Corona-Umfrage in Metall- und Elektroindustrie NRW: Kurzarbeit nimmt weiter zu – dramatische Umsatzeinbrüche

Die wirtschaftliche Situation der Unternehmen in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie hat sich zwei Monate nach Beginn der erheblichen Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie noch einmal deutlich verschärft. Dies ist das Ergebnis einer am Mittwoch vorgelegten und in der ersten Maiwoche durchgeführten Umfrage des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), an der sich rund 400 verbandsgebundene Betriebe mit mehr als 120.000 Beschäftigten beteiligt hatten. Danach befinden sich fast zwei Drittel der Unternehmen in Kurzarbeit. Im April waren es noch 48 Prozent der befragten Betriebe. Betroffen sind 71 Prozent der Beschäftigten, deren Arbeitszeit im Schnitt um 42 Prozent abgesenkt wurde. Der Hauptgeschäftsführer von METALL NRW, Dr. Luitwin Mallmann, erklärte, immer mehr Unternehmen dieses Industriezweigs erreichten bald die Grenzen ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit. Es sei zwar erfreulich, dass Kündigungen weitestgehend noch kein Thema seien. „Sorge bereitet mir allerdings die Ankündigung, dass inzwischen mehr als jedes vierte Unternehmen betriebsbedingte Kündigungen in den kommenden Monaten nicht mehr ausschließen will“, sagte Mallmann.

In fast der Hälfte der Unternehmen (47 Prozent) ist der Umfrage zufolge die Produktion inzwischen „stark“ oder sogar „sehr stark“ eingeschränkt. Hauptgrund dafür ist vor allem die ausbleibende Nachfrage, von der 84 Prozent der Unternehmen betroffen sind, besonders stark die Automobilindustrie. Für 2020 erwarten fast neun von zehn Unternehmen Umsatzrückgänge von durchschnittlich 25 Prozent. „Die Politik muss jetzt vier Aufgaben angehen: Den Konsum ankurbeln, die internationalen Lieferketten stärken, die Liquidität der Betriebe erhalten und Spielräume für Zukunftsinvestitionen eröffnen“, betonte Mallmann. Ein solches Paket wäre ein wichtiger Impuls dafür, dass Unternehmen, Beschäftigte und Konsumenten wieder neues Vertrauen in eine stabilere wirtschaftliche Entwicklung fassen könnten.

Die Verbandsumfrage im Mai ist die zweite Umfrage von METALL NRW und seiner 26 Mitgliedsverbände binnen eines Monats. Gegenüber der ersten Befragung Anfang April hat sich der Anteil der Unternehmen, die sich „stark“ oder „sehr stark“ von der Corona-Krise betroffen zeigen, erheblich von 36 auf 47 Prozent erhöht. „Der Hauptgrund, die fehlende Nachfrage, hat sich gegenüber April von 77 Prozent noch einmal auf 84 Prozent verstärkt“, so Mallmann. Die Kapazitätsauslastung erreiche gegenwärtig gerade einmal 64 Prozent, während die Normalauslastung der Industrie etwa zwischen 80 und 84 Prozent liege.

Trotz der schweren Rezession seien betriebsbedingte Kündigungen erfreulicherweise bislang die absolute Ausnahme. „Bisher haben erst drei Prozent unserer Unternehmen Mitarbeiter entlassen müssen“, sagte Mallmann. Dies sei Ausdruck des großen Bemühens der Betriebe, ihre Stammbelegschaften so lange wie eben möglich an Bord zu halten. Dies zeuge von hohem Verantwortungsbewusstsein und der großen Bereitschaft, die Krise gemeinsam mit den Mitarbeitern bewältigen zu wollen. Die Anstrengungen der Unternehmen gingen häufig auch zulasten der unternehmerischen Substanz. Dieses Vorgehen sei auch in der Finanzkrise vor einem Jahrzehnt erfolgreich gewesen, als Deutschland und insbesondere die M+E-Industrie besser aus der Rezession herausgekommen seien als andere. Derzeit nutzten die Unternehmen vor allem flexible Arbeitszeitregelungen (66 Prozent) und tarifliche Instrumente (36 Prozent), um die Krise zu überstehen. Zunehmend an Gewicht gewönnen jedoch inzwischen staatliche Hilfen wie Stundungen von Steuern und Sozialabgaben, finanziellen Soforthilfen sowie Kredite. Ob indes die Kriseninstrumente mittelfristig ausreichten, sei zunehmend fraglich. „Insofern ist die Ankündigung zahlreicher Firmen, in den nächsten Monaten betriebsbedingte Kündigungen in Betracht ziehen zu müssen, ein Alarmsignal“, betonte Mallmann.

KEIN SCHNELLES ENDE DES CORONA-SCHOCKS: Unternehmen stellen sich auf eine lange Durststrecke ein

Die Corona-Krise trübt die Geschäftsaussichten, das ist bekannt. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt jetzt, dass die Krise aus Sicht der Unternehmen noch lange auf ihr Geschäft wirkt. Derzeit rechnen 60 Prozent der befragten Firmen mit starken Auswirkungen für die Zeit bis einschließlich 2021. Damit sind die Erwartungen mittelfristig fast genauso schlecht wie kurzfristig.

Zur Studie: https://kurzelinks.de/f3lf

Unsere Podcast-News zum Nachlesen

Wir erleben die vermutlich schwerste Wirtschaftskrise nach Ende des zweiten Weltkrieges. Die Zahl der Kurzarbeiter explodiert, die Regierung erwartet für 2020 einen Einbruch des Wirtschaftswachstums um 6,3 Prozent und die Zahl der Arbeitslosen in NRW steigt um fast 11 Prozent. Mehr als 718.000 Menschen in NRW haben derzeit keinen Job. In Düsseldorf sind es über 25.000 Menschen. Das sind über 2.700 mehr als noch vor einem Monat. Und jetzt kommt die eigentliche schlechte Nachricht: Niemand kann heute seriös abschätzen, wie schlimm die Rezession wirklich wird.

Rund 500.000 Euro investiert die Stiftung Pro Ausbildung, eine Stiftung des Arbeitgeberverbandes „düsseldorf metall“, auch in diesem Jahr in die Bildungslandschaft der Stadt – von den Kitas bis zu den Hochschulen. Unterstützt wird die Stiftung u.a. von der Landeshauptstadt und der Düsseldorfer Agentur für Arbeit. Der Schwerpunkt der Arbeit der Stiftung ist dabei die Förderung der Beruflichen Orientierung und die der MINT-Fächer in den weiterführenden Schulen Düsseldorfs sowie die Lese- und Sprachentwicklung unserer Kinder. Beim Düsseldorfer Lesefest erleben rund 10.000 Kinder, das Lesen Freude macht. In den Hochschulen führt die Stiftung unter anderem Praxisunterstützung und Planspiele durch. Mehr zum Programm der Stiftung unter stiftung-proausbildung.de.

Die Corona-Pandemie bringt zusehends die Düsseldorfer Wirtschaft in Bedrängnis. Für Düsseldorfer Unternehmen hat die städtische Wirtschaftsförderung online eine Übersicht zu den wichtigsten Informationen rund um Entschädigungen, Kurzarbeit, Krediten, Stundungen von Steuern, finanzielle Hilfen der Stadt, etc. zusammengestellt. Die Infos finden Sie unter duesseldorf.de/wirtschaftsfoerderung.

Ein Berliner Gastro-Start-up gewinnt den von METRO erstmals ausgelobten Preis für nachhaltige Gastronomie. Gründer Mauritz Schröder konnte sich mit seinem Konzept in einem Pitch im Rahmen des Kongresses zum Deutschen Nachhaltigkeitstag gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Die kreative Verwertung überschüssiger Lebensmittel und der Wille des Gründerteams, nachhaltig etwas in der Gastrobranche zu verändern, überzeugten das anwesende Publikum und die Experten-Jury.

„Die Krise setzt den Düsseldorfer Arbeitsmarkt massiv unter Druck“, heißt es in einem Bericht der Agentur für Arbeit. Über die aktuellen Arbeitslosen- Zahlen berichteten wir vorhin. Das Gastgewerbe trifft es besonders hart. In diesem Bereich gibt es in Düsseldorf die meisten Zugänge bei den Arbeitslosen. Hier sind die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie demnach besonders deutlich zu spüren. Generell sind aber alle Branchen in unserer Stadt betroffen. – Es werden auch deutlich weniger Menschen neu eingestellt als sonst. Normalerweise ist der Arbeitsmarkt im April entspannt. Dieses Jahr ist die Zahl der Neueinstellungen von 6.000 auf 3.000 zurückgegangen.

500.000 EUR für Berufliche Orientierung

Rund 500.000 Euro investiert die Stiftung Pro Ausbildung, eine Stiftung des Arbeitgeberverbandes „düsseldorf metall“, auch in diesem Jahr in die Bildungslandschaft der Stadt – von den Kitas bis zu den Hochschulen. Dies entschied die Mitgliederversammlung von „düsseldorf metall“ am Montag (04.05.2020). Der Schwerpunkt der Arbeit der Stiftung ist dabei die Förderung der Beruflichen Orientierung und die der MINT-Fächer in den weiterführenden Schulen Düsseldorfs sowie die Lese- und Sprachentwicklung unserer Kinder. Beim Düsseldorfer Lesefest erleben rund 10.000 Kinder, das Lesen Freude macht. In den Hochschulen führt die Stiftung unter anderem Praxisunterstützung und Planspiele durch. Unterstützt wird die Stiftungsarbeit von der Landeshauptstadt, der Düsseldorfer Agentur für Arbeit und unter anderem dem NRW-Wissenschaftsministerium. Mehr zum Programm der Stiftung unter stiftung-proausbildung.de.

Erste virtuelle Mitgliederversammlung

Vollgepackte drei Stunden! Erstmalig führte unsere Verbändegemeinschaft eine virtuelle Jahres-Mitgliederversammlung statt: für „düsseldorf metall“, unseren Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie mit 130 Mitgliedsunternehmen.

Zunächst stand eine Vorstands- und Beiratssitzung auf dem Programm, dann folgte die Mitgliederversammlung. Geschäftsbericht, Stiftungsbericht, Etatverabschiedung, Abstimmungen. Geleitet wurde die Sitzung von Dietmar Meder, dem Verbandsvorsitzenden (Foto) und Hauptgeschäftsführer Michael Grütering (Foto unten).

Live dabei – Der Corona-Talk mit OB Thomas Geisel und Jutta Zülow

Kurzweilig, wortreich, kontrovers: so war das Format „Live dabei – Der Corona-Talk mit OB Thomas Geisel und Gästen“ geht am Dienstag, 28. April. Oberbürgermeister Thomas Geisel, IHK-Geschäftsführer Gregor Berghausen und Jutta Zülow, Vorsitzende der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V., informierten die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger über das Thema „Wirtschaft und Corona“. Bürgerinnen und Bürger konnten den Livestream auf der Facebook-Seite der Landeshauptstadt Düsseldorf mitverfolgen und Fragen stellen. Nach Abschluss des Livestreams wurde das Video auch auf dem städtischen Youtube-Kanal unter www.youtube.com/stadtduesseldorf hochgeladen. Das Format findet zweimal wöchentlich, immer dienstags und freitags, statt. Bürgerinnen und Bürger können im Vorfeld Fragen über die Sozialen Medien einreichen oder während des Livestreams stellen. Die Fragen werden dem Thema und Gast entsprechend zugeordnet und teilweise zurückgestellt, bis die jeweiligen Experten am „Corona-Talk“ mit dem Oberbürgermeister teilnehmen.

Das ändert sich zum 1. Mai 2020

Eine Woche steht bevor, in der die Statistiker ein Stück Klarheit darüber schaffen werden, wie es tatsächlich um die Wirtschaft steht. Nach Wochen der Shutdowns ist ein schauriges Panorama zu erwarten.

Der 1. Mai wird in diesem Jahr coronabedingt als Tag des geselligen Beisammenseins und gemeinsamer Unternehmungen ausfallen. Die üblichen Rituale fallen aus. Die roten Fahnen bleiben eingerollt, die Trillerpfeifen im Schrank. Stattdessen veranstaltet der Deutsche Gewerkschaftsbund am Freitag einen infektionsfreien Live-Stream.

Ansammlungen im öffentlichen Raum mit mehr als zwei Personen, die nicht einem Haushalt angehören, sind auch am Maifeiertag grundsätzlich untersagt. Darunter fallen auch Radtouren oder Maigänge, die ansonsten am 1. Mai im Freundeskreis gerne unternommen werden.

Das ändert sich am 1. Mai:

++ Die Deutsche Post nimmt ihre Preiserhöhungen für Pakete und Päckchen zurück. Hintergrund ist eine Auseinandersetzung mit der Bundesnetzagentur. Die Behörde hatte die neuen Preise als zu hoch beanstandet und ein Verfahren eingeleitet. Um dem aus dem Weg zu gehen, hat die Deutsche Post ihre Preisänderung korrigiert.

++ Für Beschäftigte bestimmter Branchen bringt der neue Monat auch einen höheren Mindestlohn. So erhalten ungelernte Arbeitnehmer im Maler- und Lackiererhandwerk ab dem 1. Mai nicht mehr 10,85 Euro in der Stunde, sondern 11,10 Euro. Bei Gesellen steigt der Mindestlohn in der Branche auf 13,50 Euro. Beschäftigte im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk verdienen ab dem 1. Mai nicht mehr 11,85 Euro pro Stunde, sondern 12,20 Euro.

++ Die Berliner freuen sich einmalig über einen zusätzlichen Feiertag: den 8. Mai 2020. Das Datum markiert das Ende des Zweiten Weltkrieges und wird oft als „Tag der Befreiung“ bezeichnet. 2020 Jahr jährt es sich zum 75. Mal.

++ Auch die neue Straßenverkehrsordnung ist bereits in Kraft. Unter anderem werden Rettungsgassen-Verstöße härter bestraft. Fußgängern und Radfahrern soll die Reform mehr Sicherheit ermöglichen. Sie sieht beispielsweise höhere Strafen für Parken auf Geh- und Radwegen erhöht vor. Künftig wird es auch einen grünen Abbiegepfeil für Fahrradfahrer geben. Temposünder müssen ebenfalls mit härteren Strafen rechnen: Ein einmonatiges Fahrverbot gibt es künftig schon für Raser, die innerorts 21 km/h zu schnell sind, außerorts ab 26 km/h.

Vodafone startet eID-Service für digitales Identifizieren

Das digitale Zeitalter findet mehr und mehr Einzug in unseren Arbeits- wie auch Familienalltag und bietet Firmen neue Möglichkeiten, sich zu vernetzen und Arbeitsabläufe zu vereinfachen sowie gleichzeitig eine digitale Nähe zu Kunden aufzubauen. Denn Kunden nutzen ihre Smartphones immer mehr für digitale Anwendungen wie kontaktloses mobiles Bezahlen im Alltag. Für diese und andere Anwendungen ist jedoch eine Identifikation erforderlich. Einfach soll diese sein und zugleich sicher, um vor Datenmissbrauch zu schützen. Daher erweitert Vodafone sein Identifizierungsangebot um den eID-Service, über den man sich innerhalb von Sekunden digital ausweisen kann. Ab sofort können Kunden darüber Prepaid-Freikarten aktivieren. Weitere Anwendungsmöglichkeiten folgen zeitnah. 

Vodafone unterstützt als erstes Telekommunikationsunternehmen in Deutschland die digitale Identifizierungsform mit seinem eID-Service. Vodafone-Kunden, die eine neu erworbene Prepaid-Freikarte oder einen CallYa Digital-Tarif aktivieren möchten, können sich dafür ab sofort zusätzlich zum Video-Ident-Verfahren auch mit dem eID-Service digital bei Vodafone identifizieren. Und dies binnen Sekunden. Vodafone setzt bei dem eID-Service auf bewährte Partner wie die Deutsche Post und WebID. WebID bindet ab sofort den eID-Service von AUTHADA über ihre Integrationsplattform GTTP (Global Trust Technology Platform) an. Vodafone-Kunden, die sich mit der digitalen Lösung identifizieren, werden automatisch in die Identifizierungs-App geleitet und dort Schritt für Schritt durch den Prozess beim Ausweisen geführt. Das Smartphone wird zum Lesegerät des elektronischen Personalausweises. Nutzer, die diese digitale Lösung via App verwenden, benötigen lediglich folgende Dinge: einen neuen Personalausweis mit aktiviertem Chip, ein Android-/iOS-Smartphone mit NFC-Funktion und die Ident-App.

24/7: in wenigen Sekunden zur Identifizierung

Kunden werden in wenigen Schritten durch den volldigitalen Identifizierungsprozess geleitet. Am Ende des Prozesses ist der Nutzer innerhalb von Sekunden via App, elektronischem Personalausweis und der dazugehörigen PIN identifiziert.

Und so geht es:

  1. Identifizierungs-Art „eID“ auswählen 
  2. Identifizierung starten
    mit dem neuen Personalausweis mit aktiviertem Chip
  3. PIN bereit behalten, Smartphone an Ausweis halten 
  4. Ident-App
    Auslesen der Ident-Daten durch App
  5. Bestätigung
    durch PIN-Eingabe
  6. Ergebnis
    in Echtzeit sofortige Aktivierung der Prepaid-Freikarte.

BSI zertifiziert Sicherheit

Der eID-Service baut auf der eID-Funktionalität des elektronischen Personalausweises auf. Mittels eines NFC-fähigen Smartphones werden Personen in Sekunden aus der Ferne oder vor Ort identifiziert. Dies erfolgt rechtssicher auf Grundlage deutscher und EU-Gesetzgebung  sowie anwendungssicher aufgrund der Zertifizierung dieser Lösungen durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

ElectronicPartner fährt erfolgreich schrittweise wieder hoch

Seit dem 20. April sind so gut wie alle EP:Fachgeschäfte in Deutschland wieder geöffnet. Nun folgen zahlreiche MEDIMAX Märkte mit kurzfristig verkleinerter Fläche, auch eine Neueröffnung in Werder findet statt. Das Technologie-Netzwerk comTeam hat sich mit seinen Partnern als tragende Kraft bei der Aufrechterhaltung von Betrieben und systemrelevanten Einrichtungen bewiesen und setzt diese Arbeit aktiv fort. ElectronicPartner blickt zurück auf herausfordernde, aber gut gemeisterte Wochen und sieht sich gewappnet für weitere Entwicklungen.

„Wir freuen uns über die ersten Lockerungen, die dieser Tage Deutschland und dem lokalen Einzelhandel ein Stück Normalität zurückgeben. Bei jedem neuen Beschluss der Regierung stehen wir schon in den Startlöchern und haben für unsere Mitglieder Vorbereitungen für einen guten Einstieg in die nächste Phase getroffen“, erklärt ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol. Auch während der aktuellen Wiedereröffnungswelle können die EP:Fachhändler auf Marketingvorlagen, individuelle Postings und Unterstützung bei der sicherheitskonformen Ausstattung des POS zurückgreifen. Die MEDIMAX Häuser erhalten tagesaktuell Informationen über ihre Öffnungsmöglichkeiten und entsprechendes Material, um diese Richtung Kunden zu kommunizieren. Derweil sind sowohl MEDIMAX Mitarbeiter als auch Fachhändler selbst kreativ im Einsatz: von Facebook-Videos über selbstgezimmerte, mobile Plakatwände bis zu innovativer Boden-Beklebung.

In den vergangenen Wochen haben sich die Mitglieder der Verbundgruppe intensiv auf ihre Stärken als lokale, serviceorientierte Ansprechpartner konzentriert und so das Vertrauen ihrer Kunden gefestigt. Hinzu kommt, dass viele Konsumenten die Onlineshops des lokalen Handels als attraktive Alternative zu großen Pure Playern entdeckt haben. Außerdem ist eine gestiegene Solidarität innerhalb der Bevölkerung für die Einkaufslandschaft vor der eigenen Haustür entstanden. In den ersten Tagen der Wiedereröffnung meldeten zahlreiche Verbundgruppenhändler Schlangen vor den Geschäften und erfolgreich umgesetzte Sicherheitsmaßnahmen. Das Verständnis der Kunden sei groß und auch wenn der Zufluss nach dem ersten „Ansturm“ vermutlich abflaue, ist es ein wichtiges Signal, dass viele Menschen mit dem Kauf bestimmter Produkte bis zur Wiedereröffnung ihres Händlers gewartet haben.

Friedrich Sobol zieht eine erste positive Zwischenbilanz: „Die aktuelle Situation macht auf brutale Weise deutlich, welch wichtige Bedeutung der moderne, stationäre Fachhandel für den Konsumenten hat. Wer den Menschen vor Ort zeigt, dass er auch in Krisenzeiten ein verlässlicher, verantwortungsbewusster Partner ist, der hat die besten Voraussetzungen sein Geschäft erfolgreich in die Zukunft zu führen.“ ElectronicPartner ist überzeugt, das Jahr 2020 sicher zu meistern – durch das Engagement seiner Mitglieder und den tatkräftigen, solidarischen Einsatz der eigenen Mitarbeiter.

Großhandel unterstützt „achtsamen Neustart“ der Gastronomie – bitte Petition unterschreiben!!

Der Bundesverband Groß- und Außenhandel (BGA) unterstützt nachdrücklich die Initiative des Großhandelsverbandes FOODSERVICE für einen „achtsamen Neustart“ der Gastronomie und damit die Forderung nach einer baldigen Wiedereröffnung der Gastronomiebetriebe in Deutschland. Dass in der jetzigen Phase einer vorsichtigen Revitalisierung des öffentlichen Lebens die Gastronomie leider außen vor gelassen wird, ist äußerst bedauerlich und erscheint auch nicht gerechtfertigt. Es gibt moderne und sehr überzeugende Schutzkonzepte, die eine sichere Wiedereröffnung der gastronomischen Betriebe auf verantwortungsvolle Art und Weise ermöglichen.

Der deutsche Lebensmittelgroßhandel mit seiner überwiegend von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägten Struktur ist seit eh und je verlässlicher Partner und Versorger der Gastronomie. Dieser größte Teil des Konsumgütergroßhandels leidet in erheblichem Maße mit, wenn einem so bedeutenden Wirtschaftszweig quasi die Existenzgrundlage entzogen wird. Auch der Groß- und Außenhandel bittet daher Bund und Länder nachdrücklich, durch vorsichtige Öffnungsmöglichkeiten einen im wahrsten Sinne des Wortes „achtsamen Neustart“ zu ermöglichen.

Zwischenzeitlich hat die Initiative über 6000 Unterstützer bei OpenPetition gefunden. Wir haben diese Petition bereits unterschrieben und bitte Sie, dies auch zu tun. Einfach Link anklicken, Name und Adresse eingeben und virtuell abschicken: https://www.openpetition.de/pdf/abrisszettel/restartgastro-perspektiven-fuer-einen-achtsamen-neustart-der-gastronomie-schaffen