Mercedes-Benz auf dem Caravan Salon 2021 mit ‚großen‘ und ‚kleinen‘ Highlights

Mercedes-Benz Sprinter 

Auf dem Caravan Salon in Düsseldorf, der in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen feiert, wird Mercedes-Benz vom 28. August bis 5. September erneut mit einem Messestand in Halle 16 vertreten sein. Das Highlight: Die Publikumsvorstellung des neuen Small Vans mit Stern, des Citan, nur wenige Tage nach dessen Premiere.

Mit Camping-Modulen zeigt Mercedes-Benz dabei exemplarisch die in der Vanlife-Szene vorherrschenden Umgestaltungs-Möglichkeiten für diese Fahrzeuggattung. Ebenfalls auf dem Stand zu sehen: Reisemobile auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter von Le Voyageur, Kabe, Eura Mobil und Alphavan sowie die Mercedes-Benz Marco Polo Campermodelle – neue Ausstattungen inklusive. Damit stellt die Marke mit Stern ihr gesamtes Portfolio, vom Large über den Midsize bis zum Small Van, auf der weltgrößten Messe für Reisemobile und Caravans aus.

„Wir gratulieren der Messe Düsseldorf zum 60. Caravan Salon. Wir freuen uns, in diesem Jahr wieder dabei zu sein und allen Vanlife–Enthusiasten – und jenen, die es werden wollen – die Welt der Mercedes-Benz Vans vorzustellen. Besonders freue ich mich auf das Kundenfeedback zur brandneuen Generation unseres sehr bald im Markt verfügbaren Citan. Denn eins ist klar, der Reise- und Freizeitmobilmarkt nimmt im Rahmen unserer strategischen Ausrichtung eine wachsende Bedeutung ein,“ sagt Klaus Rehkugler, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz Vans.

Der neue Citan: ‚Klein‘ aber Oho, auch im Micro-Camper-Einsatz

Im Segment der Small Vans wird Mercedes-Benz am 25. August den Nachfolger des Citan vorstellen. Der neue Citan ist eine vollumfängliche Neuentwicklung. Das Fahrzeug verfügt über die markentypische DNA, beispielsweise hinsichtlich unverwechselbarem Design, Sicherheit und Konnektivität.

Diese Eigenschaften, in Kombination mit kompakten Außenmaßen bei einem gleichzeitig durchdachten Platzangebot im Innenraum, eröffnen dabei zukünftig auch im zunehmend populären Bereich der Micro-Camper-Umbauten vielfältige Möglichkeiten für den neuen Small Van mit Stern – wie Mercedes-Benz wenige Tage nach dessen digitaler Premiere auf dem Caravan Salon in Düsseldorf zeigen wird.

Reisemobil-Neuheiten in Düsseldorf zeigen: der Sprinter ist weiter auf Erfolgskurs

Auf dem Mercedes Messestand in Düsseldorf stehen in diesem Jahr gleich vier Reisemobile auf Sprinter-Basis: der kürzlich mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnete, nun erstmals als Allradvariante Edition 4×4 erhältliche Campervan von Alphavan, der Teilintegrierte Royal von Kabe und Contura von Eura Mobil, sowie das neue vollintegrierte Reisemobil Héritage von Le Voyageur. Weitere Neuheiten auf Sprinter-Basis vor Ort: u.a. der chic c-line XL von Carthago, der Neo MT 7 BD von Frankia, oder der Silverdream 690 RS von Wanner und der HRZ City von HRZ Reisemobile.

Damit finden sich auch 2021, wie in den Vorjahren, zahlreiche Produkt-Neuheiten auf Sprinter-Basis auf dem Caravan Salon. Sie verdeutlichen: der Sprinter überzeugt Traditionsunternehmen, Startups und Endkunden. Das belegen mit Blick auf die Reisemobilbranche auch die Auftragsbücher: Die Bestelleingänge steigen seit Markteinführung der aktuellen Generation 2018 kontinuierlich, haben sich, im Vergleich zum Vorgängermodell, sogar mehr als verdoppelt.

Neuer Motor, neues Getriebe und mehr: Technik-Upgrade für den SprinterGrundlage für diesen Erfolg: Bei der Entwicklung der dritten Sprinter-Generation wurden die Bedürfnisse von Reisemobilisten und Herstellern von Anfang an berücksichtigt. Zum Herbst 2021 legt der Large Van mit Stern hier auch nochmals technisch nach.

So gibt es den Sprinter ab Herbst in sämtlichen Karosserie- und Antriebsvarianten mit dem leistungsstarken und effizienten Vierzylinder-Diesel OM 654 aus dem Aggregate Portfolio der Mercedes-Benz Cars. Der OM 654 ist für den Sprinter – abhängig von der gewählten Variante – in vier Leistungsstufen erhältlich: 84 kW (114 PS), 110 kW (150 PS), 125 kW (170 PS) sowie 140 kW (190 PS). Als weitere Neuheit kombiniert Mercedes-Benz das moderne 2,0-Liter-Aggregat mit dem 9G-TRONIC Automatikgetriebe, alternativ zum 6-Gang-Schaltgetriebe, sowie auf Wunsch mit einem neuen Allradsystem. Damit nähert sich der Sprinter nochmals verstärkt dem Fahr-Komforterlebnis der Mercedes-Benz Pkw an – auf und abseits der Straße.

Dazu erhöht eine nun erstmals für den Sprinter mit Vorder- wie Hinterradantrieb optional verfügbare Fahrwerks-Variante die Wankstabilität der Van Ikone weiter, sowohl beim Einstieg in das geparkte Fahrzeug als auch fahrend. Speziell im Reisemobileinsatz ein Zugewinn, aufgrund des hohen Schwerpunkts der Fahrzeuggattung.

Noch mehr Stil und Komfort: Marco Polo Familie mit neuen Ausstattungen

Der Messeauftritt von Mercedes-Benz wird 2021 mit den ‚hauseigenen‘ Marco Polo Modellen abgerundet. Sowohl der kompakte Camper Marco Polo als auch das Freizeitmobil Marco Polo HORIZON sind ausgestellt. Und – ebenso wie das dritte Familienmitglied Marco Polo ACTIVITY – pünktlich zum Caravan Salon mit neuen Produktfeatures bestellbar.

Stil-Liebhaber können sich ab sofort über einen optional verfügbaren aquamarinfarbenen Faltenbalg und drei optional wählbare Dekors für die Fahrzeugseiten, alle in mattschwarz und ebenfalls mit aquamarinfarbenen Akzenten, freuen – angelehnt an das ehemalige Sondermodell ArtVenture. Dessen spezielle Optik-Umfänge hatten viel Kundenzuspruch erhalten; Anlass für Mercedes-Benz daraus individuelle Sonderausstattungen zu machen. Zudem sind alle Marco Polo Modelle nun auf Wunsch mit der aus den Pkw-Baureihen bekannten Mercedes-Markenlogo-Projektion an Fahrer- und Beifahrertür bestellbar. Die Projektoren befinden sich unterhalb der Türverkleidung. Sie werden über den Türkontakt ein- bzw. ausgeschaltet. Beim Öffnen der Türen wird ein Mercedes-Stern auf den Boden im Einstiegsbereich projiziert.

Wer sich noch mehr Wohnkomfort wünscht, für den gibt es jetzt die aus dem ehemaligen Sondermodell ArtVenture bekannte Frontöffnung im Faltenbalg des Aufstelldachs als individuelle Sonderausstattung. Die Frontöffnung sorgt für eine verbesserte Luftzirkulation. Serienmäßig erhöht eine neue Warmluftzusatzheizung mit gesteigerter Leistungsfähigkeit sowie ein Update des Smart-Home-Moduls MBAC (Mercedes-Benz Advanced Control) mit erweitertem Funktionsumfang, darunter eine Zeitsteuerung der neuen Heizung, inklusive Nachabsenkung, das Wohlbefinden im Wohnraum weiter.

Das neue serienmäßige Sitzkomfort-Paket wiederum verbessert das Komforterlebnis von Fahrer- und Beifahrer auf dem Weg in den Urlaub sowie im Alltag. Das Sitzkomfort-Paket bietet neben einer Lordosenstütze auch eine Sitzkissentiefenverstellung. Die Auflagefläche für die Oberschenkel wird durch einen Griff im vorderen Bereich des Sitzes entriegelt und kann manuell in Fahrtrichtung gezogen werden. Die Sitzfläche verlängert sich um bis zu sechs Zentimeter und lässt sich in Ein-Zentimeter-Schritten verstellen.

Wachstumspläne für die kompakten Camper von und auf Mercedes-Benz Basis

Die kompakten Marco Polo Modelle erfreuen sich seit Einführung der aktuellen Generation 2015 und Modellpflege 2019 stetig wachsender Beliebtheit. Allein in diesem Jahr plant Mercedes-Benz mit einem 20-prozentigen Wachstum.

Parallel etabliert sich die Marke mit Stern verstärkt mit seinen Midsize Vans als Basisfahrzeuge für Umbauten von Reisemobilherstellern. 2021 bringt Pössl, ein Spezialist für Kastenwagenausbauten, gleich zwei Neuheiten auf Basis der Mercedes-Benz V-Klasse bzw. des Vito auf den europäischen Markt: den Campstar und Vanstar. Dem Trend zu Kompaktmobilen folgt ebenso Eurocaravaning mit dem VanTourer Urban basierend auf dem Mercedes-Benz Vito. Und auch in den USA fassen die Mercedes-Benz Midsize Vans in der Vanlife-Szene Fuß. Als einer der ersten US-amerikanischen Hersteller im Reisemobilsegment setzt Driverge Vehicle Innovations mit dem Metris Getaway auf dem Vito auf.

„Der Gesetzgeber sollte eine Impfpflicht nicht ausschließen“

Die Herdenimmunität gilt als fast unerreichbar. Umso wichtiger ist es, so viele Erwachsene wie nötig zu impfen. Doch wie können Impfunwillige erreicht werden? IW-Direktor plädiert für kostenpflichtige Tests, Impfkampagnen und teilweise Impfpflichten.

Von Prof. Dr. Michael Hüther
Institut der Deutschen Wirtschaft

Um bis zum Herbst eine Herdenimmunität zu erreichen, müssten nach Schätzungen des RKI mindestens 85 Prozent der Zwölf- bis 59-Jährigen und 90 Prozent der über 60-Jährigen vollständig geimpft sein. Das RKI hält es für unrealistisch, dass diese Quote rechtzeitig erreicht wird. Für den Staat stellt sich also die Frage, wie er mit impfunwilligen Erwachsenen umgehen soll.
Impfpflicht in kritischen Berufen
Impfen ist der beste Schutz gegen Infektion. In kritischen Berufen, insbesondere im Gesundheits- und Bildungssektor, sollte der Gesetzgeber eine Impfpflicht einführen, weil wir es hier mit schutzbedürftigen Personen zu tun haben. Kinder können sich noch nicht impfen lassen, kranke und alte Menschen haben trotz Impfung eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf. Mit Impfkampagnen könnten die Über-18-Jährigen gezielt angesprochen werden, beispielsweise in Schulen, Universitäten, Sportvereinen oder beim Wehr- und Ersatzdienst. Eine generelle Impfpflicht sollte der Gesetzgeber allerdings je nach weiterem Verlauf der Pandemie nicht von vornherein ausschließen.
Tests aus eigener Tasche zahlen
  Zum jetzigen Zeitpunkt sind – abgesehen von den genannten Berufsgruppen – kluge Anreize der bessere Weg. Ab Anfang September, wenn alle Erwachsenen ein Impfangebot hatten, sollten Schnelltests kostenpflichtig sein. Wer dann etwa ungeimpft eine Veranstaltung besuchen möchte, muss vorher einen PCR-Test machen und die Kosten dafür aus der eigenen Tasche zahlen. Außerdem ist zu erwägen, Impfunwillige bei einer Covid-Erkrankung an den Behandlungskosten zu beteiligen. Wer sich dem Solidarprinzip entzieht, sollte es selbst nicht oder nur eingeschränkt in Anspruch nehmen können.

Rheinmetall spendet 100.000 Euro für Flutopfer

Der Vorstand des Düsseldorfer Rheinmetall-Konzerns hat eine Unternehmensspende von 100.000 Euro freigegeben, die den Opfern der Flutkatastrophe in Deutschland zugutekommen soll. Die Mittel werden dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) zur Unterstützung der Flutopfer zugeleitet.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Wir sind erschüttert angesichts der hohen Zahl an Opfern. Es macht uns tief betroffen, wenn wir sehen, welche Verwüstung und welches unvorstellbare Leid die Flut über die Hochwasserregionen gebracht hat. Jetzt wollen wir denen beistehen, die ihr Hab und Gut verloren haben und auf Hilfe angewiesen sind. Wir haben großen Respekt vor der wertvollen Arbeit, die unzählige Helfer in der Not leisten.“

Armin Papperger: „Mit unserer Spende wollen wir als Düsseldorfer Unternehmen auch unsere Verbundenheit zur Heimatregion hier im Westen Deutschlands ausdrücken. Aber auch den weiteren Regionen, die von der Flut betroffen sind und an denen wir teils auch Unternehmensstandorte haben, fühlen wir uns eng verbunden.“

Ergänzend zu der Zuwendung an das DRK hat der Vorstand der Rheinmetall AG einen zentralen Nothilfefonds für Rheinmetall-Mitarbeiter eingerichtet, die in den Katastrophengebieten in eine besondere Notlage geraten sind. Aus diesem Hilfsfonds sollen existenziell betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine individuell bemessene finanzielle Unterstützung erhalten. Dieser Hilfsfonds wird ausschließlich mit Mitteln der Rheinmetall AG finanziert.

Angesichts der großen Spendenbereitschaft, die die Flutkatastrophe auch innerhalb der Belegschaft ausgelöst hat, ist im Konzern zusätzlich auch die Spenden-Aktion „Rheinmetaller helfen Rheinmetallern“ ins Leben gerufen worden. Die Sammlung zielt darauf ab, Solidarität gegenüber betroffenen Kolleginnen und Kollegen zu zeigen und denjenigen finanzielle Soforthilfe zu geben, die im Zuge der Flutkatastrophe materielle Schäden erlitten haben, aber nicht – zum Beispiel durch die Zerstörung ihres Hauses – existenziell betroffen sind.

METRO schreibt Preis für nachhaltige Gastronomie aus

Der morgige Tag der nachhaltigen Gastronomie ist auch Startschuss für die Bewerbungsphase des METRO Preises für nachhaltige Gastronomie. Der Preis zeichnet zum dritten Mal Unternehmer*innen aus, die ihre Gäste und ihr Team von nachhaltigen kreativen Gastro-Konzepten überzeugen. Jede gastronomische Einrichtung, die in Deutschland liegt und aktiv betrieben wird, kann sich bis 31. Juli 2021 auf www.metro.de/aktionen/nachhaltige-gastronomie bewerben. Mitte September wählt eine neunköpfige Expert*innen-Jury drei Kandidat*innen fürs Finale aus. In einem öffentlichen Online-Voting auf der METRO Website wird dann über die Platzvergabe eins bis drei entschieden. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages Anfang Dezember 2021 statt.

Viele Restaurants, Cafés und Bars setzen bewusst auf Nachhaltigkeit, weil sie einen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten wollen und nicht zuletzt um den Bedürfnissen ihrer Gäste gerecht zu werden. Mit dem METRO Preis für nachhaltige Gastronomie will METRO zukunftsfähige Konzepte auszeichnen, die auch wirtschaftlich nachhaltig sind und die damit gefragter sind als je zuvor.

Seit 2019 schreibt METRO Deutschland jährlich den METRO Preis für nachhaltige Gastronomie aus. Bewertet werden in diesem Jahr die Kategorien
• Verantwortungsbewusstes Einkaufen für Food und Non Food
• Abfallmanagement
• Energie, Wasser und Ressourcen
• Einbindung/Information von Kund*innen in die nachhaltigen Elemente des Gastro-Konzeptes
• Einbindung von Mitarbeitenden in die nachhaltigen Elemente des Gastro-Konzeptes

Dabei sucht METRO keine Perfektion, sondern passionierte Menschen, die einfach anfangen – und dabei zur Inspiration werden für tausende unabhängige Gastro-Unternehmer.

Erweiterte Expert*innen-Jury
Zur Jury 2021 gehören dieses Mal neun Personen – zwei Mitglieder mehr als im letzten Jahr. Darunter sind Ulrich Glemnitz, der mit seinem Kölner Restaurant „Bunte Burger“ Vorjahressieger wurde – er überzeugte Jury und Öffentlichkeit beim Online-Voting mit seinem veganen Burger-Konzept. Auch Kerstin Vlasman gehört zur Jury, sie erhielt mit „FLORIS Catering“ Platz 2 im letzten Jahr, ein Berliner Unternehmen, das als Vorreiter im Green Catering zählt. Ebenfalls Teil der Jury sind Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband), Dr. Florian Wecker, Co-Initiator der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. und Clément Tischer, Co-Founder der NX-FOOD GmbH. Neu dabei sind Peter Link, Chefredakteur und Herausgeber vegconomist, und Matthias Tritsch, Vorstand bei greentable e.V. Ergänzt wird die Jury durch die beiden METRO Expert*innen Andrea Weber, Director Corporate Responsibility bei METRO AG und Christian Krüger, Leiter HoReCa bei METRO Deutschland undehemaliger Sternekoch.

Henkel-Special: New Work

Was wie eine Lifestyle-Bewegung klingt, steht für einen Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt. New Work ist digitaler, flexibler und demokratischer. Bewerber und Mitarbeiter fordern mehr Freiheit bei der Frage, wo, wann und wie viel sie arbeiten. Und Unternehmen setzen auf neue Strategien, um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

Weiterlesen auf der HENKEL-Webseite!

Foto: Henkel-Chefin Bagel-Trah. Foto: Frank Wiedemeier

Frank Sportolari ist verstorben

Er war ein Mensch mit einem weitem Herzen und er liebte die Menschen. Nach kurzer Krankheit verstarb jetzt UPS-Chef Frank Sportolari. Vor einiger Zeit war er Gast bei unserer Unternehmerschaft und sprach offen und sehr sehr herzlich über seine Welt hier in Düsseldorf. Er hatte ein gewinnendes Wesen, schreiben Nicole Lange und Uwe-Jens Ruhnau in der RP und dies kann man voll unterstreichen.

Sportolari war ein fairer Geschäftsmann, spielte immer mit offenen Karten und setzte sich auch für die Benachteiligten in der Gesellschaft ein. Geboren in Chicago begann er 1986 bei UPS. Seit 2011 leitete er die Geschäfte von UPS in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seit März arbeitete für UPS in Europa. Er wohnte in Gerresheim, arbeitete in Monheim und war sehr gern gesehen überall in Düsseldorf, NRW, Deutschland und der Welt.

Das er sehr unkompliziert war spürten wir schnell als wir einen Besuch bei unserer Unternehmerschaft vorbereiteten. Von diesem Treffen stammen auch diese Fotos, die Frank Wiedemeier auf die Platte bannte. Ein Termin war schnell gefunden, er reiste ohne Prunk an und als er plötzlich in der Türe stand, hatte er alle Herzen sofort gewonnen mit seiner liebevollen und herzlichen Art.

Sogar die US-Konsulin Linda Evans liess es sich nicht nehmen alle Termine abzusagen und zur Unternehmerschaft zu kommen, um „Frank zu treffen“. Das war ihr wichtig. Sie mochten sich sehr.

Er versuchte immer und überall präsent zu sein: lokal, regional, national und international. So war es denn auch nicht überraschend, als er 2018 zum Präsidenten der Amerikanischen Handelskammer (AmCham) in Deutschland  gewählt wurde. Nicht nur dort setzte er sich intensiv für gute transatlantische Handelsbeziehungen ein. Davon berichtete er auch sehr ausführlich bei unserem Treffen im Industrieclub.

Kurz vor seinem Tod soll er gesagt haben, dass man sich keine Sorgen machen sollte: „Ich bereue nichts an meinem Leben“, schreibt die RP. Frank Sportolari hinterlässt seine Ehefrau und seine sechs Kinder. Ein Guter und ein Großer geht. Wir hoffen sehr und beten auch dafür, dass er gut im Himmel ankommt.

Fotos: Frank Wiedemeier

Reibleistungs- und gewichtsoptimiert: Rheinmetall erhält 22 Mio EUR-Auftrag über Aluminiumkolben für den nordamerikanischen Markt

Der Technologiekonzern Rheinmetall erwartet für seinen Kolbenbereich einen bedeutenden Auftrag zur Lieferung von Kolbensystemen für einen großen internationalen Automobilproduzenten.

Mit dem namhaften Automobilhersteller wurde nun ein Letter of Intent über die Entwicklung und Produktion von kundenindividuell angepassten Aluminiumkolben unterzeichnet, die gemeinsam mit Kolbenring und -bolzen eine Systemlösung bilden. Diese sollen in den Vierzylinder-Ottomotoren einer neuen Pkw-Baureihe des Automobilherstellers im nordamerikanischen Markt zum Einsatz kommen. Das Lifetime-Volumen der getroffenen Vereinbarung beläuft sich dabei auf rund 22 MioEUR bei einer Laufzeit von sieben Jahren.

Der Entwicklungsstart für die kundenoptimierten Komponenten der neuen Produktgeneration ist 2021 in Neckarsulm. Ein nächster Entwicklungsschritt erfolgt nach dem Prinzip „local for local“ in Mexiko. Hier werden die Kolbensysteme an die regionalen Kraftstoffeigenschaften angepasst und hinsichtlich Thermodynamik final optimiert. Die Produktion und Verbauung der Komponenten – dann beides vor Ort beim Kunden in Mexiko – beginnt 2024.

Die vom Kunden ausgewählten Kolben gehören zum so genannten LiteKS-Programm des Rheinmetall Tochterunternehmens KS Kolbenschmidt GmbH, das im Konzern die Aktivitäten im Kolbenbereich verantwortet. Die hochleistungsfähigen LiteKS-Kolben sind reibleistungs- und gewichtsoptimiert, verfügen über höchste thermische und mechanische Belastbarkeit und ermöglichen eine Verringerung von Kraftstoffverbrauch sowie CO2-Emmissionen.

Zur notwendigen Erfüllung von Klimazielen und der Einhaltung von Abgasnormen hat Rheinmetall seine Systemkompetenz im Kolbenbereich seit Jahren konsequent ausgebaut. So wurde 2015 eine Kooperation mit der japanischen Riken Corporation vereinbart, um optimierte Lösungen für weltweite Kunden anbieten zu können. Für den Auftrag haben die Allianzpartner gemeinschaftlich die Optimierung des integrierten Gesamtsystems aus Kolben, Ringen und Bolzen erarbeitet.

Sommerferien-Programm der Landeshauptstadt gestartet: unser zdi gestaltet das MINT-Angebot

Mehrere tausend Schülerinnen und Schüler von der 1. bis 13. Klasse nehmen an der diesjährigen „Adventure School“ teil. Das Ferienprogramm der Landeshauptstadt wurde heute (09.07.) von Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Karl Cramer (ehrenamtlicher Ressortleiter Bürgerstiftung Düsseldorf) und Magdalena Hein (Leiterin zdi-Landesgeschäftsstelle) in der Lore-Lorentz-Schule eröffnet. Federführend im Programmbereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) ist unser MINT-Netzwerk zdi-duesseldorf (www.mint-duesseldorf.de)

Was uns unser Stadtdirektor Burkhard Hintzsche dazu heute sagte:

Die Schülerinnen und Schüler konnten vorab aus einer bunten Vielfalt an kostenfreien Angeboten wählen, die verschiedene Partner auf die Beine stellen. Der Stadtdirektor dankte in seiner Begrüßung allen Beteiligten für ihr Engagement: der Bürgerstiftung Düsseldorf, der Stiftung Pro Ausbildung des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie, der Girls‘ & Boys‘ Academy Düsseldorf, dem Berufsbildungszentrum der AWO, dem Bildungszentrum des Baugewerbes, der Deutschen Angestellten-Akademie, der WIPA Düsseldorf, dem Fritz-Schubert-Institut, dem Verein Kultursprung, dem Zentrum für Berufsorientierung und Übergänge (ZBÜ), dem Amt für Schule und Bildung und der Volkshochschule (VHS). Finanzielle, sachliche und personelle Unterstützung kommt unter anderem von diesen Partnern sowie von der Landesinitiative „Zukunft durch Innovation.NRW zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen, vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) und der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit.

Das Angebot des Sommerferienprogramms ist groß. Der Schwerpunkt liegt auf Bildung, auf Praxisnähe und auf Förderung der Talente und Stärken der Kinder und Jugendlichen. Sie werden auch neue Erfahrungen machen – auch in Bereichen, die sie noch nicht kennen, um Interesse und Neugier zu wecken.

Die Schülerinnen und Schüler machen aus alten Dingen neue Produkte (im Themenbereich „Nachhaltigkeit“), erleben ein Coding-Abenteuer, programmieren Musik, bauen Roboter, führen selbst Regie bei einem Film und können in einem Outdoor-Parcours Lieblings-Berufe entdecken. In „Daily Skills“ geht es um Alltagskompetenzen für das Leben nach der Schule und in „Pimp your home“ lernen die Jugendlichen Tools kennen, ihr eigenes Zimmer zu verschönern. Zudem stehen digitale Förderkurse in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch und Latein auf dem Programm und vieles mehr.

Alle Angebote und noch mehr Informationen finden Sie im Netz unter www.adventure-school.de

Zitate der Beteiligten:

Stadtdirektor Burkhardt Hintzsche: Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Ferienprogramm der „Adventure School“ an den Erfolg des „Summer-School-Programm“ im letzten Jahr anknüpfen können. Hierbei geht es vor allem um einen großen Spaßfaktor, aktives Mitmachen, ausprobieren und die eigenen Fähigkeiten selbst entdecken und stärken. Das Angebot wird von Lehrkräften und Experten begleitet und ist zum überwiegenden Teil kostenfrei.

Michael Grütering, Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Düsseldorf und Umgebung: Wir freuen uns, dass wir die Landeshauptstadt auch an dieser Stelle unterstützen können. Für die Unternehmen in der Stadt ist es wichtig, dass das MINT-Angebot für Schülerinnen und Schüler noch mehr ausgebaut wird mit dem Ziel, dass Interesse für MINT-Berufe bei den Schülerinnen und Schüler zu fördern, aber auch Talente und Fähigkeiten zu stärken.

Karl Cramer, Bürgerstiftung Düsseldorf: Viele junge Erwachsene aus sozial schwierigen Verhältnissen haben oftmals Probleme, einen Schulabschluss, einen Ausbildungsplatz oder einen Job zu bekommen. Die Bürgerstiftung Düsseldorf begleitet mit dem Projekt „Sprungbrett“ junge Menschen in Düsseldorf während der Schulzeit, bei der Suche nach der richtigen Ausbildung und als persönlicher Ansprechpartner. Wir bauen 1:1-Beziehungen auf und helfen u.a. auch bei Amtsgängen, beim Ausfüllen von bürokratischen Unterlagen, bei der Bewerbung und manchmal auch bei der Wohnungssuche. Wir fördern seit Jahren die Chancengleichheit in unserer Stadt und daher freuen wir uns sehr, dass Sommerferienprogramm der Landeshauptstadt mit zu unterstützen.

Magdalena Hein, zdi-Landesgeschäftsstelle: Ein großer Teil der Kurse ist als vertiefte Berufs- und Studienorientierung im MINT-Bereich angelegt. Finanziert werden diese Angebote über das zdi-BSO-MINT-Programm, welches von den beiden Zuwendungsgeberinnen Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW sowie der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit getragen wird.

Peter-Sebastian Krause neuer Vorsitzender von „düsseldorf metall“

Peter-Sebastian Krause ist neuer Vorsitzender des Düsseldorfer Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie. Krause wurde ohne Gegenstimmen in einer außerordentlichen Vorstandssitzung gewählt. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Henning Brandes, Siemens AG. Die Neuwahlen wurden notwendig aufgrund des plötzlichen Todes des langjährig amtierenden Vorsitzenden, Dietmar Meder. Hauptgeschäftsführer ist Rechtsanwalt Michael Grütering.

Peter Sebastian Krause gehört seit dem 1. Januar 2017 dem Vorstand der Düsseldorfer Rheinmetall AG an. Er verantwortet dort das Personalressort. Henning Brandes ist Personalleiter der Siemens AG – Region West mit Sitz ebenfalls in Düsseldorf.

Der Arbeitgeberverband vertritt 100 Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Düsseldorf. Diese gehören in erster Linie zu den Branchen Fahrzeugbau inkl. Automobilzulieferer, Maschinenbau, Elektrotechnik sowie Medizin- und Umwelttechnik. Zu den Aufgaben des Verbandes zählt die Beratung und Begleitung der Unternehmen in den Bereich Arbeits-, Sozial- und Tarifrecht. Weitere Themen sind die Fachkräftesicherung, das Azubimarketing sowie Weiterbildung und Personalentwicklung. „düsseldorf metall“ gehört zur Verbände-Gemeinschaft der Unternehmerschaft Düsseldorf, des größten freiwilligen Arbeitgebernetzwerks in der Landeshauptstadt. Die Unternehmerschaft vertritt 2.300 Unternehmen mit 221.000 Beschäftigen.

NRW: Arbeitgeber geben Tarifempfehlung für den Groß- und Außenhandel

Die Tarifverhandlungen für die 450.000 Beschäftigten im nordrhein-westfälischen Groß- und Außenhandel sind ins Stocken geraten. Nach zahlreichen Verhandlungen konnte mit der Gewerkschaft Verdi bislang keine Einigung erzielt werden. Ein zeitnaher Tarifabschluss ist nicht absehbar.

Die nordrhein-westfälische Tarifgemeinschaft -Zusammenschluss der Arbeitgeberverbände- empfiehlt daher den tarifgebundenen Unternehmen ab dem 1. Dezember 2021 Löhne und Gehälter auf freiwilliger Basis um 2,0 Prozent zu erhöhen. Diese Erhöhung kann – ebenfalls freiwillig – auch vorgezogen werden.

Die Tarifgemeinschaft hatte sich in den Tarifverhandlungen dafür eingesetzt, der sehr unterschiedlichen Pandemie-Betroffenheit der Unternehmen durch tarifliche Differenzierungsmöglichkeiten Rechnung zu tragen. Diese allen gerecht werdende Lösung wird von Verdi derzeit abgelehnt.

„Wir wollen nun ein Zeichen setzen“, sagte Hauptgeschäftsführer Michael Grütering. „Die Tarifempfehlung ermöglicht es den von der Pandemie schwer getroffenen Unternehmen, das Jahr 2021 zu überstehen und versetzt gleichzeitig die gut durch die Krise gekommenen Unternehmen in die Lage, Löhne und Gehälter in vernünftigem Rahmen freiwillig vorweg anzuheben.“

Ziel müsse es sein, eine Vielzahl unterschiedlicher Unternehmenslösungen zu verhindern und damit einen späteren Tarifabschluss in der Fläche zu erleichtern. Nach einer „Denkpause“ sollen die Tarifverhandlungen nach den Sommerferien fortgesetzt werden.