Düsseldorf bleibt ein interessanter Wirtschaftsstandort

Düsseldorf bleibt trotz Corona-Krise ein attraktiver Wirtschafts- und Immobilienstandort. Das geht aus einer Analyse des Unternehmens Aengevelt Research hervor. Unsere Stadt steht demnach sowohl im nationalen als auch im internationalen Vergleich gut da, berichtet unsere ANTENNE auf ihrer Webseite. Dass Düsseldorf eine attraktive Stadt ist, belegen die seit 2014 stetig steigenden Einwohnerzahlen. Laut Aengevelt waren es Ende des vergangenen Jahres 646.000. Die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten verzeichnete in den letzten Jahren ebenfalls einen konstanten Wachstum. Ähnlich sieht es mit der Bürobeschäftigung aus. Einziger Wermutstropfen: mit Einsetzen der Corona-Krise stieg die Arbeitslosenquote von März bis November 2020 von 6,6 auf 8,0 Prozent, im gleichen Zeitraum reduzierten sich die gemeldeten Arbeitsstellen in Düsseldorf um knapp ein Drittel. Die Experten halten das aber nur für einen temporären Effekt der Pandemie.

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25 Jahre und es geht weiter: Der Mercedes-Benz Sprinter

Vor 25 Jahren begann in Düsseldorf die Erfolgsgeschichte des Sprinter, welche heute immer noch anhält. In seiner Entwicklung setzte das Fahrzeug einen Meilenstein nach dem anderen. Seit jeher und auch bei der neuesten Generation stehen die Kundenbedürfnisse an vorderster Stelle: Neben der ergonomischen Gestaltung des Fahrerplatzes beeindruckt die Variantenvielfalt für fast jeden Einsatzzweck. Allein aus den möglichen Aufbauten, Fahrgestellen, Antriebskonzepten, Tonnagen und Ausstattungsdetails lassen sich mehr als 1.000 verschiedene Ausführungen des aktuellen Sprinter zusammenstellen. Mit den Mercedes PRO Diensten und dem Multimediasystem MBUX schafft die aktuelle Generation neue Möglichkeiten der Fahrzeugvernetzung und erlaubt mit dem vollelektrischen eSprinter lokal emissionsfreie Transporte. Als attraktives Sondermodell ist der Sprinter WORKER Plus erhältlich. Eine neue Motorvariante für den Large-Van aus dem Hause Mercedes-Benz sowie die Ankündigung der nächsten Generation des eSprinter sorgen auch im Jubiläumsjahr für neue Kapitel der Sprinter Story.

Attraktives Antriebs-Upgrade für den erfolgreichen Transporter

Der Mercedes-Benz Sprinter feiert in diesem Jahr nicht nur sein 25-jähriges Jubiläum, sondern ist inzwischen auch mit neuen Motorvarianten und einem neuen Automatikgetriebe verfügbar. Der Kastenwagen und das Fahrgestell mit Hinterradantrieb sind als erste Versionen des vielseitigen Transporters auch mit der Vierzylinder-Diesel-Generation der Motorenfamilie OM 654 ausstattbar. Der hocheffiziente und leistungsstarke Vierzylinder ist in den drei Leistungsstufen 84 kW (114 PS), 110 kW (150 PS) sowie 125 kW (170 PS) erhältlich. Zusammen mit dem bewährten OM 651 stehen damit für den Sprinter Kastenwagen und das Fahrgestell mit Hinterradantrieb zwei Vierzylinder-Dieselaggregate in jeweils drei Leistungsstufen zur Wahl. Hinzu kommt der einzige Sechszylinder im Large-Van-Segment. Als weiteres Novum kombiniert Mercedes-Benz das moderne 2,0-Liter-Aggregat mit dem komfortablen 9G-TRONIC Automatikgetriebe alternativ zum 6-Gang-Schaltgetriebe. Die neun Gänge halten zusammen mit der ausgeprägten Overdrive-Charakteristik die Motordrehzahlen in jeder Fahrsituation möglichst niedrig, wodurch der Kraftstoffverbrauch sowie das Vibrations- und Geräuschniveau nochmals merklich sinken.

Der Turbodieselmotor OM 654 ist aus dem Aggregate-Portfolio von Mercedes-Benz Pkw bekannt und ist auch für die Modellpflege des neuen Mercedes-Benz Vito bestellbar. Die nach der Schadstoffnorm Euro 6d-temp eingestufte OM 654-Motorengeneration bietet einen verbesserten Geräusch- und Schwingungskomfort. Im Fahrzeug ist es deshalb angenehm leise und störende Vibrationen sind reduziert. Die Kombination von Aluminium-Gehäuse und Stahlkolben, dem Stufenmulden-Brennverfahren sowie der NANOSLIDE® Laufbahnbeschichtung zur Verringerung der innermotorischen Reibung ermöglicht zusammen mit der dynamischen Mehrwege-Abgasrückführung und der motornahen Abgasnachbehandlung geringe Verbräuche sowie niedrige Emissionen. Durch die motornahe Anordnung funktioniert die Abgasnachbehandlung bei geringem Wärmeverlust und unter günstigsten Arbeitsbedingungen.

Sprinter auch als WORKER Plus Modell verfügbar

Der aktuelle Sprinter Kastenwagen 211 CDI mit einer Leistung von 84 kW (114 PS) ist in der Fahrzeuglänge „Standard“ als WORKER Plus Sondermodell erhältlich. Das Sondermodell wird durch eine festgelegte Serienausstattung definiert und zeichnet sich durch einen attraktiven Preisvorteil aus. In Serie enthalten sind hier bereits Features wie die halbautomatisch geregelte Klimaanlage TEMPMATIC, das Ablagefach über der Frontscheibe auf der Fahrerseite, das MB Audiosystem inkl. DAB und die Elektrik für die Anhängersteckdose. Das WORKER Plus Sondermodell des Sprinter ist ab 26.668,40 EURO (inkl. z.Zt. 16% MwSt.) erhältlich. Im optionalen WORKER-Paket sind für 2.320 EURO (inkl. z.Zt. 16% MwSt.) Aufpreis die Anhängerkupplung Kugelkopf fest, Ganzjahresreifen, der Beifahrersitz Zweisitzer, Airbag Beifahrer, Holzfußboden und die Innenverkleidung des Laderaumes bis Dachhöhe (Holz) enthalten. Zusätzlich kann das Hochdach für einen geringeren Aufpreis als Sonderausstattung optional dazu gewählt werden. Neben dem Sprinter sind auch der Mid-Size Van Vito und der Citan aktuell in einer WORKER Plus Variante als Sondermodelle bestellbar.

Lokal emissionsfrei auf der letzten Meile unterwegs: Der Mercedes-Benz eSprinter

Seit 2019 ist der eSprinter Kastenwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3.500 Kilogramm in Hochdachausführung unterwegs und bietet lokal emissionsfreie Mobilität für Handel, Logistik und Gewerbe. Für Flexibilität sorgt dabei die integrierte Schnellladefunktion, dank der die Batterie innerhalb von ca. 25 Minuten von 10 Prozent auf 80 Prozent nachgeladen werden kann[1]. Das Ladevolumen von 11 m³ ist uneingeschränkt nutzbar, da die Batterien im Unterboden verbaut sind. Der Elektroantrieb treibt die Vorderräder an und leistet 85 kW mit einem Drehmoment von bis zu 295 Nm.

Um künftig einen noch größeren Kundenmehrwert zu schaffen, hat Mercedes-Benz Vans vor kurzem die nächste Generation des eSprinter angekündigt. Auf Basis einer modularen Plattform soll das neue Konzept eine größtmögliche Freiheit bei der Entwicklung und Gestaltung von verschiedenen Aufbauformen ermöglichen, wie sie bisher nur vom konventionell angetriebenen Sprinter bekannt sind. Damit der eSprinter auch in den kommenden Jahren genau die Anforderungen erfüllt, welche Kunden zur Lösung ihrer unterschiedlichsten Transportaufgaben benötigen.

[1] Die Dauer der Batterieladung ist von der Ladeinfrastruktur abhängig.

Schule nach dem 10. Januar 2021?

Aus Sicht der Landesregierung kommen für die Zeit nach dem 10. Januar 2021 in Abhängigkeit vom aktuellen Infektionsgeschehen derzeit drei Szenarien in Betracht:

  • In Stufe 1 („Angepasster Schulbetrieb“) findet landesweit so wie zu Beginn des aktuellen Schuljahres für alle Schulformen und Schulstufen Präsenzunterricht unter Berücksichtigung der aktuellen Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz statt.
  • In Stufe 1+ („Angepasster Schulbetrieb in Hotspots“) sind Erweiterungen im Rahmen der in Nordrhein-Westfalen gültigen Hotspotstrategie für besonders vom Infektionsgeschehen betroffene Schulen in Kommunen mit einer 7-Tages-Inzidenz oberhalb von 200 vorgesehen. Die Ordnungsbehörden in den Kreisen oder kreisfreien Städten können in Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und dem Ministerium für Schule und Bildung durch Allgemeinverfügung schulspezifische Einschränkungen des Schulbetriebs anordnen. Das kann u.a. ein Wechselmodell von Präsenz- und Distanzunterricht ab der Jahrgangsstufe 8 (mit Ausnahme von Abschlussklassen) sein.
  • Stufe 2 („Landesweit eingeschränkter Schulbetrieb“) macht eine Grundsatzentscheidung der Landesregierung erforderlich. Sie kann landesweit einen eingeschränkten Schulbetrieb beispielsweise mit einem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht ab der Jahrgangsstufe 8 (mit Ausnahme von Abschlussklassen) vorsehen. Bei einer besonders kritischen Infektionslage könnte es zudem notwendig werden, dass die Landesregierung über noch weitergehende Einschränkungen entscheiden müsste.

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Großer Gewinn für Unternehmen: Photovoltaik und Speicher

Umweltfreundlichen Solarstrom selbst erzeugen auf den eigenen Dachflächen – das kann für viele Unternehmen und Gewerbebetriebe in Nordrhein-Westfalen ein großer Gewinn sein. Stromkosten senken, damit unabhängig werden von teurem Bezugsstrom und dabei auch noch was für den Klimaschutz und für das eigene Image tun – die Nutzung von Photovoltaik hat für Gewerbebetriebe viele Vorteile. Zu diesem Thema ist jetzt ein neues Video der EnergieAgentur.NRW erschienen. Es informiert über das Potenzial von Photovoltaik und Speicher und zeigt das an zwei erfolgreichen Praxisbeispielen in Borken und Dülmen.

Die Bleker Gruppe in Borken und die Firma Becker Robotic Equipment in Dülmen haben beide bereits in Photovoltaik-Anlagen und Speicher investiert und so ihre Stromkosten drastisch reduziert. Mit dem selbsterzeugten Strom sparen sie jährlich rund 40.000 Euro beziehungsweise 100.000 Euro ein.

Das Potenzial für Sonnenstrom in Nordrhein-Westfalen durch bislang ungenutzte Dachflächen ist groß, es kann auf etwa 80 Gigawatt beziffert werden. Die Investition in eine Photovoltaik-Anlage lohnt sich für alle Gewerbebetriebe, die eine größere Dachfläche haben. Die Amortisationszeiten dafür liegen bei durchschnittlich sieben Jahren und für Anlagen mit Batteriespeichern bei rund elf Jahren. Und was den Einstieg leichter macht: Interessierten Unternehmen bietet die EnergieAgentur.NRW eine Initialberatung zu diesem Thema an.

https://youtu.be/pg4TUKP0nzc

Präsident Kirchhoff: „Wir sollten den tarifpartnerschaftlichen Weg aus dem März fortsetzen“

Die nordrhein-westfälischen Metallarbeitgeber haben die IG Metall angesichts der außerordentlich schwierigen wirtschaftlichen Lage zu mehr Realismus in den Tarifgesprächen für die rund 700.000 Beschäftigten dieses Industriezweigs aufgefordert. Der Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), Arndt G. Kirchhoff, sagte nach der 1. Tarifverhandlung in Neuss, die Tarifpolitik dürfe den Unternehmen jetzt keine zusätzlichen Kostenbelastungen aufbürden.

Das sei auch den Beschäftigten in den Betrieben bewusst, denen die hochgradig angespannte Wirtschaftslage nicht verborgen bleibe. „Im Spannungsfeld von Rezession, Transformation und Corona muss jetzt die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und damit von Beschäftigung im Vordergrund stehen“, betonte Kirchhoff. In dieser komplexen Gemengelage werde eine auch nur annähernde Umsetzung der Gewerkschaftsforderung im Volumen von vier Prozent den Druck auf die Arbeitsplätze dieses Industriezweigs massiv erhöhen. „Das wollen die Unternehmen nicht, und das kann auch nicht das Ziel der Gewerkschaft sein“, er-klärte Kirchhoff.

Nach Worten des NRW-Metallarbeitgeberpräsidenten hätten die Tarifparteien im März auch deshalb viel Zustimmung für den Krisen-Abschluss 2020 erhalten, weil sie der Sicherung von Arbeitsplätzen den Vorrang gegenüber Entgeltsteigerungen gegeben hätten. Das Ergebnis dieser Vereinbarung habe auch da-zu beigetragen, dass die Beschäftigungssituation trotz zweistelliger Umsatzeinbrüche in der großen Mehrzahl der Betriebe weitgehend stabil geblieben sei. Angesichts zum Teil massiver Liquiditätsengpässe und einem spürbaren Verzehr von Eigen-kapital sei dies ein großer Erfolg. An der grundsätzlichen wirtschaftlichen Perspektive habe sich allerdings für die Unter-nehmen des größten Industriezweigs in Nordrhein-Westfalen seit März nichts verändert. Vor diesem Hintergrund verbiete sich mehr denn je eine Tarifauseinandersetzung mit überflüssigen Muskelspielen oder gar Arbeitsniederlegungen. Kirchhoff bot der Gewerkschaft an, den Weg des tarifpartnerschaftlichen Miteinanders fortzusetzen. „Das entspricht nicht nur meinem Verständnis von Tarifautonomie, das ist auch angesichts der großen Ungewissheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung geboten“, betonte er.

Dank Modernisierung der Feuerverzinkungsanlage durch SMS group kann Villacero die steigende Nachfrage nach dressierten Flachstahlprodukten bedienen

Die SMS group (www.sms-group.com) und der zur Villacero Gruppe gehörende mexikanische Stahlverarbeiter Lamina y Placa Comercial S.A de C.V schlossen erfolgreich die Warminbetriebnahme der modernisierten Feuerverzinkungslinie in Apodaca ab.

Im Rahmen des Projektes lieferte die SMS ein neues Quarto-Dressierwalzwerk, eine neue Streckbiege-Richtanlage, neue Fluid­technik und neue Elektrik und Automation. Das Gesamtprojekt um­fasste vier Phasen, beginnend mit der Verlagerung der bestehenden Anlagen auf eine neu installierte Brückenkonstruktion. So konnten die neuen Fundamente und die neuen Anlagen während des laufenden Betriebs installiert werden und die Kaltinbetriebnahme im Schatten­betrieb zur normalen Produktion stattfinden. Dank dieser Lösung konnte der Stillstand der Produktion auf ein Minimum reduziert werden.

Durch die Modernisierung kann Lamina y Placa Comercial nun auf die steigende Nachfrage nach dressierten Flachstahlprodukten reagieren. Neben dressiertem Stahlband kann das Unternehmen nun profiliertes verzinktes Band und Blech, verzinkte Stahldachfirst­hauben und vorbeschichtetes Band und Blech für Strukturbauteile herstellen.

Die Anlagenmodernisierung führt vor allem zu einer verbesserten Oberflächenqualität und Planheit der Bänder und eine höhere Genauigkeit bei der Einstellung der Dicke und Längung der Produkte.

Der mexikanische Hersteller ist nun in der Lage, den Markt mit verzinktem Stahlblech der Sorten 1006, 1008 und 1010 und Stahlbandprodukten mit Festigkeiten zwischen 210 und 560 MPa in Dicken von 0,23 bis 2,0 Millimetern und Breiten zwischen 812 und 1.282 Millimetern zu beliefern.

Die Projektteams von Villacero und SMS haben das Projekt sehr erfolgreich abgewickelt: Alle Systeme wurden für den Remote Support angeschlossen und Webcams wurden installiert, um es den Verantwortlichen und den Technologieexperten aus Italien, die nicht vor Ort sein konnten, zu ermöglichen, die aktuellen Anlagendaten und Ergebnisse aus dem Testbetrieb in Echtzeit zu überwachen. So war sichergestellt, dass bei Problemen jederzeit sofort eingegriffen werden konnte und während der Hochlaufphase technischer Support rund um die Uhr zur Verfügung stand. Über Videokonferenzen fand zwischen den Teammitgliedern ein regelmäßiger Informations­austausch statt.

All dies hat gezeigt, dass es selbst unter den aktuellen schwierigen Umständen möglich ist, Projekte erfolgreich umzusetzen, wenn sie gut geplant, effizient begleitet und überwacht werden, und wenn große Datenmengen erfasst und sinnvoll genutzt und fortschrittliche Technologien so eingesetzt werden, dass alle Projektbeteiligten jederzeit auf dem aktuellen Stand sind und kurzfristig reagieren können.

Saubere Luft und mehr Lebensqualität für Düsseldorf

Auf dem Weg zu einer emissionsarmen Busflotte hat die Rheinbahn einen weiteren Schritt getan: Die ersten vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten batterieelektrischen Busse der neuen Generation fahren durch Düsseldorf und tragen zur Verbesserung der Luftqualität und zur Reduzierung des Verkehrslärms bei.

„Saubere, emissionsarme Busse machen unsere Städte lebenswerter. Deswegen fördern Land und Bund die Anschaffung neuer Elektro-Busse. Ich freue mich, dass immer mehr Unternehmen wie die Rheinbahn unser Angebot nutzen“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Zwei Buslinien rein elektrisch

Zehn batterieelektrische Busse hat die Rheinbahn über den deutschen Vertragspartner Ferrostaal beim spanischen Hersteller Irizar bestellt. Nach den massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie, unter anderem mit Werkschließungen beim spanischen Hersteller und Reisebeschränkungen, können die Busse nun in Düsseldorf zum Einsatz kommen. Die ersten vier Busse sind zugelassen und werden nach und nach auf der Linie 726 eingesetzt, die Volmerswerth mit der Carlstadt verbindet. Die weiteren Busse sollen voraussichtlich Anfang 2021 – nach ihrer Zulassung und den erforderlichen Testfahrten – linksrheinisch auf der Linie 833 zwischen Oberkassel und Neuss zum Einsatz kommen.

„Mit dem Einsatz emissionsfreier Fahrzeuge wie dieser E-Busse nach modernster Bauart kommen wir dem ehrgeizigen Ziel der Klimaneutralität für Düsseldorf im Jahr 2035 einen weiteren Schritt näher. Die Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen bestärkt und unterstützt uns auf dem Weg, die Verkehrswende mit modernen und intelligenten Lösungen voranzutreiben. Wir werden in Düsseldorf mit Elan an der Umsetzung weiterer innovativer Projekte arbeiten“, betont Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.

„Mit unseren Bahnen bieten wir ja bereits E-Mobilität an“, so Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender der Rheinbahn. „Wir freuen uns, dass wir für unsere Fahrgäste mit den neuen E-Bussen noch mehr Anreize schaffen, sich für klimafreundliche Mobilität zu entscheiden und die Rheinbahn zur ersten Wahl für Mobilität in Düsseldorf und der Region machen.“

Michael Richarz, Vorstand Technik und Betrieb, ergänzt: „Unser Ziel ist es, die Rheinbahn-Busflotte langfristig so emissionsarm wie möglich zu machen. Neben der in 2020 nahezu abgeschlossenen Modernisierung und Nachrüstung der Busflotte auf die Abgasnorm Euro-6 – die momentan sauberste Abgasnorm für Dieselbusse – ist der Einsatz von elektrischen Antrieben ein wichtiger Beitrag dazu! Daher beschäftigen wir uns intensiv mit alternativen Antriebsarten, um weiter zu den Klimaschutzzielen der Stadt Düsseldorf und zur Lebensqualität in der Region beizutragen.“

Land NRW fördert E-Mobilität

Die Rheinbahn investiert rund 8,4 Millionen Euro in die zehn neuen E-Busse sowie in die zugehörige Lade- und Werkstattinfrastruktur. Dafür hat das Land NRW über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) aktuell insgesamt 3,5 Millionen Euro Fördermittel bewilligt.

„Mit der Förderung der emissionsarmen und -freien Busse leisten das Land NRW und der VRR einmal mehr einen wichtigen Beitrag, um energie-effiziente Antriebssysteme alltags- und linientauglich zu machen und diese langfristig im Verbundraum zu etablieren – unser Beitrag zur Umwelt- und Luftreinhaltung“, erklärt Ronald R.F. Lünser, Vorstandssprecher des VRR.

Moderner E-Antrieb und viel Komfort für Fahrgäste

Der Antrieb der Busse ist komplett elektrisch. Mit einer Batteriekapazität von 300 Kilowattstunden haben die Busse etwa 150 Kilometer Reichweite. Die Batterien können bis zu 150 Kilowatt aufnehmen; dadurch ist der Elektrobus in weniger als drei Stunden vollständig aufgeladen. Die Ladebuchsen, die sich links und rechts über der Vorderachse befinden, entsprechen dem Combined-Charging-System (CCS), das sich bei Elektrofahrzeugen sowohl im Pkw- als auch im Busbereich als Standard etabliert hat. Die Ladeinfrastruktur für die Busse befindet sich auf dem Betriebshof der Rheinbahn in Heerdt.

Aber nicht nur unter dem Aspekt des emissionsfreien Antriebs machen die modernen Solobusse was her: Im Innenraum bieten sie 34 Sitz- und 29 Stehplätze sowie zwei Mehrzweckbereiche für Fahrgäste mit Rollstuhl oder Kinderwagen und eine Klapprampe für leichteres Ein- und Aussteigen. Für besonderen Fahrgast-Komfort sorgen Ledersitze, USB-Ladebuchsen und Klimaanlage.

Schneller als der freie Fall: Vodafone und Samsung stellen 5G-Netz auf die Probe

Wie schnell ist 5G schon heute? Und was bringt das den Menschen mit ihren Smartphones im Alltag? Vodafone hat sein 5G-Netz gemeinsam mit Samsung auf die Probe gestellt. In Berlin hat der Digitalisierungskonzern ausprobiert: Wie viele Daten schaffen es mit 5G auf unser Smartphone, während wir uns beim Bungee-Jump vom Park Inn Hotel aus 125 Metern Höhe im freien Fall in die Tiefe stürzen? Das Ergebnis: Egal ob Spiel, Film oder Playlist – in nur neun Sekunden des freien Falls rauschen riesige Datensätze, jeweils größer als 200 Megabyte, durch das 5G-Netz von Vodafone auf das 5G-fähige Samsung Galaxy Smartphone der wagemutigen Bungee-Jumper. 

Vodafone stellt das eigene 5G-Netz auf die Probe: Mitten in Berlin testet der Digitalisierungskonzern gemeinsam mit der Samsung Electronics GmbH, wie schnell das Netz in der Praxis ist. Also: Wie schnell kommt das neue Mobile Game ‚League of Legends: Wild Rift!‘ auf unser Smartphone? Wie lange dauert es bis wir eine komplette Folge der Serie ‚GRIP‘ heruntergeladen haben? Und: Funktioniert der Download einer kompletten Playlist bei Spotify mit 60 Songs? Die Antwort: Der Download im 5G-Netz ist schneller als der freie Fall beim Bungee Jumping. In gerade einmal neun Sekunden war der Content jeweils komplett auf dem Samsung Galaxy S20 FE 5G oder Samsung Galaxy Fold2 5G.

Das 5G-Netz in Deutschland wächst rasant

„Das 5G-Netz wächst schneller als alle anderen Netze zuvor“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. Beim Ausbau setzen die Düsseldorfer auf einen Technik-Mix aus unterschiedlichen Frequenz-Bereichen. „Wir bauen bedarfsgerecht. Mit einem Mix aus Bandbreite und Reichweite“, so Vodafone Technik-Chef Gerhard Mack. Auch Samsung ist bestrebt die 5G-Technologie voran zu bringen. „Samsung bietet bereits jetzt ein breites Portfolio 5G-fähiger Smartphones in unterschiedlichen Preisklassen. Gemeinsam mit einem starken Partner wie Vodafone möchten wir so einer breiten Zielgruppe den Zugang zum 5G-Netz ermöglichen“, sagt Olaf May, Vice President IT & Mobile Communication der Samsung Electronics GmbH.

Datenübertragung in Echtzeit und extrem hohe Bandbreiten

Für die Industrie sind vor allem die extrem geringen Latenzzeiten, die 5G ermöglicht, wichtig. Der Datenaustausch in Echtzeit macht ganze Produktionsprozesse effizienter. Für Privatkunden sind zu Beginn vor allem stabile und hohe Bandbreiten wichtig – besonders an hoch frequentierten Orten, wo tausende Menschen zeitgleich aufs Netz zugreifen. An vielen Orten sind rund 500 Megabit pro Sekunde möglich (Mid-Band), in der Spitze erreicht Vodafone schon heute Bandbreiten von mehr als 1.000 Megabit pro Sekunde (High-Band).

Download-Geschwindigkeiten aus der Praxis

Was der normale Smartphone-Nutzer von diesen hohen Bandbreiten hat, haben Vodafone und Samsung bei einem ungewöhnlichen Experiment getestet. Dafür ging es für vier Wagemutige rund 125 Meter in die Höhe – auf das Dach des Park Inn Hotels. Die Aufgabe: Mit dem Beginn des Bungee-Jumps einen Download einer riesigen Datei aktivieren – und nach nur 9 Sekunden schauen, ob die Datei es während des freien Falls komplett aufs Handy geschafft hat. Die Art und Größe der Dateien war dabei unterschiedlich: vom Download des Mobile Games ‚League of Legends‘ bis zum Herunterladen eine kompletten Folge der Serie ‚GRIP‘. Das Ergebnis: In gerade einmal neun Sekunden haben es die alle Daten über das 5G-Netz auf das Smartphone von Samsung geschafft.

5G für Augmented Reality

Neben extrem schnellen Downloads macht 5G künftig auch neue Anwendungen in der Virtual und Augmented Reality möglich. Eine beispielhafte Anwendung hat Vodafone gemeinsam mit der DFL gestartet. Die Partner haben in Wolfsburg das erste 5G-Stadion in der Fußball-Bundesliga gestartet und zudem eine Echtzeit-App für Fußball-Fans entwickelt. Die App bringt zusätzliche Informationen via 5G und Augmented Reality in Echtzeit auf die Smartphones der Fußball-Fans auf der Tribüne. Auch für Fußball-Fans am heimischen TV kann 5G künftig Vorteile bringen. Denn mit 5G wird sogar das Smartphone zur professionellen Kamera für die Übertragung von Livebildern im TV. Einen ersten Test von 5G bei der Medien-Produktion testen Sky und Vodafone am Mittwoch beim Heimspiel von Fortuna Düsseldorf gegen den VfL Osnabrück. Das gaben die 5G-Partner heute bekannt.

Mercedes-Benz Vans kündigt nächste Generation des eSprinter auf Basis neuentwickelter „Electric Versatility Platform“ an

Mercedes-Benz Vans elektrifiziert konsequent alle Baureihen und stellt dabei weiterhin Zuverlässigkeit, Qualität und Total Cost of Ownership (TCO)-Optimierung in den Mittelpunkt. Um künftig einen noch größeren Kundenmehrwert zu schaffen, hat Mercedes-Benz Vans die Electric Versatility Platform entwickelt. Sie wird die Basis für die nächste Generation des eSprinter sein. Kernbausteine des neuen Konzepts sind drei Module, die größtmögliche Freiheit bei der Entwicklung und Gestaltung von verschiedenen Aufbauformen ermöglichen, wie sie bisher nur vom konventionell angetriebenen Sprinter bekannt sind.

„Die nächste eSprinter Generation erlaubt verschiedene Aufbauvarianten. Mit dieser Variabilität bringen wir die Vorteile des lokal emissionsfreien Warentransports in die unterschiedlichsten Branchen“, sagt Marcus Breitschwerdt, Leiter Mercedes-Benz Vans. „Unsere Kompetenzen im Transportbereich belegt der Sprinter seit einem Vierteljahrhundert. Im Bereich der Elektromobilität haben wir in den letzten Jahren viele Innovationen auf den Weg gebracht. Unsere Electric Versatility Platform vereint das Beste aus beiden Welten.“

Mercedes-Benz ist von den ökologischen und ökonomischen Vorteilen batterie-elektrischer Vans überzeugt und wird seine Pläne, elektrisch angetriebene Transporter in allen Segmenten auf den Markt zu bringen, weiter forcieren. Mit der kommenden Generation des eSprinter setzt Mercedes-Benz Vans seine Elektrifizierungsstrategie konsequent fort. Damit unterstreicht die Transporter-Sparte ihren Anspruch auf die Führerschaft bei elektrischen Antriebssystemen und investiert 350 Mio. € in die neue Electric Versatility Platform. Sie bietet so auch für die Märkte USA und Kanada das passende Angebot. Außerdem wird die nächste Generation des eSprinter CO2-neutral produziert – ein weiterer Schritt in der Umsetzung der „Ambition2039“.

Bereits heute ist Mercedes-Benz Vans in Europa mit jeweils über 30% EV-Marktanteil im Midsize- und Large Van-Segment führend. Nach dem eVito und dem eSprinter wird Mercedes-Benz Vans mit dem künftigen eCitan das batterieelektrische Angebot in allen gewerblichen Transporter-Segmenten abdecken.

Die Entwicklung der Electric Versatility Platform unterstreicht deutlich die neu ausgerichtete Strategie von Mercedes-Benz Vans, in der unter anderem der Führungsanspruch im Bereich Elektromobilität verankert ist.

Mercedes-Benz Vans hat seine Strategie analog zur Pkw-Sparte neu ausgerichtet und fokussiert dabei auf folgende Themenfelder:

  • Klare Positionierung als Premium-Marke für gewerbliche und private Kunden
    Mercedes-Benz Vans schärft sein Profil als Premiumanbieter von zukunftsorientierten Transportlösungen für gewerbliche und private Kunden.
  • Fokus auf profitables Wachstum
    Ein weiterer Kernpunkt ist die Fokussierung auf absatz- und margenstarke Märkte und Segmente und damit auf weltweit profitables Wachstum. Neben Europa wird Mercedes-Benz Vans sein Engagement in der NAFTA-Region und Asien mit Fokus auf China weiter ausbauen.
  • Intensivierung der Kundenbindung und wiederkehrende Umsätze steigern
    Mercedes-Benz Vans wird die Zusammenarbeit mit seinen Kunden weiter intensivieren. Um die langfristigen Kundenbeziehungen zu festigen und auszubauen werden Produkte und Services perfekt auf deren Bedürfnisse zugeschnitten.
  • Führende Position bei Elektroantrieben und digitalen Lösungen
    Der Anspruch von Mercedes-Benz Vans ist es, mit kunden- und zukunftsorientierten Lösungen neue Maßstäbe im Van-Segment zu setzen. Zudem werden die Vernetzung der Fahrzeuge sowie digitale Lösungen konsequent weiterentwickelt. 
  • Senken der Kosten
    Zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sollen die Fixkosten gesenkt werden. Auch vor dem Hintergrund der Transformation hin zu emissionsfreier und vernetzter Mobilität spielt die Profitabilität eine zentrale Rolle.

Masteel bestellt für seine schwere Profilstraße das weltweit größte Lasermessgerät bei TBK (sms)

Maanshan Iron & Steel Co., Ltd. (Masteel) beauftragt TBK Auto­matisierung und Messtechnik GmbH mit Sitz in Graz, Österreich, ein Unternehmen der SMS group (www.sms-group.com), mit der Lieferung des laserbasierten Lichtschnittmessgerätes PROgauge. Masteel erweitert seine schwere Profilstraße von SMS group damit um die Möglichkeit, Profile inline zu vermessen und Oberflächen­fehler, die während des Walzprozesses entstehen können, zu erkennen und zu analysieren.

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Das PROgauge-System inklusive SurfTec-Oberflächenfehler­erkennungssystem wird innerhalb der schweren Profilstraße zwischen der CCS®(Compact Cartridge Stand)-Tandemwalzgruppe und der Kontrollkühlvorrichtung installiert. Diese Platzierung erlaubt es Masteel, Abweichungen in der Profildimension und Oberflächen­fehler während des Produktionsprozesses noch im heißen Zustand bei 800 bis 1.100 Grad Celsius zu identifizieren, so dass bereits im laufenden Produktionsprozess produktionsbeeinflussende Parameter neu eingestellt werden können. Auf diese Weise werden Anfahr- und Ausfallzeiten sowie Ausschussmaterial und Produktionskosten reduziert.

Das TBK PROgauge 1300/600-8ES kommt bei Masteel für die Messung von H-Profilen mit einer Steghöhe von bis zu 1.100 Millimetern und bis zu 500 Millimetern Flanschbreite sowie für Spundbohlen mit Abmessungen von 600 auf 310 Millimeter zum Einsatz. Damit erreicht das Gerät eine weltweite Rekordgröße, als größtes laserbasiertes Lichtschnittmessgerät, das aktuell am Weltmarkt erhältlich ist.

SMS group verantwortet die gesamte mechanische und elektrische Integration des Lasermessgerätes PROgauge in die Linie. Dazu gehört auch das Engineering der schweren Einlauf- und Auslauf­führungen, um die Profile sauber zu führen und das PROgauge vor Beschädigungen zu schützen. Die Inbetriebnahme des PROgauge- Lasermessgerätes und der SurfTec-Oberflächenfehlererkennung ist für Januar 2022 durch die SMS group und per Fernunterstützung durch TBK vorgesehen.

Masteel gehört zur China Baowu Steel Group Co., Ltd. und hat seinen Sitz in der chinesischen Anhui Provinz, in Ma’anshan. Das Unternehmen vertraut bereits seit mehreren Jahren auf die Zusammenarbeit mit der SMS group: Die schwere Profilstraße wurde 2017 bei SMS group bestellt und 2020 in Betrieb genommen.