sms group: Erste Hochgeschwindigkeits-Freiformschmiedepresse mit 3D-gedrucktem Hydraulikblock

SMS group (www.sms-group.com) hat bei dem deutschen Schmiedeunternehmen Gustav Grimm Edelstahlwerk GmbH & CO. KG in Remscheid, die gelieferte 31,5/34-MN-Hochgeschwindigkeits-Freiformschmiedepresse in Betrieb genommen. Innerhalb der knapp elfwöchigen Montagephase wurden die Abriss- und Montagearbeiten der alten und neuen Presse, mit anschließenden Abnahmetests erfolgreich ab­geschlossen.

Gustav Grimm ist auf die Fertigung von Schmiedeteilen aus hoch­legierten Werkstoffen spezialisiert. Die neue Schnellschmiedepresse erfüllt alle dafür notwendigen Anforderungen. Dank der installierten modernen Hydraulik- und Steuerungssysteme profitiert Gustav Grimm von einer höheren Prozesseffizienz, denn die neue Schnell­schmiedepresse bietet eine Zeitersparnis von circa zehn Prozent, im Vergleich zur Altanlage. Zum ersten Mal setzt SMS group bei einer Freiformschmiedepresse eine additiv hergestellte Maschinen­komponente ein. Der im 3D-Druckverfahren hergestellte Hydraulik­block ist leichter, kompakter und strömungsoptimiert.

Durch die additive Fertigung wird ein hoher Freiheitsgrad beim Bau­teildesign ermöglicht, sodass insbesondere Hydraulikkomponenten mit ihrer fluidleitenden Funktion optimale Anwendungsfälle darstellen. „Dank dieser neuen Fertigungstechnologie werden Kanäle strömungsoptimiert konstruiert und der Bauraum sowie die Masse durch eine wesentlich kompaktere Bauweise reduziert“, erklärt Nina Uppenkamp, Entwicklungsingenieurin bei SMS group. Durch den neuen Denkansatz des funktionsorientierten „Inside-Out“ Kon­struktionsprinzips erfolgt die Bauteilmodellierung von innen nach außen. Dabei wird zunächst das Fluidvolumen simuliert und an­schließend die erforderliche Wandstärke generiert, sodass nur dort Material verwendet wird, wo es funktionsbedingt notwendig ist.

Der im Hause SMS group entwickelte 3D-gedruckte Hydraulikblock aus einer Aluminiumlegierung wiegt gerade ein Zehntel der her­kömmlichen Stahlkonstruktion. Seine Funktion ist die Verteilung des Hydrauliköls zum Ansteuern und Entlüften der Zylinder. Die opti­mierte Ventilanordnung berücksichtigt eine direkte und strömungs­gerechte Fluidführung für die einzelnen Kanäle und macht Hand­ventile im Wartungsfall besser zugänglich. Das monolithische Bau­teildesign erlaubt eine erhebliche Reduzierung der potentiellen Leckagestellen. Trotz der hohen Komplexität hat der 3D-gedruckte Hydraulikblock eine deutlich kürzere Lieferzeit.

„Mit unserer neuen Freiformschmiedepresse der SMS group können wir für unsere Kunden maßgenaue Schmiedestücke fertigen und unsere vorhandene Produktpalette weiter ausbauen. Hochwertige Anlagenkomponenten nach dem neuesten Stand der Technik, hoher Automatisierungsgrad sowie verbesserte Prozesseffizienz der Presse – das hat uns überzeugt“, sagt Götz Grimm, Geschäftsführer bei Gustav Grimm Edelstahlwerk.

Die gelieferte Hochgeschwindigkeits-Freiformschmiedepresse ist mit einem Datenmonitoringsystem ausgestattet. Alle Soll- und Ist-Größen werden während des Schmiedeprozesses erfasst. Die SMS-Spezialisten können im Fehlerfall eine Datenanalyse der Maschinen­zustände und -operationen sowie Fehlerdiagnostik per Fernzugriff innerhalb kürzester Zeit durchführen. Das Datenmonitoringsystem kann ebenfalls zur Prozessoptimierung und Qualitätssicherung eingesetzt werden.

Für einen schnellen Werkzeugwechsel ist die Presse mit einer hydraulischen Schmiedewerkzeugwechselvorrichtung ausgestattet. Durch den Wegfall vieler mechanischer Bauteile verringert sich der Wartungsaufwand der Satteldreh- und Spannvorrichtung erheblich.

Was braucht die Wirtschaft NACH der Kommunalwahl?

Die nordrhein-westfälischen Unternehmer haben die Kommunalwahlen am 13. September 2020 als ein „extrem wichtiges Datum für die weitere wirtschaftliche Entwicklung im Land“ bezeichnet. Der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Arndt G. Kirchhoff, erklärte am Dienstag bei der Vorlage einer NRW-Regionalstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln in Düsseldorf, die Ergebnisse wiesen eindeutig auf die unmittelbare Wirkung kommunalpolitischer Entscheidungen auf Unternehmen und Beschäftigung hin. „Wir müssen in den nächsten Wochen und Monaten in jeder Gemeinde dieses Landes eine intensive wirtschaftspolitische Debatte über die Standortbedingungen vor Ort führen“, sagte Kirchhoff. Angesichts der dramatischen Auswirkungen der schweren Rezession sei in den Rat- und Kreishäusern dringender denn je ein neues Grundbewusstsein über die Bedeutung der Wirtschaft erforderlich. „Ich kann uns Wählern nur raten, allen Kandidaten wirtschaftspolitisch kräftig auf den Zahn zu fühlen“, betonte Kirchhoff.

Der NRW-Unternehmerpräsident forderte die Kommunalpolitik auf, „jetzt vor allem selbst die Ärmel aufzukrempeln, anzupacken und loszulegen statt zu viel nach Düsseldorf, Berlin oder Brüssel zu schielen“. Kluge Kommunalpolitik könne sehr wohl den Unterschied machen. Der IW-Studie zufolge lägen nicht selten Nachbargemeinden im Umkreis von zehn Kilometern sowohl in Niveau als auch in der Dynamik weit auseinander. Dies sei auch ein Ausweis unterschiedlicher Qualität von Kommunalpolitik. Auffällig sei, dass Gemeinden mit niedrigen Gewerbesteuerhebesätzen, guterWohnraumversorgung und überdurchschnittlicher 5G- und Breitbandversorgung bei Arbeitsplätzen, Kauf- und Wirtschaftskraft besonders gut abschneiden. Im bundesweiten Regionen-Vergleich falle das Zeugnis im Ergebnis allerdings noch nicht zufriedenstellend aus. „Wir haben in NRW unter dem Strich zu wenige Gemeinden auf den vorderen und zu viele auf den hinteren Plätzen. Da müssen wir noch besser werden – auch damit NRW als Ganzes weiter aufholen kann“, sagte Kirchhoff. 

Mit Blick auf die angespannte Finanz-Situation in den Gemeinden und Kreisen des Landes warnte Kirchhoff davor, den Kommunal-Wahlkampf jetzt nur auf die Frage zu verengen, ob das Land die Altschulden der Kommunen übernehme. Er begrüße, dass im Konjunkturpaket des Bundes weitreichende Hilfen für die Kommunen enthalten seien. Deren Wirkung auf die Lage der Gemeinden sollte aber nach der Krise zunächst genau analysiert und erst dann entschieden werden, wie weitere Maßnahmen aussehen müssten. „Wir sollten im Kommunal-Wahlkampf weniger darüber reden, was Bund und Land für Städte und Gemeinden tun können, sondern darüber sprechen, was vor Ort selbst erledigt werden kann“, erklärte Kirchhoff.

IW-Regionalstudie:

IW-Studie: Kommunalranking NRW 2020

Rheinmetall unterzeichnet Rahmenvertrag im Gesamtwert von bis zu 2 Milliarden Euro

Rheinmetall hat erneut einen Großauftrag im Bereich der militärischen Logistikfahrzeuge erhalten. So hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) mit der Rheinmetall MAN Military Vehicles (RMMV) einen Rahmenvertrag zur Lieferung von bis zu 4.000 Wechsellader-LKW geschlossen, wobei ein großer Teil der Fahrzeuge über gepanzerte Kabinen verfügen wird. Mit dem Rahmenvertrag verbindet sich für Rheinmetall über die Laufzeit von 2021 bis 2027 ein Gesamtvolumen von bis zu 2 MrdEUR.

In einem ersten Abruf wurde die Produktion von 540 Fahrzeugen in Auftrag gegeben, davon 230 mit geschützten Kabinen. Dieses erste Los hat einen Auftragswert von 348 MioEUR brutto, wobei die Auslieferung Anfang 2021 beginnen soll. Ziel ist es dabei, dass die Truppe über eine ausreichende Anzahl an Fahrzeugen verfügt, wenn Deutschland 2023 die Führung der NATO-Speerspitze VJTF übernimmt.

Die geschützten Wechselladersysteme erhöhen Überlebens- und Durchhaltefähigkeit sowie die taktische Flexibilität der Nachschubtruppe erheblich. Im Gegensatz zu den ebenfalls von der RMMV gelieferten Ungeschützten Transportfahrzeugen (UTF) bewegen sie sich auch stark in den vorderen Bereichen der Einsatzräume, etwa beim Munitionsnachschub für Kampf- und Kampfunterstützungstruppen.

Die robusten und geländegängigen HX 8×8-Fahrzeuge der RMMV zeichnen sich durch hohe Mobilität auch im Gelände aus und lassen sich wahlweise mit einer geschützten Kabine ausstatten. Kernausstattung ist das von Hiab entwickelte Hakenladegerät, mit dem sich die zugehörigen Wechselladerpritschen (Flatracks) schnell aufnehmen und absetzen lassen. Zusätzlich können die Fahrzeuge auch eine Wechselpritsche oder einen Container über die standardisierten 20 Fuß ISO-Schnittstellen aufnehmen.

Identische Bedienung und hohe Gemeinsamkeit sowie Teilegleichheit mit der UTF-Fahrzeugfamilie erleichtern Ausbildung, Einsatz und Logistik. Durch die signifikante Reduzierung der Ausbildungszeit von Besatzung und Instandsetzungspersonal sowie durch die große Gleichheit von Ersatzteilen und Sonderwerkzeugen lässt sich der flächendeckende Einsatz schneller erreichen – und das bei hoher Wirtschaftlichkeit für Beschaffer und Nutzer.

Mit dem neuerlichen Auftrag kann Rheinmetall seine Position als führender Hersteller von Logistiksystemen und -fahrzeugen weiter ausbauen. So sind aus dem am 5. Juli 2017 durch das BAAINBw erteilten und auf sieben Jahre angelegten UTF-Rahmenvertrag von 2.271 Fahrzeugen bereits 1.250 ausgeliefert worden. Der überwiegende Teil der wesentlichen Komponenten – Motoren, Achsen, Getriebe und Aufbauten – entstammt deutscher Fertigung, die Montage der Fahrzeuge wird im Wiener RMMV-Werk erfolgen.

Die hohe weltweite Verbreitung von RMMV-Fahrzeugen bringt gerade im Hinblick auf multinationale Einsätze große Vorteile bei Interoperabilität und Logistik. Aktuell gehören unter anderem Großbritannien, Australien, Neuseeland und Dänemark zum Nutzerkreis. Norwegen und Schweden haben ebenfalls LKW-Aufträge in nennenswerten Größen bei Rheinmetall platziert.

Klaus Rehkugler übernimmt zum 1. August 2020 die Leitung Sales & Marketing Mercedes-Benz Vans

Klaus Rehkugler (52) wird zum 1. August 2020 die Leitung des Bereichs Sales & Marketing von Mercedes-Benz Vans übernehmen, ist damit auch verantwortlich für das Marketing des Düsseldorfer Werks, und in dieser Funktion direkt an den Leiter Mercedes-Benz Vans, Marcus Breitschwerdt, berichten. Derzeit ist Rehkugler Leiter Sales Operations und Marketing Mercedes-Benz Cars für die Region Europa. Er folgt damit auf Klaus Maier (58), der Ende Juni das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt.

„Mit Klaus Rehkugler ist es uns gelungen, einen international sehr erfahrenen Vertriebskollegen für Mercedes-Benz Vans zu gewinnen“, sagte Marcus Breitschwerdt, Leiter Mercedes-Benz Vans. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm. Dank seiner umfassenden Erfahrungen im Vertrieb, mit verantwortungsvollen Stationen im Produktmanagement, im operativen Flottenkundengeschäft, als Niederlassungsleiter und der Marketing- und Absatzsteuerung bedeutender internationaler Märkte, bin ich sicher, dass er auch im Van schnell Impulse setzen wird.“

Rehkugler studierte in Reutlingen European Business Studies, um anschließend 1994 über das internationale Nachwuchsprogramm in die damalige Mercedes-Benz AG einzutreten. Nach verschiedenen Fach- und Führungsaufgaben bei Mercedes-Benz Cars im Flotten- und Gebrauchtwagenverkauf sowie als Produktmanager für Mercedes-Benz Kompaktwagen übernahm Rehkugler die Leitung der Marktplanung und des Auftragsmanagements bei der smart GmbH. Von 2005 bis 2011 hatte er verschiedene Leitungsfunktionen im Marketing sowie in der konzerneigenen Toronto-Retail-Group von Mercedes-Benz Canada inne. Ab Herbst 2011 verantwortete Rehkugler das Produktmanagement von S-, E- und C-Klasse und von deren Derivaten sowie von MB Guard, bevor er im Oktober 2014 seine aktuelle Position als Leiter Sales Operations und Marketing für die Region Europa bei Mercedes-Benz Cars übernommen hat.

Breitschwerdt kommentierte weiter: „Klaus Rehkugler ist ein Vertriebler, der sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat und schnell und flexibel auf neue Herausforderungen reagiert. Dabei ist er ein ausgesprochener Teamplayer, der sich mit seiner Mannschaft den Bedürfnissen unserer Kunden annehmen wird und immer ganz klar auf Sieg spielt.“

Nach mehr als 30 Jahren in verschiedensten Fach- und Führungsfunktionen im Daimler Konzern verlässt Klaus Maier (58), Leiter Sales & Marketing Mercedes-Benz Vans, das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Maier übernahm seine heutige Aufgabe im Jahr 2013. „Im Namen von Mercedes-Benz Vans möchte ich Klaus Maier für die sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit, sein hohes Engagement sowie die jährlich neu aufgestellten Absatzrekorde danken. Seine Verdienste bestehen weiter und bilden eine ausgezeichnete Basis für die weitere Entwicklung des Van-Geschäfts in eine dynamische Zukunft“, so Breitschwerdt weiter. „Ich wünsche Klaus alles Gute für seine berufliche und persönliche Zukunft.“

Vodafone Crystal Clear: Bessere Sprachqualität für Prepaid-Tarife

Vodafone wertet die CallYa-Tarife mit Voice over LTE (VoLTE) auf. Die Freischaltung erfolgt schrittweise und innerhalb der nächsten Monate. Neu- und Bestandskunden in den CallYa-Tarifen profitieren bei Telefonaten im LTE-Netz dank der ‚Vodafone Crystal Clear‘-Technologie von kristallklarer Sprachqualität. Sobald das kostenlose Upgrade für einen Kunden verfügbar ist, informiert Vodafone ihn per SMS. LTE-Kunden mit Laufzeitverträgen wie Red oder Young profitieren bereits von kristallklaren Telefonaten.

Telefonieren kann mitunter ganz schön anstrengend sein. Dumpfe, verzerrte Stimmen und laute Hintergrund-Geräusche gehen zu Lasten der Verständlichkeit. An der Sprachqualität hatte sich über viele Jahre wenig verändert. Erst seit Einführung des Standards Voice-over-LTE (VoLTE), der im LTE-Netz Telefonie ermöglicht, klingen Stimmen natürlich. Dann entwickelten Forscher des Fraunhofer-Instituts die Enhanced Voice Services (EVS), einen Codec, der die Sprachqualität im LTE-Netz in Verbindung mit VoLTE auf ein neues Level anhob. Dieser ist Grundlage für die ‚Vodafone Crystal Clear‘-Technologie. Sie erweitert den Sprachdienst im Vodafone LTE-Netz auf den gesamten vom Menschen hörbaren Frequenzbereich von 20kHz anstatt der üblichen 7kH, was mit HiFi-Qualität vergleichbar ist.

Vodafone Deutschland führte sowohl VoLTE (2015) als auch die revolutionäre Sprachtechnik ‚Vodafone Crystal Clear‘ (2017) als erster Anbieter Europas im eigenen LTE-Netz ein. Mittlerweile setzen auch andere Markt-Teilnehmer in ihren Mobilfunk-Netzen auf verbesserte Sprachqualität, sodass in Deutschland netzübergreifend Gespräche in kristallklarer Qualität möglich sind. Voraussetzung ist, dass beide Gesprächspartner im LTE-Netz ein Gespräch führen und dazu ein Smartphone verwenden, das Telefonate mit Technologien wie ‚Vodafone Crystal Clear‘ unterstützt.

317.000 Arbeitsplätze im Bereich Erneuerbare Energien in Deutschland

Jedes Jahr erarbeitet die EnergieAgentur.NRW eine Sammlung von Zahlen, Daten und Fakten rund um das Energieland Nordrhein-Westfalen. Die Sammlung wird im Frühjahr fertig gestellt und im Internetauftritt der EnergieAgentur.NRW präsentiert:

Im Jahr 2017 sicherten die erneuerbaren Energien etwa 317.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Davon rund 163.000 durch Investitionen und Export sowie 82.000 bei Betrieb und Wartung und 72.000 durch Bereitstellung von Brenn- und Kraftstoffen. In mehr als 4.500 Firmen in NRW waren 2017 rund 44.000 Beschäftigte im Bereich erneuerbarer Energien tätig.

Laut Umweltbundesamt hat sich langfristig betrachtet die Anzahl der Beschäftigten gegenüber 2000 ungefähr verdreifacht. Nach 2011 ging die Beschäftigung zunächst jedoch deutlich zurück. Diese negative Entwicklung war fast ausschließlich auf die Photovoltaik zurückzuführen. Von 2015 auf 2016 entwickelte sich die Beschäftigung im Bereich erneuerbarer Energien dann erstmals wieder positiv. Dies war auf den Anstieg in der Windenergiebranche zurückzuführen.

Hier lag die Beschäftigung mit 161.000 Personen zwischenzeitlich sogar höher als in der Solarwirtschaft im Spitzenjahr 2011. Von 2016 auf 2017 kam es erneut zu einem Rückgang der Beschäftigung im Bereich erneuerbarer Energien. Am stärksten war der Rückgang in der Windenergiebranche (auf 135.100 Beschäftigte). Wesentlicher Treiber hierfür waren deutliche Einbußen im Außenhandel. Für die Zeit nach 2017 liegen noch keine offiziellen Beschäftigungszahlen vor.

SMS group sucht Azubis

Eine virtuelle Messe – mit ganz realen Chancen: Die Corona-Pandemie stellt unser gewohntes Leben auf den Kopf. Vieles, das früher ganz normal war, ist zurzeit nicht möglich. Daher reagiert die SMS group GmbH (www.sms-group.com) auf diese Herausforderungen und sucht neue Wege, junge Menschen anzusprechen, die einen Ausbildungsplatz suchen.

Als Ersatz für die abgesagten Jobmessen lädt die SMS group darum alle potenziellen Auszubildenden zu einer eigens konzipierten, virtuellen Messe ein und präsentiert sich dabei ganz persönlich. Vom 15. bis 26. Juni 2020 stellen die Auszubildenden der SMS group in mehreren spannenden und abwechslungsreichen Webinaren die vielfältigen und interessanten Ausbildungsberufe bei dem führenden Unternehmen in der Metallindustrie vor.

Die Azubis demonstrieren, was sie in ihrer Ausbildung lernen, welche Chancen der erlernte Beruf eröffnet und sie beantworten direkt alle Fragen. So erhalten die virtuellen Messe-Besucher einen echten Einblick in den Alltag eines Auszubildenden. Danach geht es für die Interessenten sofort weiter: Wer mag, bewirbt sich direkt online. Die SMS group hat jungen Leuten viel zu bieten. Ob im kaufmännischen, gewerblichen oder technischen Bereich, jeden Auszubildenden erwartet eine vielseitige, fundierte und hochmoderne Berufsausbildung, die eine hervorragende Grundlage für das spätere Berufsleben schafft. Die SMS group bildet seit Generationen viele junge Menschen aus. Als familiengeführtes Traditionsunternehmen setzt die SMS group bewusst auf qualifizierten Nachwuchs aus dem eigenen Haus.

Der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit hängt für die global operierende Gruppe mit Hauptsitz in Deutschland ganz wesentlich vom Know-how und den Fertigkeiten der eigenen Mitarbeitenden ab. „Wir vermitteln unseren Auszubildenden nicht nur das fachliche Know-how, sondern fördern sie auch persönlich. Über das Ausbildungsprogramm und die praxisnahen Aufgaben und Projekte in den Abteilungen hinaus bieten wir unter anderem E-Learning-Kurse, teambildende Maßnahmen, Austauschprogramme und vieles mehr. Das erleichtert den Einstieg in die Berufswelt“, betont Ludger Thomas von der SMS group-Berufsausbildung. „Die Ausbildung bei der SMS group ist ein idealer Schritt in die Zukunft.“

Wer mehr erfahren möchte und sich für den Berufseinstieg bei der SMS group interessiert, findet den Zugang zu der virtuellen Ausbildungsmesse sowie alle weiteren Informationen zur Ausbildung auf der Homepage der SMS group: www.sms-group.com/de/ausbildung2021. Beginn der Seminare ist jeweils um 14 Uhr und 16 Uhr.

Erste Präsenzveranstaltung nach drei Monaten Corona

Hoher Besuch bei der Unternehmerschaft Düsseldorf: der britische Generalkonsul Rave Courage besuchte auf Einladung von Jutta Zülow, Vorsitzende der Unternehmerschaft, und Hauptgeschäftsführer Michael Grütering das größte freiwillige Arbeitgeber-Netzwerks in der Landeshauptstadt.  

Drei Monate nach Ausbruch der Corona-Krise war dies die erste Präsenzveranstaltung der Unternehmerschaft. Jutta Zülow betonte in ihrer Begrüßung, dass man nach Corona in einer veränderten Welt lebe. Die Wirtschaftszahlen seien erschreckend, doch was alles dies bedeute für die Wirtschaft und die Menschen, das könne sich heute noch niemand ausmalen. Um so wichtiger seien Globalisierung und gute Kontakte zu den Export-Ländern Deutschlands. 

Rave Courage fand in seinem Vortrag diplomatische und klare Worte zugleich. Sein Thema war der Brexit und ein Freihandelsabkommen auf Augenhöhe. Er machte aber auch deutlich, dass die Verhandlungen der schwierig seien. Sein Land wünsche sich freundschaftliche Beziehungen und einen offenen und fairen Wettbewerb. 

Gesehen u.a.: Fiona Evans, amerikanische Konsulin, Karin-Brigitte Göbels u. Uwe Baust, Stadtsparkasse Düsseldorf, Dr. Ulrich Nass, NSK Deutschland, Stephan Schneider, Vodafone, Volker Staufert, Stiftung NRW, Axel Pollheim, Rheinische Post Medien FOTOS: https://frankwiedemeier.de

Horrorzahlen im Außenhandel – Pandemie schlägt voll zu

„Erstmals sehen wir in vollem Ausmaß die verheerende Wirkung der COVID-19-Pandemie im Außenhandel. Grenzschließungen, Störungen in der Logistik und Unterbrechungen in den Lieferketten haben tiefe Spuren hinterlassen. Die Einbrüche sind sowohl im Handel mit China, den USA als auch unseren europäischen Nachbarn in der Eurozone zu beobachten. Besonders hart hat es mit einem Rückgang von über 40 Prozent die Exporte nach Großbritannien getroffen.“ Dies erklärt Ines Kitzing, 1. Vizepräsidentin des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für April 2020 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 75,7 Milliarden Euro exportiert. Damit sind die Exporte im Vorjahresvergleich um 31,1 Prozent zurückgegangen. Mit einem Warenwert von 72,2 Milliarden Euro sind die deutschen Importe ebenfalls gesunken, im Vorjahresvergleich um 21,6 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 3,5 Milliarden Euro ab.

„Allein im Export fehlen uns 34 Milliarden Euro Umsatz in der Kasse, im Außenhandel insgesamt haben sich über 54 Milliarden Euro in Luft aufgelöst – und das nur alleine im April! Die COVID-19-Pandemie führt uns erneut vor Augen, dass es uns hierzulande nur gut geht, wenn es auch unseren Partnern weltweit gut geht. Wir werden noch lange mit den Folgen des weltweiten Lockdowns zu kämpfen haben. Weder die Logistik noch die Lieferketten lassen sich von heute auf morgen wieder hochfahren. Nur weil in Deutschland allmählich wieder eine gewisse Normalität zurückkehrt, heißt das noch lange nicht, dass unsere Kunden und Lieferanten weltweit dies auch schaffen. Dringend brauchen wir ein geschlossenes Vorgehen der EU, um die Wirtschaft in ganz Europa wieder auf die Beine zu bringen. Die deutsche Ratspräsidentschaft gilt es zu nutzen, um eine über Handelsabkommen hinausgehende Agenda zum Abbau von Handelshemmnissen auf- und umzusetzen“, so Kitzing abschließend.

Mit Vordenkern in eine nachhaltige Zukunft: Vodafone Deutschland gründet Nachhaltigkeitsbeirat

Klimawandel, Nachhaltigkeit, Umweltschutz. Diese Begriffe stehen im Fokus der öffentlichen, politischen und unternehmerischen Diskussion. Zu Recht, denn die Weltgemeinschaft steht vor der wahrscheinlich größten Herausforderung der Menschheitsgeschichte: den Klimawandel aufhalten und die Gesellschaft transformieren. Politik, Wirtschaft und jeder einzelne Bürger müssen jetzt entschieden handeln. Technologie-Unternehmen wie Vodafone spielen hierbei eine Schlüsselrolle.

Die Geschäftsleitung von Vodafone Deutschland sucht deshalb den Dialog mit Vordenkerinnen und Vordenkern aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft, die eine ausgewiesene Expertise im Bereich Klima- und Umweltschutz sowie nachhaltiges Wirtschaften haben. Dieser Austausch soll in einem Nachhaltigkeitsbeirat erfolgen, der nun von der Vodafone-Geschäftsführung formal beschlossen wurde.

Der Beirat wird sich in seiner ersten Sitzung am 16. September 2020 offiziell konstituieren. Primäre Aufgabe des Beirates ist es, das Unternehmen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung seiner Nachhaltigkeitsstrategie zu begleiten und die Geschäftsführung zu Themen wie der Transformation des Energiemarktes, Greentech-Innovationen oder der Kreislaufwirtschaft zu beraten.

„Der Klimaschutz hat in der weltweiten Unternehmensstrategie von Vodafone höchste Priorität – so auch in Deutschland. Hier wollen wir mit raschen Schritten vorangehen. Wir setzen dabei auch auf den Blick von außen. Auf den Blick von Menschen, die Erfahrung, Wissen und Leidenschaft in den Bereichen Klima- und Umweltschutz sowie nachhaltiges Wirtschaften mitbringen. Mit diesen Vordenkern wollen wir im Beirat diskutieren, lernen und unsere Nachhaltigkeitsstrategie weiterentwickeln. Ich freue mich auf einen anregenden Austausch“, sagt Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland.

Mit dem Start von GigaGreen in 2019 hat Vodafone das Thema Nachhaltigkeit zu einer der Prioritäten der Unternehmensstrategie erklärt, sich ehrgeizige Ziele gesetzt und diese teilweise auch bereits umgesetzt. So wird das Unternehmen den eigenen CO2-Ausstoß bis 2022 um 92% senken, rüstet die Firmen-Fahrzeugflotte auf Elektro- und Hybrid-Technologie um, vermeidet und reduziert den Einsatz von Kunststoff und hat in den vergangenen zehn Jahren bereits über fünf Millionen Router aufgearbeitet und wieder in den Kreislauf zurückgeführt.

Gleichzeitig ist auch die aktive Einbindung der Mitarbeiter*innen auf dieser Nachhaltigkeitsreise von großer Bedeutung, weshalb der Düsseldorfer Konzern im letzten Jahr mit der Mission Green eine großangelegte Kampagne für Nachhaltigkeit im Alltag durchgeführt hat.