Studie: Fachkräftecheck Chemie

Die chemische Industrie beschäftigt überwiegend Mitarbeitende in Chemie-Kernberufen. Sie konkurriert aber auch in weiteren Berufen als Arbeitgeber mit anderen Branchen um Fachkräfte

In der chemischen Industrie werden zum einen Fachkräfte in zentralen Chemie-relevanten Kernberufen benötigt, wie etwa in der Forschung und Entwicklung, in Labor- und Produktionsberufen. Zum anderen sind auch Fachkräfte aus anderen Berufen relevant, die für viele Branchen wichtig sind, wie beispielsweise die kaufmännischen Berufe, Berufe der IT und Softwareentwicklung sowie der Technik und Instandhaltung. Hier konkurrieren die Chemie-Unternehmen als attraktive Arbeitgeber mit Unternehmen anderer Branchen.

In der Forschung und Entwicklung sowie in den Laborberufen bestehen kaum Engpässe, in Berufen der IT und Softwareentwicklung sowie der Technik und Instandhaltung hingegen große

Zu den Kernberufsfeldern der chemischen Industrie gehören die Laborberufe sowie Berufe im Bereich Forschung und Entwicklung. Hier sind im gesamten Beobachtungszeitraum seit dem Jahr 2010 nur geringfügige oder auf einzelne Regionen beschränkte Fachkräfteengpässe zu verzeichnen. Gleiches gilt für die kaufmännischen Berufe. Vereinzelte regionale Engpässe könnten hier durch überregionale Rekrutierung behoben werden.

In den drei weiteren Chemie-relevanten Berufsfeldern IT und Softwareentwicklung, Produktion sowie Technik und Instandhaltung entwickelten sich im Beobachtungszeitraum seit 2010 teils gravierende Engpässe. So konnten zwischen Juli 2018 und Juni 2019 in der Produktion knapp die Hälfte und in der Technik und Instandhaltung sowie der IT und Softwareentwicklung etwa 7 von 10 der offenen Stellen rein rechnerisch nicht besetzt werden, weil es bundesweit keine passend qualifizierten Arbeitslosen gab.

Durch die schwächere konjunkturelle Entwicklung ab 2019 und den Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 haben sich einige dieser Engpässe wieder deutlich verringert oder sogar aufgelöst. Es ist jedoch zu erwarten, dass in den Produktionsberufen sowie in der Technik und Instandhaltung bei anziehender Konjunktur auch die Engpässe wieder deutlich zunehmen werden. In der IT und Softwareentwicklung bestehen – ebenso wie in der Technik und Instandhaltung – auch aktuell deutliche Engpässe.

Die Chemie-relevanten Berufsfelder sind unterschiedlich stark von der Corona-Pandemie betroffen

Die Corona-Pandemie hat alle Chemie-relevanten Berufsfelder beeinflusst. Es lassen sich jedoch Unterschiede in Ausmaß und Verlauf erkennen. Zu Beginn der Krise ist die Zahl offener Stellen in allen Berufsfeldern der chemischen Industrie gesunken, wenn auch unterschiedlich stark. Am stärksten zurückgegangen ist die Zahl der offenen Stellen in den kaufmännischen Berufen sowie in der Technik und Instandhaltung. Berufe der Forschung und Entwicklung waren hier am wenigsten von der Corona-Pandemie betroffen. Spätestens seit Beginn des Jahres 2021 steigt die Zahl offener Stellen in allen Chemie-relevanten Berufsfeldern wieder an und liegt – wie auch in anderen Bereichen – bereits wieder über dem Vorkrisenniveau.

In einigen Chemie-relevanten Berufen besteht großer demografisch bedingter Ersatzbedarf

Innerhalb der Chemie-relevanten Berufsfelder gibt es einige Berufe, in denen der Anteil älterer Beschäftigter besonders hoch ist. Wenn diese Beschäftigten in den nächsten Jahren in Rente gehen, ergeben sich große Ersatzbedarfe, die zu Engpässen führen können. In den Top-10-Berufen mit dem größten Anteil älterer Beschäftigter ist mindestens die Hälfte der Belegschaft 50 Jahre oder älter. Dies betrifft insbesondere Berufe aus der Technik und Instandhaltung sowie Produktionsfachkräfte, aber auch Führungskräfte der Chemie und Expert/-innen in der Unternehmensorganisation und Strategie. Ob und in welchem Ausmaß Fachkräfteengpässe zunehmen, hängt jedoch auch davon ab, inwieweit die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung in der Produktion sowie der Technik und Instandhaltung zur Abfederung von Engpässen beitragen können.

Unternehmen engagieren sich kontinuierlich in der Ausbildung

Unternehmen sehen die betriebliche Ausbildung als zentrales Instrument zur Fachkräftesicherung und versuchen durch die Erhöhung des Ausbildungsplatzangebots Fachkräfteengpässen entgegenzuwirken. Von 2011 bis 2019 haben die Unternehmen das Ausbildungsplatzangebot insbesondere in den Berufen der IT und Softwareentwicklung um etwa zwei Drittel erhöht, während es im kaufmännischen Bereich um 18 Prozent zurückgegangen ist.

Bei der Besetzung der Ausbildungsplätze tun sich jedoch zunehmende Herausforderungen auf, denn die Passung zwischen Bewerber- und Unternehmensseite hat sich in den vergangenen Jahren in einigen Chemie-relevanten Berufen verschlechtert. Aufgrund der unterschiedlich gelagerten Herausforderungen, die für die einzelnen Berufe bestehen, ergeben sich differenzierte Handlungsempfehlungen: So kann für Fachkräfte im Brandschutz eine Ausweitung des Ausbildungsplatzangebots angedacht werden, während Unternehmen und Verbände im Bereich der Kunststoff- und Kautschuktechnik mithilfe von gezieltem Berufsmarketing und Engagement in der Berufsorientierung auf eine höhere Bekanntheit der Berufe hingewirkt werden können. In wieder anderen Berufen, wie beispielsweise der Technik und Instandhaltung, wäre zudem eine Steigerung der überregionalen Mobilität hilfreich, um mehr angebotene Ausbildungsplätze zu besetzen.

In Chemie-relevanten Berufsfeldern werden insbesondere für höherqualifizierte Tätigkeiten vermehrt Frauen gewonnen

Viele der Chemie-relevanten Berufe zählen zu den sogenannten MINT-Berufen, in denen Frauen in der Regel unterrepräsentiert sind. In den letzten Jahren zeigt sich jedoch auch hier ein positiver Trend beim Frauenanteil, insbesondere bei den höherqualifizierten Tätigkeiten. Der größte Anstieg ist bei Spezialist/-innen und Expert/-innen der Forschung und Entwicklung zu beobachten. Hier ist die Frauenquote um über drei Prozentpunkte gestiegen. Auch in der IT- und Softwareentwicklung, in der Produktion sowie der Technik und Instandhaltung hat der Frauenanteil bei den höheren Qualifikationsniveaus leicht zugelegt. Lediglich bei Spezialist/-innen der Produktion ist der Frauenanteil an den Beschäftigten um zwei Prozentpunkte gesunken.

Insbesondere in der Produktion sowie in der IT- und Softwareentwicklung wird auch das Potenzial internationaler Fachkräfte genutzt

Internationale Fachkräfte werden in Chemie-relevanten Berufsfeldern auf allen Anforderungsniveaus eingesetzt: In der IT und Softwareentwicklung ist der Anteil internationaler Fachkräfte bei den Akademiker/-innen am höchsten; in Berufen der Technik und Instandhaltung sowie in den Produktionsberufen werden sie dagegen vermehrt auf Fachkraftstellen eingesetzt, die typischerweise eine abgeschlossener Berufsausbildung erfordern. In allen chemie-relevanten Berufsfeldern werden internationale Fachkräfte überwiegend dort eingesetzt, wo anhaltende Fachkräfteengpässe bestehen oder drohen.

Quelle: kofa.de

Die besten Tipps für ein sicheres Passwort

6 Regeln für gute Passwörter

  1. Ein Passwort sollte mindestens 10 Zeichen lang sein.
  2. Es sollte aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen (z.B. § & ? * ! ?) bestehen und nicht in einem Wörterbuch zu finden sein oder mit Ihnen und Ihrer Familie im Zusammenhang stehen. Verwenden Sie also keine Namen, Geburtsdaten, Telefonnummern oder Ähnliches.
  3. Es sollte keine bloße Zahlenfolge (12345…), alphabethische Buchstabenfolge (abcdef…) oder eine Reihe benachbarter Tasten auf der Tastatur (qwertz…) darstellen.
  4. Je sensibler ein Zugang ist (etwa beim Online-Banking), umso mehr Sorgfalt sollten Sie bei der Auswahl eines starken Passworts walten lassen. Falls der Anbieter keine Zeichenbegrenzung für das Passwort vorsieht, gilt: Je länger, desto besser!
  5. Wählen Sie nicht ein Passwort für alle Portale, sondern legen Sie mindestens für die wichtigsten und meist genutzten Dienste eigene Passwörter an.
  6. Ändern Sie ein Passwort, wenn es Ihnen von einem Anbieter übermittelt wurde und Sie sich das erste Mal dort angemeldet haben. Weitere Gründe zum Ändern des Codes wären, dass Ihr Online-Dienstleister Sie dazu auffordert, große Datenlecks bekannt werden oder Ihr Gerät mit Schadsoftware infiziert worden ist.

Mehr dazu auch in unserem Podcast am 29. Januar 2022.

Quelle und mehr zu diesem Thema hier: Verbraucherzentrale – bitte hier klicken

Immobilienmarkt Düsseldorf überdurchschnittlich

Nach Analysen von Aengevelt Research bleibt die Attraktivität der NRW-Landeshauptstadt als Immobilienstandort im nationalen und internationalen Wettbewerb aufgrund guter Rahmenbedingungen hoch:

• In den Jahren 2015 bis 2019 stieg die Bevölkerungszahl in Düsseldorf um rd. 9.700 auf 622.000 Einwohner (+1,6 %). Dieser Wachstumstrend setzte sich coronabedingt im Jahr 2020 nicht fort. Allerdings wird die Einwohnerzahl Düsseldorfs nach Prognosen der „Regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung 2018 bis 2040/2060 für Nordrhein-Westfalen“ bis 2040 weiter auf rd. 704.000 EW steigen.

Hier können Sie die Rendite-Grafik als lesefreundliche PDF-Datei herunterladen.

• Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Düsseldorf stieg in den letzten Jahren mit konstanten Wachstumsraten von über 2 % auf rd. 433.700 Beschäftigte im März 2020. In 2021 stellt sich die Zahl der Beschäftigten weitgehend stabil auf rd. 432.700 Beschäftigte (Stand: März 2021).
Nachdem die Arbeitslosenquote in Düsseldorf zwischen Januar 2020 und Januar 2021 von 6,9 % auf 8,5 % stieg, verringerte sich der Wert im Laufe des Jahres stetig bis auf 7,3 % im Oktober 2021. Parallel dazu nahm auch die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen um knapp 47 % zu (von rd. 3.400 auf rd. 5.100). Nach den temporären Effekten der Covid-19-Pandemie in 2020 lässt sich somit ein Aufschwung am Arbeitsmarkt beobachten.

• Im Einzelhandel gibt es nach einer coronabedingt weiteren Verstärkung des Negativtrends in 2020 zum Jahresende 2021 Grund zur Hoffnung, da Anzeichen einer Erholung zu beobachten sind. So stiegen die Passantenfrequenzen im Düsseldorfer Stadtgebiet: Die westliche Schadowstraße erholt sich bundesweit am schnellsten und an der Mittelstraße liegt die Passantenfrequenz lediglich 1,8 % unter dem Vorcorona-Niveau.

• Dagegen sanken die Wohnungsbaugenehmigungen in Düsseldorf im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich von 1.444 um 24 % auf 1.091 genehmigte Wohnungen. Entsprechend müssten im zweiten Halbjahr 2021 knapp 2.000 weitere Genehmigungen erteilt werden, um an das Vorjahresergebnis (2020: 3.045 Genehmigungen) anzuknüpfen. Aufgrund der aktuellen Situation erscheint dies unwahrscheinlich. Auch das Fertigstellungsniveau von rd. 2.300 Wohnungen im letzten Jahr wird in 2021 voraussichtlich nicht erreicht. Tatsächlich stellt sich der Gesamtneubaubedarf in Düsseldorf nach Analysen von Aengevelt Research deutlich höher auf rd. 5.600 Wohnungen p.a. Entsprechend zeichnet sich weiterhin keine Entspannung am Düsseldorfer Wohnungsmarkt ab, zumal der Schwerpunkt des Wohnungsneubaus unverändert auf den gehobenen Miet- und Kaufpreiskategorien liegt. Vielmehr ist von einem weiteren Anstieg des Miet- und Kaufpreisniveaus am Wohnungsmarkt auszugehen.

• Insgesamt ist und bleibt die Landeshauptstadt Düsseldorf dank der exzellenten Infrastrukturqualität und -dichte, dem differenzierten und wachstumsaffinen Arbeitsplatzangebot, der optimalen Erreichbarkeit von Millionen kaufkraftstarker Verbraucher und ihrer finanziellen Solidität ein attraktiver Wirtschafts- und Immobilienstandort und bietet damit beste Voraussetzungen für Immobilieninvestitionen.

Dynamischer Investmentmarkt.

• Nach Auswertungen des Gutachterausschusses Düsseldorf wurde im ersten Halbjahr 2021 am Grundstücksmarkt der Landeshauptstadt (Asset Deals) ein Geldumsatz von rd. EUR 2,5 Mrd. kontrahiert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (1. HJ. 2020: rd. EUR 1,6 Mrd.) bedeutet dies ein Umsatzwachstum von 57 % bzw. rd. EUR 900 Mio. Zudem handelt es sich um den höchsten Düsseldorfer Halbjahres-Wert in diesem Jahrtausend.

• Besonders deutlich stieg dabei der Geldumsatz im Marktbereich der bebauten Grundstücke, nämlich um 58 % bzw. rd. EUR 586 Mio. auf knapp EUR 1,6 Mrd.
„Dahinter stehen wie von Aengevelt prognostiziert Nachholeffekte im Segment der Immobilieninvestments, das den Marktbereich der bebauten Grundstücke besonders stark prägt, u.a. mit mehreren großvolumigen Büro-/Geschäftsgebäude-Transaktionen im jeweils dreistelligen Mio.-Euro-Bereich“, erläutert Oliver Lederer, Mitglied der Aengevelt-Geschäftsleitung und Leiter des Düsseldorfer Investment-Teams.
Einer der relevantesten Deals des Jahres 2021 ist dabei der Verkauf der HSBC-Trinkhaus Galerie an das Joint Venture der Momeni Gruppe, Black Horse Investment und Wirtgen Invest für einen Kaufpreis von rd. EUR 155 Mio.

• Da sich das Transaktionsgeschehen in der zweiten Jahreshälfte traditionell nochmals dynamisiert, prognostiziert Aengevelt Research für das Gesamtjahr 2021 einen Geldumsatz (Asset- und Share-Deals) von über EUR 6 Mrd. am Düsseldorfer Grundstücksmarkt. Damit würde nicht nur der Vorjahreswert (2020: rd. EUR 5,4 Mrd.), sondern auch das Dekadenmittel (Ø 2011 bis 2020: rd. EUR 5 Mrd.) deutlich übertroffen.

• Zugleich bestätigt die Entwicklung der Spitzenrendite für Büroobjekte, die im Jahresverlauf ungeachtet der anhaltenden Krisensituation noch einmal um 10 Basispunkte auf 2,8 % p.a. nachgegeben hat, dass nach wie vor ein deutlicher Nachfrageüberhang nach Core Objekten besteht.

• Neben den gewerblichen Investments spielt in Düsseldorf das Wohninvestment-segment traditionell eine große Rolle. Durch die Pandemie wurde dieser Trend nochmals deutlich verstärkt.
„Angesichts der anhaltend hohen Nachfrage nach qualifizierten Wohninvestments sind auch hier die Spitzenrenditen weiter gesunken und stellen sich in Düsseldorf für Top-Objekte aktuell auf etwa 2,9 % p.a.“, beschreibt Oliver Lederer die Entwicklung.

Ausblick.

Für 2022 prognostiziert Oliver Lederer eine weiterhin gute Dynamik am Düsseldorfer Investmentmarkt: „Grundsätzlich wird der Immobilienstandort Düsseldorf von nationalen und internationalen Investoren weiterhin als stabil und mit hohem Potential bewertet und geschätzt.“ Das gelte auch ungeachtet der immer noch vorhandenen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie. Vielmehr würden diese zu einer weiteren Differenzierung der Assetklassen durch die Kapitalanleger führen.

Dazu Oliver Lederer: „Wohnen gilt unverändert als sicherer Hafen mit der Folge einer weiter leicht sinkenden Spitzenrendite – u.a. auch aufgrund des zu geringen Angebots. Das gilt auch für Top-Logistikobjekte, während bei Büroobjekten angesichts veränderter Raum- und Arbeitskonzepte flexible Aufteilungsmöglichkeiten, die technische Infrastruktur etc. über ihre Zukunftsfähigkeit und damit Verkaufsfähigkeit entscheiden. Hier sehen wir insgesamt eine Stabilisierung des Renditeniveaus mit wieder leicht steigender Tendenz.“

Bei Einzelhandelsimmobilien würde bei einer insgesamt sehr sorgfältigen Objektprüfung noch stärker als bisher bereits auf die Nachhaltigkeit der Lagequalitäten und potentielle Umnutzungs- und Exit-Möglichkeiten geachtet. Hotels sind aus Sicht von Lederer angesichts von Auslastungszahlen immer noch deutlich unter Vorcorona-Niveau unverändert schwer zu platzieren: „Hier bieten vergleichsweise kleine Hotels mit Standorten in etablierten Wohnquartieren noch die größten Verkaufschancen, allerdings perspektivisch mit Blick auf eine Umnutzung zu Wohnungen bzw. auf Abriss und Neuplanung als Wohnprojekt.“

„Ungeachtet der grundsätzlich guten Rahmenbedingungen und Perspektiven am Düsseldorfer Immobilienmarkt wird ein Aspekt – nicht nur in Düsseldorf, sondern bundesweit – in den nächsten Jahren den Investmentmarkt stark prägen: das Thema “ESG“. Das steht für Environment Social Governance und letztendlich für die Nachhaltigkeit von Immobilien hinsichtlich Klimawandel, verschiedener sozialer Aspekte u.a. für das Quartiersumfeld und für die Erfüllung von Anforderungen aus dem Bereich Corporate Governance. Dabei betrifft das Thema nicht nur Neubauprojekte, sondern auch Bestandsimmobilien und wird – nicht zuletzt aufgrund bereits ab 2022 Zug um Zug in Kraft tretender EU-Regelungen – starken Einfluss auf die Investoren-Nachfrage, die Finanzierbarkeit von Objekten und Projekten und ihre zukünftige Wertentwicklung haben. Darauf müssen sich alle Marktteilnehmer einstellen und zeitnah vorbereiten, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden,“ fasst Oliver Lederer einen der Megatrends am Immobilienmarkt zusammen.

Quelle: https://www.aengevelt.com/presse/artikel/immobilienmarkt-duesseldorf-ueberdurchschnittlich.html

Folge 77: Themenreihe „Die neue Feedbackkultur“, Teil 1 / Das sicherste Passwort / Die unbeliebtesten Studiengänge in Düsseldorf / Immobilien-Flash / Fachkräftemangel in der Chemie nimmt rasant zu / Mobiles Arbeiten wird immer beliebter / Die wichtigsten Termine in der kommenden Woche

Unsere Erfolgsgeschichte geht weiter. Am Freitag gehen wir mit unserem Businesspodcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ mit der 77. Folge in die dritte Staffel. Gemacht von der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. Wir sind das größte Arbeitgebernetzwerk in der Region und Sprachrohr der Betriebe in Stadt und Region. Und wir sind Arbeitgeberverbände mit Start-Up-Spirit seit über 100 Jahren.

Mit unserer neuen Staffel machen wir nicht so schnöde weiter wie das Corona-Virus. Neben Altbewährtem gibt es auch Neuerungen und Neuigkeiten. „Ganz neu“ sind unsere „DÜWI-Themenwelten“.  In drei oder vier Sendungen wollen wir ein Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Expertinnen und Experten aus unserer Stadt thematisieren im Gespräch mit uns ihre Sicht der Dinge. Hörerinnen und Hörer kommen ebenfalls auch zu Wort. Per Sprachnachricht, Chat oder Email und stellen Sie unseren Fachleuten eine Frage oder sagen uns ihre Meinung zum Thema.

Unsere „Themenwelten“ beginnen wir heute mit der „neuen Feedbackkultur in unseren Unternehmen“. Wir sprechen mit Businesscoach Christina Opelt.

Neben den Menschen und den Themen spielt bei uns aber auch der Servicebereich eine große Rolle. Deshalb gibt es weiterhin bei uns die aktuellen Nachrichten und Termine aus und für die Wirtschaft in unserer Stadt.

NRW-Unternehmensverbände: Novelle des Landesnaturschutzgesetzes bleibt deutlich hinter Koalitionsvertrag zurück

Als „einen Beschluss mit Licht und Schatten“ haben die nordrhein-westfälischen Unternehmer die Abstimmung im nordrhein-westfälischen Landtag über den von den Fraktionen von CDU und FDP eingebrachten Gesetzentwurf zur Novelle des Landesnaturschutzgesetzes bezeichnet. Der Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Johannes Pöttering, erklärte am Donnerstag in Düsseldorf, zwar würden Teile des Koalitionsvertrages durchaus umgesetzt, der Gesetzentwurf bleibe aber deutlich hinter den Notwendigkeiten zurück. Nach wie vor bleibe es in relevanten Bereichen bei nordrhein-westfälischen Sonderwegen. „Die Richtung des Gesetzes stimmt. Die Chance einer wirklich umfassenden Modernisierung bleibt jedoch ungenutzt“, sagte Pöttering.

Zu begrüßen sei die nun beschlossene Wiederaufnahme der Eins-zu-Eins-Kompensation in das Landesnaturschutzgesetz, wonach Eingriffe in die Natur künftig sach- und fachgerecht ausgeglichen und eine Überkompensation vermieden würden. „Diese Regelung kann spürbar zur Entlastung des Flächendrucks beitragen“, betonte Pöttering. Positiv sei auch die Einrichtung eines digitalen Katasters, das zu mehr Transparenz und zur Beschleunigung von Verwaltungsverfahren führen werde. Demgegenüber blieben jedoch zentrale Kernpunkte des Koalitionsvertrages in der Novelle unberücksichtigt. Dies gelte insbesondere für die weiterhin unangetasteten Vorschriften zu den Vorkaufs- und Beteiligungsrechten etwa von Naturschutzverbänden sowie zu Biotopverbundflächen. „Hier bleibt es bei den bisherigen bürokratischen Regelungen. Diese Sonderregelungen im Vergleich zu anderen Bundesländern sind für die Unternehmen hierzulande ein deutlicher Wettbewerbsnachteil“, erklärte Pöttering. Im neuen Naturschutzgesetz fehlten damit insbesondere praxisgerechte Korrekturen für die dringend erforderliche Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren. „Hier brauchen wir für eine zügige und erfolgreiche Transformation in Richtung Klimaneutralität dringend eine deutliche Tempoverschärfung“, betonte Pöttering. Insbesondere vor dem Hintergrund der zu diesem Thema weitreichenden Ankündigungen des Koalitionsvertrags auf Bundesebene sei hier nun auch ein entschiedeneres Vorgehen in Nordrhein-Westfalen angezeigt.

Gegen den Winterblues: rund 20 Prozent der Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie bieten Massage zusätzlich zum Gehalt

„Unsere Anreiz- und Vergütungsstudie zeigt, dass Unternehmen viel für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter machen,“ so Amelia Koczy, wissenschaftliche Expertin des Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. Gerade in der dunklen Jahreszeit und aufgrund der Pandemie-Situation tun diese Zusatzleistungen den Mitarbeitern gut. „Dabei ist Massage nur eines unter vielen Angeboten, die einem Stimmungstief vorbeugen.“

Das steigende Gesundheitsbewusstsein in der Gesellschaft findet zunehmend auch Einzug in die Vergütung. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements bieten Unternehmen unterschiedliche Leistungen zur Vorsorge und Beratung an. So sind beispielsweise Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen und die Rückenschule in vielen Betrieben ein fester Bestandteil des Angebots. Weitere genannte Angebote sind beispielsweise Seminare zu gesundem Schlaf (insbesondere interessant für Schichtarbeiter), Führungskräfteseminare zum Thema Gesundheit, Physiotherapien, bewegte Pausen, Yoga-Kurse oder Sportgruppen wie zum Beispiel Laufen, Fußball und Volleyball.
Welche Benefits sonst noch besonders verbreitet sind sowie weitere Anregungen sind in der Studie zu finden: www.arbeitswissenschaft.net/zusatzleistungen

Bankenverband: So nutzen Sie Kapitalerträge für Ihre Kinder

Der Aufbau eines kleinen Vermögens für das Kind ist ein Ziel, das viele Eltern haben. Eine entsprechende Vorsorge ermöglicht dann zum Beispiel einen zukünftigen Auslandsaufenthalt oder den Führerschein. Neben dem Vermögensaufbau für den Nachwuchs kann die Anlage auch steuerlich interessant sein.

Denn genau wie Erwachsene verfügen Kinder über einen Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro bei Kapitalerträgen, den sie auf ihre Erträge geltend machen können. Bis zu dieser Summe können die Eltern, die als gesetzliche Vertreter auch das Konto auf den Namen des Kindes eröffnen müssen, für das Kind gesonderte Freistellungsaufträge erteilen. So können Kapitalerträge maximal bis zur Höhe des erteilten Freistellungsauftrags von der Bank ohne Einbehalt von Kapitalertragsteuer ausgezahlt werden.

Doch der steuerliche Vorteil einer Depoteröffnung fürs Kind endet nicht mit dem Sparer-Pauschbetrag. Kinder bleiben nämlich über den Sparer-Pauschbetrag hinaus steuerfrei, da sie genau wie Erwachsene über einen steuerlichen Grundfreibetrag verfügen. Dieser wurde zum Jahreswechsel von 9.744 Euro (2021) auf 9.984 Euro (2022) angehoben. Bei dem steuerlichen Grundfreibetrag handelt es sich um eine Summe, die grundsätzlich steuerfrei bezogen werden kann. Erst wenn das zu versteuernde Einkommen den definierten Grundfreibetrag überschreitet, ist Einkommensteuer zu zahlen. Da Kinder im Regelfall über keine eigenen Einkünfte und Jugendliche, wenn überhaupt, nur über geringfügige Einkünfte verfügen, wird dieser Betrag in der Regel nicht überschritten; somit fallen auch keine Steuern an.

Der Grundfreibetrag kann allerdings nicht von der Bank beim Kapitalertragsteuerabzug berücksichtigt werden. Um ihn geltend machen zu können, müssen die Eltern für das Kind eine Einkommensteuererklärung abgeben, damit das Finanzamt die von der Bank einbehaltene Kapitalertragsteuer erstatten kann. Bei der Steuererklärung werden die Kapitalerträge steuerlich dem Kind und nicht den Eltern zugerechnet. Es findet eine strikte Vermögenstrennung statt. Die Eltern haben zudem die Möglichkeit, für ihre Kinder eine sogenannte Nichtveranlagungsbescheinigung beim Finanzamt zu beantragen. Die Bescheinigung wird dann der Bank vorgelegt. Mit einer Nichtveranlagungsbescheinigung kann man sich per Definition von der Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge freistellen lassen.

Hierbei gilt es jedoch einen wichtigen Punkt zu beachten: Wenn Sie die steuerlichen Vorteile einer Übertragung von Kapital auf Ihr Kind nutzen, dann gehört das übertragene Geld Ihrem Kind und Sie dürfen nicht mehr darüber verfügen. Das heißt, dass Sie das Ersparte nicht für sich selbst ausgeben oder zurückverlangen können. Sie dürfen nur dann über das Kapital verfügen, wenn die Ausgabe dem Kind dient, Sie damit also zum Beispiel den Führerschein oder einen Studienaufenthalt des Kindes im Ausland finanzieren. Die Überbrückung eigener finanzieller Engpässe mit dem Vermögen der Kinder ist strikt verboten.

Auswirkungen vom Kapital der Kinder auf weitere Leistungen und Bezüge

Ein weiterer Aspekt muss berücksichtigt werden, wenn Sie Ihren Kindern Vermögen übertragen. Sind diese volljährig, kann dies ein Ende der Mitversicherung über die gesetzliche Familienversicherung nach sich ziehen. Die Einkommensgrenze, um weiterhin beitragsfrei familienversichert zu bleiben, liegt aktuell bei 470 Euro im Monat. Falls diese Einkommensgrenze überschritten wird, müssen sich die erwachsenen Kinder selbstständig krankenversichern. Darüber hinaus kann sich entsprechendes Vermögen auch auf die Möglichkeit niederschlagen, eine Studienunterstützung durch Bafög zu erhalten: Das verfügbare Vermögen der Studierenden wird direkt mit dem Bafög-Freibetrag verrechnet.

Wachstumsoffensive der Metro

Im Rahmen seines Kapitalmarkttages präsentiert der Großhändler METRO heute seine Wachstumsstrategie „sCore“. Dabei steht Score für die gesetzten Ziele und Core für den starken Großhandelskern. In den kommenden Jahren will METRO sein Wachstumstempo steigern, den Kundennutzen maximieren und mit seinen Langfristzielen bis 2030 seine Position als ein führender Lebensmittelgroßhändler ausbauen. Dabei soll der Umsatz bis 2030 auf über 40 Mrd. EUR und das EBITDA auf über 2 Mrd. EUR wachsen. Im Rahmen der Strategie plant das Unternehmen bis 2025 jährlich bis zu 2,5 % des Gesamtumsatzes zu investieren und diese Investitionen anschließend graduell auf bis zu 1,5 % des Gesamtumsatzes zu reduzieren. Langfristig soll bis 2030 ein Free Cashflow von über 0,6 Mrd. EUR generiert werden.

Die Wachstumsoffensive basiert auf 3 Säulen: Die Großhandelsausrichtung für Profikunden schärfen, das Multichannel-Geschäftsmodell deutlich ausbauen und neue Geschäftsfelder erschließen. Dies bedeutet eine konsequente Ausrichtung des Angebots an die Bedürfnisse von professionellen Kunden. Auch soll der FSD-Umsatz mehr als verdreifacht und die Marktplatz-Umsätze von METRO MARKETS auf mehr als 3 Mrd. EUR erhöht werden. Die Erschließung neuer Geschäftsfelder umfasst den Ausbau der Franchise-Konzepte für kleinere Händler sowie die weitere Expansion des Großkundengeschäfts im Gastgewerbe. Im Ergebnis soll das Geschäftsmodell des Großhändlers mit über 80 % Umsatzanteil stark auf professionelle Kunden ausgerichtet sein. Zudem fokussiert METRO sich weiterhin auf das Thema Nachhaltigkeit. Die wesentlichen Schwerpunkte der METRO Nachhaltigkeitsstrategie sind dabei die Klimaneutralität bis 2040, Vermeidung von Plastik und Lebensmittelabfällen sowie der weitere Ausbau eines nachhaltigen Sortiments.

Alle Informationen zum Capital Markets Day via: https://www.metroag.de/pressetermine/2022/01/26/kapitalmarkttag-2022

Die vierte industrielle Revolution ist überall – Vom Sinn und Unsinn der „4.0“

Was haben »Frischer Fisch 4.0«, »Gottesdienst 4.0« oder »Vater 4.0« mit der digitalen Transformation der Produktion zu tun? Der Düsseldorfer ifaa-Experte Sebastian Terstegen erläutert:

„Seitdem der Begriff »Industrie 4.0« im Zusammenhang mit der Hightech-Strategie der Bundesregierung geprägt wurde, beschäftigen wir uns im ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft mit der vernetzten Digitalisierung in der Produktion. Bei unseren Forschungsarbeiten fielen uns schnell zahlreiche neue 4.0-Begriffe auf – teils sehr skurrile oder sonderbare Begriffe. Wir fragten uns: Was hat das mit Industrie 4.0 zu tun?“ Das Ergebnis der fortwährenden, beiläufigen Begriffssammlung zeigt nun das 4.0-Glossar des ifaa: www.arbeitswissenschaft.net/40glossar

Der Hintergrund: Zum Begriff Industrie 4.0

2011 prägte die Forschungsunion der deutschen Bundesregierung den Begriff »Industrie 4.0«. Mit ihm wird ein Zukunftsprojekt im Rahmen der Hightech-Strategie bezeichnet, welches die vernetzte Digitalisierung in der Produktionsindustrie in Deutschland vorantreiben soll. Unter dem Begriff »Industrie 4.0« werden neuartige Produktionsparadigmen subsummiert, so unter anderem die vertikale und horizontale Integration der IT-Systeme eines Unternehmens, eine dezentrale Intelligenz und Steuerung, ein durchgängiges digitales Engineering sowie cyber-physische Produktionssysteme.

Die vierte industrielle Revolution

Mit dem Begriff »Industrie 4.0« wird gleichzeitig ausgedrückt, dass die vernetzte Digitalisierung der Produktionsindustrie eine vierte industrielle Revolution einleitet – nach den ersten drei industriellen Revolutionen: der Mechanisierung mittels Wasser- und Dampfkraft, der Massenfertigung mithilfe elektrischer Energie und Fließbändern sowie der Automatisierung der Produktion mithilfe des Einsatzes von Elektronik und IT. Um den Fokus auf Digitalisierung noch stärker zu betonen, wird im Begriff eine eigentlich bei Software-Produkten übliche Versionsnummerierung verwendet: 4.0.

„Die »4.0« selbst entwickelte sich schnell zu einem geflügelten Begriff“, weiß ifaa-Experte Sebastian Terstegen. „Kurz nach der Begriffsprägung erhielten weitere Begriffe, die mit einer digitalisierten Produktion in Verbindung stehen, die Versionsnummer 4.0.“ Begriffe wie »Arbeit 4.0«, »Gesellschaft 4.0« oder »Produktionsarbeit 4.0« wurden entworfen – aber auch kuriose Begriffe wie »Frischer Fisch 4.0«, »Saustall 4.0« oder »Wasser 4.0«, die auf den ersten Blick scheinbar überhaupt nicht mit einer industriellen Revolution oder der Digitalisierung in Verbindung stehen.

Terstegen erläutert das 4.0-Glossar: „Wir möchten mit dieser Begriffssammlung zeigen, welch seltsame Blüten der Vier-Null-Hype seit 2011 treibt. Des Öfteren staunt man aber auch, welchen unerwarteten Zusammenhang scheinbar kuriose 4.0-Begriffe mit der Industrie 4.0 tatsächlich haben.“

Quelle: arbeitswissenschaft.net

ElectronicPartner startet aktiv ins Jahr 2022

Neue Projekte auf den Weg bringen und Erfolgreiches zukunftssicher ausbauen – das ElectronicPartner Jahr 2022 steht im Zeichen von Innovationen. Vom 18. Februar bis 4. März erwartet die Mitglieder und Partner der Verbundgruppe eine virtuelle Warenmesse, inklusive umfassendem Webinar-Angebot. Am 29. und 30. April folgt der erste ElectronicPartner Kongress in Düsseldorf – ein neues Veranstaltungsformat in Präsenzform mit Workshops, Vorträgen und ausgewählter Ware.

Neben der kürzlich gestarteten „Go Green“-Kampagne, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte Verbundgruppe zieht, gibt es in 2022 bei den drei Kernmarken EP:, MEDIMAX und comTeam weitere Projekte, um den jeweiligen Erfolgskurs fortzusetzen.

„Gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Partnern ist es uns auch im zweiten Corona-Jahr gelungen, alle Geschäftsfelder von ElectronicPartner souverän durch die Pandemie zu steuern“, erklärt Verbundgruppen-Vorstand Friedrich Sobol (Foto). Die genauen Umsatzzahlen veröffentlicht das Unternehmen im kommenden März. Vorläufige Ergebnisse weisen schon jetzt auf eine grundsätzlich positive Entwicklung hin. „Und auch in 2022 geben wir alles, um besten Service für unternehmerischen Erfolg zu bieten“, ergänzt der Vorstand.

Die Marke EP: wird ihre Positionierung als die führende Fachhandelsmarken der deutschen Elektronikbranche weiter ausbauen. Während Wettbewerber sich zunehmend der Großfläche widmen, ist die Stärke der EP:Mitglieder bester, persönlicher Service auf konzentrierter Fläche mitten in der Gemeinde. Dieses Alleinstellungsmerkmal macht die Kooperation künftig noch effektiver durch gezielte Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen auf allen Kanälen sichtbar.

Auch bei MEDIMAX setzt die Verbundgruppe weiter auf individuellen Service für ihre Franchisepartner, um bestmöglich bei der Kundenansprache zu unterstützen. Den erfolgreichen Weg, den MEDIMAX mit dem Abschluss der Privatisierung und dem neuen Markenclaim „Mehr Mensch. Mehr Technik“ eingeschlagen hat, setzt die Zentrale im engen Austausch mit den Franchisepartnern fort. „Gemeinsam arbeiten wir an einem neuen Look and Feel, das in Kombination mit unserem außergewöhnlichen Leistungskatalog die Expansion von MEDIMAX vorantreibt“, ist Friedrich Sobol überzeugt.

Die Partner des Technologie-Netzwerkes comTeam haben sich spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie als systemrelevant erwiesen. Im vergangenen Jahr konnten sie ihre Geschäftsbeziehungen und Services weiter ausbauen und dazu beitragen, dass die empfindliche IT-Infrastruktur im privaten, öffentlichen, sozialen und wirtschaftlichen Bereich allen Herausforderungen trotzt. Ein besonderer Fokus liegt in 2022 auf der Know-how-Erweiterung durch den comTeach Campus, denn gerade in der sich ständig neu erfindenden IT-Welt sind regelmäßige Aus- und Fortbildung überlebenswichtig.

„Ein zentraler Baustein bei all unseren Aktivitäten in 2022, ob auf nationaler oder internationaler Ebene, ist das Projekt Go Green. Zusammen mit unseren Mitgliedern in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden werden wir einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen und dafür sorgen, dass das Thema Nachhaltigkeit in der Verbundgruppe ElectronicPartner gelebt wird“, erklärt der Vorstand. Dazu gehören neben der Veröffentlichung eines Nachhaltigkeitsberichtes die Erschließung neuer, vor allem nachhaltiger Sortimente und die Befassung mit Maßnahmen zur Stromgewinnung und -speicherung.

„Wir haben viel vor in 2022 und das richtige Team, um unsere Ziele zu erreichen, egal, welche Herausforderungen die anhaltende Krisen-Lage noch für uns bereithält“, fasst Friedrich Sobol zusammen.