Nach dem Bahnstreik: wie geht es nun weiter?

Der Bahnstreik ist vorbei. Die Züge sollen so schnell wie möglich wieder rollen. Die Bahn konnte aufgrund des Streiks nur jeden vierten Fernzug und etwa 40 Prozent aller Regionalzüge anbieten. Auf vielen Strecken kam es zu Zugausfällen und teilweise stark überfüllten Zügen.

Ist der Streik jetzt vorbei, oder gibt es weitere Zugausfälle? Weiterlesen hier!

Bahn streikt: Schäden in Höhe von bis zu 100 Millionen Euro pro Tag

Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn greift die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zum äußersten Mittel: Streik! Gerade für den Güterverkehr kommt der Konflikt zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Die gebuchten Trassenkilometer lagen im vergangenen Juni wieder auf dem Stand von 2018 – die Branche hat sich also gerade erst von dem Einbruch im Pandemiejahr 2020 erholt.
Chemie- und Stahlindustrie besonders betroffen
Seit dem letzten großen GDL-Streik im Jahr 2015 werden mehr Güter auf der Schiene transportiert, gleichzeitig ist der Marktanteil der DB Cargo gesunken – 2019 lag er bei rund 44 Prozent. Die Unternehmen, die auf Lieferungen über die Schiene angewiesen sind, müssen nun mit Lieferproblemen rechnen. Wie hoch die Kosten letztendlich sein werden, hängt vor allem von der Dauer des Streiks ab. Da selten zeitkritische Güter mit der Bahn transportiert werden, dauert es etwa drei bis vier Tage, bis die Unternehmen die Streikfolgen deutlich zu spüren bekommen. Sollte das der Fall sein, zeigen Erfahrungswerte früherer GDL-Streiks, dass die täglichen Schäden bei Unternehmen bis zu 100 Millionen Euro betragen können. Spüren wird das vor allem die Chemieindustrie, da sie nicht nur große Mengen transportiert, sondern teilweise per Gesetz verpflichtet ist, die Schiene zu nutzen. Auch die Stahlindustrie ist stark auf den Schienengüterverkehr angewiesen.
Fahrdienstleiter könnten Situation verschlimmern
Bei dieser Rechnung gibt es im Gegensatz zum Jahr 2015 aber eine große Unbekannte: Seit Ende 2020 sind auch Mitarbeiter aus anderen Berufsgruppen, etwa die Fahrdienstleiter, in der GDL organisiert. Diese steuern und überwachen den Betrieb auf der Schiene und sind daher essenziell für einen reibungslosen Verkehr. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass bereits ein Großteil dieser Beschäftigten in der Gewerkschaft organisiert ist. Sollte es dennoch zu größeren Ausfällen der Fahrdienstleiter kommen, droht die Kostenrechnung weiter anzusteigen. „Ohne Fahrdienstleiter geht gar nichts mehr“, sagt IW-Verkehrsexperte Thomas Puls. „Weder Bahnen von Wettbewerbern könnten fahren noch Notfallfahrpläne realisiert werden.“ Mögliche Folgen eines solchen Ausfalls haben Fahrgäste 2013 in Mainz zu spüren bekommen: Weil rund die Hälfte der 15 Fahrdienstleiter entweder krank oder im Urlaub war, kam es in der Stadt zum Totalausfall des Schienennetzes.

Ungeimpfte anders behandeln? „Klar!“, sagt die FAZ – auch Professor Hüther rät, dass sich möglichst viele Erwachsenen impfen lassen sollten

Jens Spahn will den Druck auf Ungeimpfte erhöhen. Selbst mit Test sollen sie an einigen Angeboten dann nicht mehr teilnehmen können. Mehr als 410.000 Menschen wurden in Düsseldorf bereits gegen das Coronavirus geimpft. Trotzdem haben zahlreiche Menschen noch keinen oder zumindest keinen vollständigen Impfschutz erhalten.

Mittlerweile haben die Düsseldorfs Narren erklärt in der kommenden Session ausschließlich Geimpfte und Genesene in Räume und Säle lassen. Ein negativer Corona-Test wird dann nicht akzeptiert. Die Verantwortlichen sprechen von der „2G Variante“.

Viele Organisationen und Entscheider in unserer Stadt appellieren, sich impfen zu lassen, darunter auch die Düsseldorfer Arbeitgeberverbände. In diesem Zusammenhang erklärte unser Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: Mit einer Impfung kann jeder einen Beitrag leisten. Geimpfte schützen nicht nur sich selbst, sondern auch andere und tragen daher dazu bei, das Infektionsgeschehen einzudämmen. Bei niedrigen Inzidenzwerten wiederum fallen Einschränkungen des öffentlichen Lebens, die auch Wirtschaft, Handel und Gastronomie betreffen. Daher bringen wir mittlerweile mit mobilen Pop-up-Impfstellen die Impfung zu den Menschen vor Ort. Ich appelliere an die bisher noch nicht geimpften Bürgerinnen und Bürger, dieses niedrigschwellige Angebot auch anzunehmen.

Die Herdenimmunität gilt als fast unerreichbar. Umso wichtiger ist es, so viele Erwachsene wie nötig zu impfen, sagte unlängst Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft. Er plädiert für kostenpflichtige Tests, Impfkampagnen und teilweise Impfpflichten. Michael Hüther: Impfen ist der beste Schutz gegen Infektion. In kritischen Berufen, insbesondere im Gesundheits- und Bildungssektor, sollte der Gesetzgeber eine Impfpflicht einführen, weil wir es hier mit schutzbedürftigen Personen zu tun haben. Kinder können sich noch nicht impfen lassen, kranke und alte Menschen haben trotz Impfung eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf. Mit Impfkampagnen könnten die über 18-Jährigen gezielt angesprochen werden, beispielsweise in Schulen, Universitäten, Sportvereinen oder beim Wehr- und Ersatzdienst. Eine generelle Impfpflicht sollte der Gesetzgeber allerdings je nach weiterem Verlauf der Pandemie nicht von vornherein ausschließen.

Sehr deutlich kommentiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung das Geschehen. Wörtlich schreibt dort Redakteur Reinhard Müller: Der Staat darf und muss Druck ausüben. Das ist kein Apartheid-Regime, sondern schlicht demokratisch beschlossene und rechtsstaatliche Notwendigkeit zum Schutz des Einzelnen und der Gemeinschaft. reiheit hat keine Voraussetzungen. Aber wer von anderen etwas verlangt, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Das war schon immer so: Wer in exotische Länder reisen möchte, muss an der Grenze die erforderlichen Impfungen nachweisen können. Wer Veranstaltungen besucht, muss Regeln und Hausordnungen befolgen. Wer frei einen Beruf wählt, muss dessen Anforderungen erfüllen. So kann eine Muslima, deren Glauben ihr das Tragen einer Burka vorschreibt, nicht als deutsche Beamtin vor die Bürger treten. Und wer in Kindertagesstätten arbeitet, muss gegen Masern geimpft sein.

Professor Hüther hat auch bereits Ideen, wie man Menschen motivieren kann, sich impfen zu lassen: Zum jetzigen Zeitpunkt sind – abgesehen von den genannten Berufsgruppen – kluge Anreize der bessere Weg. Ab Anfang September, wenn alle Erwachsenen ein Impfangebot hatten, sollten Schnelltests kostenpflichtig sein. Wer dann etwa ungeimpft eine Veranstaltung besuchen möchte, muss vorher einen PCR-Test machen und die Kosten dafür aus der eigenen Tasche zahlen. Außerdem ist zu erwägen, Impfunwillige bei einer Covid-Erkrankung an den Behandlungskosten zu beteiligen. Wer sich dem Solidarprinzip entzieht, sollte es selbst nicht oder nur eingeschränkt in Anspruch nehmen können.

Interessierte können neben dem Impfzentrum, das weiterhin an den Öffnungstagen (Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag) ohne Termin in der Merkur Spiel-Arena besucht werden kann, sich an unterschiedlichen Standorten in der Stadt impfen lassen. Die dezentralen Impfstellen am Hauptbahnhof, Bertha-von-Suttner-Platz, im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee und am Flughafen Düsseldorf, Terminal A, Ankunftsebene, sind täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. In Ergänzung dazu setzt die Stadt Düsseldorf ein mobiles Impfteam an verschiedenen, gut zugänglichen Orten in den Stadtteilen ein – beispielsweise vor Supermärkten, Baumärkten und an zentralen Ortsplätzen. Wo das Impfteam Halt macht, erfahren Interessierte unter: www.corona.duesseldorf.de/impfen

Impfen? Sehr deutlich wird Saskia Esken, Bundesvorsitzende der SPD, in der Rheinischen Post: Wir kennen die möglichen Langzeitfolgen der Covid-Erkrankung und wissen, dass die Impfung die Symptome deutlich mildert. Wer sich also mit Langzeitfolgen auseinandersetzt, sollte erst Recht zu der Überzeugung gelangen, sich impfen zu lassen. Insofern fehlt mir für Impfgegner mittlerweile das Verständnis, und ich kann nur für mehr Offenheit gegenüber einer Impfung werben. Impfen ist ein solidarischer Akt, der Leben retten kann. Screenshot: Rheinische Post vom 07. August 2021

Deutlich mehr Insolvenzen in Düsseldorf – auch „stille Heimgänger“ verschwinden vom Markt

Trauriger Rekord: 166 Firmenkonkurse gab’s in der Jahreshälfte 2021 in unserer Stadt. Durch die Corona-Politik konnte aber bislang Schlimmeres verhindert werden. Deshalb könne man nicht von einem normalen Insolvenzgeschehen sprechen, sagt Creditreform. In Düsseldorf gab es die meisten Unternehmensinsolvenzen im Bereich der  Dienstleistungen und im Handel – letzterer mit ansteigendem Trend. Auch im Gastronomiesektor ist der Trend leicht ansteigend Im Rhein-Kreis-Neuss sank die Zahl der Insolvenzen.

Chris Proios von der Initiative „Konjunkturforschung Regional“ betonte in einem Journalistengespräch, dass es über die Insolvenz-Statistik hinaus auch kleinere Unternehmen gebe, die eigentlich noch ausreichende Mittel hätten, aber keine Zukunft für ihr Geschäft mehr sähen: „Die so genannten stillen Heimgänger verschwinden vom Markt, ohne dass Insolvenztatbestände vorliegen. Dieses Phänomen ist schwer zu quantifizieren, ist aber an vielen Stellen in der Region durch Leerstand und den Wegfall gewohnter Einkaufsstätten zu sehen.“

Ein interessanter bundesweiter Trend: Mehr als jedes zweite insolvente Unternehmen in Deutschland war älter als 10 Jahre. Damit setzte sich der Trend fort, wonach für viele Insolvenzkandidaten das Aus nicht als junges, sondern erst als etabliertes Unternehmen kommt.

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Neue Nachwuchskräfte für ElectronicPartner

Der August hat begonnen und das bedeutet Zuwachs für ElectronicPartner. In diesem Jahr begrüßt die Verbundgruppe sechs Auszubildende in der Zentrale und zwei am Logistikstandort Augsburg.

„Wir bieten jungen Menschen eine qualifizierte Ausbildung flankiert durch intensive, persönliche Betreuung. Unser Ziel ist es, ihnen eine optimale Grundlage für ihre berufliche Zukunft zu geben und wir freuen uns, wenn sie diese ebenfalls bei uns sehen“, erklärt ElectronicPartner Vorstand Karl Trautmann. In Düsseldorfer starten sechs neue Auszubildende in den Bereichen Groß- und Außenhandelsmanagement, Marketingkommunikation sowie Fachinformatik für Anwendungsentwicklung und Systemintegration. Am Standort Augsburg beginnen zwei künftige Fachlageristen ihre Laufbahn.

Sie alle haben nicht nur mit ihren Bewerbungsschreiben überzeugt, sondern auch bei den Vorstellungsgesprächen per Videokonferenz. „Besondere Zeiten erfordern ein besonderes Vorgehen – das gilt auch für unseren Recruiting-Prozess. Wir haben diesen bereits vor über einem Jahr neu strukturiert und setzen inzwischen komplett auf Vorstellungsgespräche per Video-Call“, erklärt Timo Stockem, Leiter des Bereichs Personal bei ElectronicPartner. „Dennoch war es uns wichtig, die neuen Azubis vor Ausbildungsbeginn einmal nach Düsseldorf einzuladen, damit sie sich die Zentrale ansehen und die Abteilungen sowie die Ausbilder kennenlernen konnten“, ergänzt er.

Die Resonanz auf die Ausschreibungen war schon zu Beginn des Bewerbungsprozesses sehr groß, vor allem IT-Berufe sind aktuell gefragt. Die Verbundgruppe freut sich besonders, in diesem Bereich seit langem auch wieder eine weibliche Auszubildende begrüßen zu können.

Bevor es mit der Ausbildung inhaltlich losgeht, erhalten die Berufsstarter die Gelegenheit, ElectronicPartner und die Menschen im Unternehmen kennenzulernen. Dies geschieht unter anderem in Schulungen und durch Teambuilding-Maßnahmen. Gleich in der ersten Woche erwarten die Auszubildenden drei Einführungstage mit Workshops, IT-Schulungen sowie einem Rundgang mit den Azubi-Paten.

„In der Folgezeit unterstützen wir die jungen Mitarbeiter dabei, eigene Ideen aktiv einzubringen, die Ausbildung selbst mitzugestalten und eigenverantwortlich an Projekten zu arbeiten“, so Timo Stockem. „Dazu gehört beispielsweise die ElectronicPartner Jahresveranstaltung. Bei der ersten virtuellen Messe im April 2021 waren unsere Auszubildenden mittendrin und haben eigenständig einen Großteil der digitalen Messestände ‚aufgebaut‘. Auch unser Neuzugang kann sich auf spannende Herausforderungen freuen“, fasst er zusammen.

ElectronicPartner freut sich über sechs neue Auszubildende in der Zentrale und zwei am Lagerstandort Augsburg. Während die Nachwuchskräfte in Bayern erst im September starten, erwartete die Düsseldorfer Azubis schon jetzt ein spannender Einstieg.

Rheinmetall: Rekordergebnis im ersten Halbjahr – Konzernumsatz wächst um rund 9%

Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern untermauert seine strategische Neuaufstellung mit einem deutlichen Zuwachs beim Umsatz im ersten Halbjahr 2021 und einem neuen Rekordwert für ein erstes Halbjahr beim operativen Ergebnis. Vor allem dank einer deutlichen Erholung im Geschäft mit zivilen Produkten gelingt es dem Technologiekonzern, das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahr fast zu verdoppeln.

Gleichzeitig verzeichnet Rheinmetall auch im Geschäft mit den militärischen Kunden in Deutschland wie auch im Ausland wichtige Erfolge. Bei militärischen Fahrzeugen wurden im ersten Halbjahr wichtige Großaufträge im Wert von fast zwei Milliarden Euro akquiriert.

Erstmals legt Rheinmetall nach der strategischen Neuorientierung vom Jahresanfang nun Halbjahreszahlen vor, die nach der Aufhebung der bisherigen Spartentrennung die neue Struktur mit fünf Divisionen abbilden. Rheinmetall fokussiert sich in der neuen Aufstellung verstärkt auf zukunftsfähige Technologien und Geschäftsfelder mit großem Potenzial für eine nachhaltige Wertsteigerung. Das bisher betriebene Geschäft mit Klein- und Großkolben wird nicht fortgeführt und befindet sich in einem Verkaufsprozess.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Unser sehr gutes operatives Ergebnis zeigt, dass wir mit unserer Neuaufstellung als integrierter Technologiekonzern auf dem richtigen Weg sind. Wir sind in den Märkten erfolgreich und wir haben unsere Kosten gut im Griff. Beim operativen EBIT haben wir einen neuen Höchstwert für ein erstes Halbjahr erreicht. Das stimmt uns sehr zuversichtlich für die kommenden Monate und für das gesamte Geschäftsjahr 2021.“

Rheinmetall Konzern

Rheinmetall hat den Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 210 MioEUR oder 8,9% auf 2.582 MioEUR gesteigert (Vorjahr: 2.372 MioEUR). Währungsbereinigt betrug das Umsatzwachstum 9,3%. Der Umsatzanstieg im Konzern resultiert im Wesentlichen aus der deutlichen Erholung der weltweiten Märkte.

Beim operativen Ergebnis verzeichnete der Rheinmetall-Konzern im ersten Halbjahr 2021 eine signifikante Verbesserung. Mit 191 MioEUR hat sich das Ergebnis – gemessen am Vorjahreswert von 96 MioEUR – nahezu verdoppelt. Neben der positiven Umsatzentwicklung resultierte diese Verbesserung insbesondere aus Kostensenkungsmaßnahmen, die das Management bereits im Jahr 2020 eingeleitet hat, um den negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie entgegenzuwirken. Die operative Ergebnismarge hat sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls deutlich von 4,1% auf 7,4% verbessert.

Entsprechend positiv entwickelte sich auch das Ergebnis je Aktie für die fortgeführten Aktivitäten. Es stieg von 0,32 EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf nunmehr 2,50 EUR.

Der operative Free Cashflow hat sich im ersten Halbjahr 2021 um 342 MioEUR auf -46 MioEUR verbessert. Diese positive Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus der Ergebnissteigerung sowie aus einem vergleichsweise geringen Aufbau von Working Capital.

Vehicle Systems

Der Umsatz in der Division Vehicle Systems, die im Bereich der militärischen Rad- und Kettenfahrzeuge tätig ist, lag im ersten Halbjahr 2021 mit 870 MioEUR um rund 4% unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Dies ist insbesondere auf das Auslaufen eines Projekts im Bereich der taktischen Fahrzeuge zurückzuführen. Dank drei neuer Großaufträge ist der Auftragseingang der Division gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1.425 MioEUR auf 1.973 MioEUR stark gestiegen. Besonders ins Gewicht fällt hier ein Auftrag aus Großbritannien zur Modernisierung der Kampfpanzerflotte der Armee mit einem Volumen von rund 770 MioEUR, der im zweiten Quartal eingebucht wurde. Hinzu kamen Großaufträge der Bundeswehr über neue Pionierpanzer sowie über die Modernisierung von Puma-Schützenpanzern mit einem Gesamtvolumen von rund 800 MioEUR.

Damit erreichte der Auftragsbestand der Division zum 30. Juni 2021 mit 10,5 MrdEUR einen Rekordwert.

Das operative Ergebnis ist aufgrund des Umsatzrückgangs und des Produktmixes im ersten Halbjahr 2021 von 84 MioEUR im Vorjahreszeitraum um 19 MioEUR auf 65 MioEUR zurückgegangen. Die operative Marge belief sich auf 7,5%, nachdem sie im Vorjahreszeitraum 9,3% betragen hatte.

Weapon and Ammunition

Die Division Weapon and Ammunition erzielte mit ihren Aktivitäten bei Waffensystemen und Munition im ersten Halbjahr 2021 einen Umsatz von 471 MioEUR und übertraf damit den Vergleichswert des Vorjahres um 6%. Dieser Zuwachs resultiert im Wesentlichen aus höheren Munitionslieferungen an einen internationalen Kunden. Der Auftragseingang blieb mit 429 MioEUR hinter dem hohen Vergleichswert des ersten Halbjahres 2020 (624 MioEUR) zurück, der durch einen großen Einzelauftrag zur Lieferung von Artillerie-Treibladungen positiv beeinflusst war. Der Auftragsbestand belief sich zum Ende des ersten Halbjahres am 30. Juni 2021 auf 2,7 MrdEUR (30. Juni 2020: 2,4 MrdEUR).

Das operative Ergebnis der Division verbesserte sich im ersten Halbjahr 2021 von 15 MioEUR im Vorjahr um 32 MioEUR auf 47 MioEUR. Diese Ergebnissteigerung war maßgeblich durch den Umsatzanstieg und einen positiven Produktmixeffekt beeinflusst. Die operative Marge lag bei 10,0% (Vorjahr: 3,4%).

Electronic Solutions

Die Division Electronic Solutions, die Lösungen im Bereich der Verteidigungselektronik entwickelt und produziert, blieb mit einem Umsatz von 362 MioEUR um 9% hinter dem Wert des ersten Halbjahres 2020 zurück. Dies leitet sich im Wesentlichen aus dem Auslaufen eines Projekts im Bereich der Soldatensysteme für die Bundeswehr ab. Eine Aufwärtsentwicklung gab es beim Auftragseingang, er stieg von 426 MioEUR um 18 MioEUR auf 444 MioEUR. Dies entspricht einem Zuwachs von 4% gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres. Der Auftragsbestand der Division lag zum 30. Juni 2021 bei 2,4 MrdEUR (30. Juni 2020: 2,2 MrdEUR).

Trotz des Umsatzrückgangs erreichte das operative Ergebnis der Division aufgrund eines besseren Produktmixes mit 29 MioEUR das Niveau des Vorjahres. Die operative Marge verbesserte sich leicht von 7,3% im Vorjahreszeitraum auf 8,0% im ersten Halbjahr 2021.

Sensors and Actuators

Der Umsatz der Division Sensors and Actuators, die mit Komponenten und Regelsystemen zur Emissionsreduzierung und zum Thermomanagement aktiv ist, erhöhte sich um rund ein Drittel und erreichte 697 MioEUR im ersten Halbjahr 2021. Nach 521 MioEUR im Vorjahreszeitraum ist dies ein Zuwachs um 34%. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus den im Vergleich zum pandemie-belasteten Vorjahreszeitraum wieder deutlich erhöhten Kundenabrufen. Gegenläufige Effekte ergaben sich im zweiten Quartal 2021 allerdings aus der weltweiten Verknappung von Elektronikkomponenten, die zu Produktionseinschränkungen bei wichtigen Kunden führten.

Das Booked Business für das erste Halbjahr 2021 – also das künftige Umsatzpotenzial aus Kunden-projekten basierend auf schriftlichen Vereinbarungen und Rahmenverträgen – blieb mit 951 MioEUR leicht unter dem Vorjahresvergleichswert von 982 MioEUR. Von den Beauftragungen entfielen je rund die Hälfte auf neue Projekte sowie auf Verlängerungen bzw. Volumenerhöhungen bei laufenden Projekten.

Das operative Ergebnis der Division verbesserte sich im ersten Halbjahr 2021 im Vorjahresvergleich deutlich von -16 MioEUR auf 51 MioEUR. Dies entspricht einem Zuwachs von 67 MioEUR. Diese Ergebnissteigerung ist zum einen auf das Umsatzwachstum und zum anderen auf die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführten Maßnahmen zur Kostensenkung zurückzuführen. Entsprechend erhöhte sich die operative Marge auf 7,3%, nach -3% im Vorjahreszeitraum.

Materials and Trade

Auch die Division Materials and Trade, die Gleitlager und Strukturbauteile liefert und das weltweite Aftermarket-Geschäft betreibt, hat ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2021 um rund ein Drittel steigern können. Das Geschäftsvolumen der Division erhöhte sich auf 320 MioEUR, nach 243 MioEUR im ersten Halbjahr 2020. Der Zuwachs beträgt damit 32% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Das Booked Business wuchs im ersten Halbjahr 2021 auf 327 MioEUR und verzeichnete damit einen Anstieg um 18% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Anteil neuer Kundenprojekte am gebuchten Geschäft lag bei über 90%.

Das operative Ergebnis der Division hat sich mit 27 MioEUR im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem durch die COVID19-Krise belasteten Vorjahreszeitraum deutlich erhöht. Im ersten Halbjahr 2020 belief es sich auf 3 MioEUR. Die operative Marge stieg auf 8,5% (Vorjahr: 1,2%).

Ausblick für 2021 wird bestätigt

Vor dem Hintergrund der nach wie vor bestehenden Unsicherheiten im makroökonomischen Umfeld und im Hinblick auf die Situation auf den Beschaffungsmärkten bestätigt Rheinmetall die in der Quartalsmitteilung zum ersten Quartal 2021 an die neue Berichtsstruktur angepasste Prognose für das Geschäftsjahr 2021.

Für das Gesamtjahr 2021 erwartet Rheinmetall demzufolge ein operatives Umsatzwachstum für die fortgeführten Aktivitäten zwischen 7% und 9% (Pro-forma-Umsatz 2020: 5.406 MioEUR). Bei der operativen Ergebnisrendite prognostiziert Rheinmetall für die fortgeführten Aktivitäten eine Renditespanne zwischen 9% und 10% (Pro-forma-Ergebnisrendite 2020: 8,4%).

Stabile Lieferketten entscheidend für schnellen Wiederaufschwung

„Bauholz ist das neue Toilettenpapier.“ Bei den Kunden des Großhandels bricht allmählich Panik aus. Die offensichtlichen Probleme auf den Beschaffungsmärkten führen nicht nur zu Besorgnis, sondern auch zu Gegenreaktionen. Mittlerweile beginnen Handwerksbetriebe Baumaterialen zu hamstern, um sich gegen Versorgungsengpässe zu wappnen. Wie kommt es zu diesen bislang unbekannten Problemen auf den nationalen und internationalen Märkten? Diesem Thema widmete sich vor kurzem Dr. Wilhelm von Moers, Geschäftsführer Handelshof Management GmbH sowie BGA-Vizepräsident, in einem Beitrag für den NRW Wirtschaftsblog – Klartext im Westen.

Ein ganzes Bündel von Gründen ist verantwortlich für die derzeitigen Störungen im Markt. Hohe Kapazitätsauslastungen, Rohstoffengpässe und weltweite Logistikprobleme haben die internationalen Lieferketten in einer so bisher noch nicht gekannten Weise durcheinander gewirbelt. Hinzu kommt eine Fülle von Einzelaspekten.

Die Seefracht ist vor allem durch ein enormes Ungleichgewicht in der Verfügbarkeit von Containern zwischen westlichen und asiatischen Häfen eingeschränkt. Gleichzeitig wird dieses Ungleichgewicht durch den Kapazitätsabbau in der Linienschifffahrt weiter verschärft. Als Folge von pandemiebedingten Produktionsstopps und Werkschließungen lagern immer mehr Container zentral an einem Ort und stehen für andere Destinationen nicht mehr zur Verfügung. Hieraus resultiert eine anhaltende mangelnde Verfügbarkeit von 20-Fuß- und 40-Fuß-Containern in den asiatischen Häfen. Schließlich kam zu allem Überfluss auch noch der Unfall im Suezkanal hinzu: Da die großen Containerschiffe im Linienverkehr von Asien über Europa bis nach Südamerika und wieder zurückfahren, blieben Container mit Fleisch in Südamerika stehen und mussten per Luftfracht nach Deutschland importiert werden, wo es wegen der Pandemie ebenfalls starke Beeinträchtigungen gab und auch immer noch gibt. Während die Frachtraten steigen, werden die Wartezeiten immer länger. Zusätzlich beeinträchtigt derzeit die Schließung von Buchungsportalen für Frachtcontainer der großen Reedereien den Warentransport auf dem Seeweg.

Hinzu kommen die merkwürdigsten Zusammenhänge. Nur ein Beispiel: Die Chemikalienhändler klagen über einen Mangel an Verpackungsmaterialien für ihre Produkte, insbesondere spezielle Kunststoffe, deren Grundstoffe als Nebenprodukt der Kerosinherstellung abfallen. Die Formel heißt also simpel: Kein Flugverkehr, keine Verpackungen.

Aber neben diesen pandemiebedingten Ursachen schaltet sich nun auch die Politik „helfend“ ein. Anstatt auf das Korrektiv des Marktes zu vertrauen, glauben deutsche Politiker, mit Exportverboten, Zöllen oder anderen Folterinstrumenten die deutsche Wirtschaft retten zu können – für eine der größten Handelsnationen der Welt ein Albtraum.

Neuester Wahlkampfhit ist das sogenannte Lieferkettengesetz, das gut gemeint, aber schlecht gemacht ist. Es wird den Menschen vor Ort nicht helfen, aber uns dazu aus den Märkten verdrängen. Während deutsche Importeure Märkte aufgeben müssen, werden die Konkurrenten nachstoßen.

Das Gesetz sieht die Einhaltung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten entlang der gesamten Wertschöpfungskette für alle Zulieferstufen vor – von unmittelbaren bis hin zu mittelbaren Zulieferern, von der Beschaffung von Rohstoffen über (Finanz-)Dienstleistungen bis hin zur Entsorgung. Dies ist schlichtweg nicht in der Realität abzubilden, schon gar nicht für ein mittelständisches Unternehmen. Nun werden Kenner der Materie einwenden, dass das Gesetz doch nur für Unternehmen mit mehr als 3.000 bzw. 1.000 Mitarbeitern gelten soll. Auch wenn das stimmt, so werden durch die Einbeziehung der mittelbaren Zulieferer auch mittelständische Unternehmen belastet werden. Größere Unternehmen, die unter das Gesetz fallen, werden die Verträge mit ihren kleineren Geschäftspartnern so gestalten, dass sie ihre Pflichten weiterreichen. Zudem ist das Gesetz an vielen Stellen nicht klar formuliert. In diesen wirtschaftlich unsicheren Zeiten benötigen Unternehmen jedoch zumindest Rechtssicherheit.

Anstatt den deutschen Außenhandel zu erschweren, müssen wir für mehr Resilienz sorgen, indem wir die internationalen Lieferketten stärker diversifizieren. Durch Protektionismus und die Nichtumsetzung von Freihandelsabkommen wie CETA sowie Mercosur wird jedoch genau das Gegenteil bewirkt.

Mein Fazit: Es gibt nicht nur einen Grund, sondern viele. Corona hat die Märkte vorübergehend durcheinander gewirbelt. Lassen wir die Marktkräfte wirken und unterlassen wir politische Eingriffe und damit zusätzliche Belastungen für die Unternehmen. Sie verstärken nur noch die Probleme und verzögern die Rückkehr zur Normalität. Langfristig muss die Politik sich für stabile Rahmenbedingungen stark machen. Ein so exportabhängiges Land wie Deutschland ist auf freie Märkte angewiesen. Was sich zwischen den USA und China abzeichnet, ist eine große Gefahr für Deutschland und Europa. Hierauf muss sich die Politik konzentrieren, auch und gerade in Wahlkampfzeiten. Europa muss voran gebracht werden. Nur ein starkes, solidarisches Europa hat eine Überlebenschance in dieser sich stark wandelnden Welt.

[Dr. Wilhelm von Moers]

Flutkatastrophe: TEEKANNE und TEEPACK spenden für die Hochwasser-Opfer

Durch eine gemeinsame Mitarbeiter- und Unternehmensspenden-Initiative konnten 80.000 Euro, u.a. für „Aktion Deutschland Hilft“, gesammelt werden.

Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Deutschland, deren Auswirkungen nach wie vor nicht umfassend einzuschätzen sind, spenden der Düsseldorfer Teehersteller TEEKANNE und sein Tochterunternehmen TEEPACK 80.000 Euro für die Opfer. Die Spenden sind unter anderem für „Aktion Deutschland Hilft e. V.“ – einem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen – bestimmt. „Katastrophen zwingen uns alle, enger zusammenzustehen und denen zu helfen, die in einer schwierigen Lage sind. Als nachhaltiges Unternehmen stehen wir zu unserer sozialen Verantwortung und haben uns deswegen im Namen des gesamten Unternehmens entschlossen, schnell und unbürokratisch zu helfen“, erklärt der TEEKANNE Geschäftsführer Frank Schübel die Intention der Spendenaktion.

TEEKANNE und TEEPACK verdoppeln Mitarbeiterspenden

Unter dem Aktionsmotto „Wir helfen@TEEKANNE“ riefen TEEKANNE und TEEPACK dazu auf, Mitarbeiter- und Unternehmensspenden miteinander zu verbinden: Die Mitarbeiter konnten in einem Zeitraum von 14 Tagen privat an jede Fluthilfe-Organisation des Vertrauens spenden, um deren Hochwasserhilfen in Deutschland zu unterstützen. TEEKANNE und TEEPACK verdoppelten jede Summe, die in diesem Rahmen privat gespendet wurde, und rundeten auf, so dass zum Ende der Aktion eine Spendensumme in Höhe von 80.000 Euro steht.  Der Unternehmensteil der Spenden geht nun an „Aktion Deutschland Hilft“. „Die aktuelle Situation zeigt, dass es jeden treffen kann. Dafür ist es schön, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die hinter einem steht“, freut sich Frank Schübel über die Resonanz auf die TEEKANNE und TEEPACK Hilfsinitiative.

Millionen-Projekt an der Bamberger Straße: Kronecranes- Bauteile können Reisholzer Hafen wieder problemlos erreichen

Premiere: Die Unterführung der Bamberger Straße wurde in den vergangenen Jahren auf einer Länge von fast 80 Metern tiefergelegt, um der Firma Konecranes, Mitglied in unserem Arbeitgeberverband „düsseldorfmetall“,  einen Transport zum Reisholzer Hafen zu ermöglichen. Die Unternehmerschaft Düsseldorf hatte sich neben anderen Partnern aus der Wirtschaft jahrelang für die Realisierung umgesetzt.

Setzte sich intensiv für die Tunnellösung ein: Hauptgeschäftsführer Michael Grütering

Das Düsseldorfer Unternehmen Konecranes baut Kräne für die Häfen dieser Welt. Bis zu 120 Tonnen sind die einzelnen Bauteile schwer und müssen in Tiefladern zum Reisholzer Hafen transportiert werden, um dort verschifft zu werden. Um zum Rhein zu gelangen, müssen die Transporte, die in der Regel nachts stattfinden, über eine Bahnanlage fahren. Dafür mussten bislang die Strommasten abgeschaltet und hochgefahren werden. „Ein großer Aufwand“, erläuterte Konecranes-Standortleiter Heribert Barlage in einem Journalistengespräch.

Seit 2021 geht das nicht mehr, dann fährt der neue Schnellzug RRX, dessen Takt auch nachts zu eng ist, um die gefahrlose Gleisüberquerung zu ermöglichen. Deshalb wurde die Unterquerung notwendig. Für dieses Projekt hatte sich auch Hauptgeschäftsführer Michael Grütering, Unternehmerschaft Düsseldorf, intensiv im Gespräch mit den Oberbürgermeistern unserer Stadt eingesetzt. „Ohne diese Lösung wäre der Standort gefährdet gewesen“, sagte Heribert Barlage Düsseldorfer Journalisten.

Im September 2019 begannen die Bauarbeiten an der Eisenbahnunterführung mit dem Ziel, die Bamberger Straße auf einer Länge von 78 Metern abzusenken. Das war vor allem deshalb eine Herausforderung, weil die Fahrbahn künftig deutlich unterhalb des Grundwasserspiegels verläuft. Quelle: RRX

Köln und Düsseldorf kooperieren in der Tourismus-Werbung – die Wirtschaft könnte das Vorbild sein

Was im Bereich der Wirtschaft schon angelaufen, soll nun auch beim Tourismus folgen: Düsseldorf und Köln tun sich bei der Tourismus-Werbung zusammen. Die beiden größten NRW-Städte bewerben gemeinsam den „Entdecke Düsseldorf Tag“ und den „Entdecke Köln Tag“. Berühmtes Bier, Karneval, die schöne Lage am Rhein – bei aller Rivalität haben die Landeshauptstadt und die Millionenstadt weiter südlich auch viele Gemeinsamkeiten.

Dabei kann die Wirtschaft ein Vorbild sein, denn in vielfältiger Weise kooperieren bereits die Unternehmen und die Organisationen der Wirtschaft miteinander. So gibt es beispielsweise schon seit mehreren Jahren die Initiative „Digitaler Rhein“ in der auch unsere Unternehmerschaft Düsseldorf Mitglied ist. Und das Projekt „Unternehmen im Fluss“ verbindet Köln, Düsseldorf, den Niederhein und u.a. den Rhein-Kreis Neuss miteinander. Initiatoren sind neben der „Digitalen Stadt Düsseldorf“, dem Rhein-Kreis-Neuss auch die Unternehmerschaft Düsseldorf, deren Einzugsgebiet neben der Landeshauptstadt Düsseldorf auch der RK Neuss und der Südkreis Mettmann ist.

Jetzt gibt es also auch eine gemeinsame Tourismus-Kampagne. Sie soll die Menschen in beide Städte locken. Der „Entdecke Düsseldorf Tag“ ist für das Wochenende 21. und 22. August angesetzt, der „Entdecke Köln Tag“ für das erste Septemberwochenende (4./5.9.). Es gibt an diesen Tagen Gratis-Stadtführungen – in Düsseldorf zum Beispiel durch das Japan-Viertel & Oberkassel – in Köln durchs Belgische Viertel. Außerdem gibt es in beiden Städten vergünstige Hotelangebote für diese Tage. Heute ist Buchungsstart. Quelle: Antenne Düsseldorf/u.a.