazu gehören nicht nur Bausteine wie gute Straßen, Trinkwasser, Schulen, Kitas, Feuerwehren sondern auch schnelles Internet bis in jedes Haus. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir dank unserer Partner Glasfaser Montabaur und Vodafone Deutschland jetzt ein flächendeckendes Glasfaser-Netz bauen können, damit jeder Einwohner, jedes Unternehmen gut versorgt ist. Gute Verbindungen machen die Stärke unserer Region aus. Nach der Autobahn und dem ICE kommt nun der Anschluss an die Datenautobahn Glasfaser.“

Rolf-Peter Scharfe, Leiter Glasfaserkooperationen bei Vodafone Deutschland:

„Die Vorvermarktung für den ersten Bauabschnitt war aufgrund der Corona-Situation herausfordernd. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen haben sich am Ende aber genügend Haushalte und Unternehmen für Glasfaser entschieden – die meisten sogar für den schnellsten Gigabit-Anschluss. Diese Bürgerinnen und Bürger werden die ersten sein, die schon in wenigen Monaten mit Lichtgeschwindigkeit im Netz surfen können. Jetzt entscheiden auch die Anwohner, Eigentümer und Unternehmer der beiden weiteren Ausbaugebiete mit Ihren Bestellungen über die weitere Entwicklung in der Breitbandversorgung in ihrer Ortsgemeinde. So machen wir die Verbandsgemeinde Montabaur gemeinsam zu einer der modernsten Gigabit-Regionen Deutschlands.“

Schon seit einigen Wochen rollen die Bagger in Montabaur. Hier ist für die Anwohner schon greifbar, dass in der Verbandsgemeinde mit dem Ausbau der hochmodernen Glasfaser-Infrastruktur begonnen wurde. Bereits in einigen Monaten werden hier die ersten Kunden an das gigabit-schnelle Netz angeschlossen und der gesamte Glasfaserausbau in der Verbandsgemeinde Montabaur bis Anfang 2023 abgeschlossen sein.

Zum ersten Bauabschnitt gehören die Ortschaften Montabaur Mitte/Nord/Süd/West, Montabaur Horressen, Elgendorf und Eschelbach.

Im zweiten Bauabschnitt sind die Ortsgemeinden Daubach, Stahlhofen, Untershausen, Oberelbert, Welschneudorf, Niederelbert, Holler, Kadenbach, Neuhäusel und Simmern zusammengefasst. Zum Bauabschnitt drei gehören Gackenbach, Dies, Kirchähr, Horbach, Hübingen, Heilberscheid, Montabaur-Bladernheim, Montabaur-Ettersdorf, Nomborn, Montabaur-Reckenthal, Montabaur-Wirzenborn, Nentershausen, Görgeshausen, Boden, Ruppach-Goldhausen, Girod, Kleinholbach, Großholbach und Heiligenroth. In diesen Bereichen finden derzeit die Vorvermarktungen statt. Mit Erfolg, denn über 30 Prozent der im Ausbaugebiet liegenden Haushalte haben sich bereits für einen Anschluss entschieden. Damit ist das Projekt hier auf der Zielgeraden.

Das Ziel ist aber noch nicht erreicht. Denn bis zum 28. Februar 2022 müssen sich mindestens 40 Prozent der Anwohner, Eigentümer und Unternehmer in den jeweiligen Ausbaugebieten für einen Anschluss von Vodafone entscheiden. Und es lohnt sich – denn wer in dieser Zeit Glasfaser bucht, spart die Kosten für den Hausanschluss: Dieser liegt bei 1.190 Euro (Anschluss-Preis inkl. MwSt.) während der Bauphase; nach Abschluss der Bauarbeiten werden etwa 3.570,- Euro fällig.

Um die Einwohner der Region Montabaur so schnell wie möglich mit Gigabit zu versorgen, haben sich alle Projektpartner für einen eigenwirtschaftlichen Glasfaser-Ausbau entschieden. Bis Anfang 2023 sollen rund 400 Kilometer Glasfaserleitung mit modernster Technik bis in die 18.000 Haushalte und Unternehmen verlegt werden. Damit wird das Projekt nicht nur in kürzester Zeit umgesetzt, sondern auch ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand vom Projektentwickler und Investor Meridiam (vertreten durch die Glasfaser Montabaur) finanziert. Vodafone Deutschland pachtet die passive Infrastruktur für 30 Jahre, ergänzt sie mit seiner aktiven Technik und übernimmt Betrieb, Vermarktung und Service. So schaffen die Verbandsgemeinde, Meridiam (als Entwickler und Investor hinter der Glasfaser Montabaur) und Vodafone gemeinsam die Grundlage, dass Leben und Arbeiten in der Region auch im digitalen Zeitalter gut vereinbar bleiben.

Vodafone Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2022 rund zwei Drittel der Bevölkerung mit gigabit-schnellem Internet zu versorgen – und setzt dafür auf einen Technologie-Mix aus Kabel und Glasfaser. Mit einem Investitionsprogramm, das nicht nur das gesamte Kabelnetz im derzeitigen Verbreitungsgebiet aufrüstet, sondern auch mit weiteren Programmen den Glasfaser-Ausbau dort vorantreibt, wo er am Nötigsten ist – auf dem Land, für die Einwohner und für die Wirtschaft.

Weitere Details zu Netzausbau und Tarif-Angebot veröffentlicht Vodafone unter www.vodafone.de/montabaur.

Vodafone Deutschland | Wer wir sind

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne. Jeder zweite Deutsche ist ein Vodafone-Kunde – ob er surft, telefoniert oder fernsieht; ob er Büro, Bauernhof oder Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzt. Die Vodafone-Netze verbinden Deutschland: Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie helfen auch dabei, entscheidende Sektoren wie Bildung und Gesundheitswesen gerade in Zeiten von COVID-19 am Laufen zu halten.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft zählt Vodafone Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne zu seinen Kunden. Vodafone ist die #1 im deutschen Mobilfunk: Kein anderes Unternehmen in Deutschland vernetzt über sein Mobilfunknetz mehr Menschen und Maschinen. Kein anderes deutsches Unternehmen bietet im Festnetz mehr Gigabit-Anschlüsse an als die Düsseldorfer. Und kein anderer Konzern hat mehr Fernseh-Kunden im Land.

Mit über 30 Millionen Mobilfunk-, fast 11 Millionen Breitband-, mehr als 13 Millionen TV-Kunden und zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit seinen rund 16.000 Mitarbeitern einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro.

Als Gigabit-Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran: Heute erreicht Vodafone in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz über 24 Millionen Haushalte, davon mehr als 22 Millionen mit Gigabit-Geschwindigkeit. Bis 2022 wird Vodafone zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen versorgen. Mit seinem 4G-Netz erreicht Vodafone mehr als 98% aller Haushalte in Deutschland. Vodafones Maschinennetz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf fast 97% der deutschen Fläche. Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und erreicht damit über 20 Millionen Menschen. Bis Ende 2021 wird Vodafone 5G für 30 Millionen Menschen ausbauen.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 300 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 28 Millionen Festnetz-Kunden, über 22 Millionen TV-Kunden und verbindet mehr als 123 Millionen Geräte mit dem Internet der Dinge.

Vodafone vernetzt Menschen und Maschinen weltweit. Und schafft damit eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Dafür arbeitet Vodafone daran, sein Geschäft nachhaltig zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 klimaneutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Um diese zu erreichen, nutzt Vodafone zu 100% Grünstrom, elektrifiziert seine Fahrzeugflotte, setzt auf eine grüne Lieferkette und stellt sicher, dass seine Netztechnik vollständig wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt wird. Darüber hinaus hilft Vodafone mit smarten IoT-Technologien anderen Unternehmen dabei, ihren C02-Fußabdruck zu minimieren.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT’s bis hin zu Diversitäts-Schulungen für Führungskräfte. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.