Krisenzeit – Jetzt sind Führungsqualität und Resilienz gefragt

Nachdem sich bereits eine abschwächende weltweite Konjunktur abgezeichnet hatte, wird die Weltwirtschaft nun auch noch mit voller Wucht durch die Corona-Epidemie getroffen. Abstürzende Aktienkurse und staatlich angeordnete Einschränkungen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens lassen eine anstehende Wirtschaftskrise erwarten. „Jetzt in solchen kritischen Zeiten zeigt sich, ob Unternehmenserfolg nachhaltig ist. Führungsqualitäten und Resilienz sind gefordert,“ so Olaf Eisele, wissenschaftlicher Experte des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e.V. „Ein krisenstabiles Unternehmen zeichnet sich durch resiliente Organisationsstrukturen aus und fördert kontinuierliches organisationales Lernen.

„Für Unternehmen kann die Krise Auftragsrückgänge, Liquiditätsprobleme, Kurzarbeit und in letzter Konsequenz ggf. auch notwendige Anpassung von Kosten- und Personalstrukturen bedeuten, um die Existenz des Unternehmens zu sichern bzw. es über die Krise zu retten“ so Eisele.

Standfest in der Krise: gute Führung und resiliente Organisationsstrukturen

In Krisenzeiten zeigt sich aus Erfahrung immer wieder die hohe Bedeutung von guter Führung und resilienten Organisationsstrukturen mit effizienten Krisen- und Notfallplänen sowie klaren und eindeutigen Zielen, Regeln, Verantwortlichkeiten, Informationen, Kommunikation und Koordination von Aktivitäten. Dies gilt für Unternehmen wie auch Staaten.

Für Unternehmen lautet das Gebot der Stunde: „Business Continuity Management“, das heißt den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Die Verantwortung hierfür liegt bei den Führungskräften, was deren große Bedeutung für den Erfolg und die Existenzsicherung von Unternehmen unterstreicht. Führungskräfte tragen gerade in der Krise, eine enorme Verantwortung für ihre Mitarbeiter und müssen trotz schwieriger Entscheidungen sehr viel Fingerspitzengefühl im Umgang mit Mitarbeitern haben. Viele Mitarbeiter sind nicht nur verunsichert, sondern haben auch Ängste, zum Beispiel vor Ansteckung oder Arbeitsplatzverlust.

Krisenkompetenzen

Damit Führungskräfte in Krisenzeiten professionell handeln können, benötigen sie Krisenkompetenzen. Für eine praktische Krisenkompetenz sind insbesondere Fachkompetenz (Wissen und Können auf breiter Basis), Sozialkompetenz (Umgang mit Mitarbeitern) und Persönlichkeitskompetenz (eigener Umgang mit Krise) erforderlich. Wichtige Führungsqualitäten in der Krise sind:

  • Positives Denken und Zuversicht,
  • Bewahren von Ruhe (nach innen und außen),
  • Empathie (emotionale, soziale und mentale Fähigkeiten),
  • Mut und Entschlossenheit zu Entscheidungen,
  • Kommunikationsfähigkeit,
  • Vertrauen auf eigene Stärken (Fachwissen und Praxiserfahrung).

Das eigene Verhalten im Blick

Aktuell ist es vor allem für Führungskräfte wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht von Emotionen leiten zu lassen. Persönliches Fehlverhalten könnte die Krise auf betrieblicher Ebene weiter anheizen. Selbstreflektion kann helfen, sich möglicher negativer Reaktionsmuster bewusst zu werden. Wie reagiere ich? Resigniert, mutlos, unsicher oder aggressiv, provokativ? Gerade in Krisen kommen häufig negative Reaktionsmuster zum Vorschein. Diese normalen menschlichen Muster sollten angenommen und nicht verdrängt oder ausgeblendet werden. Wichtig ist es, diesen Verhaltensmustern nicht zum Opfer zu fallen, sondern sie zu erkennen und Gegenmaßnahmen (z. B. enger Austausch und Zusammenschluss mit Anderen) zu ergreifen.

Lernen durch die Krise

Um resilient mit einer Krise umzugehen, sollte man diese weder auf die leichte Schulter nehmen noch sich ausschließlich auf mögliche Risiken und negative Auswirkungen fixieren. Man sollte auch die Chancen erkennen. Zum Beispiel besteht die Möglichkeit für Führungskräfte, Unternehmen und Mitarbeiter aus Krisen zu lernen. Krisen sind nicht zu vermeiden und werden immer wieder in unterschiedlicher Ausprägung auf die Unternehmen treffen. Ziel für Führungskräfte und Unternehmen ist deshalb aus jeder Krise zu lernen, um der nächsten Krise noch stärker und resilienter zu begegnen.

Eine Fehlerkultur ist wichtig: Krisenkompetenz wird durch Lernen und Üben aufgebaut

Krisenkompetenz lässt sich letztendlich nur durch Lernen und Üben aufbauen. Insofern ist die aktuelle Krise eine Herausforderung aber auch ein Lern- und Übungsprozess für Staat und Unternehmen, aus dem möglichst viele Erkenntnisse gezogen werden sollten. Hierzu ist auch eine Auswertung nach der Krise notwendig. Erfahrungsgemäß gibt es dabei Widerstände aus Angst vor unbequemen Erkenntnissen, der Reflektion und Diskussion von Fehlverhalten oder vor Prestige- und Statusverlust. Verantwortungsbewusste Führungskräfte sind selbstkritisch und sich der Tatsache bewusst, dass ohne das Eingestehen von Fehlern kein Lernen und Verbessern möglich ist. Hier ist auch die Unternehmenskultur entscheidend. Wie wird im Unternehmen bisher mit Fehlern umgegangen?! Eine offene Krisennachbereitung ist die wirkungsvollste Vorbereitung für die nächste Krise und Aufbau von Resilienz und Krisenstabilität von Unternehmen und Führungskräften

„Die aktuelle Krise zeigt erneut, dass Unternehmen der Führung in Krisen mehr Stellenwert beimessen müssen. Im Mittelpunkt von Krisen stehen immer die Menschen. Deshalb geht es in Krisen nicht nur um Führungsprozesse und Führungsmethoden, sondern auch um Führung mit einer Vision, Zielen und Werten“, so Eisele.

Aufgabe von Führungskräften ist es deshalb auch, auf gemeinsame Ziele, Werte und Interessen, Motivation, Engagement und zwischenmenschliche Beziehungen zu achten. Diese Punkte geben Orientierung, Sicherheit und Halt in Krisen und bilden damit einen wesentlichen Beitrag betrieblicher Krisenstabilität. Unterstützend ist eine kontinuierliche Fortbildung (Kompetenzentwicklung) wichtig.

Praktische Tipps zum Thema Resilienz gibt es vom ifaa:
https://www.arbeitswissenschaft.net/Broschuere_Resilienzkompass

https://www.arbeitswissenschaft.net/Checkliste_Resilienz

Metall-Tarifrunde 2020: NRW-Arbeitgeber warnen IG Metall am Donnerstag Abend vor neuen Kostenlasten für Unternehmen — für Mitglieder gibt’s jetzt eine aktuelle APP

Die nordrhein-westfälischen Metallarbeitgeber haben die IG Metall davor gewarnt, den Unternehmen in der Tarifrunde 2020 neue Kostenlasten aufzuerlegen. Angesichts der enormen Herausforderungen durch Strukturwandel und Konjunkturflaute und den noch völlig unsicheren Auswirkungen der weltweiten Verbreitung des Corona-Virus auf die Wirtschaft sei jetzt „eine Tarifrunde mit Augenmaß“ angesagt. Der Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), Arndt G. Kirchhoff, sagte bei der nach vier Sondierungsgesprächen ersten offiziellen Verhandlungsrunde für die Beschäftigten dieses Industriezweigs in Paderborn, jetzt müsse alles getan werden, um die Fitness der Unternehmen für den Wettbewerb zu fördern. „Gerade in dieser schwierigen Situation muss sich die Zukunftsfähigkeit des Flächentarifs beweisen“, betonte Kirchhoff. Er freue sich, dass sich die Tarifparteien in der wirtschaftlichen Lagebeurteilung weitgehend einig gewesen seien. Jetzt gelte es, daraus die richtigen tarifpolitischen Schlussfolgerungen zu ziehen. Das Ziel sei, bis Ostern einen fairen, für Unternehmen und Beschäftigte tragfähigen Abschluss zu erzielen.

Mit ihrem Vorstoß, die Kurzarbeit zu erleichtern und damit die Unternehmen von Kosten zu entlasten, habe die Bundesregierung gute Voraussetzungen für flankierende Angebote der Tarifparteien geschaffen. „Damit können wir arbeiten“, betonte Kirchhoff. Es sei völlig richtig, jetzt der Beschäftigungssicherung den Vorrang gegenüber Einkommenserhöhungen einzuräumen. Das stabilisiere die Kaufkraft der rund 700.000 M+E-Beschäftigten in NRW. Zugleich erteilte der NRW-Metallarbeitgeberpräsident der Forderung der IG Metall eine klare Absage, die vom Gesetzgeber vorgesehenen Entlastungen für Unternehmen in Zuschläge für die Beschäftigten tariflich umzuwidmen. „Dieser Vorschlag ist kontraproduktiv“, kritisierte er. Damit machten sich die Tarifpartner weder bei der Politik Freunde, noch werde so das Ziel der Beschäftigungssicherung erreicht.

Die Metallarbeitgeber werteten das Bestreben der IG Metall, die Bewältigung der Herausforderungen des Transformationsprozesses in den Mittelpunkt der Tarifrunde 2020 zu stellen, als Beleg dafür, der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen Vorrang einzuräumen. „Einer gewerkschaftlichen Fremdsteuerung werden sich die Unternehmen in diesem Prozess allerdings nicht unterwerfen“, stellte Kirchhöfe klar.

Unser Verband startet heute eine aktuelle APP für Mitglieder. Diese kann man downloaden auf allen bekannten Plattformen.

Link Apple: https://apps.apple.com/de/app/m-e-app/id1494690319

Link Google: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.gesamtmetall

Neue Strategie: Erfolgreich selbstständig mit MEDIMAX

Bislang führte MEDIMAX den Großteil seiner Märkte in Eigenregie – ab 2022 werden alle Standorte durch Franchisepartner betrieben. Sie bilden den Grundstein für das neue MEDIMAX Konzept, dessen Umsetzung bereits erfolgreich begonnen hat.

„Wer selbst verantwortlich ist, Gestaltungsspielraum hat und mit seinem Namen als lokaler Ansprechpartner für Qualität steht, der geht ganz anders an seine Aufgabe heran als ein Angestellter. Das beweist unter anderem der Erfolg unserer Marke EP:“, erklärt Friedrich Sobol, Vorstand ElectronicPartner. Deshalb setzt die Verbundgruppe ab sofort auch bei MEDIMAX auf Unternehmertum vor Ort. Seit Beginn der Offensive im vergangenen Sommer konnten bereits sieben Standorte an Franchisepartner übergeben werden, einer von ihnen plant die Eröffnung eines zweiten Marktes im April. Die Kooperation vermittelt nur Standorte, die nach intensiver Prüfung als zukunftsfähig gelten. Ist das nicht der Fall, wird der entsprechende Markt nicht als MEDIMAX weitergeführt. „Es ist uns wichtig, künftigen Franchisepartnern von Anfang an faire und attraktive Konditionen zu bieten, um sie in eine erfolgreiche Selbstständigkeit zu führen“, erläutert Friedrich Sobol.

Das neue Konzept baut auf einem attraktiven Finanzierungsangebot auf. Dieses beinhaltet neben verschiedenen Optionen zur Anschubfinanzierung auch Unterstützung in Mietvertragsangelegenheit, zum Beispiel durch Mietbürgschaften. Darüber hinaus erwartet die MEDIMAX Franchisepartner ein vollumfängliches Servicepaket an Dienstleistungen: vom Marketing über Recruiting bis zu Einkauf, Buchhaltung und IT-Support. Mit SAP verfügt MEDIMAX über eine leistungsfähige, moderne Warenwirtschaft, mit reibungslosen Schnittstellen zu allen relevanten Bereichen. Auch das eigens für die Märkte aufgebaute Wissens- und Schulungsportal MEDIMAX Campus steht in den Startlöchern.

Nächste Schritte

Aktuell laufen Gespräche mit potenziellen Franchisepartnern innerhalb der Kooperation. Ab Juli 2020 öffnet sich das Konzept auch für externe Interessenten. Die für Ende Juli geplante MEDIMAX Roadshow wurde auf Grund der ausgefallenen ElectronicPartner Jahresveranstaltung auf Mai vorgezogen. „Wir fahren in die einzelnen Regionen, um den Filialgeschäftsführern vor Ort und im persönlichen Gespräch unser Angebot zu zeigen“, erklärt Friedrich Sobol. Dazu gehört auch die Aufforderung, sich künftig aktiv in die Markenstrategie einzubringen und sich im MEDIMAX Unternehmerbeirat zu engagieren.

„Wir haben besten Service für unternehmerischen Erfolg weiter kultiviert. Das hat und wird uns noch einiges abverlangen. Doch das gesamte Team an Mitarbeitern macht einen großartigen Job. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir MEDIMAX auf einen erfolgreichen neuen Kurs bringen“, resümiert Friedrich Sobol.

Danke für den 1.000 Follower auf Facebook

Wir freuen uns über den 1.000 Follower auf unserer Facebook-Seite. Hier erfahren Sie tagesaktuell, manchmal auch öfter am Tag, was bei uns gerade so läuft, nämlich unter https://www.facebook.com/unternehmerschaft.dusseldorf. Auch Programmhinweise zu unserer ANTENNE-Sendungen, aktuelle Einladungen und vieles mehr. Schauen Sie doch mal bei uns vorbei- (und nicht vergessen, Follower zu werden :-))

Absage wegen Corona – Herausforderung angenommen: ElectronicPartner bereitet Messe virtuell auf

Für die am 7. und 8. März geplante ElectronicPartner Jahresveranstaltung (JV) standen nicht nur Produkthighlights, sondern auch strategische Neuigkeiten rund um die Markten EP:, MEDIMAX und comTeam auf dem Programm. Leider musste ElectronicPartner auf Grund der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus beschließen, die Veranstaltung abzusagen. Damit Mitglieder und Partner dennoch von den Angeboten profitieren, hat die Verbundgruppe einen großen Teil des Programms digital aufbereitet und alle Messepreise aktiviert.

„Die JV nicht stattfinden zu lassen, war für uns kein leichter aber ein selbstverständlicher Schritt. Nun arbeiten wir mit Hochdruck daran, über alle uns zur Verfügung stehenden Mittel die geplanten Inhalte an die Mitglieder zu transportieren“, erklärt ElectronicPartner Vorstand Karl Trautmann. In Webinaren, Sondernewslettern und Podcasts erwarten sie aktuelle Markenthemen, Informationen von Dienstleistern und Know-how zu Warenschwerpunkten.

Eine wichtige Botschaft auf der Jahresveranstaltung hätte gelautet: „Loewe is back!“. Die Premiummarke wird wieder ein wichtiger Bestandteil des TV-Sortimentes der Verbundgruppe und bietet hochwertige, technisch innovative und vor allem spannenorientierte Produkte. „Sortimentierung spielt eine zentrale Rolle im modernen Fachhandel – wir freuen uns mit Loewe wieder einen wichtigen Partner an Bord zu haben“, sagt Karl Trautmann. Auch hierzu erhalten die Mitglieder in der nächsten Zeit alle Informationen die sie brauchen auf digitalem Weg und direkt von ihren Ansprechpartnern.

Diese wären natürlich alle vor Ort gewesen – so zum Beispiel auf dem EP:Marketingstand. Hier hätten die Fachhändler anschauliche Beispiele zur weitergeführten Qualitätsoffensive 2.0 erwartet, inklusive aktueller Local Hero Kampagne. Ebenso sollten Infos zum neuen Erfa-Konzept präsentiert und das aktuelle Angebot des EP:Campus gezeigt werden. Die gesamten Inhalte bereitet das Marketing-Team nun für die Mitglieder in Webinaren, digitalen sowie Print-Medien auf.

Auch das Technologie-Netzwerk comTeam wird die wichtigsten Inhalte seines Messeauftritts auf virtuellem Weg, über Workshops und eine Ausstellung an seine Partner transportieren.

Bei MEDIMAX sind die ersten Webinare bereits gelaufen. Neben Workshops hatte das Team der Zentrale einen Stand vorbereitet, der die einzelnen Schritte hin zum Franchisebetrieb visualisieren sollte – denn: MEDIMAX setzt ab sofort auf Unternehmertum vor Ort. Bis 2022 wird die Fachmarktlinie ein reines Franchiseunternehmen sein. Erste Standorte konnten bereits erfolgreich an Unternehmer übergeben werden.

„Wir bereiten alles auf, was wir können. Den Spirit der Messe, den ‚Family Effect‘ bekommen wir virtuell nicht hin, das ist uns klar. Menschen zusammen zu bringen ist auch in Zeiten beinahe unbegrenzter digitaler Möglichkeiten unersetzbar. Deshalb freuen wir uns schon jetzt auf die IFA im September, wenn wir eine Vielzahl der Mitglieder im Palais unterm Berliner Funkturm begrüßen“, lautet das Fazit von Karl Trautmann.

Vor 25 Jahren starteten wir ins Internet – Verband digital gut aufgestellt – SocialMedia aktiv – Printprodukte und reale Treffen nach wie vor sehr beliebt – Webinare und ähnliche Formate werden kaum genutzt

Vor 25 Jahren starteten wir als einer der ersten Arbeitgeberverbände ins Internet. Christoph Sochart, Geschäftsführer der Unternehmerschaft Düsseldorf, kennt dazu eine Anekdote: „Ich habe damals in Vorstand und Hauptgeschäftsführung wie ein Löwe gekämpft, mit dem Verband ins Netz gehen zu dürfen. Mein damaliger Chef gab irgendwann nach und sagte sinngemäß: „Herr Sochart, machen Sie das ruhig. Sie werden sehen, das wird so kommen wie mit BTX von der Bundespost“. Wir erinnern uns: BTX war vor 30 Jahren der größte Technik-Flop. Ein Milliarden-Grab.

Mit Wissenschaftler und Digital-Experte Professor Helmut Döring starteten wir vor 25 Jahren ins Internet. Auch heute sind wir noch eng verbunden mit ihm. Döring war der Keynotespeaker unseres Premierenevents, der „Freitagsrunde“ in den Schadowarkaden.

Na ja, wir wissen: mit dem Internet kam es „etwas anders“. Zehn Jahre später folgte dann die briefpostalische Umstellung unserer Rundschreibendienste auf unseren elektronischen Service. Auch als erster Arbeitgeberverband.

„Begleitet wurden wir damals von Helmut Döring (http://www.helmutdoering.com) aus Essen. Unternehmer, Gründer und schon damals als Digital-Experte in der Region bekannt“, erinnert sich Christoph Sochart. „So waren wir den anderen Arbeitgeberverbänden immer einen Schritt voraus. Dies ist bis heute so geblieben.“

Heute ist Helmut Döring BWL- Professor und wissenschaftlicher Studienortleiter der iba in Köln. Die iba ist Deutschlands größte staatlich anerkannte Berufsakademie mit 12 Studienorten bundesweit. Auch Professor Helmut Döring erinnerst sich gerne an die Pionierzeit im Internet: „Für mich gehören die Düsseldorfer Arbeitgeberverbände zu den absoluten Pionieren, was das Internet im Verbandsumfeld betrifft. Nicht nur hatte die Unternehmerschaft als einer der ersten Arbeitgeberverbände überhaupt eine eigene Website. Nach meinem Wissen war sie auch der erste Arbeitgeberverband mit eigenem Wirtschaftsportal und Mitgliederextranet. Auch die frühzeitige Migration des Backendsystems auf eine CRM-Software war zu der Zeit nicht nur im Umfeld der Verbände absolut innovativ. Ich freue mich Teil dieser erfolgreichen Geschichte des Verbandes gewesen sein zu dürfen und erinnere mich bis heute immer gerne an die intensive Zusammenarbeit.“

Die Unternehmerschaft Düsseldorf betreut heute für alle Verbände unter dem Dach der Arbeitgeberverbände rund 20 Webseiten für Unternehmen, aber auch Seiten zu den Themen Berufliche Orientierung, Fachkräftenachwuchs, für unsere Stiftung und für unsere diversen Projekte, zum Beispiel Menschen ohne Job eine neue Arbeit zu geben. Und auch für unsere vier Standorte Düsseldorf, Köln, Emscher-Lippe, Münster und Münsterland.

Wir probieren uns seit einiger Zeit auch in SocialMedia aus. YouTube, WhatsApp, Twitter, XING, Instagram und Facebook gehörten und gehören zu unserem Portfolio. „Leider können wir nicht alle Kanäle bedienen, aber wir werden immer besser“, so Christoph Sochart.

Neu in unserem Portfolio sind unsere Podcasts. Wir sind an diesem Freitag (06.03.2020) gestartet mit einem Corona-Update. Dieser Podcast wird sicherlich weiter ausgebaut. Unterstützt werden wir dabei von Frank Wiedemeier (https://wiedemeier-kommunikation.de). Demnächst starten wir auch unsere zweite Podcast-Reihe zum Themenblock Berufliche Orientierung/ Azubimarketing/ Nachwuchssicherung.

Christoph Sochart: „Kommunikationstechnisch und digital sind wir auf dem neusten Stand und sind vernetzt mit vielen anderen Kolleginnen und Kollegen, Stakeholder und Zukunftsexperten. Um unsere kommunikative Zukunft machen ich mir keine Sorge.“ Allerdings müssen wir uns ständig verändern und auf dem Laufenden bleiben. Da es immer weniger Redaktionen in der Region gibt und die verbleibenden Journalisten „die Wirtschaft“ kaum noch im Fokus haben, eher „Blaulicht und Betroffenheit“, so Kommunikationskollege Kleff aus Duisburg, müssen wir auch neue Strategien in diesem Bereich planen, ausprobieren und ausbauen“. Insofern bleibt auch YouTube für die Unternehmerschaft ein wichtiges Tool, auch wenn die Follower hier noch sehr mau sind (www.kurzelinks.de/gemeinsamstark).

Vor dem Hintergrund, dass die kommunikativen Produkte der Unternehmerschaft Düsseldorf sehr digital sind, wollen wir Printprodukte nicht unterschätzen. „Unsere User schätzen auch die gedruckte Information. Dies erkennen wir an unseren eingebauten Feedbackschleifen. Die Resonanz auf unsere Print-Produkte bleibt ungebrochen hoch und ist manchmal sogar höher als auf Online-Einladungen, Posts und ähnliches. Es ist kein Geheimnis, dass unsere Zielgruppen es oft leid sind, nur Emails lesen zu müssen“, meint Christoph Sochart. Und „am Ende des Tages“ bleiben auch Realbegegnungen beliebt. Webinare und Online-Vorab-Präsentationen unserer Referenten werden nicht genutzt. Auch die Nutzung unseres Onlinearchivs durch die Mitglieder ist sehr überschaubar. Christoph Sochart: „Wenn unsere Mitglieder eine Frage haben, dann schicken Sie uns eine Email oder rufen an“.

Die neuen Podcast-Formate der Arbeitgeberverbände

Wir waren einer der ersten Arbeitgeberverbände, die vor über 25 Jahren ins Internet gingen (dazu gibts bald eine eigene Geschichte). Heute sind wir der erste Arbeitgeberverband mit einem regelmäßigen und Real-Podcast. Wir starten exklusiv und erstmal den „HR-Podcast aus Düsseldorf“ zu den Themen Arbeit * Personal * Unternehmen. Gewinnen konnten wir dafür unseren Arbeitsrechtsexperten Alexander Jarre. Er startet heute mit einem Corona-Update: die sechs wichtigsten Antworten!! Mehr dazu unter www.kurzelinks.de/gemeinsamstark. Was gefällt Euch? Was kann man besser machen?

Frank Sportolari, Chef von UPS Deutschland, zu Gast bei „Unternehmerschaft im Dialog“ im Industrieclub

Mal wieder hohe Gäste bei uns im Industrieclub bei „Unternehmerschaft im Dialog“. Diesmal erzählte sehr unterhaltsam UPS-Chef Frank Sportolari aus seinem unternehmerischen Alltag. Gesehen unter anderem: Dr. Arnold, Rheinische Post, US-Consularin Fiona Evans, Axel Pollheim, RP, Uwe Baust, Stadtsparkasse, Thorsten Eickhaus, Tata Steel, Henning Brandes, Siemens, Volker Staufert, Sport Stiftung NRW und natürlich unsere Vorsitzende Jutta Zülow und Hauptgeschäftsführer Michael Grütering.

Fotos von Frank Wiedemeier hier: https://unternehmerschaft.wigadi.de/frank-sportolari-ups-deutschland-zu-gast-bei-unternehmerschaft-im-dialog/

Neuer Master-Studiengang „Business Transformation Management“

Digitale Transformationsprozesse, rasante Marktentwicklungen und kurze Innovationszyklen stellen Unternehmen und Manager heutzutage vor große Herausforderungen. Das ist bekannt. Aber wer handelt bereits entsprechend? Ist Ihr Unternehmen für diese Umwälzungen gerüstet? Sind Ihre Mitarbeiter fit, diesen Wandel aktiv zu gestalten für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens?

„Wir leben in einer Zeit exponentieller Beschleunigung, die gerade extrem Fahrt aufnimmt“, sagt Prof. Dr. Ina Kayser von der IST-Hochschule für Management. Sie ist überzeugt: „Unternehmen, die die digitale Herausforderung jetzt nicht annehmen und Mut zum Wandel beweisen, könnten schon bald auf der Strecke bleiben.“

Entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern kommt bei dieser Entwicklung eine bedeutende Rolle zu. Hier setzt die IST-Hochschule für Management mit dem neuen Master-Studiengang „Business Transformation Management“ an – und bildet per Fernstudium Experten für Digitalisierung und Entrepreneurship aus.

Die Studierenden vertiefen ihre wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnisse mit dem Schwerpunkt auf digitale Transformationen, Innovationen und deren Auswirkungen auf betriebliche Prozesse – besonders im Dienstleistungssektor. Die Absolventen sind in der Lage, Trends frühzeitig zu erkennen und optimal auf digitale Veränderungen und sich schnell entwickelnde Märkte zu reagieren. So treffen sie in dynamischen Zeiten fundierte Entscheidungen und sorgen dafür, dass Ihr Unternehmen in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt.

Wenn Sie sich, Ihr Team und somit Ihr Unternehmen zukunftssicher aufstellen wollen, ist der neue Master-Studiengang eine ideale Lösung. Profitieren Sie zudem jetzt von einer besonderen Ermäßigung! Als Mitglied der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände / WIGADI / Arbeitgeber Emscher-Lippe / Unternehmerschaft Düsseldorf erhalten Sie zum Start des neuen Master-Studiengangs 20% Ermäßigung! Geben Sie bei der Anmeldung das Stichwort „Unternehmerschaft“ an und Sie profitieren automatisch von einer 20-prozentigen Ermäßigung. Dieser Rabatt gilt nur für die Studienstarts in 2020, zum Sommersemester im April und zum Wintersemester im Oktober.

https://agvel.unternehmerschaft.wigadi.de/wp-content/uploads/bsk-pdf-manager/2020/03/NL_Unternehmerschaft_Master_BusinessTransformationManagement_IST.pdf

Digitale Stadt und Unternehmerschaft sorgen für politischen Wirbel

Draussen starteten und landeten die Flieger, drinnen gab es jede Menge Überflieger-Themen: Rund 200 Unternehmer, Fachleute und Wissenschaftler diskutierten am Dienstag (03. März) im „Station Airport“ am Düsseldorfer Flughafen im Rahmen der Initiative „Digitaler Rhein“ über die Herausforderungen, Ideen und Wünsche an Politik und Entscheider. Veranstalter waren die Digitale Stadt Düsseldorf und die Unternehmerschaft Düsseldorf. 

BU: Freuten sich auf einen interessanten Abend (von links): Achim Südmeier, Vertriebsvorstand Rheinenergie, Jutta Zülow, Vorstandsvorsitzende der Zülow AG und Johann-Andreas Werhahn, Unternehmer und CDU-Politiker im Rhein-Kreis-Neuss.

Der „Digitale Rhein“ ist ein großes Netzwerk von Krefeld über Düsseldorf bis Köln mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik. Ziel ist es, unsere Region zum digitalen Vorreiter zu machen.

Die Botschaft des Abends ist klar: Die Region braucht die nötige Infrastruktur und branchenübergreifende digitale Leuchtturmprojekte. Man dürfe nicht den digitalen Anschluss verpassen. Diskutiert wurde auch, welche Voraussetzungen im Themenbereich Infrastruktur, Genehmigungsverfahren und Finanzierung die Unternehmen in der Region brauchen.

Die Unternehmensvertreter schnürten ein dickes Wünsche-Paket, das NRW- Wirtschaftsminister im Oktober überreicht wird. Sie fordern unbürokratische Planungsprozesse, mehr Sicherheit für Investitionen und Produktionsmöglichkeiten, digitale Vernetzungsplattformen, Austauschformate und eine einheitliche Weiterbildungsstrategie bei der Künstlichen Intelligenz (KI). Auch eine schnelle und niederschwellige KI- Beratungen für klein- und mittelständische Unternehmen sollte auf dem Programm stehen.

Achim Südmeier, Vertriebsvorstand Rheinenergie, plädierte für integrierte Quartierskonzepte, um dezentral erzeugte Energie an die Haushalte verteilen zu können in Verbindung weiterer Dienstleistungen. Entscheidend sei die intelligente Einbindung von E-Mobilität.