Jandura: Rücknahme der Einschränkungen wichtig und richtig

Anlässlich der Ministerpräsidentenkonferenz heute in Berlin äußert sich Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) zu den geplanten Corona-Lockerungsmaßnahmen:

„Die Rücknahme der Einschränkungen macht insbesondere für den Einzelhandel und die Gastronomie-Branche endlich wieder Hoffnung auf Verbesserung ihrer Lage. Besonders der Gastronomie-Großhandel leidet enorm unter den Einschränkungen im Restaurant-Betrieb. Wichtig ist nun aber, dass es sich um verlässliche Entscheidungen handelt. Das hin-und-her und Änderungen von heute auf morgen müssen ein Ende haben. Laut Experten ist die Maskenpflicht im Handel und eine Rückkehr zur 3-G-Regel in Restaurants und Bars ausreichend. Wir dürfen die vielen Einzelhändler und Gastronomen nicht länger als nötig mit den Auflagen belasten. Schließlich prägen Geschäfte, Restaurants und Bars unsere Innenstädte und tragen so entscheidend zur Lebens- und Auffenthaltsqualität bei.“

Kältetest bestanden: Die nächste Generation eSprinter bei der Wintererprobung

Arjeplog, Schweden. Kunden stellen an batterie-elektrische Transporter dieselben Anforderungen wie an ihre Pendants mit Verbrennungsmotor. Ganz vorne mit dabei: volle Zuverlässigkeit, auch bei schwierigsten Witterungslagen. Denn gewerbliche Kunden sind darauf angewiesen, dass ihr Transporter sie auch bei Eis und Schnee nicht im Stich lässt.

Daher testet Mercedes‑Benz Vans alle elektrischen Transporter unter klimatischen Extrembedingungen, wie beispielsweise auf verschneiter und vereister Fahrbahn, schneidendem Wind und Temperaturen bis zu minus 30 Grad. Ein echter Härtetest sowohl für das Fahrzeug als auch das Entwicklerteam. Der E-Sprinter wird in Düsseldorf produziert.

Auf dem anspruchsvollen Prüfgelände im schwedischen Arjeplog, nahe des Polarkreises, werden die Fahrzeuge einer Vielzahl an Tests unterzogen, unter anderem werden die Auswirkungen extremer Kälte auf Handling, Ergonomie, Thermomanagement und Innenraumkomfort untersucht. In Kältekammern werden die Fahrzeuge zusätzlich vor Fahrtbeginn heruntergekühlt, um so die Kälteabsicherung von Antriebskomponenten, Heizungssystemen, Software und Schnittstellen zu überprüfen. Und auch das Ladeverhalten sowie das Lademanagement werden dezidiert untersucht und optimiert.

Schon nach gut der Hälfte des mehrwöchigen Testzeitraums zeigt sich deutlich: Die nächste Generation eSprinter trotzt Eis und Schnee, extremer Kälte und meistert auch die anspruchsvollsten Testzyklen.

Die nächste Generation eSprinter

Die Anforderungen an die nächste eSprinter Generation wurden in enger Zusammenarbeit mit Kunden, so zum Beispiel aus dem KEP-Sektor (Kurier-, Express- und Paketdienst), sowie Aufbauherstellern definiert.

Mit drei Batterie- und zahlreichen Aufbauvarianten vom Kastenwagen bis hin zum Fahrgestell für Kofferaufbauten soll die nächste Generation eSprinter nicht nur neue Kundensegmente erschließen, sondern auch neue Märkte, unter anderem die USA und Kanada. Die Reichweite wird sich im Vergleich zum aktuellen eSprinter je nach Konfiguration mehr als verdoppeln.

Die Produktion der nächsten Generation eSprinter startet sukzessive, beginnend im zweiten Halbjahr 2023 in Charleston (South Carolina, USA), anschließend in Düsseldorf und in Ludwigsfelde. Ein zentrales Leitprinzip bei Mercedes-Benz ist Nachhaltigkeit, die nächste Generation des eSprinter wird CO2-neutral produziert.

Rund 350 Millionen Euro hat Mercedes-Benz in die nächste Generation eSprinter investiert. Für die Anpassung der Produktion in den drei Werken werden jeweils rund 50 Mio. € investiert.

Die BEV-Strategie von Mercedes-Benz Vans – Transformation in Richtung „all electric“

Mercedes-Benz ist von den ökologischen und ökonomischen Vorteilen batterie-elektrischer Vans überzeugt, den Führungsanspruch bei Elektromobilität hat Mercedes-Benz Vans fest in seiner Strategie verankert und elektrifiziert konsequent alle Baureihen. Schon heute können Aufbauhersteller und Kunden unter vier batterie-elektrischen Vans wählen: dem eSprinter, dem eVito Kastenwagen sowie dem eVito Tourer und dem EQV. Außerdem werden in diesem Jahr der neue eCitan, der elektrische Small Van für den gewerblichen Einsatz, sowie die elektrifizierte Variante der T-Klasse, dem Small Van für Familien und Freizeitaktive, das lokal emissionsfreie Produktportfolio von Mercedes‑Benz Vans erweitern.

Mit der nächsten Generation des eSprinter setzt Mercedes‑Benz Vans seine Strategie konsequent um und unterstreicht seinen Führungsanspruch ‚Lead in Electric Drive‘.

Und: Die Weichen für eine vollelektrische Zukunft sind gestellt. Bis zum Ende des Jahrzehnts wird die Marke mit dem Stern bereit sein, vollelektrisch zu werden – überall dort, wo es die Marktbedingungen zulassen. Das bedeutet: Ab 2025 werden alle neuen Fahrzeug-Architekturen ausschließlich elektrisch sein. Dementsprechend wird auch Mercedes-Benz Vans eine neue, rein elektrische Fahrzeugarchitektur für die dritte eVans Generation entwickeln. Sie trägt den Namen VAN.EA, erste Vans basierend auf VAN.EA werden ab der Mitte des Jahrzehnts auf den Markt kommen.

Podcast- Folge 79: Themenreihe „Die neue Feedbackkultur“, Teil 3 / arbeitsrechtliches Update / Safer Internet Day / neues Quartier in Unterbilk / Rheinischer Innovationspreis / wichtige Termine / Unternehmens-News / Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung

Am Freitag (11.02.) gibts die 79. Folge unseres beliebten Podcasts „Düsseldorfer Wirtschaft“. Viele Themen warten wieder auf uns. Wir freuen uns auf den dritten Teil unserer Miniserie „Die neue Feedbackkultur in unseren Betrieben“. Der zweite Teil mit Unternehmer und Konfliktmanager Bernd Lichtenauer fand große Beachtung – besten Dank für die Resonanz. Heute setzen wir das Gespräch und werden auch wieder Hörerinnen- und Hörerfragen beantworten. Unser Arbeitsrechtsexperte Alexander Jarre stand vor wenigen Tagen der Leserschaft der Rheinischen Post Rede und Antwort. Auch darüber werden wir sprechen. Abgerundet wird unsere Folge mit den News, Terminkalender und den TOP-Infos zu den „Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung“.
Das ist die „Düsseldorfer Wirtschaft“ – unser Podcast seit März 2020, gemacht von der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung. Sie hören uns auf Ihrem Lieblings-Podcatcher und bei uns im Netz unter www.unternehmerschaft.de
Wenn Ihnen gefallen hat, was Sie gehört haben, dann empfehlen Sie uns bitte weiter in Ihre beruflichen und privaten Netzwerke.
Ideen, Hinweise, Hörer/innen-Fragen an: service@unternehmerschaft.de

Jandura: Es droht eine schleichende Deindustrialisierung

„Die hohe Inflation macht sichtbar, was wir Unternehmer schon lange kritisieren: Die Steuern und Abgaben auf Energie in Deutschland sind viel zu hoch. Und das ist ein echtes Problem für den Standort. Uns droht eine ‚schleichende Deindustrialisierung‘ aufgrund unverhältnismäßig hoher Energiepreise.“, warnt Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) anlässlich der Bekanntgabe der Inflationszahlen am heutigen Tag.

„Unternehmen zahlen in Deutschland deutlich höhere Energiepreise als ihre Wettbewerber in den Nachbarländern. Die steigenden Preise müssen ein Weckruf an die Politik sein. Es ist wieder typisch deutsch: man will den Verbrauch fossiler Brennstoffe reduzieren, dafür hebt man die Preise an, bedenkt aber die Konsequenzen nicht. Am Ende stehen wieder neue Transferleistungen wie Heizkostenzuschüsse.“, sagte der Verbandspräsident und fordert einen gemeinsamen europäischen Markt für Energiepreise. „Wenn Benzin und Strom in unseren Nachbarländern erheblich günstiger sind, dann sind das keine fairen Wettbewerbsbedingungen mehr in Europa. Und das führt zu einer Abwanderung von Unternehmen und Arbeitsplätzen ins benachbarte Ausland. Ich bin auch für Klimaschutz, aber das geht nicht mit der Brechstange.“

„Die Abschaffung der EEG-Umlage ist ein richtiger Schritt. Nur warum schafft die Ampel sie angesichts dieser Preissteigerungen nicht sofort ab?“, so Jandura weiter. Selbst die kommunalen Energieversorger hatten zuletzt angeboten, den Wegfall der Umlage schon zur Mitte diesen Jahres an die Kunden weiterzugeben.

Der Anteil der Steuern und Abgaben am aktuellen Strompreis in Deutschland beträgt 51%. Die EEG-Umlage allein hat einen Anteil von über 20% an den Kosten.

Aufträge der Industrie reichen so weit wie noch nie

Die deutsche Industrie kann mit den aktuellen Auftragsbeständen so lange produzieren wie nie zuvor: Sie reichen laut einer Umfrage des ifo Instituts für die nächsten 4,5 Monate. „Das gab es noch nie seit wir diese Frage im Jahr 1969 zum ersten Mal gestellt haben. Die Auftragseingänge der vergangenen Monate konnten nicht abgearbeitet werden, weil den Unternehmen wichtige Vorprodukte und Rohstoffe fehlten“, sagt Timo Wollmershäuser, der Leiter der ifo Konjunkturprognosen.

„Sollten sich die Engpässe in den kommenden Monaten auflösen, könnte die Produktion in der deutschen Industrie durchstarten“, fügt er hinzu. „Das dürfte die Wirtschaftsleistung dann kräftig anschieben.“ Besonders groß ist der Auftragsbestand in der Autoindustrie (Hersteller und Zulieferer) mit einer geschätzten Produktionsdauer von 8,0 Monaten, im Maschinenbau (6,1 Monate) und bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten (5,0 Monate). Am wenigsten weit reichen die Aufträge der Drucker mit 1,9 Monaten.

Quelle: ifo.de

Mindestlohn-Erhöhung: Politische Beliebigkeit statt Autonomie der Tarifpartner

Mit der Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro hebelt die Bundesregierung geltende Beschlüsse aus – und brüskiert die Mindestlohnkommission. Mit diesem Paradigmenwechsel delegiert der Staat seine sozialpolitische Verantwortung an die Tarifpartner.

Die Ampel-Regierung hat ihre Ankündigung aus dem Koalitionsvertrag wahr gemacht und einen Gesetzesentwurf für die Erhöhung des Mindestlohns vorgelegt. Ab dem 1. Oktober 2022 soll eine Lohnuntergrenze von zwölf Euro gelten. Der Gesetzesentwurf verdrängt nicht nur bestehende Tarifverträge, sondern hat auch eine Leitbildfunktion für künftige Tariflohnsteigerungen. Dieser Vorgang soll zwar einmalig sein, lässt sich aber mit einfacher Gesetzgebung jederzeit wiederholen.  Die Herangehensweise hebelt das gesetzlich festgelegte Vorschlagsrecht der Mindestlohnkommission auf – damit werden bisher gültige Regeln einer politischen Beliebigkeit geopfert. „Die Mindestlohnkommission wird durch derartige politische Eingriffe einem permanenten Druck ausgesetzt“, sagt IW-Studienautor Hagen Lesch. Dies ließe sich vermeiden, indem die Autonomie der Kommission rechtlich gestärkt würde.

Die Mindestlohnerhöhung könnte für viele Arbeitgeber zum Problem werden. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales nimmt an, dass die Lohnkosten der betroffenen Arbeitgeber 2022 um 1,63 Milliarden Euro steigen würden. Daraus folgende Preiswirkungen können nicht abgeschätzt werden. Damit setzt der Referentenentwurf die finanziellen Auswirkungen sehr niedrig an – Simulationsrechnungen lassen auf deutlich höhere Kosten schließen. So geht das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung von einem Lohnimpuls in Höhe von mindestens neun Milliarden Euro aus. Offenbar erwartet die Regierung starke Ausgleichsmechanismen – möglicherweise durch geringere Arbeitszeiten. Steigen die Arbeitskosten nur so schwach wie vom Bundesarbeitsministerium kalkuliert, ist nicht mit den gewünschten starken Verteilungseffekten zu rechnen.

Ursprünglich sollte der Mindestlohn vor allem dort greifen, wo keine Tarifverträge galten – und so Arbeitnehmer vor unangemessen niedrigen Löhnen schützen. Hier kommt es nun zu einem Paradigmenwechsel: Der Mindestlohn soll bei einer Vollzeiterwerbstätigkeit bedarfsgerecht sein und gleichzeitig helfen, eine armutsvermeidende Rente zu erreichen. Diese Entwicklung lässt allerdings die Einführung der Grundrente außer Acht: Wer über 35 Jahre eine Vollzeitbeschäftigung mit zwölf Euro Mindestlohn ausübt, ist im Alter trotzdem auf die Grundrente angewiesen.  „Die Grundrente führt dazu, dass Rentenansprüche bei 35 Jahren Vollzeitbeschäftigung für Stundenlöhne zwischen acht Euro bis knapp 17 Euro kaum variieren“, sagt Mitautor Christoph Schröder. Jemand, dessen Rentenansprüche auf einem Stundenlohn von 10,45 Euro basieren würden, bekäme durch die Grundrente kaum weniger als jemand, dessen Rentenansprüche auf einem Stundenlohn von 12 Euro berechnet werden.

Quelle: IW Köln

Wasserstoffstrategie: Rheinmetall gewinnt Multi-Millionen Euro Aufträge für Brennstoffzellen-Komponenten

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall hat Großaufträge im zweistelligen MioEUR-Bereich zur Lieferung von Brennstoffzellenkomponenten erhalten. Führende Brennstoffzellenhersteller haben das Unternehmen mit der Lieferung von Wasserstoff-Rezirkulationsgebläsen und Kathodenventilen beauftragt.

Das Auftragspaket ist ein weiterer Erfolg im Rahmen der Wasserstoffstrategie des Konzerns, der seine Position im Bereich der alternativen Antriebe weiter konsequent ausbauen will. Als bewährter Technologiepartner leistet Rheinmetall seit vielen Jahren Beiträge zur Optimierung der Wasserstoffnutzung und somit auch im Sinne der angestrebten Energiewende – sowohl für Fahrzeuge diverser Kategorien wie auch für stationäre Systeme.

Der Auftrag über Rezirkulationsgebläse in der Hochvolt-Version beläuft sich auf einen Gesamtwert im Multi-Millionen Euro-Bereich, der Serienstart ist 2024. Weitere Aufträge von zwei Brennstoffzellenherstellern über mehr als 300.000 Kathodenventile belaufen sich über die Gesamtlaufzeit auf einen zweistelligen MioEUR-Betrag. Basierend auf den bereits ausgelieferten und erfolgreich verifizierten Mustern der Klappensysteme werden die Produktionslinien am Rheinmetall-Produktionsstandort Berlin ab 2023 für höhere Serienvolumina angepasst.

Die Aufträge zeigen einerseits das große Marktpotenzial von Wasserstoff-komponenten und gleichzeitig auch die Kompetenz von Rheinmetall, in enger Zusammenarbeit mit Kunden zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln. Im Rahmen der nationalen deutschen Wasserstoffinitiative ist die Rheinmetall AG industrieller Partner des neuen Innovations- und Technologiezentrums Wasserstofftechnologie in Duisburg. In seiner Division Sensors and Actuators entwickelt Rheinmetall innovative Lösungen, um die Industrie mit hochwertigen Wasserstoffprodukten zu unterstützen und einen effizienten und zuverlässigen Einsatz von Brennstoffzellen zu ermöglichen.

Eine dieser Komponenten ist das georderte Wasserstoff-Rezirkulationsgebläse, dessen Entwicklung im Rahmen eines Förderprojekts vom Bundesverkehrsministerium und der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellen-technologie (NOW) unterstützt wurde.

Das Wasserstoff-Rezirkulationsgebläse von Rheinmetall wird auf der Anodenseite des Brennstoffzellensystems eingesetzt, um die Nutzbarkeit von Wasserstoff als Brennstoff zu erhöhen. Es ermöglicht einen kontrollierten Rückfluss von nicht verbrauchtem Wasserstoff zum Stack, was zu einer erhöhten Effizienz und damit zu einer größeren Reichweite führt. Außerdem sorgt das Gebläse durch eine homogenere Verteilung des Wasserstoffs in der Zelle für deren längere Lebensdauer.

Die bestellten Klappensysteme (Kathodenventile) von Rheinmetall regeln die Frisch- und Abluftmassenströme und isolieren auf der Kathodenseite die Brennstoffzellen-Stacks an den Ein- und Auslasspunkten von der Umgebung. Die sehr geringe Leckage, die durch eine spezielle Konstruktion erreicht wird, wurde erfolgreich nachgewiesen. Betriebszeiten von bis zu 12.000 Stunden werden erreicht und sollen mit einer in der Entwicklung befindlichen neuen Generation auf mindestens 30.000 Stunden Lebensdauer für Nutzfahrzeuge, maritime und stationäre Anwendungen gesteigert werden.

Bereits in der Vergangenheit hatte Rheinmetall für diese Komponenten Aufträge von namhaften OEMs erhalten. Aktuell befindet sich das Unternehmen in ausführlichen Gesprächen mit weiteren Kunden für mobile und stationäre Anwendungen der Brennstoffzellentechnologie, die das Geschäftspotenzial erweitern und weitere Nominierungen erwarten lassen.

Metro verbucht ein rasantes Wachstum bei Umsatz und Gewinn

METRO setzt im neuen Geschäftsjahr den Wachstumstrend trotz gestiegener COVID-Infektionszahlen fort. So liegt der Umsatz in Q1 2021/22 über Vor-Pandemie-Niveau und wächst ggü. Vorjahr um 20,0 % auf 7,6 Mrd. €, das EBITDA erreicht 528 Mio. € und entwickelt sich somit ebenfalls positiv. Das zweistellige Umsatzwachstum mit professionellen HoReCa-Kunden in allen Regionen ist der Haupttreiber dieser positiven Entwicklung. HoReCa-Kernmärkte wie Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien bewegen sich weiterhin über HoReCa-Marktniveau. Somit erhöht sich das Periodenergebnis auf 195 Mio. € (VJ: 99 Mio. €) und das Ergebnis je Aktie steigt auf 0,54 € (VJ: 0,27 €). Mit intensivierten Kundenbeziehungen, dem Ausbau des Multichannel-Geschäfts sowie dem Angebot maßgeschneiderter digitaler Services für Profi-Kunden setzt METRO die eingeschlagene Wachstumsstrategie konsequent um und bleibt für die ausgegebene Prognose für das laufende Geschäftsjahr auf Kurs.

Weitere Informationen finden Sie in der anhängenden Pressemitteilung sowie unter folgendem Link:https://www.metroag.de/pressetermine/2022/02/10/q1-2021-22-analysten-und-pressekonferenz

Foto: metro.de

WAZ: NRW-Ministerpräsident Wüst fordert umfassende Senkung von Energie- und Spritsteuern

Nordrhein-Westfalen hat sich mit einer Bundesratsinitiative für ein umfassendes Maßnahmenbündel gegen die stark steigenden Energiepreise ausgesprochen. In dem Entschließungsantrag für die Länderkammer, der der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Donnerstagsausgabe) vorliegt, fordert die NRW-Koalition aus CDU und FDP gemeinsam von der Ampel-Bundesregierung Steuersenkungen auf Strom, Gas und Benzin.

„Wir brauchen eine Senkung der Mehrwertsteuer auf lebenswichtige Energie wie Heizkosten, eine schnelle Abschaffung der EEG-Umlage und die Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß. Außerdem muss die Mehrwertsteuer für Wärme auf sieben Prozent runter“, sagte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU; Foto) gegenüber der WAZ. Auch bei den Mobilitätskosten müsse gegengesteuert werden. „Eine Senkung der Steuer auf Benzin und Diesel wäre in dieser schwierigen Lage eine schnelle direkte Entlastung gerade für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen, die auf ihr Auto angewiesen sind“, so Wüst weiter. Beim Wohngeld reicht nach Ansicht der NRW-Koalition der vom Bund geplante einmalige Heizkostenzuschuss nicht aus. „Wir brauchen eine dauerhafte und nachhaltige Erhöhung und nicht nur eine Einmalzahlung“, so Wüst.

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) forderte die Prüfung einer neuen strategischen nationalen Gasreserve, um heftige Preisausschläge künftig besser abdämpfen zu können. „Neben schnellen Entlastungen bei den Energiepreisen müssen wir heute schon strukturelle Maßnahmen ergreifen, um weitere Preiskrisen mittel- und langfristig zu vermeiden“, sagte Pinkwart. Bislang gibt es in Deutschland nur Erdölvorräte, die im Krisenfall bereitgestellt werden. Die Füllstände der Gasspeicher sind aktuell sehr niedrig, zudem sorgt die große Abhängigkeit von russischen Bezugsquellen für Unsicherheiten bei Wirtschaft und Verbrauchern. (ots)

Foto: Wüst; Webseite

100 Tage bis zur Wahl: SPD NRW will die Wahlen mit den Themen „Bildung“ und „bezahlbarem Wohnen“ gewinnen

Nur noch 100 Tage bis zur Landtagswahl in NRW. Alle Parteien zeigen sich kämpferisch. „Wir stecken voller Tatendrang“, sagt dann auch SPD-Generalsekretärin Nadja Lüders. Ihr Spitzenkandidat Thomas Kutschaty (SPD) tritt gegen Ministerpräsident Henrik Wüst (CDU) an. Kutschatys Themen sind unter anderem „Bildung“ und „bezahlbares Wohnen“. Ein Ziel der SPD: mehr junge Menschen mit Haupt- und Realschulabschluss sollen einen Ausbildungsplatz erhalten. Die Idee: Unternehmen, die gezielt Haupt- und Realschul-Absolventen einstellen, sollen eine Ausbildungsprämien erhalten, denn: Eine Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung soll erfahren haben, dass NRW-Betriebe bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen immer stärker auf Abiturienten statt auf Haupt- und Realschüler setzten. „Das Abitur ist der einzige Schulabschluss, der mit Sicherheit eine Zukunftschance eröffnet“, heißt es darin. Für alle anderen Abschlüsse gelte das nur noch sehr eingeschränkt. Link zur Studie. Für Düsseldorf gilt dies nach Einschätzung unserer Unternehmerschaft im übrigen nicht! Wenn die Noten stimmen, bekommen auch Hauptschüler in unserer Stadt einen guten und interessanten Ausbildungsplatz. Rund 400 – 600 Ausbildungsplätze bleiben in Düsseldorf Jahr für Jahr unbesetzt.