Inflation: Preise für Wohnungen und Häuser explodieren

Die Preise für Wohnungen in unserer Stadt kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Das wird jetzt auch durch Zahlen belegt. Der Ring deutscher Makler hat die Verkaufserlöse für Eigentumswohnungen aus den Jahren 2010 und 2020 verglichen. Ergebnis: eine Eigentumswohnung kostete im vergangenen Jahr bis zu 150 Prozent mehr als zehn Jahre vorher. Am teuersten sind Wohnungen, wenn sie neu gebaut wurden. Dann kostet der Quadratmeter an die siebeneinhalb Tausend Euro, in Bestandsgebäuden knapp 5.000 Euro. Auch im „Speckgürtel“ rund um Düsseldorf sind die Preise gestiegen, vor allem in Meerbusch, Neuss und Ratingen. Die Preise für Mietwohnungen haben im gleichen Zeitraum auch zugelegt, um bis zu 50 Prozent. Der Ring deutscher Makler geht davon aus, dass dieser Trend erstmal weiter anhält. Die Mietpreise würden in den kommenden Monaten um rund fünf Prozent steigen, so die Prognose, die Kaufpreise um bis zu zehn Prozent. Quelle: Antenne Düsseldorf

Keine Impfmüdigkeit in Düsseldorf

Die Bereitschaft, sich gegen Corona impfen zu lassen, ist hier in Düsseldorf weiterhin hoch. Das sagt die Stadt und verweist auf die Erfahrungen aus den vergangenen Tagen. Alleine am Impfmobil sowie in den drei städtischen Impfstellen am Hauptbahnhof, Flughafen und U-Bahnhof Altstadt seien gestern 900 Menschen geimpft worden, so Krisenstabsleiter Burkhardt Hintzsche. Außerdem werde das Impfangebot in den Berufsschulen gut angenommen. Im Walter-Eucken-Berufskolleg an der Suitbertusstraße hätten sich innerhalb von vier Stunden 45 Leute ihre Spritze abgeholt. Das zeige, dass sich die Menschen impfen lassen würden, wenn sie die Gelegenheit dazu bekämen. Inzwischen sind laut Stadt hier bei uns 365.000 Menschen vollständig geimpft. Schülerinnen und Schüler können sich ab Mittwoch, 25. August, an elf Schulstandorten in Düsseldorf gegen das Coronavirus impfen lassen. Im Vorfeld erfolgt eine Abfrage der impfinteressierten Schülerinnen und Schüler und eine Aufklärung. Das ist das Ergebnis von Absprachen zwischen dem Impfzentrum, Sprechern der Schulformen und dem Amt für Schule und Bildung. Quelle: Antenne Düsseldorf/Landeshauptstadt

Von Düsseldorf in die Welt hinaus − wie sich die Henkel Forscherwelt in den vergangenen zehn Jahren entwickelt hat

Vor zehn Jahren, im April 2011, wurde die Bildungsinitiative „Forscherwelt“ gegründet. Begonnen hat alles am Henkel-Hauptsitz in Düsseldorf: Dr. Ute Krupp, Leiterin der Forscherwelt, entwickelte die Initiative, um die Neugier von Kindern für Themen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu wecken. Die Forscherwelt in Düsseldorf ist seither das Herzstück der Bildungsinitiative. In den vergangenen zehn Jahren ist die Initiative enorm gewachsen und konnte weltweit mehr als 62.000 Kinder erreichen. 2014 starteten in Russland die ersten internationalen Forscherwelt-Kurse, kurz darauf folgte Argentinien. Heute finden in 13 Ländern Forscherwelt-Kurse statt − und jedes Jahr kommen weitere Standorte dazu. Weiterlesen!

Foto: Henkel Forscherwelt

Henkel mit sehr starker Entwicklung im ersten Halbjahr – organischer Umsatz und Ergebnis wachsen zweistellig

Nach einem starken Start in das Geschäftsjahr 2021 hat Henkel das Wachstum im Laufe des ersten Halbjahres nochmals beschleunigt und währungsbereinigt bereits wieder das Vorkrisenniveau von 2019 übertroffen. Trotz der Auswirkungen der Corona-Krise, die weltweit weiterhin das gesellschaftliche und wirtschaftliche Umfeld in vielen Märkten beeinträchtigten, erzielte Henkel im ersten Halbjahr deutliche Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis: Organisch stieg der Umsatz im ersten Halbjahr um 11,3 Prozent. Der Konzernumsatz erreichte rund 10 Mrd. Euro. Das entspricht einem nominalen Zuwachs von 4,7 Prozent.

Das bereinigte betriebliche Ergebnis legte um 20,1 Prozent auf 1.430 Mio. Euro zu und die bereinigte EBIT-Marge verzeichnete ein Plus von 1,9 Prozentpunkten und erreichte 14,4 Prozent. Das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie stieg bei konstanten Wechselkursen um 30,1 Prozent. Die Auswirkungen gestiegener Rohstoffkosten konnten dabei im ersten Halbjahr insbesondere durch die sehr starke Mengenentwicklung sowie durch Preiserhöhungen und ein striktes Kostenmanagement und Effizienzverbesserungen kompensiert werden.

„Auch im ersten Halbjahr 2021 war Henkel weiterhin von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffen. Dennoch konnten wir Umsatz und Ergebnis zweistellig steigern. Bezogen auf den Umsatz konnten wir währungsbereinigt bereits jetzt das Vorkrisenniveau von 2019 übertreffen. Vor allem dank des hervorragenden Teamgeistes und Engagements unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der ganzen Welt sowie unseres ausgewogenen und robusten Portfolios mit erfolgreichen Marken und innovativen Technologien im Konsumenten- und Industriegeschäft“, sagte Carsten Knobel, Vorsitzender des Vorstands von Henkel.

Alle Unternehmensbereiche und Regionen trugen im ersten Halbjahr zum organischen Wachstum bei. Der Unternehmensbereich Adhesive Technologies erzielte im ersten Halbjahr den stärksten Umsatzzuwachs. Der Unternehmensbereich steigerte den Umsatz organisch über alle Geschäftsfelder und Regionen hinweg und verzeichnete insgesamt ein zweistelliges Wachstum. Diese Entwicklung wurde auch durch die deutliche Erholung der Weltwirtschaft unterstützt. Aber auch bei Beauty Care und Laundry & Home Care erzielte Henkel organische Umsatzzuwächse. Dabei zeigte sich bezogen auf die einzelnen Geschäftsfelder allerdings ein gemischtes Bild. Im Unternehmensbereich Beauty Care legte vor allem das Friseurgeschäft zu. Hier wurde nach dem signifikanten Umsatzrückgang im Vorjahr über alle Regionen hinweg ein deutlich zweistelliges organisches Umsatzwachstum erzielt. Das Konsumentengeschäft lag dagegen im ersten Halbjahr 2021 aufgrund einer rückläufigen organischen Umsatzentwicklung in der Kategorie Körperpflege unter dem Niveau des Vorjahres, unter anderem bedingt durch die deutliche Abschwächung der Märkte. Im Unternehmensbereich Laundry & Home Care war das Wachstum vor allem durch das Geschäftsfeld Reinigungsmittel getragen, das ein deutliches organisches Umsatzwachstum erzielte. Das Geschäftsfeld Waschmittel verzeichnete ein gutes organisches Umsatzwachstum.

„Wir haben im ersten Halbjahr auch weiterhin gute Fortschritte bei der Umsetzung unserer strategischen Wachstumsagenda gemacht. Im Rahmen des aktiven Portfoliomanagements wurden wie geplant weitere Marken und Geschäfte veräußert oder eingestellt. Zugleich haben wir gezielt in Akquisitionen investiert, insbesondere um unser Portfolio nachhaltiger Produkte auszubauen. Unser Fokus liegt in diesem Jahr vor allem auf der weiteren Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit in den Bereichen Innovationen, Nachhaltigkeit und Digitalisierung sowie auf der Weiterentwicklung unser Unternehmenskultur. In diesen Feldern haben wir im ersten Halbjahr viel bewegt und wir sehen uns bei der Umsetzung unserer Agenda für ganzheitliches Wachstum weiterhin auf einem sehr guten Weg,“ ergänzte Carsten Knobel.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2021 aktualisiert: höheres Umsatzwachstum bei unveränderter Prognose für das Ergebnis je Aktie

Mit Blick auf den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2021 sagte Knobel: „Insgesamt sehen wir derzeit in den meisten Geschäften eine Normalisierung der Nachfrage. Nachdem die Erholung der industriellen Nachfrage in vielen Regionen im zweiten Halbjahr 2020 eingesetzt hatte, dürften die Wachstumsraten trotz einer fortgesetzten wirtschaftlichen Erholung in der zweiten Jahreshälfte 2021 deutlich niedriger ausfallen. In den Kategorien der Konsumgütergeschäfte, die 2020 pandemiebedingt eine erhöhte Nachfrage verzeichneten, rechnen wir im Verlauf des Jahres mit einer Normalisierung Gleichzeitig bleibt die Unsicherheit hoch, wie sich die Pandemie und ihr Einfluss auf Konsum und Industrie weiterentwickeln werden. Insbesondere der außerordentlich starke Anstieg der Rohstoffpreise und angespannte Lieferketten werden die Wirtschaft im weiteren Jahresverlauf erheblich belasten. Wir arbeiten mit umfangreichen Maßnahmen intensiv daran, die Auswirkungen auf unsere Geschäfte und Profitabilität zu begrenzen. Gleichzeitig werden wir uns auch weiterhin flexibel und schnell an Veränderungen in unseren Märkten anpassen und die Umsetzung unserer Wachstumsagenda konsequent vorantreiben. Unter Berücksichtigung der genannten Rahmenbedingungen und auf Basis der sehr starken Entwicklung im ersten Halbjahr haben wir heute unseren Ausblick aktualisiert. Wir haben unsere Umsatzprognose angehoben und halten die Prognose für das Ergebnis je Aktie konstant – trotz zunehmender Belastungen durch steigende Rohstoffkosten.“

Henkel geht nun auf Konzernebene von einem organischen Umsatzwachstum von
+6,0 bis +8,0 Prozent und einer bereinigten Umsatzrendite (EBIT-Marge) in der Bandbreite von 13,5 bis 14,5 Prozent aus. Für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS) bei konstanten Wechselkursen erwartet Henkel unverändert einen Anstieg im hohen einstelligen bis mittleren Zehn-Prozent-Bereich.

Konzernumsatz- und Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2021

Mit 9.926 Mio. Euro lag der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2021 +4,7 Prozent über dem Vorjahresniveau (Q2: 4.958 Mio. Euro, +8,8 Prozent). Der organische Umsatz, das heißt ohne den Einfluss von Währungseffekten und Akquisitionen/Divestments, zeigte ein zweistelliges Wachstum von +11,3 Prozent (Q2: +15,2 Prozent). Akquisitionen und Divestments erhöhten den Umsatz um +0,4 Prozent (Q2: +0,1 Prozent). Wechselkurseffekte hatten einen negativen Einfluss von -7,0 Prozent auf den Umsatz (Q2: -6,5 Prozent).

In den Wachstumsregionen stieg der Umsatz organisch zweistellig um +21,5 Prozent (Q2: +24,7 Prozent). Das Geschäft in den reifen Märkten zeigte eine sehr starke organische Umsatzentwicklung von +4,5 Prozent (Q2: +8,8 Prozent).

Der Umsatz im ersten Halbjahr in Westeuropa zeigte eine organische Entwicklung von +5,5 Prozent (Q2: +10,7 Prozent). In Osteuropa lag das organische Umsatzwachstum bei +17,6 Prozent (Q2: +24,1 Prozent). In Afrika/Nahost stieg der Umsatz organisch um +26,4 Prozent (Q2: +31,7 Prozent). Das organische Umsatzwachstum in Nordamerika lag bei +3,0 Prozent (Q2: +6,3 Prozent). Lateinamerika verzeichnete eine organische Umsatzentwicklung von +21,0 Prozent (Q2: +34,2 Prozent). In der Region Asien/Pazifik stieg der Umsatz organisch um +20,8 Prozent (Q2: +17,3 Prozent).

Das bereinigte betriebliche Ergebnis (bereinigtes EBIT) legte um +20,1 Prozent von 1.191 Mio. Euro im ersten Halbjahr des Vorjahres auf 1.430 Mio. Euro zu.

Die bereinigte Umsatzrendite (bereinigte EBIT-Marge) stieg um 1,9 Prozentpunkte von 12,6 Prozent auf 14,4 Prozent.

Das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie wuchs um +22,4 Prozent von 1,96 Euro in der ersten Hälfte von 2020 auf 2,40 Euro. Bei konstanten Wechselkursen stieg das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie um +30,1 Prozent.

Das Netto-Umlaufvermögen wurde weiter verbessert. Mit 3,6 Prozent vom Umsatz lag es um 0,8 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (4,4 Prozent).

Der Free Cashflow in Höhe von 471 Mio. Euro lag unter dem Wert des ersten Halbjahres 2020 (940 Mio. Euro), was insbesondere auf einen niedrigeren Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit zurückzuführen ist. Bei einem höheren betrieblichen Ergebnis resultierte der Rückgang aus dem deutlichen Anstieg des Netto-Umlaufvermögens gegenüber dem Ende des Geschäftsjahres 2020, der unter anderem durch die deutliche Ausweitung des Umsatzvolumens bedingt war.

Die Nettofinanzposition belief sich zum 30. Juni 2021 auf -1.035 Mio. Euro (31. Dezember 2020: -888 Mio. Euro).

Entwicklung der Unternehmensbereiche im ersten Halbjahr 2021

Im ersten Halbjahr 2021 stieg der Umsatz des Unternehmensbereichs Adhesive Technologies nominal um +14,4 Prozent von 4.153 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 4.752 Mio. Euro (Q2: 2.394 Mio. Euro, +23,1 Prozent). Organisch erhöhte sich der Umsatz um +20,2 Prozent (Q2: +28,5 Prozent). Die Entwicklung im ersten Halbjahr war maßgeblich durch die fortschreitende deutliche Erholung der globalen Wirtschaft über alle Regionen und Geschäftsfelder hinweg geprägt. Das bereinigte betriebliche Ergebnis im ersten Halbjahr 2021 legte um +50,9 Prozent zu und erreichte 820 Mio. Euro. Die bereinigte Umsatzrendite lag mit 17,3 Prozent um 4,2 Prozentpunkte über dem Wert des ersten Halbjahres 2020.

Im Unternehmensbereich Beauty Care stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 organisch um +5,2 Prozent (Q2: +8,2 Prozent). Nominal stieg der Umsatz um +1,1 Prozent und erreichte 1.839 Mio. Euro (Q2: 914 Mio. Euro, +3,5 Prozent). Das Wachstum ist insbesondere auf die starke Erholung im Friseurgeschäft zurückzuführen, das im zweiten Quartal des Vorjahres erheblich durch pandemiebedingte Schließungen von Friseursalons beeinträchtigt war. Das bereinigte betriebliche Ergebnis lag im ersten Halbjahr 2021 um +6,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahres und erreichte 183 Mio. Euro. Die bereinigte Umsatzrendite lag mit 10,0 Prozent ebenfalls über Vorjahresniveau.

Der Unternehmensbereich Laundry & Home Care erreichte im ersten Halbjahr 2021 eine organische Umsatzsteigerung von +3,9 Prozent (Q2: +3,6 Prozent). Nominal sank der Umsatz insbesondere aufgrund der stark negativen Wechselkurseffekte um -5,3 Prozent auf 3.275 Mio. Euro (Q2: 1.619 Mio. Euro, -5,1 Prozent). Das bereinigte betriebliche Ergebnis sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um -7,7 Prozent auf 490 Mio. Euro. Die bereinigte Umsatzrendite lag bei 15,0 Prozent und damit leicht unter dem Niveau des ersten Halbjahres 2020, insbesondere aufgrund gestiegener Materialkosten sowie negativer Währungseffekte.

Agenda für ganzheitliches Wachstum: gute Fortschritte

„Wir haben im ersten Halbjahr 2021 konsequent an der Umsetzung unserer Wachstumsagenda gearbeitet“, sagte Carsten Knobel. Neben dem aktiven Portfoliomanagement hat Henkel im laufenden Jahr vor allem zwei Aspekte seiner Wachstumsagenda im Fokus: Erstens will das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit in den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung weiter ausbauen. Zweitens soll die Unternehmenskultur gezielt gefördert werden. In allen Bereichen konnte Henkel im ersten Halbjahr 2021 gute Fortschritte erzielen.

Im Rahmen des aktiven Portfoliomanagements hat Henkel Marken und Kategorien mit einem Gesamtumsatz von mehr als einer Milliarde Euro identifiziert, von denen rund 50 Prozent bis Ende 2021 veräußert oder eingestellt werden sollen. Für die übrigen Marken und Geschäfte wird eine deutliche Verbesserung angestrebt. Bislang zeigen, gemessen am Umsatz, bereits 60 Prozent dieser Marken und Geschäfte eine verbesserte Umsatzentwicklung. Trotz der anhaltenden Marktunsicherheiten hat Henkel insgesamt bereits Geschäfte mit einem Gesamtumsatz von rund 350 Mio. Euro – überwiegend in den Konsumentengeschäften – eingestellt bzw. veräußert. Zudem wurde durch den im Juli 2021 abgeschlossenen Erwerb der Swania SAS die Position im Markt für nachhaltige Wasch- und Reinigungsmittel gestärkt und das Portfolio mit komplementären Marken ausgebaut.

Um seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken, konzentriert sich Henkel darauf, starke Innovationen zu beschleunigen, Nachhaltigkeit als Differenzierungsmerkmal zu stärken und die digitale Transformation weiter voranzutreiben.

Eine wesentliche Säule der Henkel-Strategie ist die klare Differenzierung im Markt durch erfolgreiche Innovationen. Diese haben das Wachstum im ersten Halbjahr wesentlich unterstützt. Im Bereich Adhesive Technologies hat Henkel mit innovativen Materialien zur effizienten Wärmeableitung für 5G-Anwendungen Wachstum im mittleren zweistelligen Prozentbereich erzielen können. Diese Entwicklung wurde insbesondere durch gemeinsame Entwicklungen mit Großkunden vorangetrieben. Beauty Care konnte das Marktwachstum im Bereich Colorationen mit starken Innovationen der Marken Natural & Easy und Palette übertreffen und Marktanteile im Vergleich zu der Zeit vor Corona dazugewinnen. Im Friseurgeschäft trug unter anderem der Relaunch der Marke IGORA Royal zum Wachstum bei. Unterstützt durch erfolgreiche Innovationen wie Somat Excellence 4in1 Caps und Pril Antibakteriell baute der Unternehmensbereich Laundry & Home Care seine weltweiten Marktanteile bei Geschirrspülmitteln aus.

Nachhaltigkeit ist seit langem eine der großen Stärken von Henkel. Das Unternehmen hat hier eine führende Rolle, die regelmäßig in Ratings und Rankings bestätigt wird und die als klares Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb weiter gestärkt werden soll.

So hat Henkel zum Beispiel seine Partnerschaft mit der Plastic Bank deutlich ausgebaut. Das gemeinsame Ziel der Partnerschaft ist es, Plastikmüll in der Umwelt zu vermeiden und gleichzeitig das Leben von Menschen in Armut zu verbessern. Dazu haben Henkel und Plastic Bank die ersten drei Sammelcenter für Kunststoffabfall in Ägypten, in der Umgebung von Kairo, eröffnet. Das Projekt ist Teil der erfolgreichen und langfristigen Partnerschaft von Henkel und Plastic Bank.

Die Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit zeigen sich auch in den Produkten für Verbraucher und Industriekunden. Im Unternehmensbereich Laundry & Home ist die neue Marke Love Nature im stark wachsenden Segment für nachhaltige Wasch- und Reinigungsmittel in Deutschland bereits die Nummer 3 im Markt. Beauty Care setzte den Ausbau nachhaltiger Verpackungslösungen fort. Für die Marke Nature Box wurden recyclingfähige Nachfüllverpackungen entwickelt, die im Vergleich zur herkömmlichen Verpackung mehr als 70 Prozent weniger Kunststoff beinhalten. Adhesive Technologies führte eine neuartige wasserbasierte Technologie für den Klebeprozess von Schuhen ein, durch die mehrere Produktionsschritte eingespart werden können und eine CO₂-Reduzierung von bis zu 30 Prozent ermöglicht wird.

Neben Innovation und Nachhaltigkeit hat Henkel die Digitalisierung als wesentlichen Erfolgsfaktor zur Stärkung seiner Wettbewerbsfähigkeit definiert. Im ersten Halbjahr hat sich der Anteil des Umsatzes über digitale Kanäle über alle Unternehmensbereiche hinweg weiter erhöht. In den beiden Konsumentengeschäfte wurde insgesamt ein Wachstum von über 30 Prozent erzielt. Auch im Unternehmensbereich Adhesive Technologies konnte der digital erzielte Umsatz weiter ausgebaut werden. Über die eigene E-Commerce-Plattform wurde im ersten Halbjahr 2021 ein Wachstum im mittleren zweistelligen Prozentbereich erreicht. Damit stieg der Anteil des Umsatzes, der im Klebstoffgeschäft über den E-Shop erzielt wird, auf über 25 Prozent. Auf Konzernebene erhöhte sich der Anteil der digitalen Umsätze um 40 Prozent auf insgesamt rund 18 Prozent des Gesamtumsatzes.

Die Wettbewerbsvorteile durch Digitalisierung über alle Geschäftsaktivitäten hinweg weiter zu stärken, ist auch das Ziel einer strategischen Partnerschaft, die Henkel mit Adobe eingegangen ist. Über eine neu entwickelte, integrierte digitale Plattform für das digitale Geschäft und E-Commerce sollen digitale Innovationen beschleunigt und neue Geschäftsmöglichkeiten für Henkel geschaffen werden.

Die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur von Henkel sowie die Beschleunigung der kulturellen Transformation sind wesentliche Bausteine der Agenda für ganzheitliches Wachstum von Henkel. Ziel ist es, eine Kultur der Zusammenarbeit zu fördern. Auch im ersten Halbjahr hat Henkel vielfältige Maßnahmen ergriffen, um dieses Ziel zu erreichen und individuelle Gestaltungsspielräume der Mitarbeiter zu fördern.

So hat Henkel ein neues, ganzheitliches Konzept „Smart Work“ für die Zukunft der Arbeit entwickelt und seinen Mitarbeitern vorgestellt. Dabei geht es um eine moderne Arbeitswelt nach COVID-19, die mehr Flexibilität zulässt und auf hybrides Arbeiten setzt. Für Tätigkeiten, die keine vollständige Präsenz vor Ort erfordern, bietet dieses Konzept den Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, bis zu 40 Prozent mobil zu arbeiten. Zudem hat Henkel seinen Unternehmenszweck, den so genannten „Purpose“, neu definiert. In die Entwicklung waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund um die Welt eingebunden, damit das
Purpose-Statement authentisch und relevant für die Belegschaft ist. Im Kern geht es um den Pioniergeist, der das Unternehmen und seine Mitarbeiter schon seit der Gründung auszeichnet und alle Beschäftigten antreibt. Und es geht dabei um das Streben, mit der Arbeit für Kunden und die Gesellschaft Gutes zu tun, das auch von bleibendem Wert ist.

„Unser Purpose-Statement ‚Pioneers at heart for the good of generations’ beschreibt, wer wir sind, was uns verbindet und welche Rolle wir als Unternehmen in der Welt spielen wollen. Er ist weit mehr als ein Slogan oder ein Claim. Wir verpflichten uns, ihm jeden Tag gerecht zu werden und wollen unseren Pionier- und Unternehmergeist einsetzen – für unsere Mitarbeiter, für Kunden und Verbraucher, unsere Aktionäre und für das Wohl der heutigen und künftigen Generationen“, sagte Carsten Knobel. „Deshalb ist es wichtig, dass wir ein gemeinsames Verständnis von unserem Purpose haben und unser Handeln ganz bewusst danach ausrichten.“

„Insgesamt sind wir stolz auf die erfolgreiche Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr und auf die guten Fortschritte, die wir bei der Umsetzung unserer strategischen Agenda – trotz fortwährender Belastungen durch die COVID-19 Pandemie – gemacht haben“, sagte Knobel weiter. „Wir werden unsere Strategie für ganzheitliches Wachstum konsequent weiterverfolgen und im weiteren Jahresverlauf angesichts der Herausforderungen durch steigende Rohstoffpreise und angespannte Lieferketten weiterhin mit hoher Flexibilität auf die Veränderungen in unseren Märkten reagieren.“

Millionenaufträge für Rheinmetall – Premium-Motorenhersteller bestellen Abgasklappen

Rheinmetall hat zwei bedeutende Aufträge im Bereich der Abgasklappen für Nutzfahrzeuge erhalten. Ein renommierter Motorenhersteller aus China bestellte smarte, elektronisch kommutierte Abgasklappen für Dieselmotoren mit 12 Litern Hubraum. Ein weiterer südamerikanischer Kunde beauftragte das Unternehmen mit der Lieferung von pulsweitenmoduliert angesteuerten Abgasklappen für Motoren mit 3,8 sowie 4,5 und 6,7 Litern Hubraum. Die Auslieferung in China erfolgt im Zeitraum 2021 bis 2025, wobei die Produktion nach dem Prinzip

„local for local“ ebenfalls in China erfolgt. Vom tschechischen Fertigungsstandort Ústí nad Labem hingegen erfolgen im Zeitraum von 2022 bis 2027 die Lieferungen nach Südamerika. Der Gesamtwert beider Aufträge umfasst 37 MioEUR netto. Beide Bestellungen werden von der Rheinmetall-Tochter Pierburg GmbH aus Neuss koordiniert, die Spezialist für abgasrelevante, umweltschonende Komponenten ist.

Mit Hilfe der Abgasklappen kann die Abgasemission des Motors reduziert und der Kraftstoffverbrauch optimiert werden. Die Integration der Klappen ins Motor-Steuerungs-Management erfolgt über kundenspezifische Steuerungsschnittstellen, der Einbau der Klappen in verschiedene Fahrzeugtypen wird über die Anpassung der Flanschgeometrie flexibel ermöglicht. Darüber hinaus stehen für unterschiedliche Lebensdaueranforderungen angepasste Elektromotoren-Konzepte zur Verfügung. In Summe hat Rheinmetall damit also ein sehr leistungsfähiges System für das Abgasmanagement entwickelt.

Dabei bietet Rheinmetall als Systemhersteller Komplettsysteme von Klappe und Aktuator aus einer Hand an. Das vielfältige Baukastensystem der Abgasklappen ist für alle Fahrzeugtypen von Light- über Medium- bis Heavy Duty geeignet. Die Komponenten für Nutzfahrzeugmotoren sind zudem speziell dafür ausgelegt, den hohen Vibrations-, Temperatur- und Druckbelastungen standzuhalten.

Die jetzt erteilten Aufträge unterstreichen das Vertrauen in Rheinmetalls Kompetenz auf dem Gebiet der Emissions- und Thermosysteme. Weiterhin markieren diese einen nachhaltigen Beitrag für das Nutzfahrzeuggeschäft des Unternehmens sowie eine Stärkung der Geschäftsbeziehung zu global agierenden Motorenherstellern. Dies umso mehr, da zu der Muttergesellschaft der Auftraggeber bereits seit 2013 gute Geschäftsbeziehungen bestehen. Weitere Folgeaufträge sind daher zu erwarten.

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Studie von IFH KÖLN und METRO AG befragt Gastronomen zur aktuellen Situation und zum Standort Innenstadt

METRO und das Institut für Handelsforschung (IFH) KÖLN stellten heute (18.08.21) eine Studie zur aktuellen Situation der Innenstadtgastronomie vor. 250 Gastronomen wurden im Juli 2021 zur aktuellen Situation, ihrer Zukunftsplanung sowie Anforderungen an den Standort Innenstadt befragt. Wir waren dabei und fassen die Ergebnisse zusammen.

Das Ergebnis: Gastronomie als Besuchermagnet muss in der Standortentwicklung stärker mitgedacht werden. Dabei sind die zentralen Anforderungen der Branche die Verfügbarkeit von Mitarbeitern, ein attraktives Standortangebot und der unbürokratische Umgang mit Behörden. Auf diese Fragen gilt es für Kommunen und Politik eine Antwort zu finden. Das Pressegespräch leitete Ivonne Julitta Bollow, METRO AG , Global Director Corporate Public Policy (Foto).

Die Debatte um die Zukunftsfähigkeit deutscher Innenstädte hat im Zuge der Monate des Lockdowns weiter an Fahrt aufgenommen. Bestehende strukturelle Herausforderungen wie ein monotones Angebot, sinkende Besucherzahlen und steigende Leerstände wurden durch die Schließungen massiv verschärft. Das IFH KÖLN und METRO AG widmen sich in ihrer aktuellen Studie #Innenstadtinitiative den Bedürfnissen kleiner und mittelständischer Gastronomiebetriebe. 250 Gastronomen wurden im Juli 2021 zu aktuellen Herausforderungen, ihrer Zukunftsplanung sowie Anforderungen an den Standort Innenstadt befragt.

Ziel der Studie ist es, erste Ansätze zu politischem Handeln in der Stadt- und Quartiersentwicklung aufzuzeigen. „Nach den umfänglichen Analysen ist nun die Zeit des Handelns. Das Gebot der Stunde für alle lokal handelnden Akteure: Gemeinsam die Attraktivität der Städte steigern und neue Funktionen bedienen. Im Schulterschluss mit Kommune, Handel aber auch mit neuen Partnern wie Kultur, Handwerk und Bildung gilt es für Gastronomen, jetzt aktiv mitzuwirken, um neue Innenstadtkonzepte zu realisieren“, sagt Boris Hedde (Foto), Innenstadtexperte und Geschäftsführer des IFH KÖLN.

Ergebnis: Gastronomie als Wegbereiter für Innenstadtbelebung

Orte zum Ausgehen sind ein zentraler Faktor für die Innenstadtentwicklung, denn sie haben einen positiven Effekt auf die Atmosphäre des Standortes und steigern die Verweildauer von Besuchern. Altersübergreifend sind die Motive für einen Besuch in den Innenstädten weiterhin das kulinarische Erlebnis, das Ausgehen und der Einkaufsbummel. Um Innenstädte zukunfts- fähig zu machen, müssen Gastronomieunternehmen in der Stadtentwicklung deshalb stärker mitgedacht werden. „Die Ergebnisse der Studie zeigen, lebendige Innenstädte sind ohne Gastronomie nicht zu machen. Dafür muss die Politik Wegbereiter sein. Die klaren Anforderungen in den Standortfaktoren, wie unter anderem der Vergabe von Mietstandorten an die Unternehmer müssen vereinfacht werden, um so den kleinen Unternehmen eine Chance zu geben. Die Branche hat die Zukunft fest im Blick und dies ist eine Chance für alle Akteure,“ so Ivonne Julitta Bollow, Global Director Public Policy der METRO AG.

Standortvergabe und Fachkräftemangel als größte Herausforderungen der Innenstadtgastronomie

Aktuell beurteilen rund 60 % der Gastronomen die Lage mittelmäßig bis sehr schlecht. Dennoch schaut die Branche motiviert in die Zukunft. Er- schwert werden die Zukunftsplanungen durch die Suche nach geeignetem und qualifiziertem Personal (71 %) und den Umgang mit Behörden (52 %).

Ein weiteres Problem in den Augen vieler Gastronomen ist die Vergabe von Standorten. Ein Großteil der Befragten kritisiert, dass die Mieten für attraktive Standorte zu hoch sind (46 %). Auch die intransparente Vergabe „unter der Hand“ ist ein Problem für Gastronomen (43 %). Eine aktive Förderung der Politik von gezielter Nutzungsmischung und Umnutzung auf Seiten der Mieter kann Abhilfe schaffen, um auch kleinen Gastronomiebetrieben attraktive Standorte zu bieten. Es sind gerade die inhabergeführten, kleinen Restaurants und Cafés, die eine Innenstadt zum Leben erwecken. Ebenso kann eine städtische Vergabeplattform von Gastroflächen Transparenz über den lokalen Immobilienmarkt bieten.

Standort- und Quartiersentwicklung als wichtige Faktoren für die Zukunft

Sauberkeit und Ambiente (69 %), Anzahl potenzieller Kundschaft im Einzugsgebiet (68 %) sowie ÖPNV-Anbindung (66 %) und gute Erreichbarkeit für Zulieferer (63 %) – die Rahmenbedingungen der Umgebung spielen bei der Standortwahl eine wichtige Rolle. Hier ist die Politik gefordert, vielfältige Mobilitätskonzepte für Besucher zu schaffen und das städtische Ambiente zu fördern. Dazu braucht es saubere Fußgängerzonen, intakte Gebäude und Fassaden, ausreichend Grünflächen und mehr Lebendigkeit in den Innenstädten.

Um besonders jungen und innovativen Projekten eine Chance in Innenstädten zu bieten, aber auch den Austausch zwischen Betrieben und Bürokratie zu unterstützen, kann ein städtischer Gastro-Beauftragter Abhilfe leisten. Für 61 % der Befragten sind einfache gesetzliche Rahmenbedingungen und Genehmigungsverfahren sehr wichtig. Als Schnittstelle zwischen Gastronomie und Politik wird der konstante Dialog sichergestellt, Verwaltung und Behörden unterstützt und zeitgleich bei Neugründung und Vernetzung innerhalb der Stadtgesellschaft vermittelt.

Düsseldorfer Podcastszene: Tops und Flops

Die Düsseldorfer Podcastszene boomt! Christoph Sochart, auch Podcaster (Foto; Quelle: Frank Wiedemeier), hat hineingeschnuppert und bringt uns heute eine subjektiv-kommentierte Übersicht einiger (nicht aller) Sendungen aus und für unsere Stadt.

  • Thema lokale Entscheider: Im Podcast „Der Baas trifft“ der Düsseldorfer Jonges (der sicherlich bekannteste Heimatverein in der Landeshauptstadt) spricht Wolfgang Rolshoven mit Düsseldorfer Persönlichkeiten. Unterstützt wird er dabei von Moderator Christian Herrendorf. Der Journalist (früher RP und WZ, heute Viernull) entwickelt den Gesprächsleitfäden. Produzent ist Thorsten Runte. Suche: der baas
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  • Thema Nachhaltigkeit: Wie können wir unsere Wälder schützen? Was ist „Grüne Mode“? Warum kann man Bier aus Brotresten machen und was soll das bringen? Im Henkel-Podcast „Fritz for Future“ trifft Moderatorin Janine Steeger (Foto unten; Quelle: Instagram) Menschen, „die zeigen, wie es gehen kann – nachhaltig wirtschaften, gründen, denken.“ Die „Grüne Janine“, wie sie sich selbst nennt, ist Journalistin, Moderatorin und Medientrainerin: „Mich treibt die Frage um, wie wir in Zukunft leben müssen, um den Planeten zu retten. Dabei ist es mir wichtig Lösungen zu präsentieren und andere Menschen für einen Futurelifestyle zu begeistern, ohne dabei belehrend zu sein.“ Suche: fritz for future

  • Thema Nachhaltigkeit: Einen wirklich sehr schönen Podcast zum Thema Nachhaltigkeit hat die Düsseldorfer Agentur mehrplus ins Leben gerufen. Mit seinen Aktivitäten in diesem Bereich orientiert sich Agenturchef Michael Schüssler an den Zielen der »Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung« der Vereinten Nationen: „Als Unternehmen wollen wir einen Beitrag zur Umsetzung leisten. Denn viele kleine Schritte führen dazu, das gemeinsame Ziel zu erreichen.“ Der Podcast ist nur ein Baustein seiner Initiative „the balcony“. Wer mehr erfahren möchte, ist hier richtig: https://thebalcony.de/books/
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  • Thema Digitalisierung: Der wohl älteste Podcast in diesem Themenbereich sind die „Digitalen Vorreiter“ von Vodafone. Hier gehts es um Geschichten aus Unternehmen, die den „digitalen Wandel geschafft“ haben. Der Podcast wird produziert von OMR, einem bekannten deutschen Podcast-Anbieter, und moderiert von Christoph Burseg. Der Schleswig-Holsteiner ist kein Journalist, aber ein anerkannter Insider und Unternehmensberater in den Bereichen E-Commerce und Marketing. Dies hört man dem Podcast auch an: Nicht-Experten haben teilweise Schwierigkeiten den Inhalten zu folgen, da Fachbegriffe und Abkürzungen häufig eingesetzt werden, aber nicht immer erklärt werden. Schade. Wer wissen, wie die Zukunft aussehen wird, beispielsweise im Themenbereich „Künstliche Intelligenz“, ist hier richtig. Suche: digitale vorreiter
  • Thema Digitalisierung: Ebenfalls lange auf dem Markt ist der Podcast der Sparkasse. In #digidus findet immer ein Expertengespräch statt – in der Regel Unternehmensvertreter aus unserer Stadt und aus mittelständischen Unternehmen, Kunden der Sparkasse. Die Interviewten sind in der Regel keine Promis, aber das ist auch gut so. So gibts spannende Insights aus den Düsseldorfer Betrieben, meistenteils klare und offene Worte, weil kein Börsenkurs davon abhängt. Umso spannender sind die sehr unterschiedlichen Folgen. Suche: #digidus.

  • Thema Digitalisierung: Jüngstes Baby im Digi-Bereich ist der Podcast der „Digitalen Stadt“ mit „Mr. Vodafone“ Stephan Schneider. Er spricht regelmäßig mit Digitalisierungsexperten aus NRW. Da Stefan auch ein Digi-Experte und gut vernetzt ist, sind die Stimmen oft neu, beispielsweise Vodafone-Innovationschef Michael Reinartz, oder Dr. Anke Diehl, Transformationschefin des Essener Uni-Klinikums. Stefan Schneider (Foto oben; Quelle: Bernd Schaller), Vorsitzender der „Digitalen Stadt Düsseldorf“: „Wir vertiefen Themen, die in unseren anderen Formaten nur oberflächlich behandelt werden können oder gänzlich zu Kurz kommen. Bei Themen der Digitalisierung, Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit gehen wir in die Tiefe und werden konkret.“ Suche: digikonkret
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  • Thema Technik: Der Verein der Ingenieure in Düsseldorf (VDI) hat mit „Technik aufs Ohr“ einen Podcast entwickelt, der sich mit den Themen Mobilität der Zukunft, Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte, Künstliche Intelligenz und der nächste Schritt auf der Karriereleiter beschäftigt und die Interessen und Themen des Ingenieur-Alltags aufgreift. Also, durchaus speziell und fokussiert, aber als „Normalsterblicher“ kann man auch hin und wieder etwas verstehen, denn die Gastgeber geben sich die größte Mühe, Fachchinesisch zu übersetzen. Das geht allerdings auch nicht immer, um den Redefluss der Wissenschaftler nicht zu stören. Host sind VDI-Pressesprecher Marco Dadomo (früher LTU und 4ohren) und Schalke-Fan Sarah Janczura (Foto oben; Quelle: Instagram), Content-Managerin bei ingenieur.de. Immer donnerstags, alle zwei Wochen, erscheint eine neue Folge. Suche: technik aufs ohr
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  • Thema Sport: War Cristiano Ronaldos Anti-Cola-Provokation richtig oder falsch? Sind 400.000 Euro Siegprämie pro Spieler irrwitzig oder angemessen?. „Sportbusiness“ ist der kurzweilige Podcast der IST-Hochschule. Unterhaltsam kommentieren Professor Gerhard Nowak und Student Lennart (Foto unten; Quelle: Instagram) die Sportnews der Woche, weltweit. Gerhard Nowak, Dekan des Fachbereichs Sport & Management an der IST-Hochschule, sagt. „Wir kombinieren in unserem wöchentlichen Podcast Fakten, Meinungen und Hintergrundwissen. Und das in lockerer und entspannter Atmosphäre.“ Suche: sportbusiness


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  • Thema Karriere: Karriere, so erfährt die/der Hörer/in in dieser Sendung, geht auch anders. Karriere bedeutet nicht unbedingt “höher, schneller, weiter”. Cathrin Eggers und Laura Fritz-Wilde sind vom Gegenteil überzeugen. Beide bringen jahrelange und umfassende Erfahrung im Bereich HR, Personalmanagement und Recruiting mit. Suche: karriere geht auch anders.
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  • Thema Livestyle: Der Podcast „rheingeredet“ ist eine Reihe zum Thema Lifestyle. Hier geht es ums Essen & Trinken, um Schönheits-OP’s, Kunst und vieles mehr. Verantwortlich für den Podcast zeichnet „Mr. Düsseldorf“ (Eigenwerbung) Timo Beck. Meine Lieblingsfolge ist mit EX-RP-Chefredakteur Michael Bröcker (heute „the pioneer“/Berlin) über Lakritzschnaps und die Zukunft der Rheinischen Post. Teilweise sehr lustig. Suche: rheingeredet
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  • Thema Düsseldorf und NRW; tagesaktuell: Der „Aufwacher“ der Rheinischen Post ist der wohl bekannteste Podcast aus Düsseldorf. Jeden Morgen gibts die neusten Informationen und News aus Düsseldorf und NRW. Wer allerdings vor dem Hören die RP gelesen hat, erfährt nur teilweise Neues. Spannend wird es für den RP-Leser, wenn die Autoren die „Geschichte hinter der Geschichte“ erzählen, bewerten und eigene Erfahrungen einfließen lassen. Prima auch die tagesaktuellen Lokalnews aus der Redaktion unserer Antenne Düsseldorf. Suche: aufwacher
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  • Thema Medien: „Was mit Medien. Das Medienmagazin.“ ist ein wöchentliches Audio-Medienmagazin, welches der freie Journalist Daniel Fiene (Foto oben; Quelle: Instagram) aus Düsseldorf mit Sebastian Pähler (in der Szene bekannt als „Herr Pähler“) seit 2004 zusammen moderiert. Woche für Woche sprechen die Beiden über die Hintergründe der wichtigsten Medienthemen der Woche. Die neue Sendung erscheint immer am Freitag als Podcast und läuft auch im Radio: DRadioWissen. Suche: was mit medien
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  • Thema „Die Woche in Düsseldorf „: Der Düsseldorf-Podcast „Rheinpegel“ der Rheinischen Post erscheint einmal in der Woche. Zwei Podcaster aus den Redaktionen der RP und Antenne Düsseldorf greifen die wichtigsten Themen der Woche auf und nehmen sich die Zeit in die Tiefe zu gehen. Dafür braucht man Zeit, aber man erfährt oft auch Hintergründe und persönliche Erfahrungen, die so nicht in der Zeitung stehen bzw. im Radio zu hören sind. Suche: rheinpegel
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  • Thema Unternehmenskommunikation: Werbeleute schwätzen nur. Dieses Vorurteil greift die Düsseldorfer Agentur vom Hoff mit ihrem Podcast „Agenturgeschwätz“ auf. Hier dreht sich alles um Unternehmensreputation. Senior-Beraterin Sarah Hübner und Beraterin Katharina Tielsch sprechen regelmäßig mit Gästen aus der Branche über den Ruf von Unternehmen und wie man diesen aufbauen und managen kann. Der Podcast ist auch Werbung in eigener Sache, aber das ist natürlich auch legitim und wird auch nicht verschwiegen. Suche: agenturgeschwätz
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  • Thema Wirtschaft: In „Gründerzeit“, eine Sendung der Rheinischen Post, beschäftigt sich Journalist und Buchautor Florian Rinke mit Startups aus NRW. Insofern ist dieser Podcast genau genommen kein reiner „Düsseldorfer“ Podcast. Gelegentlich kommen auch Düsseldorfer zu Wort, beispielsweise Thomas Griesel von hellofresh. Teilweise arbeitet der Podcast mit Gründer-Fachsprache und Abkürzungen, die leider nicht immer erläutert werden. Schade. Suche: gründerzeit
  • Thema Wirtschaft: Träger von „Wirtschaft Düsseldorf unplugged“ ist die Wirtschaftsförderung, der Köln/Düsseldorfer Rotondaclub und die IHK. Der Podcast besteht aus einem 1:1-Gespräch zwischen einem Moderator und einem Düsseldorfer „Gestalter und Macher“, erscheint donnerstags und dauert durchschnittlich 45 Minuten. Meine Lieblingsfolgen: Teekanne-Chef Frank Schübel, Henkel-Kommunikatorin Yvonne Gottschlich, Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter. Der Podcast ist nicht werbefrei und die Zuhörerschaft wird gedutzt, was ich persönlich nicht so mag. Dieser Podcast scheint Vorbild gewesen zu sein für den neuen Podcast der IHK Niederrhein, zumindest ähneln sich beide in dem einen oder anderen Aspekt. Aber, es schadet ja nicht, wenn positive Beispiele voneinander lernen. Suche: düsseldorf unplugged + rheingehört

  • Thema Wirtschaft/in eigener Sache: Unser Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ gibts seit März 2020. Er ist ein Corona-Baby, magazinartig aufgebaut und unterscheidet sich auch deshalb von den meisten Pods aus Düsseldorf. Auf dem Programm stehen Kollegengespräche zu tagesaktuellen Themen, knackige Expertentalks, die Meldungen aus der Düsseldorfer Wirtschaft, Termine der kommenden, Podcasttipps, Impulse von der Entscheidern aus den Unternehmen („Die letzten Worte“) und vieles mehr. Die Folgen erscheinen immer freitags um 8 Uhr, sind werbefrei und können aufgrund der späten Produktionszeiten auf tagesaktuelle Ereignisse reagieren. Produzent ist Frank Wiedemeier, (Foto oben; Quelle: Webseite) ein Digitalexperte im Themenbereich der Kommunikation. Suche: düsseldorfer wirtschaft

Es gibt noch sehr viel mehr Podcasts aus unserer Stadt. Aber, damit soll es heute erst mal gut sein. Vielleicht gibts ja eine zweite Folge zu diesem Thema. Auf jeden Fall greifen wir dieses Thema demnächst in unserem eigenen Podcast auf:  die „Düsseldorfer Wirtschaft“ gibts immer freitags dort, wo es gute Podcasts gibt :-))

Stand: 13.08.2021

Neue IW-Studie: Beschäftigungspläne der Unternehmen in diesem Jahr

Insbesondere Unternehmen, die positiv von der Corona-Krise betroffen waren, blicken in dieser Hinsicht optimistisch auf das Jahr 2021. Für die Gesamtentwicklung ist es erfreulich, dass vor allem große Unternehmen einen Anstieg ihrer Arbeitskräftenachfrage erwarten. Unternehmen, in denen ein Betriebsrat existiert und der Anteil älterer Beschäftigter überdurchschnittlich hoch ist, blickten zum Befragungszeitpunkt pessimistischer in die Zukunft. Zur Anpassung verwenden die Unternehmen eine Vielzahl von Instrumenten. Unbefristete Einstellungen spielen dabei trotz aller Unsicherheiten über die weitere wirtschaftliche Entwicklung eine wichtige Rolle. Maßnahmen zur Anpassung der Arbeitszeit stehen in einem weniger engen Zusammenhang zur Anpassung des Arbeitsvolumens. Hier spielen – zum Beispiel bei der Entwicklung der Überstunden – möglicherweise strukturelle Faktoren eine größere Rolle. Flexible Erwerbsformen werden überwiegend komplementär genutzt. Hinweise darauf, dass ihr verstärkter Einsatz mit einer geringeren Bedeutung von unbefristeten Neueinstellungen verbunden wäre, ergeben sich nicht.

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Live: Für Frauen, die sich für MINT-Berufe interessieren

Herzliche Einladung an alle Frauen, die sich für MINT-Berufe interessieren: Quereinsteigerinnen, Wiedereinsteigerinnen, angehende Auszubildende! Sie alle sind richtig bei unserem diesjährigen FRAUENFORUM 2021 „Frauen verändern Wirtschaft“. Kostenfrei, online, kurzweilig und informativ. Jetzt anmelden:

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